Psychologie Lexikon der Argumente

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Realität, Philosophie: Es ist umstritten, was zur Realität, also der Menge der Gegenstände und Zustände die in der Welt vorkommen, gezählt werden sollte. Theorien unterscheiden sich z.T. erheblich, was die Definitionen von Tatsachen und Sachverhalten oder die Berücksichtigung innerer Zustände von Subjekten betrifft. So kann eine Situation auf mannigfache Weise beschrieben werden, wobei ganz unterschiedliche Annahmen über die involvierten Gegenstände und Relationen zum Zuge kommen. Siehe auch Ontologie, Realismus, Erkennen, Erkenntnistheorie, Konstruktivismus, Tatsache, Sachverhalte, Innen/außen, Totalität, Relationen, Simulation.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten

William James über Realit��t – Lexikon der Argumente

Diaz-Bone I 38
Das Bewusstsein stellt einen Strom mit eigener Wirklichkeit dar.
I 59
Reine Erfahrung/James: Erfahrung ist die Wirklichkeit!
I 61
Alle Wirklichkeit ist erfahrene Wirklichkeit. Es gibt so viele Wirklichkeiten, wie es Vollzüge der reinen Erfahrung gibt.
I 84
Wirklichkeit/James: 1. Teil der Wirklichkeit: Sinneseindrücke (nicht wahr oder falsch)
2. Teil: Deren Verbindungen.
I 91
Vorstellungen müssen nicht nur an die Wirklichkeit, sondern auch an schon vorher bestehende Vorstellungen angepasst werden (Kohärenz). Diese alten Wahrheiten nennt James den "Dritten Teil der Wirklichkeit". Neben der subjektiven kommt hier eine zeitliche Perspektive herein. Immerwährender Veränderungsprozess.
I 97
Die Wirklichkeit ist nicht abgeschlossen.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der Argumente

James I
R. Diaz-Bone/K. Schubert
William James zur Einführung Hamburg 1996

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> Gegenargumente gegen James

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