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Friedrich Nietzsche über Gedächtnis – Lexikon der Argumente

Ries II 81
Gedächtnis/Zur Genealogie der Moral/Nietzsche: es ging niemals ohne Blut, Martern, Opfer ab, wenn der Mensch es für nötig hielt, sich ein Gedächtnis zu machen.
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Danto III 212
Gedächtnis/Nietzsche/Danto: Den Menschen charakterisiert er als das Tier, das Versprechen mach und so ein „Gedächtnis des Willens“ hat. (F. Nietzsche, Zur Genealogie der Moral, KGW VI. 2, S. 308).
Danto III 213
Vergessen/Nietzsche/Danto: das Vergessen ist nicht etwas, das uns zustößt. Es ist etwas, das wir tun. Der Mensch ist das notwendig vergessliche Tier. In diesem Sinne ist Erinnern lediglich Nicht-Vergessen.
Problem: Wie wir uns dann als identische Person in der Zeit erfassen können, die immer noch an dasselbe Versprechen gebunden ist. (F. Nietzsche, Zur Genealogie der Moral, KGW VI. 2, S. 308). (>personale Identität, >zeitliche Identität).
Nach Nietzsche wird der Mensch durch die Technik, Schmerz zuzufügen, berechenbar gemacht.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der Argumente

Nie I
Friedrich Nietzsche
Sämtliche Werke: Kritische Studienausgabe Berlin 2009

Nie V
F. Nietzsche
Beyond Good and Evil 2014

Ries II
Wiebrecht Ries
Nietzsche zur Einführung Hamburg 1990

Danto I
A. C. Danto
Wege zur Welt München 1999

Danto III
Arthur C. Danto
Nietzsche als Philosoph München 1998

Danto VII
A. C. Danto
The Philosophical Disenfranchisement of Art (Columbia Classics in Philosophy) New York 2005

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