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Risiken: Risiken sind die Möglichkeit, dass etwas, das als negativ angesehen wird, eintritt. Die Bewertung von Risiken beeinflusst das aktuelle Handeln. Während die entsprechenden Ereignisse in der Zukunft liegen, existieren die Risiken in der Gegenwart. Siehe auch Vorhersagen, Wissen, Handlungen, Verhalten, Gewissheit, Zukunft.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor Begriff Zusammenfassung/Zitate Quellen

Kenneth J. Arrow über Risiken – Lexikon der Argumente

Henderson I 54
Risiken/Erfindungen/Arrow/Henderson/Globerman: Arrow(1) vertrat die Auffassung, dass es für eine optimale Erfindungstätigkeit in der Privatwirtschaft „Entschädigungsoptionen“ geben muss, damit Erfinder das Risiko auf andere Personen umlenken können, die bereit sind, es zu tragen.* Arrow schrieb, dass eine Entschädigungsoption ein Vertrag ist, „bei dem die Käufer eine vereinbarte Summe zahlen und die Verkäufer sich verpflichten, vorgeschriebene Mengen eines bestimmten Rohstoffs zu liefern, wenn ein bestimmter Zustand (…) eintritt, und nichts zu liefern, wenn dieser Zustand (…) nicht eintritt“. Arrow argumentierte, dass „das reale Wirtschaftssystem keine Märkte für Entschädigungsoptionen besitzt“ (1962(1): 610-611).
Zu DemsetzVsArrow siehe >Free Lunch/Demsetz
, >Nirvany fallacy/Demsetz.

* Da nicht alle Menschen die gleiche Einstellung zum Risiko haben, ist es sinnvoll, dass die die risikofreudiger sind, die weniger risikofreudigen Menschen für das Tragen des Risikos bezahlen. Mit Entschädigungsoptionen wird dieser Risikotransfer erreicht.

1. Arrow, Kenneth (1962). Economic Welfare and the Allocation of Resources for Innovation. In The Rate and Direction of Inventive Activity: Economic and Social Factors, National Bureau Committee for Economic Research (Princeton University Press).

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Mause I 168
Risiken/Versicherungsmärkte/Information/Informationsmärkte/Arrow(1):
Def Negativauslese/adverse selection: liegt vor, wenn ein Versicherungsunternehmen gewisse Versicherungen nicht mehr anbietet, weil die zu versichernden Risiken zu hoch sind. Bsp Auch gewissenhafte Kunden können gewisse Versicherungen nicht mehr erwerben, letztlich wegen des Verhaltens anderer Kunden.
>Versicherungen, >Information/Wirtschaftstheorien, >Informationsökonomik, >Adverse Selektion.

1. K. J. Arrow, The economics of agency. In Principals and agents: The structure of business, Hrsg. John W. Pratt und Richard J. Zeckhauser, S. 37– 51. Boston 1985.

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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der Argumente
Der Hinweis [Begriff/Autor], [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] bzw. "Problem:"/"Lösung", "alt:"/"neu:" und "These:" ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.



EconArrow I
Kenneth J. Arrow
Social Choice and Individual Values: Third Edition New Haven 2012

Henderson I
David R. Henderson
Steven Globerman
The Essential UCLA School of Economics Vancouver: Fraser Institute. 2019

Mause I
Karsten Mause
Christian Müller
Klaus Schubert,
Politik und Wirtschaft: Ein integratives Kompendium Wiesbaden 2018

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> Gegenargumente gegen Arrow
> Gegenargumente zu Risiken

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