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Jürgen Habermas über Historismus – Lexikon der Argumente

III 220
Historismus/Dilthey/Habermas: der Aufstieg der Geisteswissenschaften, der sich seit den Tagen Rankes und Savignys im Rahmen der Historischen Schule vollzogen hatte, ist von methodologischen Reflexionen begleitet worden. (1) Diese haben spätestens seit Dilthey eine systematische Form angenommen – als Historismus. Die historistische Kritik richtet sich gleichermaßen gegen dialektische wie gegen evolutionistische Geschichts- und Gesellschaftstheorien. Insbesondere geht es uns um die Diskreditierung des Versuchs, Entwicklungsgesetze für eine naturalistisch gedeutete Kultur aufzufinden. Der Historismus hat die Eigenart von Kultur als eines durch Sinnzusammenhänge, nicht aber durch Gesetze, insbesondere keine evolutionären Gesetze, konstituierten Gegenstandsbereichs herausgearbeitet.


1.E. Rothacker, Logik und Systematik der Geisteswissenschaften, Bonn 1948.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der Argumente

Ha I
J. Habermas
Der philosophische Diskurs der Moderne Frankfurt 1988

Ha III
Jürgen Habermas
Theorie des kommunikativen Handelns Bd. I Frankfurt/M. 1981

Ha IV
Jürgen Habermas
Theorie des kommunikativen Handelns Bd. II Frankfurt/M. 1981

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