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Ch.-L. de Secondat Montesquieu über Demokratie – Lexikon der Argumente

Höffe I 261
Demokratie/Montesquieu/Höffe: Bei der [Charakterisierung der] Demokratie kommt [für Montesquieu] die frugalité, die Genügsamkeit und Einfachheit [zur Tugend] hinzu, womit e contrario die Gefährdung anklingt. Montesquieu hält die Demokratie für die vorbildliche Staatsform, sieht sie freilich von verschiedenen Gefahren bedroht, von innen durch den Ehrgeiz und die Gier einzelner Bürger. Ferner drohen bei der Aufgabe, das republikanische Prinzip der Gleichheit (égalité) aller Bürger zu konkretisieren, zwei gegensätzliche Neigungen. Teils behält man eine signifikante Ungleichheit bei, teils verfällt man jener «extremen Gleichheit», bei der, wie schon antike Autoren befürchten, die Demokratie zur Pöbelherrschaft degeneriert.(1) >Freiheit/Montesquieu.


1. Montesquieu, Vom Geist der Gesetze, welche die politische Freiheit formen, und ihren Bezug zur Verfassung (De l'Esprit des lois, 1748).


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der Argumente

Monte I
Charles-Louis de Secondat, Baron de Montesquieu
Vom Geist der Gesetze Stuttgart 2011

Höffe I
Otfried Höffe
Geschichte des politischen Denkens München 2016

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> Gegenargumente gegen Montesquieu
> Gegenargumente zu Demokratie

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