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Colin Crouch über Neoliberalismus – Lexikon der Argumente

Mause I 73f
Neoliberalismus/Crouch: Crouch gebaucht den Begriff „Neoliberalismus“ nicht im Sinne der Wirtschaftstheorie. Der Prozess der Postdemokratisierung (Siehe Postdemokratie/Crouch) wird auf den Einfluss des Neoliberalismus zurückgeführt.
Crouch These: der Neoliberalismus räumt wirtschaftlichen Interessen Vorrang vor Sozialstaatlichkeit und einem egalitär orientierten Gemeinwohlverständnis ein und sieht im freien Markt das beste Mittel, um die Befriedigung individueller und gesellschaftlicher Bedürfnisse zu erreichen.
CrouchVsNeoliberalismus: „Übergriffigkeit“: Marktwirtschaftliche Logik werde heute nicht länger nur in der Sphäre der Ökonomie genutzt, sondern auch in der politischen und sozialen Sphäre. (1)


1. C. Crouch, Das befremdliche Überleben des Neoliberalismus. Frankfurt a. M. 2011, S. 153f.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der Argumente
Der Hinweis [Begriff/Autor], [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] bzw. "Problem:"/"Lösung", "alt:"/"neu:" und "These:" ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.

PolCrouch I
Colin Crouch
Henry Farrell
Breaking the path of institutional development? Alternatives to the new determinism 2004

PolCrouch II
Colin Crouch
Post-democracy London 2004

Mause I
Karsten Mause
Christian Müller
Klaus Schubert,
Politik und Wirtschaft: Ein integratives Kompendium Wiesbaden 2018

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