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| Außenpolitik: Außenpolitik bezieht sich auf die Strategien, Entscheidungen und Maßnahmen einer Regierung in Bezug auf ihre Interaktionen mit anderen Ländern. Sie umfasst diplomatische, wirtschaftliche und militärische Ansätze, die auf die Wahrung nationaler Interessen abzielen. Siehe auch Politik, Internationale Beziehungen._____________Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente. | |||
| Autor | Begriff | Zusammenfassung/Zitate | Quellen |
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Hans J. Morgenthau über Außenpolitik – Lexikon der Argumente
Brocker I 290 Außenpolitik/Morgenthau: These: Solange Außenpolitik auf falschen Fundamenten ruht, kann sie nur durch Zufall klug und ausgewogen sein. Ein großes Übel sieht Morgenthau im Kreuzzugsgeist Amerikas – in der kulturell verfestigten Neigung Brocker I 291 nüchternes Macht- und Interessenkalkül ob der Fixierung auf abstrakte Prinzipien (Freiheit, Demokratie, Menschenrechte) zu vernachlässigen. Gegen dieses Übel verordnet der Autor unbedingte Sachlichkeit; die Befreiung der Außenpolitik vom Moralisieren; ihre Ausrichtung an Interessen; die Bereitschaft zum Kompromiss selbst mit dem vermeintlich Bösen (auch die Sowjets haben Interessen); mit Blick auf Kompromisse schließlich den Willen zur Empathie im Sinne einer permanenten Anstrengung, die jeweils andere Seite nicht nur mit ihren vitalen Interessen, sondern auch mit ihren historischen Erfahrungen bestmöglich zu verstehen. (1) Siehe auch Diplomatie/Morgenthau. 1. Hans J. Morgenthau, Politics Among Nations. The Struggle for Power and Peace, New York 1948. Dt.: Hans J. Morgenthau, Macht und Frieden. Grundlegung einer Theorie der internationalen Politik, Gütersloh 1963. Christoph Frei, „Hans J. Morgenthau, Macht und Frieden (1948)“ in: Manfred Brocker (Hg.) Geschichte des politischen Denkens. Das 20. Jahrhundert. Frankfurt/M. 2018_____________ Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der ArgumenteDer Hinweis [Begriff/Autor], [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] bzw. "Problem:"/"Lösung", "alt:"/"neu:" und "These:" ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente. |
Pol Morg I Hans Morgenthau Macht und Frieden. Grundlegung einer Theorie der internationalen Politik Gütersloh 1963 Brocker I Manfred Brocker Geschichte des politischen Denkens. Das 20. Jahrhundert Frankfurt/M. 2018 |
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