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Iris Marion Young über Feminismus – Lexikon der Argumente

Brocker I 307
Def Humanistischer Feminismus/Gleichheitsfeminismus/Young: Der humanistische Feminismus betrachtet die Geschlechtsunterschiede als akzidentell. Menschsein ist allgemein und nicht nach Geschlechtszugehörigkeit zu differenzieren. Damit markiert der Gleichheitsfeminismus einen Gegensatz zum Differenzfeminismus, der einen grundsätzlichen wesensmäßigen Unterschied zwischen den beiden Geschlechtern annimmt. Das andere Geschlecht, »eine der einfühlsamsten, gründlichsten und theoretisch fundiertesten Beschreibungen der Benachteiligung der Frau im Patriarchat« (Young 1989, 42 (1) ), kann als die maßgebliche Schrift dieses Gleichheitsfeminismus’ angesehen werden.


1. Young, Iris Marion, »Humanismus, Gynozentrismus und feministische Politik«, in: Elisabeth List/Herlinde Studer (Hg.), Denkverhältnisse. Feminismus und Kritik, Frankfurt/M. 1989, 37-65.


Friederike Kuster, „Simone de Beauvoir, Das andere Geschlecht (1949)“ in: Manfred Brocker (Hg.) Geschichte des politischen Denkens. Das 20. Jahrhundert. Frankfurt/M. 2018


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der Argumente
Young, Robert

Brocker I
Manfred Brocker
Geschichte des politischen Denkens. Das 20. Jahrhundert Frankfurt/M. 2018

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