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Albert Camus über Nationalsozialismus – Lexikon der Argumente

Brocker I 331
Nationalsozialismus/Camus: Den Nationalsozialismus behandelt Camus nur am Rande. Nicht nur, dass er zur Revolte wenig zu passen scheint. Er bietet auch keine interessanten Argumente. Je banaler sich das Böse präsentiert – wie es Hannah Arendt ja charakterisierte –, umso maßloser wird es. So fällt Camus das Verdikt: »Hitler stellt den in der Geschichte vielleicht einmaligen Fall eines Tyrannen dar, der nichts zu seinen Gunsten zurückläßt« (1).

1. Albert Camus, L’Homme révolté, Paris 1951. Dt.: Albert Camus, Der Mensch in der Revolte. Essays, Reinbek 1969 (zuerst 1953), S. 151.

Hans-Martin Schönherr-Mann, „Albert Camus, Der Mensch in der Revolte (1951)“ in: Manfred Brocker (Hg.) Geschichte des politischen Denkens. Das 20. Jahrhundert. Frankfurt/M. 2018.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der Argumente
Der Hinweis [Begriff/Autor], [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] bzw. "Problem:"/"Lösung", "alt:"/"neu:" und "These:" ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.
Camus, Albert

Brocker I
Manfred Brocker
Geschichte des politischen Denkens. Das 20. Jahrhundert Frankfurt/M. 2018

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