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Zukunft: Zukunft ist ein Sammelbegriff für eine Menge von Ereignissen, die zeitlich nach der Gegenwart eintreten oder eintreten könnten. Im Gegensatz zu der Menge der vergangenen Ereignisse, die nicht änderbar ist, ist die Zukunft innerhalb eines gewissen Rahmens gestaltbar. Siehe auch Vergangenheit, Gegenwart, Zeit, Wahrheit.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor Begriff Zusammenfassung/Zitate Quellen

Dennis L. Meadows über Zukunft – Lexikon der Argumente

Brocker I 551
Zukunft/Wachstum/Modell/World3/Meadows: stellte fünf makroökonomische Größen ins Zentrum der Untersuchung: Bevölkerung, Nahrungsmittelproduktion, Industrieproduktion, Rohstoffvorräte und Umweltverschmutzung(1). Alle fünf Größen zeichnen sich durch exponentielles Wachstum aus.
Problem: Schon die Nahrungsmittelproduktion ist nur linear steigerbar.
Vorläufer der Veröffentlichung Die Grenzen des Wachstums (1) von Meadows waren:
Paul Ehrlich, The Polulation Bomb (1968)
Gordon Rattray Taylor: Das Selbstmordprogramm: Zukunft oder Untergang der Menschheit (engl.: The Doomsday Book: Can the World Survive?) 1970
Kurz nach Grenzen des Wachstums erschien: Barry Commoner, erschien Wachstumswahn und Umweltkrise (engl.: The Closing Circle: Nature, Man, and Technology).
Vorläufer im weiteren Sinn: Thomas Robert Malthus (1766-1834):
Bevölkerungsgesetz/Malthus: ein exponentielles Wachstum der Bevölkerung wird immer durch die nur linear steigerungsfähige Nahrungsmittelproduktion begrenzt werden.
Wachstumsprognosen: auch hier gab es nach dem 2. Weltkrieg Vorläufer für Meadows: William Vogt und Henry Fairfield Osborn.
Meadows siehe auch Modell/Meadows.
Brocker I 558
Weitere Vorläufer: Mitte der 1960er Jahre hatten der US-Ökonom Kenneth E. Boulding (1910-1993) und die britische Ökonomin und Umweltpolitikerin Barbara Ward (1914-1981) die wirkmächtige Metapher des »Raumschiffs Erde« geprägt. 1968 publizierte der amerikanische Architekt und Designer Richard Buckminster Fuller (1895-1983) ein Betriebshandbuch für das Raumschiff Erde.

1. Vgl. Donella H. Meadows/Dennis L. Meadows/Jørgen Randers/William W. Behrens III, The Limits to Growth. A Report for the Club of Rome’s Project on the Predicament of Mankind, New York 1972. Dt.: Dennis Meadows/Donella Meadows/Erich Zahn/Peter Milling, Die Grenzen des Wachstums. Bericht des Club of Rome zur Lage der Menschheit, Stuttgart 1972.

Patrick Kupper, „Dennis Meadows u. a., Die Grenzen des Wachstums“ in: Manfred Brocker (Hg.) Geschichte des politischen Denkens. Das 20. Jahrhundert. Frankfurt/M. 2018


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der Argumente
Der Hinweis [Begriff/Autor], [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] bzw. "Problem:"/"Lösung", "alt:"/"neu:" und "These:" ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.

PolMeado I
Dennis L. Meadows
Dynamics of Growth in a Finite World Cambridge 1973

Brocker I
Manfred Brocker
Geschichte des politischen Denkens. Das 20. Jahrhundert Frankfurt/M. 2018

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