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| Zentralbank: Eine Zentralbank ist eine von der Regierung ernannte unabhängige Institution, die für die Überwachung des Geldsystems und der finanziellen Stabilität eines Landes zuständig ist. Sie verwaltet das Währungsangebot, reguliert die Geschäftsbanken und legt die Zinssätze fest, um wirtschaftliche Ziele wie Preisstabilität und Vollbeschäftigung zu erreichen._____________Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente. | |||
| Autor | Begriff | Zusammenfassung/Zitate | Quellen |
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Jean-Baptiste Say über Zentralbank – Lexikon der Argumente
Rothbard II 39 Zentralbanken/Say/Rothbard: Es gibt nicht viel Analyse des Bankwesens in Say's Treatise.(1) Aber trotz seiner Abweichung, indem er den Ricardo-Plan für einen Zentralbank-Bullion-Standard befürwortet, ist die Hauptstoßrichtung seiner Diskussion wieder einmal, die Regierung von der Kreditausweitung der Banken zu trennen, entweder durch eine 100-prozentiges Rothbard II 40 Reserve-Bankensystem oder durch ein frei konkurrierendes Bankwesen, das vermutlich dieser Bedingung nahe käme, die sich diesem Zustand vermutlich annähern würden. So schreibt Say sehr wohlwollend über die 100-prozentigen Reservebanken von Hamburg und Amsterdam. Freie Umlaufbanken (die Banknoten ausgeben) hält er für weitaus besser als eine Monopol-Zentralbank, denn „die Konkurrenz zwingt jede von ihnen, um die Gunst des Publikums zu werben, durch eine Rivalität von Gefälligkeit und Solidität“. Und wenn diese Banken nicht auf einer 100-prozentigen Spekulationsreserve beruhen sollen, was nach Say das beste System wäre, würde der Wettbewerb sie dazu bringen, in solide, sehr kurzfristige Kredite zu investieren, die leicht zur Einlösung ihrer Banknoten verwendet werden könnten. 1. Say, Jean-Baptiste. Traité d’Economie Politique, Paris 1803._____________ Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der ArgumenteDer Hinweis [Begriff/Autor], [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] bzw. "Problem:"/"Lösung", "alt:"/"neu:" und "These:" ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente. |
EconSay I Jean-Baptiste Say Traité d’ Economie Politique Paris 1803 Rothbard II Murray N. Rothbard Classical Economics. An Austrian Perspective on the History of Economic Thought. Cheltenham, UK: Edward Elgar Publishing. Cheltenham 1995 Rothbard III Murray N. Rothbard Man, Economy and State with Power and Market. Study Edition Auburn, Alabama 1962, 1970, 2009 Rothbard IV Murray N. Rothbard The Essential von Mises Auburn, Alabama 1988 Rothbard V Murray N. Rothbard Power and Market: Government and the Economy Kansas City 1977 |
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