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John Rawls: John Rawls (1921 - 2002) war ein amerikanischer Moral-, Rechts- und Politikphilosoph in der liberalen Tradition. Am bekanntesten ist er für seine Verteidigung des egalitären Liberalismus in seinem Hauptwerk, A Theory of Justice (1971). Weitere wichtige Werke sind Political Liberalism (1993), The Law of Peoples (1999), Justice as Fairness - A Restatement (2001). Siehe auch Gerechtigkeit, Liberalismus, Utilitarismus, Gesellschaft, Differenzprinzip, Schleier der Unwissenheit, Reflexives Gleichgewicht.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor Begriff Zusammenfassung/Zitate Quellen

Gerald F. Gaus über Rawls – Lexikon der Argumente

Gaus I 100
Rawls/Liberalismus/Gaus: Rawls beschreibt "umfassend" immer wieder als "philosophische", "moralische" und "religiöse" "Doktrinen" (1996(1): xxv, 4, 36, 38, 160) oder "Überzeugungen" (1996(1): 63). In der Tat charakterisiert Rawls die Vollständigkeit in Bezug auf moralische, religiöse und philosophische Doktrinen oder Überzeugungen so oft, dass ein Leser versucht sein könnte, zu schlussfolgern, dass eine Doktrin dann und nur dann umfassend ist, wenn sie moralisch, religiös oder philosophisch ist. Aber obwohl es verlockend ist, "umfassende Konzeptionen" auf diese Weise zu verstehen, wäre es falsch.
Rawls ist sich darüber im Klaren, dass "die Unterscheidung zwischen der politischen Konzeption und anderen moralischen Konzeptionen eine Frage des Umfangs ist, d.h. des Umfangs der Themen, für die eine Konzeption gilt, und des Inhalts, der eine größere Bandbreite erfordert" (1996(1): 13).
>Liberalismus/Gaus.

1. Rawls, John (1996) Political Liberalism, new edn. New York: Columbia University Press.

Gaus, Gerald F. 2004. „The Diversity of Comprehensive Liberalisms.“ In: Gaus, Gerald F. & Kukathas, Chandran 2004. Handbook of Political Theory. SAGE Publications.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der Argumente
Der Hinweis [Begriff/Autor], [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] bzw. "Problem:"/"Lösung", "alt:"/"neu:" und "These:" ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.

Gaus I
Gerald F. Gaus
Chandran Kukathas
Handbook of Political Theory London 2004

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