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Gerald F. Gaus über Hobbes – Lexikon der Argumente

Gaus I 109
Hobbes/Gerechtigkeit/Liberalismus/Gaus: Die Grenze zwischen einer Hobbes'schen Rechtfertigung liberaler Prinzipien und dem, was ich eine "liberale Theorie der Gerechtigkeit" nennen werde, ist unscharf und anfechtbar. Die Begründung für diese Unterscheidung ist folgende: utilitaristische, Hobbes'sche und wertsubjektivistische Moralvorstellungen können zur Rechtfertigung liberaler Arrangements herangezogen werden, aber je nach den Einzelheiten und Annahmen können sie auch eine ausgesprochen illiberale Politik rechtfertigen. Sie erfordern daher zusätzliche Prämissen (z.B. die Theorie des Marktes), um liberale politische Prinzipien zu begründen.
GausVsHobbes: Schließlich war Hobbes' eigene Theorie ausgesprochen illiberal.
Liberalismus: Im Gegensatz dazu knüpft das, was ich "liberale Theorien der Gerechtigkeit" nennen werde, die Idee der Gerechtigkeit und der moralischen Vernunft an liberale Grundprinzipien. >Rechte/Liberalismus, >Rechte/Mill.


Gaus, Gerald F. 2004. „The Diversity of Comprehensive Liberalisms.“ In: Gaus, Gerald F. & Kukathas, Chandran 2004. Handbook of Political Theory. SAGE Publications.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der Argumente

Gaus I
Gerald F. Gaus
Chandran Kukathas
Handbook of Political Theory London 2004

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