Wirtschaft Lexikon der Argumente

Home Screenshot Tabelle Begriffe

 
Arbeitslosigkeit: Arbeitslosigkeit bezeichnet den Zustand von Personen, die bereit und in der Lage sind, zu arbeiten, aber keine Beschäftigung finden können. Sie wird in der Regel als Prozentsatz der Arbeitskräfte gemessen, die in einer Volkswirtschaft aktiv nach einer Beschäftigung suchen. Dieses Phänomen wirkt sich auf die wirtschaftliche Stabilität und das soziale Wohlergehen aus.

_____________
Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor Begriff Zusammenfassung/Zitate Quellen

Friedrich A. von Hayek über Arbeitslosigkeit – Lexikon der Argumente

Rothbard III 586
Arbeitslosigkeit/Hayek/Rothbard: Ein angebliches Beispiel für einen möglichen Fall von unfreiwilliger Arbeitslosigkeit auf dem freien Markt wurde von (…) Hayek vorgeschlagen.(1) Hayek behauptet, dass es bei einer Verlagerung von Investitionen zum Konsum und damit einer Verkürzung der Produktionsstruktur auf dem Markt zu einer notwendigen vorübergehenden Arbeitslosigkeit von Arbeitern kommt, die in den höheren Stufen aus der Arbeit geworfen werden, bis sie in den kürzeren Prozessen der späteren Stufen wieder aufgenommen werden können.
Rothbard: Es stimmt, dass die Verlagerung zu kürzeren Prozessen einen Einkommensverlust und einen Kapitalverlust zur Folge hat. Es ist auch wahr, dass die Verkürzung der Struktur bedeutet, dass es eine Übergangszeit gibt
Übergangszeit gibt, in der bei den endgültigen Lohnsätzen die aus den längeren Prozessen verdrängten Männer arbeitslos werden.
RothbardVsHayek: Während dieser Übergangsperiode gibt es jedoch keinen Grund, warum diese Arbeiter die Lohnsätze nicht nach unten bieten können, bis sie niedrig genug sind, um die Beschäftigung aller Arbeiter während des Übergangs zu ermöglichen. Dieser Übergangslohnsatz wird niedriger sein als der neue Gleichgewichtslohnsatz. Es besteht jedoch zu keinem Zeitpunkt die Notwendigkeit von Arbeitslosigkeit.

1. Hayek, Prices and Production, 2. Auflage London: Routledge and Kegan Paul, 1935. Nachdruck Augustus M. Kelley, 1967. S. 91-93.


_____________
Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der Argumente
Der Hinweis [Begriff/Autor], [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] bzw. "Problem:"/"Lösung", "alt:"/"neu:" und "These:" ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.



Hayek I
Friedrich A. Hayek
The Road to Serfdom: Text and Documents--The Definitive Edition (The Collected Works of F. A. Hayek, Volume 2) Chicago 2007

Rothbard II
Murray N. Rothbard
Classical Economics. An Austrian Perspective on the History of Economic Thought. Cheltenham, UK: Edward Elgar Publishing. Cheltenham 1995

Rothbard III
Murray N. Rothbard
Man, Economy and State with Power and Market. Study Edition Auburn, Alabama 1962, 1970, 2009

Rothbard IV
Murray N. Rothbard
The Essential von Mises Auburn, Alabama 1988

Rothbard V
Murray N. Rothbard
Power and Market: Government and the Economy Kansas City 1977

Send Link
> Gegenargumente gegen Hayek
> Gegenargumente zu Arbeitslosigkeit

Autoren A   B   C   D   E   F   G   H   I   J   K   L   M   N   O   P   Q   R   S   T   U   V   W   Y   Z  


Begriffe A   B   C   D   E   F   G   H   I   J   K   L   M   N   O   P   Q   R   S   T   U   V   W   X   Z