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Macht: Politische Macht ist die Fähigkeit, das Verhalten anderer im politischen Bereich zu beeinflussen oder zu kontrollieren. Sie kann durch formale Institutionen, wie die Regierung, oder durch informelle Mittel, wie Überzeugung oder Zwang, ausgeübt werden. Siehe auch Zwang, Überredung, Regierung, Herrschaft, Gesellschaft, Politik, Demokratie, Ideologie.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor Begriff Zusammenfassung/Zitate Quellen

Gendertheorie über Macht - Lexikon der Argumente

Gaus I 277
Macht/Gendertheorie/Mottier: (...) Ungleichheiten der Macht lassen sich weder allein auf die Unterschiede zwischen den Geschlechtern reduzieren noch durch sie erklären. Bei Gender geht es nicht nur um Unterschiede zwischen den Geschlechtern, sondern um Macht. Eine überzeugende Analyse der Gender-Ordnung wird daher die Analyse der Gender-Differenz mit einer Darstellung der Macht der Gender verbinden müssen. Der Schwerpunkt der Theoretisierung der Beziehungen zwischen Gender und Politik verlagert sich somit auf die soziale und politische Institutionalisierung der Geschlechterunterschiede.
Politik/Staat: Der Staat hat in diesem Prozess eine zentrale Rolle gespielt, indem er die Beziehungen zwischen der öffentlichen und der privaten Sphäre des gesellschaftlichen Lebens sowie den Zugang der Bürger zu sozialen und politischen Rechten und zur demokratischen Entscheidungsfindung regelt. Die Theoretisierung der Beziehungen zwischen Geschlecht und Staat ist folglich ein zentraler Aspekt der feministischen Kritik der politischen Mainstream-Theorie. >Staat/Gendertheorie
, >Staat/Feminismus.

Véronique Mottier 2004. „Feminism and Gender Theory: The Return of the State“. In: Gaus, Gerald F. & Kukathas, Chandran 2004. Handbook of Political Theory. SAGE Publications

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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der Argumente
Der Hinweis [Begriff/Autor], [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] bzw. "Problem:"/"Lösung", "alt:"/"neu:" und "These:" ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.
Gendertheorie

Gaus I
Gerald F. Gaus
Chandran Kukathas
Handbook of Political Theory London 2004

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