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Arbeit: In der politischen Philosophie ist Arbeit der menschliche Einsatz von körperlicher oder geistiger Anstrengung, typischerweise in der Produktion oder im Dienstleistungsbereich. Sie ist ein zentraler Begriff unter anderem im Marxismus, Liberalismus und Feminismus. Siehe auch Marxismus, Feminismus, Liberalismus, Werttheorie, Arbeitsteilung, Verdienst, Gerechtigkeit, Ungleichheit.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor Begriff Zusammenfassung/Zitate Quellen

Samuel Bailey über Arbeit – Lexikon der Argumente

Rothbard II 133
Produktionstheorie/Lohn/Arbeit/Produktivität/Bailey/BaileyVsRicardo/Rothbard: (...) Samuel Bailey, der im Zuge seiner endgültigen Kritik der Ricardianischen Werttheorie 1825 auf die entscheidende Rolle der Produktivität der Arbeit bei der Bestimmung der Löhne hinwies: Der Wert der Arbeit hängt nicht allein von dem Anteil am Gesamtprodukt ab, der den Arbeitern im Austausch für ihre Arbeit gegeben wird, sondern auch von der Produktivität der Arbeit... Die Behauptung, daß, wenn die Arbeit steigt, die Profite sinken müssen, ist nur dann wahr, wenn ihr Anstieg nicht auf eine Steigerung ihrer Produktivkräfte zurückzuführen ist... Wenn die Produktivkraft der Arbeit erhöht wird, d.h. wenn dieselbe Arbeit in derselben Zeit mehr Waren produziert, kann der Wert der Arbeit steigen, ohne dass die Profite sinken, ja sogar mit einem Anstieg der Profite.
Problem/Rothbard: Eines der kritischen Probleme bei der Entwicklung der Produktivitätstheorie der Löhne war das ricardianische Beharren auf der Betonung der angeblichen Gesetze der Gesamtproduktion, der „Löhne“ als Ganzes und als Gesamtanteil am Sozialprodukt und am Einkommen und nicht als Lohnsätze einzelner Arbeitseinheiten. J.B. Say hatte eine Produktivitätstheorie der Löhne vorgelegt, aber die Bestimmung der einzelnen Lohnsätze nicht im Detail analysiert. Nassau Senior war Anfang der 1830er Jahre zwar in Bezug auf die Löhne verwirrt, sprach sich aber für die Produktivitätstheorie aus. Es gelang ihm auch, Adam Smiths Doktrin der „produktiven“ und „unproduktiven“ Arbeit zu widerlegen, indem er, wie J.B. Say, die „Produktion“ als den Fluss von Dienstleistungen betonte, die sowohl aus materiellen als auch aus immateriellen Produkten hervorgehen.
>Produktion/Say
, >Lohn/Longfield.

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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der Argumente
Der Hinweis [Begriff/Autor], [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] bzw. "Problem:"/"Lösung", "alt:"/"neu:" und "These:" ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.



Bailey I
Samuel Bailey
Money and its vicissitudes in value; as they affect national industry and pecuniary contracts: with a postscript join-stock banks London 1837

Rothbard II
Murray N. Rothbard
Classical Economics. An Austrian Perspective on the History of Economic Thought. Cheltenham, UK: Edward Elgar Publishing. Cheltenham 1995

Rothbard III
Murray N. Rothbard
Man, Economy and State with Power and Market. Study Edition Auburn, Alabama 1962, 1970, 2009

Rothbard IV
Murray N. Rothbard
The Essential von Mises Auburn, Alabama 1988

Rothbard V
Murray N. Rothbard
Power and Market: Government and the Economy Kansas City 1977

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