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Akkumulation: Unter Akkumulation versteht man in der Wirtschaft den Prozess der Investition in Kapital, Arbeit und Technologie zur Steigerung der Produktivität und des Wirtschaftswachstums. Dabei werden Gewinne reinvestiert, um die Produktionskapazitäten zu erweitern und die Effizienz zu verbessern, was zu einer langfristigen wirtschaftlichen Entwicklung beiträgt.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor Begriff Zusammenfassung/Zitate Quellen

Karl Marx über Akkumulation – Lexikon der Argumente

Rothbard II 419
Akkumulation/Marx/Rothbard: Welchen Weg die Marxisten auch immer einschlagen, es ist für sie von entscheidender Bedeutung, die fortgesetzte Kapitalakkumulation zu retten, da es durch diese Akkumulation zu Produktivitätssteigerungen und insbesondere zu technologischen Innovationen kommt und diese in der Wirtschaft eingeführt werden. Und wir dürfen nicht vergessen, dass sich die Kapitalisten durch technologische Innovationen ihr eigenes Grab schaufeln, denn das kapitalistische System und die kapitalistischen Verhältnisse werden zu den Fesseln, die die technologische Entwicklung blockieren. Eine technologische Methode, die der Kapitalismus nicht erfassen kann und die Marx in seinem späten Leben für die Elektrizität hielt, würde den Funken, die notwendige und ausreichende Grundlage für den unvermeidlichen Umsturz des Kapitalismus und die Machtergreifung durch die „letzte“ historische Klasse, das Proletariat, liefern.
Für Marx ergeben sich aus der angeblichen Tendenz zur Kapitalakkumulation und dem technischen Fortschritt zwangsläufig zwei Konsequenzen. Die erste ist die „Konzentration des Kapitals“, womit Marx die unaufhaltsame Tendenz jedes Unternehmens meinte, immer größer zu werden, die Produktionsskala zu erweitern.(1) Sicherlich gibt es in der modernen Welt eine große Ausweitung der Skala von Anlagen und Unternehmen.
RothbardVsMarx: Auf der anderen Seite ist das Gesetz kaum apodiktisch. Warum kann sich die Kapitalakkumulation nicht in einem Wachstum der Zahl der Unternehmen widerspiegeln und nicht nur in einer Vergrößerung der einzelnen Unternehmen?
>Kapitalismus/Marx.

1. So schrieb Marx in Band I des Kapitals: „Es ist ein Gesetz, das sich aus dem technischen Charakter der Produktion ergibt, dass das Minimum des Kapitals, das der Kapitalist besitzen muss, immer mehr zunehmen muss“, und „die Entwicklung der kapitalistischen Produktion macht es notwendig, die Menge des in einem bestimmten industriellen Unternehmen angelegten Kapitals ständig zu erhöhen“. ((s) Rückübersetzt aus der Englischen Ausgabe von Rothbard). Vgl.. C David Conway, A Farewell to Marx: An Outline and Appraisal of His Theories (Harmondsworth, Mddx: Penguin Books, 1987), pp. 126-7.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der Argumente
Der Hinweis [Begriff/Autor], [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] bzw. "Problem:"/"Lösung", "alt:"/"neu:" und "These:" ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.



Marx I
Karl Marx
Das Kapital, Kritik der politische Ökonomie Berlin 1957

Rothbard II
Murray N. Rothbard
Classical Economics. An Austrian Perspective on the History of Economic Thought. Cheltenham, UK: Edward Elgar Publishing. Cheltenham 1995

Rothbard III
Murray N. Rothbard
Man, Economy and State with Power and Market. Study Edition Auburn, Alabama 1962, 1970, 2009

Rothbard IV
Murray N. Rothbard
The Essential von Mises Auburn, Alabama 1988

Rothbard V
Murray N. Rothbard
Power and Market: Government and the Economy Kansas City 1977

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> Gegenargumente gegen Marx
> Gegenargumente zu Akkumulation

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