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Arbeitsteilung: Arbeitsteilung ist die Aufteilung einer Gesamtaufgabe in einzelne Teilaufgaben, die von verschiedenen Personen oder Gruppen ausgeführt werden. Dies führt zu einer Spezialisierung der Arbeit. Sie steigert die Effizienz durch die Zuweisung spezifischer Rollen auf der Grundlage von Fachwissen, verkürzt den Zeitaufwand und erhöht die Produktivität. Siehe auch Arbeit, Effizienz.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor Begriff Zusammenfassung/Zitate Quellen

Murray N. Rothbard über Arbeitsteilung – Lexikon der Argumente

Rothbard III 95
Arbeitsteilung/Rothbard: Bei der Beschreibung der Bedingungen, die gegeben sein müssen, damit ein zwischenmenschlicher Austausch stattfinden kann (z. B. umgekehrte Bewertungen), gehen wir implizit davon aus(d), dass es sich um zwei verschiedene Güter handeln muss, die ausgetauscht werden.
>Tausch/Rothbard
.
Handel/Markt/Rothbard: Wenn die Tauschenden zwei verschiedene Güter tauschen müssen, impliziert dies, dass jede Partei einen unterschiedlichen Anteil an Gütern im Verhältnis zu ihren Bedürfnissen haben muss. Er muss sich relativ auf den Erwerb anderer Güter spezialisiert haben als die, die die andere Partei produziert hat. Diese Spezialisierung jedes Individuums kann aus einem von drei verschiedenen Gründen oder aus einer Kombination der drei Gründe entstanden sein: (a) Unterschiede in der Eignung und im Ertrag der naturgegebenen Faktoren; (b) Unterschiede im gegebenen Kapital und in den langlebigen Konsumgütern; und (c) Unterschiede in den Fähigkeiten und in der Erwünschtheit verschiedener Arten von Arbeit.(1)
Produktion: Diese Faktoren, zusätzlich zum potenziellen Tausch- und Gebrauchswert der Güter, bestimmen die Produktionslinie, die der Akteur verfolgen wird.
Rothbard III 96
Austausch/Arbeitsteilung: Der Austausch, ein produktiver Prozess für beide Teilnehmer, impliziert eine Spezialisierung der Produktion oder Arbeitsteilung. Das Ausmaß, in dem die Arbeitsteilung in einer Gesellschaft stattfindet, hängt vom Umfang des Marktes für die Produkte ab. Letzterer bestimmt den Tauschwert, den der Produzent für seine Waren erzielen kann.
Produktivität/Praxeologie/Rothbard: Es ist klar, dass die Tatsache des Tauschs und der Arbeitsteilung aus praxeologischer Sicht impliziert, dass sie für alle Beteiligten produktiver sein muss als isolierte, autistische Arbeit. Die ökonomische Analyse allein vermittelt uns jedoch nicht das Wissen um den enormen Produktivitätszuwachs, den die Arbeitsteilung der Gesellschaft bringt. Dies beruht auf einer weiteren empirischen Einsicht, (...).
>Praxeologie/Rothbard, >Spezialisierung/Rothbard.
Rothbard III 98
Mit der allgegenwärtigen Variation, die Möglichkeiten zur Spezialisierung bietet, und den günstigen Bedingungen des Austauschs, die selbst dann auftreten, wenn eine Partei in beiden Tätigkeiten überlegen ist, bieten sich große Chancen für eine weit verbreitete Arbeitsteilung und eine Ausdehnung des Marktes. Je mehr Menschen im Tauschnetz miteinander verbunden sind, desto „ausgedehnter“ ist der Markt für jedes der Produkte, und desto mehr wird der Tauschwert gegenüber dem direkten Gebrauchswert in den Entscheidungen der Produzenten vorherrschen.
>Gesellschaft/Rothbard.
Rothbard III 100
Produktivität: Nehmen wir an, (...) dass die Arbeitsteilung nicht produktiv wäre, oder dass die Menschen ihre Produktivität nicht erkannt hätten. In diesem Fall gäbe es wenig oder keine Gelegenheit zum Austausch, und jeder Mensch würde versuchen, seine Güter in autistischer Unabhängigkeit zu erhalten. Das Ergebnis wäre zweifellos ein erbitterter Kampf um den Besitz der knappen Güter, denn in einer solchen Welt wäre der Gewinn an nützlichen Gütern für jeden Menschen der Verlust eines anderen Menschen. Es wäre fast unvermeidlich, dass eine solche autistische Welt stark von Gewalt und ständigem Krieg geprägt wäre.

1. Grundsätzlich lässt sich die Klasse (b) in Unterschiede in den Klassen (a) und (c) auflösen, die ihre Entstehung begründen.

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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der Argumente
Der Hinweis [Begriff/Autor], [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] bzw. "Problem:"/"Lösung", "alt:"/"neu:" und "These:" ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.



Rothbard II
Murray N. Rothbard
Classical Economics. An Austrian Perspective on the History of Economic Thought. Cheltenham, UK: Edward Elgar Publishing. Cheltenham 1995

Rothbard III
Murray N. Rothbard
Man, Economy and State with Power and Market. Study Edition Auburn, Alabama 1962, 1970, 2009

Rothbard IV
Murray N. Rothbard
The Essential von Mises Auburn, Alabama 1988

Rothbard V
Murray N. Rothbard
Power and Market: Government and the Economy Kansas City 1977

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