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Zinsen: Zinssätze stellen die Kosten für die Aufnahme von Geld oder die Rendite für investierte Mittel über einen bestimmten Zeitraum dar und werden in der Regel als Prozentsatz ausgedrückt. Sie beeinflussen Kredit- und Sparentscheidungen und wirken sich auf wirtschaftliche Aktivitäten wie Kredite, Hypotheken und Sparkonten aus. Sie werden von den Zentralbanken festgelegt oder durch Marktkräfte wie Angebot und Nachfrage beeinflusst. Siehe auch Zentralbank, Wirtschaft, Angebot, Nachfrage, Märkte.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor Begriff Zusammenfassung/Zitate Quellen

William Ellis über Zinsen – Lexikon der Argumente

Rothbard II 136
Profit/Zins/William Ellis/Rothbard: Ein besonders wichtiger Beitrag (...) war ein Artikel von William Ellis ((s) 1800-1881) in der Benthamite Westminster Review vom Januar 1826. In einer sehr ausgefeilten Analyse des Sparens und Investierens wies Ellis darauf hin, dass das Sparen durch die Erwartung eines größeren Genusses aus dem aufgeschobenen als aus dem sofortigen Konsum“ veranlasst wird, während andererseits Investitionen durch die Erwartung eines Gewinns hervorgerufen werden.
>Sparen
, >Zeitpräferenz.
Bei der Analyse der Investitionen unterscheidet Ellis mit großem Einfühlungsvermögen zwischen dem Gewinn als Rendite für die Übernahme von Risiken und dem Zins als Rendite für Ersparnisse, die auch eine Risikoprämie enthalten kann.
>Investitionen.
Profit: Besonders interessant war Ellis' bahnbrechende Risikotheorie des Gewinns. Die Größe des Gewinns“, so behauptete er, ‚muss in einem angemessenen Verhältnis zu dem Risiko stehen, das mit der Entnahme von Schätzen aus dem Hort und ihrer Verwendung in der Produktion verbunden ist‘. Er betonte auch nachdrücklich die Bedeutung eines großen erwarteten Gewinns für die Einführung technologischer Innovationen. Die neue Technologie ist „unerprobt“ und ihre Einführung muss „den Verlust der überholten Maschinen, den Mangel an Geschicklichkeit und Übung bei den Arbeitern und die Ungewissheit des Ergebnisses überwinden, die alle gemeinsam die Annahme und Anwendung des Unerprobten verhindern“. Ellis warf früheren Autoren vor, die Innovation und ihre Probleme zu ignorieren, und wies darauf hin, dass ihre Schwierigkeiten „nur durch die Aussicht auf den großen zusätzlichen Gewinn überwunden werden, der mit der angenommenen Erfindung erwartet wird“.
>Technologie, >Innovation.

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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der Argumente
Der Hinweis [Begriff/Autor], [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] bzw. "Problem:"/"Lösung", "alt:"/"neu:" und "These:" ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.

Ellis W I
William Ellis
Outlines of Social Economy 1846

Rothbard II
Murray N. Rothbard
Classical Economics. An Austrian Perspective on the History of Economic Thought. Cheltenham, UK: Edward Elgar Publishing. Cheltenham 1995

Rothbard III
Murray N. Rothbard
Man, Economy and State with Power and Market. Study Edition Auburn, Alabama 1962, 1970, 2009

Rothbard IV
Murray N. Rothbard
The Essential von Mises Auburn, Alabama 1988

Rothbard V
Murray N. Rothbard
Power and Market: Government and the Economy Kansas City 1977

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