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| Goldstandard: Der Goldstandard ist ein Währungssystem, bei dem der Wert der Währung eines Landes direkt an eine bestimmte Menge Gold gebunden ist. Die Regierungen oder Zentralbanken garantierten den Umtausch ihrer Währung in Gold zu einem festen Preis. Dieses System sorgte für Stabilität, schränkte aber die Flexibilität der Geldpolitik ein. Es wurde im 20. Jahrhundert weitgehend zugunsten von Fiat-Währungen aufgegeben. Siehe auch Zentralbank, Geldpolitik._____________Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente. | |||
| Autor | Begriff | Zusammenfassung/Zitate | Quellen |
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Walter Boyd über Goldstandard – Lexikon der Argumente
Rothbard II 165 Goldstandard/Inflation/Walter Boyd/Rothbard: International wäre (...) ein magischer Zufluss von Gold und Silber nach Boyd und Smith vor ihm normalerweise schnell aus dem Land geflossen, wodurch der inflationäre Schaden, den der Zufluss anrichten könnte, begrenzt worden wäre. Problem: Leider ist, wie bei Smith, der Mechanismus für diesen angeblich schnellen Abfluss höchst unklar. Jedenfalls war Boyd(1) der erste, der die gängige Geldtheorie auf das Problem nicht konvertierbarer Fiat-Währungen anwandte. Geld: Zunächst zeigt [Boyd] auf, dass es, da Banknoten nicht exportiert werden können, keinen Mechanismus wie bei den Spezies gibt, um eine „überschüssige“ Geldmenge ins Ausland abfließen zu lassen. Infolgedessen wäre erstens der Preisanstieg, der sich aus einem Zufluss von Spezies ergibt, nicht so groß wie derjenige, der durch die Einführung von so viel Papier verursacht wurde, dem die wesentliche Eigenschaft fehlt, ständig in Spezies konvertierbar zu sein“. Genauer gesagt, so Boyd, würde sich die Abwertung von Fiat-Papier gegenüber anderen Währungen in einem Anstieg des Gold- oder Silberpreises und einer Aufwertung ausländischer Währungen auf dem Devisenmarkt niederschlagen. >Bullionismus, >Währung/Walter Boyd. 1. Walter Boyd. 1800. A Letter to the Rt. Hon. William Pitt published in 1801._____________ Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der ArgumenteDer Hinweis [Begriff/Autor], [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] bzw. "Problem:"/"Lösung", "alt:"/"neu:" und "These:" ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente. |
Boyd I Richard Boyd The Philosophy of Science Cambridge 1991 Boyd W I Walter Boyd Letter to the Right Honourable William Pitt on the Influence of the Stoppage of Issues in Specie at the Bank of England on the Prices of Provisions and other Commodities London 1801 Rothbard II Murray N. Rothbard Classical Economics. An Austrian Perspective on the History of Economic Thought. Cheltenham, UK: Edward Elgar Publishing. Cheltenham 1995 Rothbard III Murray N. Rothbard Man, Economy and State with Power and Market. Study Edition Auburn, Alabama 1962, 1970, 2009 Rothbard IV Murray N. Rothbard The Essential von Mises Auburn, Alabama 1988 Rothbard V Murray N. Rothbard Power and Market: Government and the Economy Kansas City 1977 |
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