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Konsum: In den Wirtschaftswissenschaften bezieht sich der Begriff Konsum auf die Nutzung von Waren und Dienstleistungen zur Befriedigung aktueller Bedürfnisse und Wünsche. Er ist eine Schlüsselkomponente der Wirtschaftstätigkeit und wird als Teil des Bruttoinlandsprodukts (BIP) gemessen. Der Konsum wird durch Faktoren wie Einkommen, Vermögen, Präferenzen und Erwartungen bestimmt. Der Konsum ist eine Schlüsselkomponente der Wirtschaft und beeinflusst die Produktion, die Nachfrage nach Gütern und das allgemeine Wirtschaftswachstum. Siehe auch Wirtschaftswachstum, Wirtschaft, Präferenzen.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor Begriff Zusammenfassung/Zitate Quellen

John Kenneth Galbraith über Konsum – Lexikon der Argumente

Rothbard III 976
Konsum/Galbraith/Rothbard: Galbraith zufolge ignorieren die Ökonomen absichtlich das Gespenst der Bedürfnisbefriedigung. Doch sie tun dies zu Recht, denn wenn die Bedürfnisse - oder besser gesagt, die Bedürfnisse nach austauschbaren Gütern - wirklich gesättigt sind, werden wir es alle früh genug erfahren; denn dann wird jeder aufhören zu arbeiten, wird aufhören zu versuchen, Bodenressourcen in Konsumgüter zu verwandeln. Es wird keine Notwendigkeit mehr bestehen, weiter zu produzieren, weil alle Bedürfnisse nach Konsumgütern befriedigt sein werden - oder zumindest alle, die produziert und getauscht werden können. An diesem Punkt wird jeder aufhören zu arbeiten, die Marktwirtschaft - ja, die gesamte Wirtschaft - wird zu Ende gehen, die Mittel werden im Verhältnis zu den Zwecken nicht mehr knapp sein, und jeder wird sich im Paradies sonnen. Ich halte es für selbstverständlich, dass diese Zeit noch nicht gekommen ist und sich auch nicht abzeichnet; sollte sie eines Tages kommen, wird sie von den Ökonomen wie von den meisten anderen Menschen nicht mit Flüchen, sondern mit Jubel begrüßt werden. Trotz ihres ehrwürdigen Rufs als Praktiker einer „düsteren Wissenschaft“ haben Ökonomen kein persönliches Interesse an Knappheit, weder psychologisch noch anderweitig.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der Argumente
Der Hinweis [Begriff/Autor], [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] bzw. "Problem:"/"Lösung", "alt:"/"neu:" und "These:" ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.

Galbraith I
John Kenneth Galbraith
The Affluent Society London 1999

Rothbard II
Murray N. Rothbard
Classical Economics. An Austrian Perspective on the History of Economic Thought. Cheltenham, UK: Edward Elgar Publishing. Cheltenham 1995

Rothbard III
Murray N. Rothbard
Man, Economy and State with Power and Market. Study Edition Auburn, Alabama 1962, 1970, 2009

Rothbard IV
Murray N. Rothbard
The Essential von Mises Auburn, Alabama 1988

Rothbard V
Murray N. Rothbard
Power and Market: Government and the Economy Kansas City 1977

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