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| Depressionen: Depression ist eine psychische Störung, die durch anhaltende Gefühle von Traurigkeit, Hoffnungslosigkeit und mangelndes Interesse an Aktivitäten gekennzeichnet ist. Sie kann das Denken und das körperliche Wohlbefinden beeinträchtigen._____________Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente. | |||
| Autor | Begriff | Zusammenfassung/Zitate | Quellen |
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John Kenneth Galbraith über Depression – Lexikon der Argumente
Rothbard III 984 Depression/Inflation/Galbraith/Rothbard: (...) Galbraith verschmäht die angebots- und nachfrageseitige Erklärung der Inflation und insbesondere die eigentliche monetäre Erklärung, die er als „mystisch“ bezeichnet. Seine Auffassung von Depression ist rein keynesianisch und geht davon aus, dass eine Depression durch einen Mangel an Gesamtnachfrage verursacht wird. Inflation/Galbraith: „Inflation“ ist ein Anstieg der Preise, den er entweder durch eine Verringerung der Gesamtnachfrage durch hohe Steuern oder durch selektive Preiskontrollen und die Festlegung wichtiger Löhne und Preise durch Zwangsschlichtung bekämpfen würde. Wird der erste Weg gewählt, so ist Galbraith als Keynesianer der Ansicht, dass dies zu Arbeitslosigkeit führen würde. Aber Galbraith ist nicht wirklich besorgt, denn er würde den revolutionären Schritt wagen, das Einkommen von der Produktion zu trennen; die Produktion, so scheint es, ist nur deshalb wichtig, weil sie Einkommen liefert. Rothbard: Wir haben gesehen, dass die Regierungstätigkeit bereits eine erhebliche Trennung bewirkt hat. Galbraith: Galbraith schlägt eine gleitende Skala der Arbeitslosenversicherung durch die Regierung vor, die in der Depression höher sein soll als in der Hochkonjunktur, wobei die Zahlung in der Depression fast auf den allgemein gültigen Lohn ansteigt (aus irgendeinem Grund würde Galbraith nicht genau so hoch gehen, weil er einen abschreckenden Effekt auf die Arbeitssuche der Arbeitslosen befürchtet). Er scheint nicht zu erkennen, dass dies lediglich ein Weg ist, um die Arbeitslosigkeit während einer Depression zu verschärfen und zu verlängern und indirekt Gewerkschaftslöhne über dem Marktniveau zu subventionieren. RothbardVsGalbraith:Es ist nicht nötig, die anderen Ungereimtheiten des Autors hervorzuheben, wie z.B. seine Übernahme der konventionellen konservatorischen Sorge um den Verbrauch wertvoller Ressourcen - eine Position, die natürlich mit Galbraiths allgemeinem Angriff auf den privaten Verbraucher übereinstimmt.(1) 1. Inmitten des Gewirrs von Galbraiths verbleibenden Irrtümern und Fehlern sei einer erwähnt: seine merkwürdige Unterstellung, Professor von Mises sei ein Geschäftsmann. Denn zunächst spricht Galbraith von der jahrhundertealten Feindschaft zwischen Geschäftsleuten und Intellektuellen, untermauert diese Aussage, indem er Mises als kritisch gegenüber vielen Intellektuellen zitiert, und räumt dann ein, dass „die meisten Geschäftsleute“ Mises als „ziemlich extrem“ ansehen würden. Da Mises aber mit Sicherheit kein Geschäftsmann ist, ist es seltsam, seine Aussagen als Beweis für die Feindschaft zwischen Geschäftsleuten und Intellektuellen zu sehen. John Kenneth Galbraith, The Affluent Society (Boston: Houghton Mifflin Co., 1958)., S. 184-85. Dieser merkwürdige Irrtum wird von Galbraiths Harvard-Kollegen geteilt, deren Arbeiten er positiv zitiert und die darauf beharren, Nicht-Unternehmer wie Henry Hazlitt und Dr. F.A. Harper als Sprecher des „klassischen Geschäftsglaubens“ zu zitieren. Siehe Francis X. Sutton, Seymour E. Harris, Carl Kaysen, und James Tobin, The American Business Creed (Cambridge: Harvard University Press, 1956). Rothbard: The Affluent Society ist ein Werk, das sich besonders gut für Satire eignet, und dies wurde in „The Sumptuary Manifesto“, The Journal of Law and Economics, Oktober 1959, S. 120-23, geschickt umgesetzt._____________ Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der ArgumenteDer Hinweis [Begriff/Autor], [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] bzw. "Problem:"/"Lösung", "alt:"/"neu:" und "These:" ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente. |
Galbraith I John Kenneth Galbraith The Affluent Society London 1999 Rothbard II Murray N. Rothbard Classical Economics. An Austrian Perspective on the History of Economic Thought. Cheltenham, UK: Edward Elgar Publishing. Cheltenham 1995 Rothbard III Murray N. Rothbard Man, Economy and State with Power and Market. Study Edition Auburn, Alabama 1962, 1970, 2009 Rothbard IV Murray N. Rothbard The Essential von Mises Auburn, Alabama 1988 Rothbard V Murray N. Rothbard Power and Market: Government and the Economy Kansas City 1977 |
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