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Verteilungstheorie: Die Verteilungstheorie in den Wirtschaftswissenschaften erklärt, wie Einkommen und Vermögen auf Einzelpersonen, Produktionsfaktoren (Arbeit, Kapital, Land) oder soziale Gruppen verteilt werden. Sie untersucht Löhne, Gewinne und Renten, die von der Produktivität, den Marktkräften und der Politik beeinflusst werden. Zu den wichtigsten Theorien gehören klassische, neoklassische und keynesianische Ansätze, die jeweils unterschiedliche Ansichten zur Einkommensverteilung und wirtschaftlichen Ungleichheit bieten. Siehe auch Wert- und Verteilungstheorie, Löhne, Einkommen, Produktionsfaktoren, Profit, Miete, Neoklassiker, Keynesianismus.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor Begriff Zusammenfassung/Zitate Quellen

Neoklassiker über Verteilungstheorie - Lexikon der Argumente

Harcourt I 1
Verteilungstheorie/Neoklassische Wirtschaftstheorie/VsKeynesianismus/Harcourt:
Zwischen den beiden Gruppen besteht ein grundlegender Unterschied, insbesondere in der Frage, ob die Verteilungstheorie nur als ein Aspekt der marginalen Werttheorie betrachtet werden kann - die neoklassische(1) und die neoneoklassische Auffassung.
Neo-Keynesianismus: Im Gegensatz dazu sind die Neokeynesianer der Ansicht, dass die Elemente der Verteilungstheorie nicht unbedingt mit denen übereinstimmen, die für die Werttheorie relevant sind.
Sie kritisieren insbesondere die neoklassischen Verbindungen zwischen den Gleichgewichtsfaktorpreisen und den Grenzprodukten der „Faktoren“.
In klassischer Manier, d. h. in der Tradition vor allem von Ricardo und Marx, argumentieren sie, dass die Verteilungstheorie anders zu analysieren ist als die neoklassische Werttheorie, wobei die Verteilungstheorie der Werttheorie kontextuell und vorrangig, wenn auch nicht zeitlich, vorausgeht.
(...) Sobald entweder die Lohnrate oder die Profitrate bekannt ist, sind es im neokeynesianischen Schema auch die Preise.
>Grenznutzentheorie
.

1. Mit „neoklassisch“ ist die Lehre gemeint, die sich aus den Schriften der ersten und zweiten Generation der Marginalisten ableitet, deren Schriften in Stigler's Production and Distribution Theories, Stigler [1941](1) kritisch überprüft werden. Die Neoklassiker, deren Arbeiten im Zusammenhang mit den in diesem Buch behandelten Themen am wichtigsten sind, sind Marshall, Walras, Wicksell, J. B. Clark und Wicksteed.

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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der Argumente
Der Hinweis [Begriff/Autor], [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] bzw. "Problem:"/"Lösung", "alt:"/"neu:" und "These:" ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.
Neoklassiker

Harcourt I
Geoffrey C. Harcourt
Some Cambridge controversies in the theory of capital Cambridge 1972

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