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| Methode: ein Verfahren, auf das sich Teilnehmer an einer Diskussion oder einem Forschungsvorhaben geeinigt haben. Bei Verstößen gegen eine Methode wird vor allem die Vergleichbarkeit der Ergebnisse angezweifelt, da diese nicht mehr aus einer Menge mit einheitlich definierten Eigenschaften der Elemente stammen._____________Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente. | |||
| Autor | Begriff | Zusammenfassung/Zitate | Quellen |
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David Gawen Champernowne über Methode – Lexikon der Argumente
Harcourt I 32 Methode/Messungen/Kontinuum/Champernowne/Harcourt: Die Kettenindexmethode(1) ist (…) nicht auf den Fall diskreter Techniken beschränkt. Champernowne gibt ein Beispiel mit einem kontinuierlichen Spektrum von Techniken und zeigt, dass wir aufeinanderfolgende Techniken immer mit gemeinsamen Gewinn- und Reallohnsätzen bewerten können, selbst wenn jede Technik die einzige ist, die zu ihrem r und w am rentabelsten ist. Harcourt I 33 Wenn er die Akkumulation untersucht, verwendet er zu jedem Zeitpunkt die aktuellen Faktorpreise für die Bewertung, und er argumentiert, dass wir die Fehler so klein machen können, wie wir wollen, indem wir die Größe der Glieder in der Kette verringern. Wenn er stationäre Zustände vergleicht, verwendet er im kontinuierlichen Fall niedrigere n und höhere ws für die Verknüpfung: siehe Champernowne [1953- 4(1)], S. 115. Harcourt: Schließlich (...) hängt die Kettenindexmethode davon ab, dass man von irgendwoher und bereits die Gewinnrate oder den Lohnsatz kennt und einen Preis für die Produktion berechnet, der den Stückkosten für die Produktion entspricht. Messung: Kapital wird also nicht in einer Einheit gemessen, die unabhängig von Verteilung und Preisen ist. Produktionsfunktion: Eine verbale Erklärung der Eigenschaften der Kettenindex-Kapitalproduktionsfunktion lautet wie folgt: Nehmen wir an, dass die Ausrüstungen 1 und 2 bei einer Gewinnrate von r12 (=20 %) gleich profitabel sind. Ausrüstung 2 ermöglicht einen höheren Output pro Kopf (3 Einheiten) als Ausrüstung 1 (2 ½ Einheiten). Insel A verwendet Mengen von 5 von 1 und 7 von 2, gemessen am Kettenindex; Insel B verwendet 5 +1 (= 6) von 1 und 7 - 1 (= 6) von 2 (konstante Skalenerträge ermöglichen eine solche Teilbarkeit). Kosten: Dann sind die Kosten zum Lohnsatz w12 (= 1,25) und zum Gewinnsatz r12 (= 20 Prozent) der gesamten Ausrüstungen auf beiden Inseln gleich, nämlich jeweils 12 Kettenindexeinheiten, so dass auch die Zinsrechnungen (oder normalen Gewinnzahlungen) auf beiden Inseln gleich sind. Harcourt I 34 Arbeit/Löhne: Eine teilweise Differenzierung der Zweige in Bezug auf die Arbeit führt beispielsweise tatsächlich dazu, dass die Grenzprodukte der Arbeit den entsprechenden Gleichgewichtslohnsätzen entsprechen. Die Werte der Koeffizienten der Kapitalterme werden natürlich von der Basis beeinflusst, von der der Kettenindex ausgeht. Gleichgewichts-/Faktorpreise: Wenn jedoch in allen Branchen Realkapital eingesetzt würde, wäre es im Allgemeinen nicht zutreffend, dass die jeweiligen Koeffizienten für Kapital und Arbeit den Gleichgewichtsfaktorpreisen entsprechen. 1. Champernowne, D. G. [1953-4] 'The Production Function and the Theory of Capital: A Comment', Review of Economic Studies, xxi, pp. 112-35._____________ Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der ArgumenteDer Hinweis [Begriff/Autor], [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] bzw. "Problem:"/"Lösung", "alt:"/"neu:" und "These:" ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente. |
Champernowne I David Gawen Champernowne Uncertainty and estimation in economics (Mathematical economics texts) Edinburgh 1969 Harcourt I Geoffrey C. Harcourt Some Cambridge controversies in the theory of capital Cambridge 1972 |
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