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| Aggregiertes Kapital: Das Gesamtkapital bezieht sich auf den Gesamtbestand an Sach-, Finanz- und Humankapital in einer Volkswirtschaft, das für die Produktion eingesetzt wird. Es umfasst Maschinen, Infrastruktur und Investitionen. In der kapitaltheoretischen Diskussion ist seine Messung aufgrund von Problemen wie Heterogenität und Reswitching umstritten, was die Gültigkeit von aggregierten Produktionsfunktionen in Frage stellt. Siehe auch Produktionsfunktion, Aggregierte Produktionsfunktion._____________Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente. | |||
| Autor | Begriff | Zusammenfassung/Zitate | Quellen |
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Paul A. Samuelson über Aggregiertes Kapital – Lexikon der Argumente
Harcourt I 121 Kapitaltheorie/Aggregiertes Kapital/Samuelson/Harcourt: „Wiederholt habe ich in Schriften und Vorlesungen darauf bestanden, dass die Kapitaltheorie rigoros entwickelt werden kann, ohne ein Clark-ähnliches Konzept von ‚Gesamtkapital‘ zu verwenden, und sich stattdessen auf eine vollständige Analyse einer großen Vielfalt von heterogenen physischen Kapitalgütern und Prozessen im Zeitverlauf stützt. Eine solche Analyse stützt sich stark auf die Instrumente der modernen linearen und allgemeineren Programmplanung und könnte daher als neo-neoklassisch bezeichnet werden. Sie vertritt die Ansicht, dass Studien über sich verändernde Technologien, die Verfügbarkeit menschlicher und natürlicher Ressourcen, Geschmacksmuster und alle anderen mikroökonomischen Aspekte sehr wichtig sind, wenn wir die Trends in der Einkommensverteilung zwischen verschiedenen Arten von Arbeitskräften und verschiedenen Arten von Eigentümern verstehen wollen, und zwar sowohl in der Gesamtheit als auch in der detaillierten Zusammensetzung.“ (Samuelson [1962(1)], S. 193.) >Neoklassiker, >Technischer Fortschritt, >Produktionsfunktion, >Aggregate production function. Solow/Samuelson: „. . . Solow war im Interesse empirischer Messungen und Annäherungen gelegentlich bereit, sein rigoroses Beharren auf einem komplexen heterogenen Kapitalprogrammierungsmodell aufzugeben; stattdessen hat er durch heroische Abstraktion die bahnbrechende Arbeit von Paul H. Douglas zur Schätzung einer einzigen Produktionsfunktion für die Gesellschaft weitergeführt und einen enormen Einfluss auf die Analysten der statistischen Trends in den wichtigen Makroaggregaten unserer Wirtschaft gehabt.“ (Samuelson [1962](1), S. 193.) >Ökonometrie, >Cobb-Douglas-Produktionsfunktion. 1. Samuelson, P.A. [1962] 'Parable and Realism in Capital Theory: The Surrogate Production Function', Review of Economic Studies, xxix, S. 193-206._____________ Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der ArgumenteDer Hinweis [Begriff/Autor], [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] bzw. "Problem:"/"Lösung", "alt:"/"neu:" und "These:" ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente. |
EconSamu I Paul A. Samuelson The foundations of economic analysis Cambridge 1947 Harcourt I Geoffrey C. Harcourt Some Cambridge controversies in the theory of capital Cambridge 1972 |
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