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| Vollkommener Wettbewerb: Perfekter Wettbewerb ist eine Marktstruktur, in der zahlreiche kleine Unternehmen identische Produkte verkaufen, kein einzelnes Unternehmen die Preise beeinflussen kann und es freie Marktzutritte und -austritte gibt. Käufer und Verkäufer verfügen über perfekte Informationen, und die Ressourcen sind vollständig mobil. Auf lange Sicht erzielen die Unternehmen normale Gewinne, da die Preise den Grenzkosten entsprechen. Siehe auch Wettbewerb, Reine Konkurrenz, Märkte._____________Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente. | |||
| Autor | Begriff | Zusammenfassung/Zitate | Quellen |
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James M. Buchanan über Vollkommener Wettbewerb – Lexikon der Argumente
Boudreaux I 46 Perfekter Wettbewerb/Buchanan/Boudreaux/Holcombe: Bei perfektem Wettbewerb ist die Produktion von Waren oder Dienstleistungen in der Industrie so hoch, wie es die wirtschaftlichen Bedingungen erlauben. Das heißt, die Produktion ist nicht zu niedrig. Die Produktion ist jedoch zu niedrig, wenn ein Wirtschaftszweig nicht vollkommen wettbewerbsfähig ist. Und wenn die Produktion zu niedrig ist, wird die Gesellschaft geschädigt. >Wettbewerb, >Unternehmertum. Staatliches Handeln: Buchanan zeigte, dass staatliche Maßnahmen zur Verringerung der Umweltverschmutzung durch solche Industrien, die zu einem weiteren Rückgang der Produktion dieser Industrien führen, der Gesellschaft noch mehr Schaden zufügen könnten. >Regierungspolitik/Buchanan, >Entscheidungsfindungsprozess/Buchanan. Externalitäten/Problem: Das heißt, es ist möglich, dass der Nutzen, den die Gesellschaft aus der verringerten Umweltverschmutzung zieht, durch den Schaden, den sie durch die verringerte Produktion von Gütern oder Dienstleistungen erleidet, mehr als ausgeglichen wird. >Externalitäten. Diese Schlussfolgerung gilt ganz allgemein. Die Komplexität der realen Märkte bedeutet, dass es in Ermangelung tatsächlicher Marktpreise für externe Effekte keine gute Möglichkeit gibt, die optimale Ressourcenverteilung zu finden. Wie im vorangegangenen Kapitel erläutert, sind Kosten subjektiv, so dass ohne ein genaues Maß für die externen Kosten alle politischen Maßnahmen auf Vermutungen beruhen müssen. Externe Faktoren können zu Ineffizienzen führen, aber es gibt keine Garantie dafür, dass die Dinge durch eine staatlich gelenkte Abhilfe verbessert würden. (...) Diese Tatsache veranlasste Buchanan nicht dazu, sich gegen alle staatlichen Maßnahmen zur Bekämpfung von Umweltverschmutzung und anderen externen Effekten auszusprechen, aber sie veranlasste ihn dazu, Politikern und der Öffentlichkeit zu raten, ihren Enthusiasmus in Bezug auf die Fähigkeiten der Regierungen, die Dinge durch Eingriffe zu verbessern, zu dämpfen._____________ Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der ArgumenteDer Hinweis [Begriff/Autor], [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] bzw. "Problem:"/"Lösung", "alt:"/"neu:" und "These:" ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente. |
EconBuchan I James M. Buchanan Politics as Public Choice Carmel, IN 2000 Boudreaux I Donald J. Boudreaux Randall G. Holcombe The Essential James Buchanan Vancouver: The Fraser Institute 2021 Boudreaux II Donald J. Boudreaux The Essential Hayek Vancouver: Fraser Institute 2014 |
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