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Aggregiertes Kapital: Das Gesamtkapital bezieht sich auf den Gesamtbestand an Sach-, Finanz- und Humankapital in einer Volkswirtschaft, das für die Produktion eingesetzt wird. Es umfasst Maschinen, Infrastruktur und Investitionen. In der kapitaltheoretischen Diskussion ist seine Messung aufgrund von Problemen wie Heterogenität und Reswitching umstritten, was die Gültigkeit von aggregierten Produktionsfunktionen in Frage stellt. Siehe auch Produktionsfunktion, Aggregierte Produktionsfunktion.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor Begriff Zusammenfassung/Zitate Quellen

Franklin M. Fisher über Aggregiertes Kapital – Lexikon der Argumente

Harcourt I 173
Aggregiertes Kapital/Franklin M. Fisher/Harcourt: [In seiner] Irving Fisher Lecture, F. M. Fisher [1969](1), in der er einen Überblick über den aktuellen Stand des Wissens über aggregiertes Kapital gibt.
Harcourt I 174
„Kurz gesagt, es scheint mir wichtig, sich über Aggregation und Produktionsfunktionen Gedanken zu machen, weil Produktionsfunktionen selbst wichtig sind. Sie und ihre Implikationen spielen eine zentrale Rolle nicht nur in der empirischen Arbeit, sondern auch in der theoretischen Analyse. Gerade weil es möglich ist, aggregierte Produktionsfunktionen für großartige Aussagen über langfristiges Wachstum und technischen Wandel zu verwenden, ist es wichtig, mit der Grundlage für solche Aussagen vorsichtig zu sein.
Gegenwärtig scheint diese Grundlage nur bei relativ kleinen Änderungen solide zu sein. Die Analysen, die ich hier zusammengefasst habe, haben mich davon überzeugt, dass in diesem Bereich zumindest große Vorsicht geboten ist.“
Solow/Harcourt: Es sei daran erinnert, dass Solows bahnbrechender Artikel, Solow [1957](2), S. 312, „mehr als die übliche ‚willige Aussetzung des Unglaubens‘ forderte, um ernsthaft über die aggregierte Produktionsfunktion zu sprechen“. Diese Aussetzung hat eindeutig zu sehr fruchtbaren Ergebnissen geführt. Ich finde es jedoch immer schwieriger, sie aufrechtzuerhalten. Die Bedingungen für das Vorhandensein von aggregierten Produktionsfunktionen, zumindest wenn sehr unterschiedliche Branchen einbezogen werden, scheinen sehr, sehr stark zu sein“.(S. 576.)
>Aggregate production function
, >Cobb-Douglas production function/F. M. Fisher, >CES-Produktionsfunktion/F. M. Fisher.


1.F.M.Fisher [1969] 'The Existence of Aggregate Production Functions', Econometrica, xxxvn, S. 553-77.
2. Solow, R. M. [1957] 'Technical Change and the Aggregate Production Function', Review of economics and Statistics, xxxix, S. 312-20.

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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der Argumente
Der Hinweis [Begriff/Autor], [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] bzw. "Problem:"/"Lösung", "alt:"/"neu:" und "These:" ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.



F.M. Fisher I
Franklin M. Fisher
Disequilibrium Foundations of Equilibrium Economics (Econometric Society Monographs) Cambridge 1989

Harcourt I
Geoffrey C. Harcourt
Some Cambridge controversies in the theory of capital Cambridge 1972

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> Gegenargumente gegen Fisher
> Gegenargumente zu Aggregiertes Kapital

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