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| Aggregation: Unter Aggregation versteht man in den Wirtschaftswissenschaften die Zusammenfassung einzelner wirtschaftlicher Einheiten - wie Verbraucher, Unternehmen oder Märkte - zu einem einzigen, umfassenden Maß. Dies vereinfacht die Analyse durch die Schaffung breiter Kategorien wie Gesamtnachfrage, Gesamtangebot oder BIP und ermöglicht es den Wirtschaftswissenschaftlern, die Wirtschaft als Ganzes und nicht in einzelnen Teilen zu untersuchen. Siehe auch Ökonometrie, Aggregiertes Kapital._____________Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente. | |||
| Autor | Begriff | Zusammenfassung/Zitate | Quellen |
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Wirtschaftstheorien über Aggregation - Lexikon der Argumente
Boudreaux I 8 Aggregation/Ökonomische Theorien/Boudreaux: [diese Art des Denkens] ging davon aus, dass das Interesse des Staates mit dem der Gesellschaft identisch ist. Daher wurde angenommen, dass jede Politik, die den Staat stärkt, auch die Gesellschaft stärkt. (...) Das aggregative Denken fasst eine Vielzahl von Individuen in großen Kategorien wie „die Nation“ oder „die Regierung“ zusammen und behandelt dann jede dieser Kategorien, als ob sie ein einheitlich denkendes, wählendes und handelndes Individuum wäre. Keynesianismus/Boudreaux: Diese Art der Analyse, deren Geist von den Keynesianern wiederbelebt wurde, macht die Art der wirtschaftlichen Analyse, die durch die Arbeit von Adam Smith (1723-1790)(1) inspiriert wurde, überflüssig. Adam Smith: Bei der Analyse in der Tradition von Smith wird untersucht, wie eine Vielzahl von Individuen, die alle ihre eigenen Interessen verfolgen und nur über ihr eigenes, einzigartiges Wissen verfügen, ihre Pläne und Handlungen - vor allem durch Anpassungen der Marktpreise und die daraus resultierenden Gewinne und Verluste - in einer Weise koordinieren, die nicht nur wirtschaftlich geordnet und hochproduktiv für materielle Güter und Dienstleistungen ist, sondern auch ungeplant und nicht planbar. Keynesianismus/Boudreaux: Beim aggregativen Denken wird „das soziale Wohlergehen“ durch „die Regierung“ gefördert, wobei letztere wie ein Organismus mit einem Gehirn behandelt wird, dessen Hauptinteresse nicht darin besteht, sich selbst, sondern der Nation zu dienen. Übersehen werden die Prozesse (...), die Individuen mit unterschiedlichen Interessen dazu bringen, Handlungen zu unternehmen, wie z.B. Regierungen zu bilden, Regierungsbeamte zu werden und mit der Regierung umzugehen, sowohl als Bürger, die Vorteile von ihr erhalten, als auch als solche, die Kosten auf sich nehmen, um sie zu erhalten und ihre Aktivitäten zu beeinflussen. BuchananVsAggregatives Denken: Buchanan nannte ein solches aggregatives Denken die „organismische“ Vorstellung von Kollektiven - das heißt, das Kollektiv als Organismus. Boudreaux I 9 Demokratie: In der freien Welt unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die weit verbreitete Akzeptanz des organismischen Konzepts von Staat und Gesellschaft mit Sicherheit dadurch gefördert, dass in diesen Ländern regelmäßige Wahlen - ein wesentliches Merkmal der Demokratie - als Mittel zur Wahl der Regierungschefs eingesetzt wurden. Die Überlegung war folgende: Da in einer Demokratie das Volk die Regierungsbeamten (und damit letztlich auch die Regierungspolitik) wählt und jeder Wähler genauso viel zu sagen hat wie jeder andere Wähler, spiegeln die demokratisch gewählten Regierungen den Willen des Volkes wider. Solche Regierungen sind deshalb gut, weil sie den allgemeinen Willen verkörpern. >Volk, >Volonté Générale, >Regierungspolitik, >Nationen, >Demokratie, >Staat. 1. Smith, Adam. (1776). An Inquiry Into the Nature and Causes of the Wealth of Nations._____________ Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der ArgumenteDer Hinweis [Begriff/Autor], [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] bzw. "Problem:"/"Lösung", "alt:"/"neu:" und "These:" ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente. |
Wirtschaftstheorien
Boudreaux I Donald J. Boudreaux Randall G. Holcombe The Essential James Buchanan Vancouver: The Fraser Institute 2021 Boudreaux II Donald J. Boudreaux The Essential Hayek Vancouver: Fraser Institute 2014 |
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