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Eigentumsrechte: In den Wirtschaftswissenschaften definieren Eigentumsrechte das rechtliche Eigentum an und die Kontrolle über Ressourcen, einschließlich des Rechts, diese zu nutzen, zu übertragen oder andere auszuschließen. Sie sind für ein effizientes Funktionieren des Marktes unerlässlich, da sie Anreize für Investitionen, Handel und die Erhaltung von Ressourcen schaffen. Gut definierte und durchgesetzte Eigentumsrechte verringern Konflikte und Unsicherheiten bei wirtschaftlichen Aktivitäten. Siehe auch Eigentum, Rechte.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor Begriff Zusammenfassung/Zitate Quellen

Anthropologie über Eigentumsrechte - Lexikon der Argumente

Henderson I 38
Eigentumsrechte/Anthropologie/Demsetz/Henderson/Globerman: Eine primäre Funktion von Eigentumsrechten ist die Lenkung von Anreizen, um eine stärkere Internalisierung von Externalitäten zu erreichen. Alle Kosten und Nutzen, die mit sozialen Interdependenzen verbunden sind, sind potenzielle Externalitäten.
>Externalitäten
.
Eine Bedingung ist notwendig, um Kosten und Nutzen zu externen Effekten zu machen. Die Kosten einer Transaktion in den Rechten zwischen den Parteien (Internalisierung) müssen die Gewinne aus der Internalisierung übersteigen."(1)
>Eigentumsrechte/Anthropologie.
Eigentumsrechte/Anthropologie: Obwohl Ökonomen dafür bekannt sind, sich ungerechtfertigt über Anthropologen lustig zu machen, hat [Harold] Demsetz(1) sie ernst genommen und ihre Literatur gelesen. Demsetz untersuchte insbesondere die Entwicklung von Eigentumsrechten bzw. das Fehlen solcher Rechte bei den kanadischen und amerikanischen Ureinwohnern.
Speck: Der Anthropologe Frank G. Speck, schrieb Demsetz, habe „entdeckt, dass die Indianer der Labrador-Halbinsel eine lange Tradition des Landbesitzes haben.“(1) Der von Demsetz zitierte Speck-Artikel(2) war bereits 1915 veröffentlicht worden. Sein Befund stand im Widerspruch zu dem, was Anthropologen über die Indianer im amerikanischen Südwesten wussten.
Leacock: Die Anthropologin Eleanor Leacock stellte diesen Unterschied fest, untersuchte die Situation der Labrador-Indianer weiter und schrieb ihre Ergebnisse 1954 auf(3). Demsetz zufolge „stellte Leacock eindeutig fest, dass sowohl historisch als auch geografisch eine enge Beziehung zwischen der Entwicklung privater Landrechte und der Entwicklung des kommerziellen Pelzhandels bestand“ (1967(1): 351 ).
Die Lektüre von Leacocks Artikel bescherte Demsetz seinen „Aha“-Moment. Er stellte fest, dass, obwohl die faktische Grundlage des Zusammenhangs solide war, keine ihm bekannte Theorie das Privateigentum an Land mit der Tatsache des Pelzhandels in Verbindung gebracht hatte. Doch für Demsetz schien es offensichtlich.

1. Demsetz, Harold (1967). Toward a Theory of Property Rights. American Economic Review, Papers and Proceedings 57, 2: 347-359.
2. Speck, Frank G. (1915, January 16). The Basis of American Indian Ownership of Land. Old Penn Weekly Review (Univ. of Pennsylvania): 491-95.
3.Leacock, Eleanor Burke. (1954). The Montagnais „hunting territory“ and the fur trade. (tDAR id: 256329). National Archeological Database (NADB).

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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der Argumente
Der Hinweis [Begriff/Autor], [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] bzw. "Problem:"/"Lösung", "alt:"/"neu:" und "These:" ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.


Anthropologie

Henderson I
David R. Henderson
Steven Globerman
The Essential UCLA School of Economics Vancouver: Fraser Institute. 2019

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