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| Anreize: In der Psychologie sind Anreize Stimuli, die Personen zu bestimmten Verhaltensweisen motivieren. Diese können positiv sein, wie Belohnungen oder Vorteile, oder negativ, wie die Vermeidung von Strafen. Siehe auch Entscheidungsprozesse, Motivation, Verhalten, Sozialverhalten, Stimuli._____________Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente. | |||
| Autor | Begriff | Zusammenfassung/Zitate | Quellen |
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Armen A. Alchian über Anreize – Lexikon der Argumente
Henderson I 21 Anreize/Eigentumsrechte/Alchian/Henderson/Globerman: „Unterschiede in den Zielen erklären keine Unterschiede in der Art und Weise, wie Individuen diese Ziele verfolgen.“ (Meckling und Alchian, 1960(1): 55-61) Eigentumsrechte: Meckling und Alchian wiesen darauf hin, dass die unterschiedliche Art und Weise, wie Menschen Ziele verfolgen, durch das System der Anreize erklärt wird, das vom System der Eigentumsrechte abhängt. Alchian und Demsetz (1973)(2) wandten die grundlegende Analyse der Eigentumsrechte sogar an, um die barbarische Tötung von Robbenbabys auf den Eisschollen vor Prince Edward Island zu erklären. Sie wiesen darauf hin, dass die kanadische Regierung „die Entnahme von nicht mehr als 50.000 Tieren erlaubte“. Das war eine Vorbereitung auf eine Katastrophe. Jeder Jäger wusste, dass er, sobald die Zahl von 50.000 erreicht war, keine mehr nehmen konnte. So hatte jeder Jäger den Anreiz, so schnell wie möglich zu töten. Sie schrieben: „Die ersten 50.000 Tiere werden nach dem Prinzip ‚Wer zuerst kommt, mahlt zuerst‘ angeboten, ein System, das zwangsläufig zu schnellen Jagdtechniken anregt und den Grad der Rücksichtslosigkeit des Jägers zur Voraussetzung für den Erfolg macht. (p. 20)(2) Rechte/Eigentum: Weder Alchian noch andere Mitglieder der Schule behaupteten, dass ein sozial nützliches System privater Eigentumsrechte bedeutet, dass die Menschen ihr Eigentum auf jede Art und Weise nutzen können, die sie für angemessen halten. Insbesondere sollte die Nutzung des Eigentums nicht die „legitimen“ Rechte anderer verletzen anderen, ihr Eigentum zu nutzen und davon zu profitieren. 1. Meckling, William H., and Armen A. Alchian (1960). Incentives in the United States. American Economic Review 50: 55-61. 2. Alchian, Armen A., and Harold Demsetz (1973). The Property Rights Paradigm. Journal of Economic History 33: 16-27. _____________ Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der ArgumenteDer Hinweis [Begriff/Autor], [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] bzw. "Problem:"/"Lösung", "alt:"/"neu:" und "These:" ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente. |
Alchian I Armen A. Alchian William R. Allen Exchange and Production: Competition, Coordination and Control Belmont, CA: Wadsworth 1977 Henderson I David R. Henderson Steven Globerman The Essential UCLA School of Economics Vancouver: Fraser Institute. 2019 |
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