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| Forschung: Forschung ist der systematische Prozess des Sammelns, Analysierens und Interpretierens von Informationen, um eine Frage zu beantworten oder ein Problem zu lösen. Sie wird in der Wissenschaft, Technik, Medizin, Wirtschaft und den Geisteswissenschaften angewandt. Siehe auch Wissenschaft, Methode, Rechtfertigung, Bestätigung, Gewissheit, Reflexion, Diskurs. _____________Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente. | |||
| Autor | Begriff | Zusammenfassung/Zitate | Quellen |
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Philippe Aghion über Forschung – Lexikon der Argumente
Aghion I 324 Forschung/Aghion/Howitt: Die funktionale Beziehung zwischen der Forschung in zwei aufeinanderfolgenden Zeiträumen hat einen einzigartigen Fixpunkt, der ein stationäres Gleichgewicht definiert. >Fixpunkte. Das stationäre Gleichgewicht weist ein ausgewogenes Wachstum auf, in dem Sinne, dass die Verteilung qualifizierter Arbeitskräfte zwischen Forschung und Produktion bei jeder Innovation unverändert bleibt; Aghion I 325 der Logarithmus des BSP folgt einem Zufallsweg mit Drift. Dies ist jedoch nicht immer das einzige Gleichgewicht im Modell. >Bruttosozialprodukt (BSP), >Qualifizierte Arbeitskräfte. Eine bemerkenswerte Auswirkung der negativen Abhängigkeit der aktuellen Forschung von der zukünftigen Forschung ist die mögliche Existenz einer sogenannten „No-Growth-Falle”, einem zyklischen Gleichgewicht, in dem das Forschungsniveau deterministisch zwischen zwei Niveaus pro Periode schwankt und das niedrigere dieser beiden Niveaus Null ist. >Wirtschaftswachstum, >Endogenes Wachstum. Eine Wirtschaft in einem solchen Gleichgewicht würde in endlicher Zeit aufhören zu wachsen, da es ohne Forschung keine Innovation gäbe und somit die Phase ohne Forschung niemals enden würde. >Gleichgewicht, >Innovation, >Erfindungen, >Forschung und Entwicklung. Die (rationale) Erwartung, dass auf die nächste Innovation ein sehr hohes Forschungsniveau folgen würde, würde jeden davon abhalten, diese Innovation zu verwirklichen. Eine weitere Folge ist, dass die durchschnittliche Wachstumsrate der Wirtschaft nicht unbedingt durch eine Steigerung der Produktivität der Forschung erhöht wird. Insbesondere kann eine Parameteränderung, die die Forschung in einigen Teilen der Welt produktiver macht, die Forschung in anderen Teilen der Welt behindern, indem sie die Gefahr der Veralterung der Forschungsergebnisse in diesen anderen Teilen der Welt so weit erhöht, dass die durchschnittliche Wachstumsrate sinkt. >Produktivität, >Innovation/Aghion/Howitt. Aus normativer Sicht kann die durchschnittliche Wachstumsrate im stationären Gleichgewicht aufgrund widersprüchlicher Verzerrungseffekte mehr oder weniger als sozial optimal sein. Konkret bedeutet dies, dass das Modell zwar die Aneignbarkeit und intertemporale Spillover-Effekte berücksichtigt, die in Romers (1990)(1) Modell zu einer suboptimalen Wachstumsrate führen, aber auch Effekte aufweist, die in die entgegengesetzte Richtung wirken. Insbesondere gibt es einen „Business-Stealing”-Effekt, wie er aus der Literatur zum Patentwettlauf bekannt ist (Tirole (1988(2), S. 399)). Das heißt, Forscher internalisieren nicht die Zerstörung bestehender Renten, die durch ihre Innovationen geschaffen werden. Wenn die Größe der Innovationen als gegeben angenommen wird, kann der Business-Stealing-Effekt zu einem zu starken Wachstum führen. Darüber hinaus stellen wir fest, dass der Geschäftsentzugseffekt dazu neigt, Innovationen zu klein zu machen, wenn der Umfang der Innovationen endogenisiert wird. >Innovation/Wirtschaftstheorien. Vgl. >Geistiges Eigentum, >Patente, >Copyright. 1. ROMER, P. M. (1990): "Endogenous Technological Change," Journal of Political Economy, 98, S71-S102. 2. TIROLE, J. (1988): The Theory of Industrial Organization. Cambridge, MA: M.I.T. Press._____________ Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der ArgumenteDer Hinweis [Begriff/Autor], [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] bzw. "Problem:"/"Lösung", "alt:"/"neu:" und "These:" ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente. |
Aghion I Philippe Aghion Peter W. Howitt A Model of Growth Through Creative Destruction Econometrica, Vol. 60, No. 2 (Mar., 1992), pp. 323-351 1992 |
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