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Thomas v. Aquin über Gesetze - Lexikon der Argumente

Höffe I 148
Gesetze/Thomas/Höffe: Ebenso wenig wie einen Rechtsmoralismus vertritt Thomas einen
Rechtspositivismus weltlichen oder theologischen Charakters.
Ursprung der Gesetze: Nach [Thomas] gründen Gesetz und Recht nicht in Macht, weder in menschlicher noch in göttlicher Willkür.
Vernunftrecht: Mag ihr Ursprung auch in Gott liegen, so bestehen Recht und Gesetz doch in Vernunftprinzipien, durch die das Naturrecht zu einem Vernunftrecht wird.
Naturrecht: Die Befugnis des Gesetzgebers im Rahmen seiner Leitaufgabe, dem Dienst am Gemeinwohl, situationsgerechte Gesetze zu erlassen, kann man als ein gemäßigtes Naturrechtsdenken und zugleich als gemäßigten Rechtspositivismus ansehen.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der Argumente

Aquin I
Thomas von Aquin
Über die Herrschaft des Fürsten Stuttgart 1971

Höffe I
Otfried Höffe
Geschichte des politischen Denkens München 2016

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> Gegenargumente gegen Thomas v. Aquin

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