Lexikon der Argumente


Philosophische Themen und wissenschaftliche Debatten
 
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Äquivalenz Field I 159
Äquivalenz/Platonismus/Nominalismus/Field: Frage: In welchem Sinn sind platonistische (Bsp "Richtung 1 = Richtung 2") und nominalistische Aussagen (c1 ist parallel zu c2) äquivalent? >Platonismus, >Nominalismus.
Problem: Wenn es keine Richtungen gibt, kann das zweite keine Folge des ersten sein. Sie sind nur innerhalb einer Richtungstheorie äquivalent.
>Definitionen/Frege, >Folgebeziehung.
Lösung/Field: Man kann die Äquivalenzen als wichtig auffassen, auch wenn die Theorien falsch sind. Problem: Für die Wichtigkeit sollte man Wahrheit annehmen können.
>Bedeutung.
Lösung: Eine konservative Erweiterung (gilt nicht für die Ontologie) - das ist harmlos für Konsequenzen, die keine Richtungen erwähnen.
>Konservativität/Field.
I 228
Def kognitiv äquivalent/Field: Kognitiv äquivalent meint äquivalent durch Logik plus die Bedeutung von "wahr". >Wahrheit.
Disquotational wahr/Deflationismus: Disquotational wahr heißt, dass die Sätze im Tarski-Schema kognitiv äquivalent sein sollen. ((s) plus "Bedeutung von wahr" hier: dasselbe Verständnis von wahr.)
>Disquotationalismus/Field, >Deflationismus.

II 16
Extensionale Äquivalenz/Field: Problem: Wenn wir extensionale Äquivalenz annehmen und von der Größe abstrahieren, gibt es unendlich viele Entitäten, auf die eine einfache Theorie wie die der chemischen Valenzen zutrifft: Bsp Die Zahl 3 trifft nicht nur auf Moleküle sondern auch auf größere Aggregate zu usw. >Referenzklassen.
II 106
Kognitiv äquivalent/Deflationismus/Äußerung/Wahrheit/(s): Eine Äußerung u und die Behauptung, dass u wahr ist (wie der Sprecher sie versteht) sind kognitiv äquivalent. >Redundanztheorie/.
Pointe: Die Behauptung, dass eine Äußerung wahr ist, hat eine existentielle Verpflichtung (ontologische Verpflichtung). Es muss etwas geben, was wahr ist. Während die Äußerung u selbst keine ontologische Verpflichtung mit sich bringt.
>Ontologische Verpflichtung.
Daher sind die beiden eben doch nicht vollständig kognitiv äquivalent. Relativ kognitiv äquivalent: hier: u und die Behauptung der Wahrheit von u sind kognitiv äquivalent relativ zur Existenz von u.
II 106
Bsp "Thatcher ist so, dass sie selbst-identisch ist und Schnee ist weiß" ist kognitiv äquivalent zu "Schnee ist weiß" relativ zur Existenz von Thatcher - die Verifikationsbedingungen sind die gleichen. Pointe: Wir brauchen keine Wahrheitsbedingungen. >Verifikationsbedingungen, >Wahrheitsbedingungen.
II 252
Materiale Äquivalenz/Field: Materiale Äquivalenz bedeutet, dass A > B äquivalent ist zu ~A v B. Problem: Die meisten glauben nicht den Schluss Bsp von "Clinton wird nicht im Amt sterben" auf "Wenn Clinton im Amt stirbt, wird Danny de Vito Präsident". - Daher scheint die Äquivalenz nicht zu bestehen.
Lösung/Lewis: Die Wahrheitsbedingungen für indikativische Konditionale muss man radikal Index-abhängig machen, um die Oberflächenlogik (OL) zu erhalten.
>Konditional.
Lewis: These: Die Oberflächenlogik sollten wir nicht respektieren.
Lewis: These: Bsp Clinton/Vito: ist trotz Absurdität wahrheitserhaltend.
Lösung: Wahrscheinlichkeitsfunktion: P (Vito I Clinton).
>Wahrscheinlichkeitsfunktion.
II 253
Beim indikativischen Konditional wird immer die Prämisse vorausgesetzt. Adams: Intuitiv sind Schlüsse mit Konditionalen korrekt. >Konditional/Adams.
Problem: Dann werden sie weniger über die Welt aussagen.
>Empirie.

Field I
H. Field
Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989

Field II
H. Field
Truth and the Absence of Fact Oxford New York 2001

Field III
H. Field
Science without numbers Princeton New Jersey 1980

Field IV
Hartry Field
"Realism and Relativism", The Journal of Philosophy, 76 (1982), pp. 553-67
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994
Axiome Field I 220
Axiom/Field: Ein benötigtes Gesetz kann man einfach beweisen, indem man es als Axiom hinzufügt. Vs: Dann braucht man aber für jedes Paar unterschiedener Prädikate Bsp "Der Abstand zwischen x und y ist r mal der zwischen z und w" ein Axiom das sagt, dass das erste gilt und das zweite nicht. - Alles, was der >Substantivalismus oder der Hochleistungs-Platonismus als abgeleitete Theoreme einführen kann, muss der >Relationismus ("kein leerer Raum") als Axiome einführen.
Das führt zu keiner richtigen Theorie. Hier entsteht das Problem der Quantitäten.
Die gebrauchten Axiome wären gerade dann verbindbar, wenn auch nicht-moderate Charakterisierungen möglich sind. Die modalen Umstände sind genau dann adäquat, wenn sie nicht gebraucht werden.
~I 249
Axiom/Mathematik/Notwendigkeit/Field: Axiome sind nicht logisch notwendig, sonst brauchten wir nur Logik und keine Mathematik.
I 275
Axiome/Field: Wir akzeptieren dann nur die, die disquotational wahre modale Übersetzungen haben. (Wegen der Konservativität). >Konservtivität. .
Konservativität: ist eine holistische Eigenschaft, nicht die Eigenschaft von einzelnen Axiomen.
Akzeptierbarkeit: von Axiomen: hängt vom Kontext ab. - Eine andere Theorie (mit dem gleichen Axiom) ist vielleicht nicht konservativ.
Disquotationale Wahrheit: ist dagegen für einzelne Axiome erklärbar.
>Disquotationalismus.
I 276
Bsp Mengenlehre (ML) plus Kontinuumshypothese (KH) und ML ohne KH können jede für ihre Vertreter wahr sein. - Sie können verschiedene Wahrheitsbedingungen zuschreiben. - Das ist nur für den Platonismus nicht-objektiv. >Platonismus.
Die beiden Vertreter können die gegnerische Sicht reinterpretieren, so dass sie aus seiner eigenen folgt.
Gödel: >Relative Konsistenz.
II 142
((s) Axiom/(s): Ein Axiom ist nicht Teil der Objektsprache.) Schema-Formel: Die Schema-Formel kann Teil der Objektsprache sein. Field: Das erfasst den Begriff der Wahrheit besser.
>Wahrheit/Field.

Field I
H. Field
Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989

Field II
H. Field
Truth and the Absence of Fact Oxford New York 2001

Field III
H. Field
Science without numbers Princeton New Jersey 1980

Field IV
Hartry Field
"Realism and Relativism", The Journal of Philosophy, 76 (1982), pp. 553-67
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994
Bereiche Field I 247
Wahrheit/Bereich/Deflationismus: "Wahrheit im Bereich D" ist keine disquotationale Wahrheit. >Disquotationalismus >Deflationismus.

Field I
H. Field
Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989

Field II
H. Field
Truth and the Absence of Fact Oxford New York 2001

Field III
H. Field
Science without numbers Princeton New Jersey 1980

Field IV
Hartry Field
"Realism and Relativism", The Journal of Philosophy, 76 (1982), pp. 553-67
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994
Deflationismus Deflationismus: Sammelbegriff für Theorien, die Wahrheit als Eigenschaft von Sätzen auffassen, also nicht als etwas zu Verwirklichendes (>Pragmatismus). Grundlage für den Deflationismus ist das Schema von Tarskis Wahrheitsdefinition z.B. "Schnee ist weiß" ist wahr genau dann, wenn Schnee weiß ist. Siehe auch Disquotationalismus, Wahrheitstheorie, Wahrheitsdefinition, Bedeutungstheorie, Bedeutungsholismus, Holismus, Prosatztheorie, Pragmatismus.
Deflationismus Brandom I 466
Deflationismus: Brandom pro: Eliminierung überflüssiger Annahmen - Problem: der Deflationismus gräbt sich selbst das Wasser ab. - Keine Tatsache wird behauptet wenn "es ist wahr, dass Schnee weiß ist" - Def Deflationismus: bestreitet, dass Gehalt in Begriffen von Wahrheitsbedingungen und Übereinstimmung mit den Tatsachen erklärt werden kann - Problem: Der Deflationismus kann nicht bestreiten, dass Eigenschaften durch Prädikate ausgedrückt werden.
I 468
BrandomVsVs: "ist wahr" ist prosatzbildender Operator, kein Prädikat.
I 469
Deflationismus/Non-Faktualismus (BoghossianVs): Brandom: Tatsache macht nicht Tatsache wahr, nur im abgeleiteten Sinn - nicht semantische Tatsache neben physikalischer Tatsache - Tatsachen sind nicht abhängig vom Behaupten. - BrandomVsBoghossian: es gibt keine Situation, in der es keine Tatsachen gäbe. >Disquotationalismus, >Minimalismus, >Zitat/Zitattilgung.

Bra I
R. Brandom
Expressive Vernunft Frankfurt 2000

Bra II
R. Brandom
Begründen und Begreifen Frankfurt 2001
Deflationismus Dummett Brandom I 471
Redundanztheorie/Dummett/Brandom: Redundanztheorie setzt den Gehalt der nichtsemantischen Behauptung der gegenüber die semantische Behauptung ("es ist wahr, dass...") redundant ist, voraus. DummettVsDeflationismus: Der Deflationismus kann daher den propositionalen Gehalt nicht durch Wahrheitsbedingungen (WB) erklären - (obwohl alles Wahrheitsbedingungen hat). >Disquotationalismus, >Minimalismus, >Zitat/Zitattilgung.

Dummett I
M. Dummett
Ursprünge der analytischen Philosophie Frankfurt 1992

Dummett II
Michael Dummett
"What ist a Theory of Meaning?" (ii)
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Dummett III
M. Dummett
Wahrheit Stuttgart 1982

Dummett III (a)
Michael Dummett
"Truth" in: Proceedings of the Aristotelian Society 59 (1959) pp.141-162
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Dummett III (b)
Michael Dummett
"Frege’s Distiction between Sense and Reference", in: M. Dummett, Truth and Other Enigmas, London 1978, pp. 116-144
In
Wahrheit, Stuttgart 1982

Dummett III (c)
Michael Dummett
"What is a Theory of Meaning?" in: S. Guttenplan (ed.) Mind and Language, Oxford 1975, pp. 97-138
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Dummett III (d)
Michael Dummett
"Bringing About the Past" in: Philosophical Review 73 (1964) pp.338-359
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Dummett III (e)
Michael Dummett
"Can Analytical Philosophy be Systematic, and Ought it to be?" in: Hegel-Studien, Beiheft 17 (1977) S. 305-326
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Bra I
R. Brandom
Expressive Vernunft Frankfurt 2000

Bra II
R. Brandom
Begründen und Begreifen Frankfurt 2001
Deflationismus Field I 91
Deflationismus/Wissen/Field: These: Wir kennen die Konsistenz der Axiome z.B. der Mengenlehre oder der Theorie der reellen Zahlen nicht. Denn das würde mathematische Entitäten verlangen. Konditionales Möglichkeits-Prinzip/Field: (dies würde auch Frege zugestehen): heißt, wenn wir die nicht-modale Form haben, dann nur Wissen aus Nachdenken über die logische Form allein. Deflationismus/Field/(s): Deflationismus führt dazu, dass wir kein mathematisches Wissen haben, soweit mathematische Entitäten (mE) betroffen sind, da es diese nicht gibt.
I 108
VsDeflationismus/Modelltheorie/Beweistheorie/Field: Problem: Weil es keine mathematische Entitäten (mE) gibt, sind die (platonistischen) Schemata (MTP), wenn es ein Modell für "A" gibt, dann MA - und (MS) wenn es einen Beweis von "-A" in F gibt, dann ~MA nur trivialerweise wahr - Lösung: modale Surrogate der Schemata: (MTP#)Wenn N(NBG > es gibt ein Modell für "A") dann MA - und (MS#) Wenn N(NBG > es gibt einen Beweis von "~A" in F) dann ~MA - (F: hier Sprache) - "A" ein Satz - NBG: Neuman/Bernays/Gödel - MA: "möglich A".
I 110
Fazit: Der Deflationismus hat kein Problem mit der Modelltheorie und der Beweistheorie, wenn es darum geht, etwas über Möglichkeit und Unmöglichkeit heraus zu finden.
I 113
Deflationismus/Field: Der Deflationismus sagt nicht, dass die mathematischen Aussagen etwas anderes bedeuten, sondern dass das, was sie bedeuten nicht buchstäblich gewusst werden kann. Deduktivismus: behauptet immer, dass was AQ bedeutetm das ist, dass A aus einer anderen Aussage folgt. Deflationismus: muss keine Aussagen isolieren - hier sind andere Aussagen nicht für die Bedeutung von A relevant.

II 104
Inflationismus: Frege/Russell/Tractatus/Ramsey: Wahrheitsbedingungen (WB) sind zentral für Bedeutung und Inhalt - Vs: Deflationismus: hat keine Wahrheitsbedingungen, stattdessen vielleicht Verifikationstheorie.
II 108
Deflationismus/Field: Hauptsache: Dass er keine Wahrheitsbedingungen braucht. Er braucht eigentlich auch keinen Verifikationismus. Der Deflationismus muss auch ausschließen, dass es eine physikalistische Reduktion von Wahrheitsbedingungen gibt.
II 114
Logische Verknüpfung/Deflationismus: Ein Hauptvorteil scheint zu sein, dass er diese Wahl (zwischen Tatsachen) nicht treffen muss. Lösung: Man kann ganz einfach in seinen eigenen Worten erklären, was es ausmacht, dass "oder" der Wahrheitstabelle gehorcht: es folgt aus der wahrheitsfunktionalen (wafu) Logik zusammen mit der Logik des disquotationalen Wahrheits-Prädikats, ohne Erwähnung irgendwelcher Tatsachen über den Gebrauch.
"p" ist wahr gdw. p folgt mit begrifflicher Notwendigkeit kraft der kognitiven Äquivalenz der rechten und linken Seite.
Problem: Begriffliche Notwendigkeit ist nicht hinreichend um zu zeigen, dass "oder" der Wahrheitstabelle genügt. Wir brauchen noch Verallgemeinerung.
II 116
Deflationismus/Gavagai: Für den Deflationismus gibt es hier nichts zu erklären - es ist einfach Teil der Logik von "referiert", dass" Kaninchen" auf Kaninchen referiert.
II 117
Referenz/Deflationismus: Wenn Wahrheitsbedingungen unwichtig sind, dann kann auch die Referenz keine zentrale Rolle spielen. Lösung: Nicht Referenz ist die Grundlage, sondern Beobachtungen über unsere Praxis des Schließens. Dann ist Referenz rein disquotational - Bsp "nicht": "Gödel referiert nicht auf den Entdecker des Unvollständigkeitssatzes" sondern "Gödel ist nicht der Entdecker" - danach semantischer Aufstieg.
II 118
KausaltheorieVsDeflationismus: Der Deflationismus kann nicht sagen, dass alles, was wir dafür brauchen, dass mein Wort für Hume auf Hume referiert, das Zitattilgungsschema ist. Dennoch kann der Deflationist akzeptieren, dass das kausale Netzwerk das erklärt, was sonst mysteriös wäre: Die Korrelation zwischen Glauben und Tatsachen über Hume.
II 119
Deflationismus: Die Grenze zum Inflationismus verschwimmt, weil wir etwas konstruieren müssen, das als inflationistische Relation "S hat die Wahrheitsbedingung p" betrachtet werden könnte, oder auch nicht.
II 127
VsDeflationismus: 1. Er kann nicht zwischen "Entweder er ist ein Frisör oder kein Frisör." und "Entweder er ist ein Faschist oder er ist kein Faschist." unterscheiden. 2. Er kann die Erklärungskraft der Wahrheitsbedingungen nicht erklären - (Bsp für Verhalten und Erfolg)
3. Er kann nicht zwischen vagem und nicht-vagem Diskurs unterscheiden.
4. Er kann nicht Wahrheitszuschreibung in anderen Sprachen behandeln.
5. Er gibt "wahr" falsche modale Eigenschaften ((s) "notwendig wahr" oder "kontingent wahr").
6. Er kann Mehrdeutigkeit, Indices und Demonstrativa nicht behandeln.
7. Er kann Lernen nicht erklären.
Ad II 260
Deflationismus/Nonfaktualismus/Fazit/Field/(s): Der Deflationismus (Disquotationalismus) nimmt keine Tatsachen an, die z.B. ausmachen, warum ein Wort auf ein Ding referiert. Für ihn ist es sinnlos zu fragen, warum "Entropie" auf Entropie referiert. >Disquotationalismus, >Minimalismus, >Zitat/Zitattilgung.

Field I
H. Field
Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989

Field II
H. Field
Truth and the Absence of Fact Oxford New York 2001

Field III
H. Field
Science without numbers Princeton New Jersey 1980

Field IV
Hartry Field
"Realism and Relativism", The Journal of Philosophy, 76 (1982), pp. 553-67
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994
Deflationismus Horwich I XVI
Deflationismus/Horwich: Deflationismus impliziert Bivalenz auch bei Vagheit, Bsp Einhorn. DeflationismusVsPragmatismus, DeflationismusVsNützlichkeit von Wahrheit usw. >Disquotationalismus, >Minimalismus, >Zitat/Zitattilgung, >Bivalenz.

Horwich I
P. Horwich (Ed.)
Theories of Truth Aldershot 1994
Deflationismus Putnam Williams II 502
Deflationismus/Metaphysischer RealismusVsDeflationismus/Putnam: Der Deflationismus kann Geräusche nicht als Repräsentation kraft Referenzrelation ansehen. Der metaphysische Realismus muss Bedeutung durch Behauptbarkeitsbedingungen darstellen, aber Behauptungen sind keine Geräusche. PutnamVsMetaphysischer Realismus: (obwohl dieses Bild sympatisch ist): Bedeutung/Putnam: Die Bedeutung wird besser in Begriffen von situationsangemessenem Gebrauch definierit ((s) statt Gemeinschaft). >Disquotationalismus, >Minimalismus, >Zitat/Zitattilgung.

Putnam I
Hilary Putnam
Von einem Realistischen Standpunkt
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Frankfurt 1993

Putnam I (a)
Hilary Putnam
Explanation and Reference, In: Glenn Pearce & Patrick Maynard (eds.), Conceptual Change. D. Reidel. pp. 196--214 (1973)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (b)
Hilary Putnam
Language and Reality, in: Mind, Language and Reality: Philosophical Papers, Volume 2. Cambridge University Press. pp. 272-90 (1995
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (c)
Hilary Putnam
What is Realism? in: Proceedings of the Aristotelian Society 76 (1975):pp. 177 - 194.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (d)
Hilary Putnam
Models and Reality, Journal of Symbolic Logic 45 (3), 1980:pp. 464-482.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (e)
Hilary Putnam
Reference and Truth
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (f)
Hilary Putnam
How to Be an Internal Realist and a Transcendental Idealist (at the Same Time) in: R. Haller/W. Grassl (eds): Sprache, Logik und Philosophie, Akten des 4. Internationalen Wittgenstein-Symposiums, 1979
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (g)
Hilary Putnam
Why there isn’t a ready-made world, Synthese 51 (2):205--228 (1982)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (h)
Hilary Putnam
Pourqui les Philosophes? in: A: Jacob (ed.) L’Encyclopédie PHilosophieque Universelle, Paris 1986
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (i)
Hilary Putnam
Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (k)
Hilary Putnam
"Irrealism and Deconstruction", 6. Giford Lecture, St. Andrews 1990, in: H. Putnam, Renewing Philosophy (The Gifford Lectures), Cambridge/MA 1992, pp. 108-133
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam II
Hilary Putnam
Repräsentation und Realität Frankfurt 1999

Putnam III
Hilary Putnam
Für eine Erneuerung der Philosophie Stuttgart 1997

Putnam IV
Hilary Putnam
"Minds and Machines", in: Sidney Hook (ed.) Dimensions of Mind, New York 1960, pp. 138-164
In
Künstliche Intelligenz, Walther Ch. Zimmerli/Stefan Wolf Stuttgart 1994

Putnam V
Hilary Putnam
Vernunft, Wahrheit und Geschichte Frankfurt 1990

Putnam VI
Hilary Putnam
"Realism and Reason", Proceedings of the American Philosophical Association (1976) pp. 483-98
In
Truth and Meaning, Paul Horwich Aldershot 1994

Putnam VII
Hilary Putnam
"A Defense of Internal Realism" in: James Conant (ed.)Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990 pp. 30-43
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994

SocPut I
Robert D. Putnam
Bowling Alone: The Collapse and Revival of American Community New York 2000

EconWilliams I
Walter E. Williams
Race & Economics: How Much Can Be Blamed on Discrimination? (Hoover Institution Press Publication) Stanford, CA: Hoover Institution Press 2011

WilliamsB I
Bernard Williams
Ethics and the Limits of Philosophy London 2011

WilliamsM I
Michael Williams
Problems of Knowledge: A Critical Introduction to Epistemology Oxford 2001

WilliamsM II
Michael Williams
"Do We (Epistemologists) Need A Theory of Truth?", Philosophical Topics, 14 (1986) pp. 223-42
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994
Deflationismus Rorty VI 32
Def Deflationismus: Die Anschauung, Tarskis Arbeit umfasse alle wesentlichen Merkmale der Wahrheit. >Disquotationalismus, >Minimalismus, >Zitat/Zitattilgung.
VI 39
WrightVsDeflationismus/Rorty: (ebenso wie Davidson, aber aus anderen Gründen) Wright: Der Deflationismus erwähnt die Pflicht zur Erreichung der Wahrheit noch nicht einmal. - Das führt zu neuerlicher Inflation - weil die eine Norm nicht mit der anderen erfüllt zu sein braucht.
VI 40
Crispin WrightVsTarski: Es ist ihm nicht gelungen, eine Norm anzugeben. >Normen, >Wahrheit.

Rorty I
Richard Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Rorty II
Richard Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Rorty II (b)
Richard Rorty
"Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (c)
Richard Rorty
Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (d)
Richard Rorty
Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (e)
Richard Rorty
Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (f)
Richard Rorty
"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (g)
Richard Rorty
"Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty III
Richard Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Rorty IV (a)
Richard Rorty
"is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (b)
Richard Rorty
"Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (c)
Richard Rorty
"Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (d)
Richard Rorty
"Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty V (a)
R. Rorty
"Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998

Rorty V (b)
Richard Rorty
"Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty V (c)
Richard Rorty
The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992)
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty VI
Richard Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000
Deflationismus Searle III 216
Deflationismus/minimalistische Wahrheitstheorie/Searle: Ist die These, dass "wahr" keine Eigenschaft oder Relation ist. Der gesamte Inhalt des Begriffs Wahrheit besteht in der Zitattilgung. >Disquotationalismus, >Minimalismus, >Zitat/Zitattilgung.

Searle I
John R. Searle
Die Wiederentdeckung des Geistes Frankfurt 1996

Searle II
John R. Searle
Intentionalität Frankfurt 1991

Searle III
John R. Searle
Die Konstruktion der gesellschaftlichen Wirklichkeit Hamburg 1997

Searle IV
John R. Searle
Ausdruck und Bedeutung Frankfurt 1982

Searle V
John R. Searle
Sprechakte Frankfurt 1983

Searle VII
John R. Searle
Behauptungen und Abweichungen
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Searle VIII
John R. Searle
Chomskys Revolution in der Linguistik
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Searle IX
John R. Searle
"Animal Minds", in: Midwest Studies in Philosophy 19 (1994) pp. 206-219
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005
Deflationismus Williams Deflationismus/Korrespondenz/M.Williams: mit dem Deflationismus ist eine minimale Korrespondenz verfügbar: die, die in der Kausaltheorie (der Referenz) angenommen wird.
>Disquotationalismus, >Minimalismus, >Zitat/Zitattilgung.

EconWilliams I
Walter E. Williams
Race & Economics: How Much Can Be Blamed on Discrimination? (Hoover Institution Press Publication) Stanford, CA: Hoover Institution Press 2011

WilliamsB I
Bernard Williams
Ethics and the Limits of Philosophy London 2011

WilliamsM I
Michael Williams
Problems of Knowledge: A Critical Introduction to Epistemology Oxford 2001

WilliamsM II
Michael Williams
"Do We (Epistemologists) Need A Theory of Truth?", Philosophical Topics, 14 (1986) pp. 223-42
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994
Disquotationalismus Disquotationalismus: eine Variante der Wahrheitstheorie, die sich an Tarskis Wahrheitsdefinition anlehnt und davon ausgeht, dass die beiden Seiten des W-Schemas aus derselben Sprache stammen müssen, Bsp "Schnee ist weiß" ist wahr genau dann, wenn Schnee weiß ist. Siehe auch Homophonie, homophone Wahrheitsbedingungen, Wahrheitstheorie, Tarski, Behauptbarkeitsbedingungen.
Disquotationalismus Armstrong
Armstrong I
David M. Armstrong
Meaning and Communication, The Philosophical Review 80, 1971, pp. 427-447
In
Handlung, Kommunikation, Bedeutung, Georg Meggle Frankfurt/M. 1979

Armstrong II (a)
David M. Armstrong
Dispositions as Categorical States
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Armstrong II (b)
David M. Armstrong
Place’ s and Armstrong’ s Views Compared and Contrasted
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Armstrong II (c)
David M. Armstrong
Reply to Martin
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Armstrong II (d)
David M. Armstrong
Second Reply to Martin London New York 1996

Armstrong III
D. Armstrong
What is a Law of Nature? Cambridge 1983
Disquotationalismus Field II 122
Rein disquotational wahr: 1. Nur so ist Verallgemeinerung möglich - Bsp nicht jedes Axiom ist wahr - (man weiß aber noch nicht, welches) 2. "Wahr-so-wie-ich-es-verstehe"
3. Der Begriff ist gebrauchsunabhängig. Bsp "Schnee ist weiß" wahr zu nennen ist dasselbe wie Schnee weiß zu nennen. Es wird keine Eigenschaft zugeschrieben, die es nicht haben würde, wenn man den Satz anders gebrauchte.
Alltagssprache: hier scheinen wir ein anderes W-Prädikat zu gebrauchen - Gebrauchs-Unabhängigkeit des W-Prädikats: ist notwendig für eine Verallgemeinerung bei unendlichen Konjunktionen/Disjunktionen - kontingent wahr: Bsp Euklidische Geometrie. Die Axiome hätten falsch sein können. Damit wollen wir nicht sagen, dass die Sprecher ihre Worte hätten anders gebrauchen können.

ad II 105
Def disquotational/(s): Disquotational meint "wörtlich". Field: heuristisch: Zitattilgung meint "Wahrheit-so-wie-er-sie-versteht". ((s) Dies ist sprecherbezogen.) Das ist aber keine Definition von Wahrheit in Begriffen von Verstehen. Das ist bloß heuristisch. Deflationismus: Deflationismus führt zur kognitiven Äquivalenz.
>Deflationismus.
Disquotational wahr/Field: Disquotational wahr meint "wahr, so wie ich es verstehe."
>Prinzip der Nachsicht, >Verstehen.

II 123
Disquotational wahr ist anders als Tarski-wahr. >Tarski-Schema, >Wahrheitsdefinition/Tarski, >Wahrheitstheorie/Tarski, >Wahrheit/Tarski.
II 135
Deflationismus/Field/(s): Gegensatz: semantisch/disquotational: semantisch: heißt, nicht einfach wörtlich etwas wiederholen, sondern Wahrheit feststellen, abhängig von Situation Bsp bei Indexwörtern - disquotational: Etwas nur wörtlich wiederholen, geht nicht bei Indices und Demonstrativa. >Indexwörter, >Indexikalität.
II 152
Disquotationale Wahrheit: Problem: unübersetzbare Sätze sind nicht disquotational wahr. >Übersetzung.
II 164
Disquotational wahr/disquotationale Referenz: entspricht der These, dass Tarskische Wahrheit nicht kontingent empirisch ist. Notwendig: sowohl "p" ist wahr gdw. p" als auch "Es ist wahr dass p gdw. p" denn die Gleichheit zwischen möglichen Welten ist nicht definiert - immer auf wirkliche Welt bezogen.
>Mögliche Welten, >Querweltein-Identität, >Wirkliche Welt, >Aktualismus,
>Aktualität.
II 223
Radikaler Deflationismus/eng: Radikaler Deflationismus lässt keine inter-personelle Synonymie zu - nur eine rein disquotationale Wahrheit. Es geht darum, wie der Hörer den Satz versteht, nicht um den Sprecher. Vgl. >Spracherbedeutung, >Sprecherintention.
II 259
Def Disquotationalismus/Field: Die These, dass die Frage kraft welcher Tatsachen Bsp "Entropie" auf Entropie referiert, sinnlos ist. >Referenz.
II 261
Nondisquotationale Sicht/ND-Sicht/Unbestimmtheit/VsDisquotationalismus: Die ND-Sicht muss eine Unbestimmtheit unserer Begriffe auf einer substantiellen Ebene annehmen - auch für logische Konstanten? >Unbestimmtheit.
II 269
Disquotationale Sicht/Wahrheit/Referenz/Semantik/Logik/Field: Pointe: Wahrheit und Referenz sind hier nicht wirklich semantische Begriffe, sondern logische - weil sie vor allem auf unseren Idiolekt angewendet werden. >Logik, >Semantik, >Idiolekt.
Hier fungieren sie als logische Begriffe (Bsp "wahr" zur Verallgemeinerung).
Pointe: Dass "Kaninchen" auf Kaninchen referiert, ist dann eine logische Wahrheit, keine semantische - dann gibt es noch Unbestimmtheit bei der Übersetzung.
II 272
Disquotationale Sicht/Disquotationalismus: Für die disquotationale Sicht ist die relevante Struktur einer Sprache nicht in referentiellen Begriffen zu verstehen, sondern in Begriffen von Reizbedeutung, inferentieller Rolle und Indikationsrelation. >Stimuli, >Stimulusbedeutung, >Zeigen, >Ostension, >Inferenz, >Inferentialismus.

Field I
H. Field
Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989

Field II
H. Field
Truth and the Absence of Fact Oxford New York 2001

Field III
H. Field
Science without numbers Princeton New Jersey 1980

Field IV
Hartry Field
"Realism and Relativism", The Journal of Philosophy, 76 (1982), pp. 553-67
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994
Disquotationalismus Putnam Williams II 502
Wahrheit/PutnamVsDisquotationalismus: Wenn wir nichts über Wahrheit in Begriffen der Behauptbarkeits-Bedingungen sagen, erhalten wir keinen Begriff der objektiven Richtigkeit, der dem Kulturrelativismus zu entgehen erlaubt. >Relativismus, >Kulturrelativismus, >Behauptbarkeit, >Behauptbarkeitsbedingungen, >Richtigkeit, >Objektivität.

Putnam I
Hilary Putnam
Von einem Realistischen Standpunkt
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Frankfurt 1993

Putnam I (a)
Hilary Putnam
Explanation and Reference, In: Glenn Pearce & Patrick Maynard (eds.), Conceptual Change. D. Reidel. pp. 196--214 (1973)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (b)
Hilary Putnam
Language and Reality, in: Mind, Language and Reality: Philosophical Papers, Volume 2. Cambridge University Press. pp. 272-90 (1995
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (c)
Hilary Putnam
What is Realism? in: Proceedings of the Aristotelian Society 76 (1975):pp. 177 - 194.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (d)
Hilary Putnam
Models and Reality, Journal of Symbolic Logic 45 (3), 1980:pp. 464-482.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (e)
Hilary Putnam
Reference and Truth
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (f)
Hilary Putnam
How to Be an Internal Realist and a Transcendental Idealist (at the Same Time) in: R. Haller/W. Grassl (eds): Sprache, Logik und Philosophie, Akten des 4. Internationalen Wittgenstein-Symposiums, 1979
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (g)
Hilary Putnam
Why there isn’t a ready-made world, Synthese 51 (2):205--228 (1982)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (h)
Hilary Putnam
Pourqui les Philosophes? in: A: Jacob (ed.) L’Encyclopédie PHilosophieque Universelle, Paris 1986
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (i)
Hilary Putnam
Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (k)
Hilary Putnam
"Irrealism and Deconstruction", 6. Giford Lecture, St. Andrews 1990, in: H. Putnam, Renewing Philosophy (The Gifford Lectures), Cambridge/MA 1992, pp. 108-133
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam II
Hilary Putnam
Repräsentation und Realität Frankfurt 1999

Putnam III
Hilary Putnam
Für eine Erneuerung der Philosophie Stuttgart 1997

Putnam IV
Hilary Putnam
"Minds and Machines", in: Sidney Hook (ed.) Dimensions of Mind, New York 1960, pp. 138-164
In
Künstliche Intelligenz, Walther Ch. Zimmerli/Stefan Wolf Stuttgart 1994

Putnam V
Hilary Putnam
Vernunft, Wahrheit und Geschichte Frankfurt 1990

Putnam VI
Hilary Putnam
"Realism and Reason", Proceedings of the American Philosophical Association (1976) pp. 483-98
In
Truth and Meaning, Paul Horwich Aldershot 1994

Putnam VII
Hilary Putnam
"A Defense of Internal Realism" in: James Conant (ed.)Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990 pp. 30-43
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994

SocPut I
Robert D. Putnam
Bowling Alone: The Collapse and Revival of American Community New York 2000

EconWilliams I
Walter E. Williams
Race & Economics: How Much Can Be Blamed on Discrimination? (Hoover Institution Press Publication) Stanford, CA: Hoover Institution Press 2011

WilliamsB I
Bernard Williams
Ethics and the Limits of Philosophy London 2011

WilliamsM I
Michael Williams
Problems of Knowledge: A Critical Introduction to Epistemology Oxford 2001

WilliamsM II
Michael Williams
"Do We (Epistemologists) Need A Theory of Truth?", Philosophical Topics, 14 (1986) pp. 223-42
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994
Glaubensgrade Field II 257
Glaubensgrad/Konditional/Field: Bei Konditionalen gelten die klassischen Wahrscheinlichkeitsgesetze für Glaubensgrade nicht. Disquotationale Wahrheit/Konditional: Die disquotationale Wahrheit bezieht sich auf das vollständige: "Wenn Clinton stirbt wird Gore Präsident" ist wahr gdw. Clinton stirbt und Gore Präsident wird. Nicht-disquotational: verhält sich bei einfachen Sätzen wie disquotationale Wahrheit. Bei Konditionalen: einfachste Lösung: ohne Wahrheitswert. >Disquotationalismus, >Wahrheitswerte, >Konditional.
II 295
Glaubensgrad/Wahrscheinlichkeit/Field: Das klassische Gesetz für die Wahrscheinlichkeit von Disjunktionen mit gegenseitig ausschließenden Disjunkten gilt nicht für Glaubensgrade, wenn Vagheit erlaubt ist. >Wahrscheinlichkeit, >Wahrscheinlichkeitsgesetze.
II 296
Wahrscheinlichkeits-Funktion/Glaubensgrad: Unterschied: Für Wahrscheinlichkeits-Funktionen ist die bedingte Wahrscheinlichkeit nie höher als die Wahrscheinlichkeit des materialen Konditionals. >Wahrscheinlichkeitsfunktion.
II 300
Unbestimmtheit/Glaubensgrad/Field: Die Unbestimmtheit eines Satzes A wird bestimmt durch den Betrag, zu dem seine Wahrscheinlichkeit und deren Negation sich zu weniger als 1 summieren. ((s) D.h. dass es eine Möglichkeit gibt, dass weder A noch ~A gilt.)
II 302
Unbestimmtheit/Glauben/Field: einige: Bsp "Glauben" in Chancen ist unangemessen, weil diese nie aktual sind. Lösung: ist die Akzeptanz von Sätzen über Chancen, dies gilt ebenso bei Unbestimmtheit. Lösung: Glaubensgrade in andere Dinge als Erklärung.
II 310
Nicht-klassische Glaubensgrade/Unbestimmtheit/Field: Bsp dass jede "Entscheidung" über die Mächtigkeit des Kontinuums willkürlich ist, ist ein guter Grund, nicht-klassische Glaubensgrade anzunehmen - (gemäßigt nicht-klassische Logik: dass einige Instanzen des Satzes vom ausgeschlossenen Dritten nicht behauptbar sind). >Ausgeschlossenes Drittes.

Field I
H. Field
Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989

Field II
H. Field
Truth and the Absence of Fact Oxford New York 2001

Field III
H. Field
Science without numbers Princeton New Jersey 1980

Field IV
Hartry Field
"Realism and Relativism", The Journal of Philosophy, 76 (1982), pp. 553-67
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994
Inflationismus Inflationismus, Philosophie: der (meist nicht so genannte) Inflationismus verlangt zusätzlich zu der Feststellung, ob ein Aussagesatz wahr ist die Angabe von Bedingungen, unter denen er wahr ist. Daraus soll eine Wahrheitsdefinition gewonnen werden können. Gegenbegriff ist der Deflationismus, der davon ausgeht, dass das Wahrheitsschema S <> [p] mit dem Beispiel „Schnee ist weiß“ ist wahr gdw. Schnee weiß ist hinreichend für eine Wahrheitsdefinition für formale Sprachen ist. Diese letztere Auffassung wird auch Disquotationalismus genannt, weil das Zitat auf der linken Seite der Äquivalenz seiner Anführungszeichen entkleidet wird.
Konditional Field II 253
Konditional/Deflationismus/Field: Die nonfaktualistische Sicht ist nicht die einzig mögliche, man kann sowohl klassische als auch nicht-klassische Logik anwenden. >Nonfaktualismus.
Disquotationale Wahrheit: Die disquotationale Wahrheit scheint Wahrheitsbedingungen vorauszusetzen, Bsp "Wenn Clinton im Amt stirbt, wird Danny de Vito Präsident" ist wahr gdw. Clinton im Amt stirbt und de Vito Präsident wird.
>Disquotationalismus.
II 254
Konditional/Tatsachen/Stalnaker/Field: (Stalnaker 1984)(1): These: Die konditionalen Tatsachen sind nicht in der Logik 1. Stufe ausdrückbar, wohl aber in indikativischen "Wenn.. dann.."-Sätzen. >Logik, >Logik Zweiter Stufe.
II 255
Konditional/Faktualismus/Field: 1. Variante: nimmt an, dass "Wenn A dann B" dieselben Wahrheitsbedingungen hat wie "~A v B" - Faktualismus: Der Faktualismus akzeptiert keine kontraintuitiven Schlüsse. Nonfaktualismus: Der Nonfaktualismus scheint dazu verpflichtet.
II 255
Materiales Konditional/Paradoxien der materialen Implikation/Jackson/Field: beste Lösung: (Jackson 1979)(2): Kontraintuitive Schlüsse sind hier unakzeptabel: These: Die Konklusionen sind zwar nicht behauptbar, aber dennoch wahr. Es gibt eine konventionelle Implikatur (sic) dafür, dass, wenn wir behaupten "Wenn A dann B", nicht nur die Wahrscheinlichkeit P(A > B) hoch ist, sondern auch die bedingte Wahrscheinlichkeit P(A> B I A). Pointe/Field: Die Forderung, dass P(A > B I A) hoch sein soll, ist äquivalent zur Forderung des Nonfaktualisten, dass P(B I A) hoch ist. "Oberflächenlogik": hat mit Behauptbarkeit zu tun.
"Tiefenlogik": sagt, was wahrheiterhaltend ist.
II 256
Faktualismus: muss dann zwischen Ebenen der völligen Unakzeptierbarkeit (d.h. auf der Oberfläche) und der Akzeptierbarkeit auf einer tiefen Ebene unterscheiden. >Akzeptierbarkeit.
Deflationismus: Auf die gleiche Weise kann dann der Deflationismus zwischen Nonfaktualismus und Faktualismus unterscheiden, ohne de Begriffe "wahr" oder "Tatsache" zu gebrauchen.
Faktualismus: Der Faktualismus akzeptiert keine kontraintuitiven Schlüsse. Der Nonfaktualismus scheint dazu verpflichtet.
>Tatsachen.
II 257
Nonfaktualismus/Field: Der Nonfaktualismus muss annehmen, dass Akzeptanz von Konditionalen nicht durch die normalen Wahrscheinlichkeitsgesetze geregelt wird, die die Akzeptanz von "Tatsachensätzen" regeln. >Wahrscheinlichkeitsgesetze.

1. Robert C. Stalnaker. Inquiry. Cambridge, Mass: MIT PRess.
2.Frank Jackson, On Assertion and Indicative Conditionals. The Philosophical Review
Vol. 88, No. 4 (Oct., 1979), pp. 565-589

Field I
H. Field
Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989

Field II
H. Field
Truth and the Absence of Fact Oxford New York 2001

Field III
H. Field
Science without numbers Princeton New Jersey 1980

Field IV
Hartry Field
"Realism and Relativism", The Journal of Philosophy, 76 (1982), pp. 553-67
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994
Kontext/ Kontextabhängigkeit Field II 247
Relativierung/Kontextabhängigkeit/kontext-abhängig/Field: Wenn die Relativierung explizit gemacht wird, geht die Kontextabhängigkeit (Kontextsensitivität, bzw. Abhängigkeit von Bezugssystem) verloren. ((s) >vollständiger Gedanke: zeitlos, >Bezugssystem. Bsp
a) "Es wäre gut."
b) "Es wäre gut nach meinen Normen."
Analog: Eine Aussage kann dann disquotational wahr sein, die auf meine Normen relativiert ist. Aber keine nicht-relativierte evaluative Aussage kann disquotational wahr sein.
>Zitattilgung, >Disquotationalismus, >Tarski-Schema.

Field I
H. Field
Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989

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Truth and the Absence of Fact Oxford New York 2001

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Science without numbers Princeton New Jersey 1980

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"Realism and Relativism", The Journal of Philosophy, 76 (1982), pp. 553-67
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994
Korrespondenztheorie Field I 229
Korrespondenztheorie/Wahrheit/Field: Die Korrespondenztheorie braucht zusätzlich einen Begriff des wahrheitstheoretischen Inhalts von psychologischen Zuständen. Und zwar wird er in einer Weise gebraucht, dass er nicht im Zitattilgungsschema auftreten kann. >Psychische Zustände, >Tarski-Schema, >Disquotationalismus.
I 250
Korrespondenztheorie/FieldVsKorrespondenztheorie: Selbst für eine inkonsistente Theorie ist es bei Annahme der Korrespondenztheorie konsistent, dass sie wahr ist, weil die logischen Wörter in ihr hätten unterschiedlich gebraucht werden können. >Logische Konstanten, >Sprachgebrauch.
Daher sollte man die Wahrheit der Korrespondenztheorie nicht auf disquotationale Wahrheit anwenden, weil diese selbst ein logischer Begriff ist und die Instanzen des Zitattilgungsschemas als logische Wahrheiten angesehen werden müssen.

II 199
Korrespondenztheorie/Ontologische Verpflichtung/OV/Quine/Field: Die ontologische Verpflichtung scheint die Korrespondenztheorie auszuschließen. >Ontologische Verpflichtung.
FieldVsQuine: Trotz der Unbestimmtheit sollten wir Korrespondenz zulassen.
> partielle Denotation.

IV 416
VsKorrespondenz: Welche ist die richtige? Field: Welche relevant ist, mag von epistemischen Werten abhängen, aber nicht davon, welche Werte "korrekt" sind. Field pro "epistemischer Relativismus".
IV 419
RelativismusVsSkeptizismus: Die Frage nach der "wirklichen" Rechtfertigung hat keinen Sinn. >Relativismus, >Skeptizismus.

Field I
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Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989

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Truth and the Absence of Fact Oxford New York 2001

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Science without numbers Princeton New Jersey 1980

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Hartry Field
"Realism and Relativism", The Journal of Philosophy, 76 (1982), pp. 553-67
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994
Logische Konstanten Field II 114
Logische Verknüpfungen/Deflationismus/Field: Ein Hauptvorteil scheint zu sein, dass der Deflationismus diese Wahl (zwischen Tatsachen) nicht treffen muss. Lösung: Man kann ganz einfach in seinen eigenen Worten erklären, was es ausmacht, dass "oder" der Wahrheitswert-Tabelle gehorcht. Es folgt aus der wahrheitsfunktionalen Logik zusammen mit der Logik des disquotationalen Wahrheits-Prädikats, ohne Erwähnung irgendwelcher Tatsachen über den Gebrauch. "p" ist wahr gdw. p folgt mit begrifflicher Notwendigkeit kraft der kognitiven Äquivalenz der rechten und linken Seite.
Problem: Die begriffliche Notwendigkeit ist nicht hinreichend um zu zeigen, dass "oder" der Wahrheitswert-Tabelle genügt - wir brauchen noch Verallgemeinerung.
II 275
Logische Konstanten/Unbestimmtheit/Field: Bsp ein logisch Unbewanderter: Nichts in seinen informellen Erklärungen wird zeigen, ob er ein Intuitionist oder ein Vertreter der klassischen Logik ist. Bsp der uneingeschränkte Gebrauch durch Leute, die nur einen von zwei Begriffen haben, bestimmt den Begriff völlig. Die Unbestimmtheit logischer Konstanten ist aber aus nicht-disquotationaler Sicht einleuchtender als aus disquotationaler. >Zitattilgung, >Disquotationalismus.

Field I
H. Field
Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989

Field II
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Truth and the Absence of Fact Oxford New York 2001

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Science without numbers Princeton New Jersey 1980

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Hartry Field
"Realism and Relativism", The Journal of Philosophy, 76 (1982), pp. 553-67
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994
Minimalismus Minimalismus, Philosophie: hier insbesondere minimalistische Wahrheitstheorien. Die These des Minimalismus ist, dass Wahrheit aus dem W-Schema von Tarski Wr(S) <> p (Bsp „Schnee ist weiß“ ist wahr genau dann, wenn Schnee weiß ist) gewonnen werden kann, ohne zusätzliche Gegenstände anzunehmen. Er unterscheidet sich vom Deflationismus darin, dass er Wahrheit keine substantiellen Eigenschaften abspricht. Siehe auch Deflationismus, Disquotationalismus, Inflationismus, Wahrheitstheorie, Wahrheitsdefinition, Wahrheit.
Nonfaktualismus Boghossian Wright I 267
Regeln/Wittgenstein/Wright: Was immer Wittgensteins Dialektik genau erreicht, sie erzwingt in jedem Fall irgendeine Art von Einschränkung für eine realistische Vorstellung von Regeln und Bedeutung. >Regeln/Wittgenstein, >Regelfolgen/Wittgenstein, >Bedeutung/Wittgenstein, >Bedeutung, >Bedeutungstheorie
Und daher auch für Wahrheit, da Wahrheit eine Funktion der Bedeutung ist.
I 269
Paul Boghossian/Wright: Boghossian hat nun einen Ansatz vorgelegt, der beide Bedenken aus dem Weg räumen könnte:
I 270
Boghossian: Betrachten wir einen ausschließlich auf Bedeutung (nicht auf Wahrheit) bezogenen Non Faktualismus: Es gibt keine Eigenschaft der Art, dass ein Wort etwas bedeutet, und folglich auch keine derartige Tatsache.
>Tatsachen, >Eigenschaften.
Da nun die Wahrheitsbedingung eines Satzes eine Funktion seiner Bedeutung ist, bedingt der Non-Faktualismus bezüglich der Bedeutung notwendig einen Non-Faktualismus bezüglich der Wahrheitsbedingungen.
>Wahrheitsbedingungen
Dann ergibt sich:

(5) Für alle S,P:"S hat die Wahrheitsbedingung P" ist nicht wahrheitskonditional.

nach Zitattilgung:

(4) Für jeden S:"S" ist nicht wahrheitskonditional.

>Wahrheitskonditionle Semantik.
"Faszinierende Konsequenz"/Boghossian: eines Non Faktualismus der Bedeutung: ein globaler Non-Faktualismus. Und gerade darin unterscheidet sich ein Non-Faktualismus der Bedeutung von einem Non-Faktualismus mit Bezug auf irgendeinen anderen Gegenstand.

I 271
WrightVsBoghossian: Viele werden gegen seine implizite Philosophie der Wahrheit protestieren, gegen den Gebrauch des Wortes allein kann man jedoch nichts einwenden.
Boghossian: Globaler Minimalismus, Non-Faktualismus: bezüglich der Bedeutung, nicht der Wahrheit: Es gibt keine Eigenschaft, dass ein Wort etwas bedeutet, folglich auch keine Tatsache. - Dies zieht einen globalen Nonfaktualismus nach sich, im Gegensatz zu allen anderen Nonfaktualismen.

Wright I 271
Realismus/Wright: Bisher ging es um die Frage, welche zusätzlichen realismusrelevanten Eigenschaften das Wahrheitsprädikat "gehaltvoll" machen können. Wir können nun aber für den minimalen Fall "Korrektheit" (>korrekt) einsetzen. (Formale Richtigkeit).
Die These des Non Faktualismus kann man dann so formulieren, dass jeder Diskurs über Bedeutung und verwandte Begriffe höchstens fähig ist, korrekt zu sein, und nicht für gehaltvollere Eigenschaften in Frage kommt.

(i) Es ist nicht der Fall, dass "S hat die Wahrheitsbedingung, dass P" eine Wahrheitsbedingung besitzt.

Das muss man als Minimalist akzeptieren, denn Wahrheitsbedingungen schreiben eine semantische, also gehaltvolle Eigenschaft zu, und das wird mit dem Satz bestritten.
>Semantische Eigenschaften.
Weiter:

(ii) Es ist nicht der Fall, dass "S hat die Wahrheitsbedingung, dass P" wahr ist.

I 272
das folgt aus (i) da nur ein Satz mit einer Wahrheitsbedingung wahr sein kann. Weiter:
(iii) Es ist nicht der Fall, dass S die Wahrheitsbedingung hat, dass P

das folgt nach Boghossian "aufgrund der Zitattilgungseigenschaften des Wahrheitsprädikats".
>Wahrheitsprädikat, >Zitattilgung, >Disquotationalismus, >Deflationismus.

I 272ff
Non-Faktualismus/Boghossian/Wright: Dann kann jeder Diskurs höchstens korrekt sein. (i) ist nicht der Fall, dass "S hat die Wahrheitsbedingung, dass P" eine Wahrheitsbedingung hat". WrightVs: Das kann mit Zitattilgung umformuliert werden bis

(vi) ist n. d. Fall, dass es n.d.F. ist, dass S hat die Wahrheitsbedingung dass P, eine Wahrheitsbedingung hat.

Aber Leugnung der Wahrheit ist nicht inkonsistent mit Korrektheit der Behauptung, aber (i) ist nicht korrekt, wenn sowohl Wahrheit als auch Korrektheit im Spiel sind, die Matrix für das Wahrheitsprädikat
Def nicht-konservativ sein muss: d.h. dass der Wert von ""A" ist wahr" in allen Fällen falsch oder inkorrekt wird, ausgenommen jenen, wo A mit dem Wert wahr belegt wird.
((s) Nicht-Konservativität verlangt Wahrheit, nicht bloß Korrektheit, >Wahrheitstransfer.

"korrekt": W-Prädikat für minimal wahrheitsfähige Diskurse

Negation/Logik/Wahrheit/Korrektheit/korrekt: Wenn sowohl Wahrheit als auch Korrektheit im Spiel ist, gibt es eine Unterscheidung (> Negation) zwischen der
a) eigentlichen, strengen Negation: verwandelt jeden wahren oder korrekten Satz in einen falschen oder inkorrekten.
Eine andere Negationsform gibt:
b) Negation: wirkt so, dass ein wahrer (oder korrekter) Satz genau dann konstruiert wird, wenn sein Argument keine Wahrheit erreicht.
>Negation/Boghossian.

Bogh I
Paul Boghossian
Fear of Knowledge: Against Relativism and Constructivism Oxford 2007

Boghe I
Peter Boghossian
A manual for Creating Atheists Charlottesville 2013

WrightCr I
Crispin Wright
Wahrheit und Objektivität Frankfurt 2001

WrightCr II
Crispin Wright
"Language-Mastery and Sorites Paradox"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

WrightGH I
Georg Henrik von Wright
Erklären und Verstehen Hamburg 2008
Prosatz-Theorie Prosatz-Theorie, Philosophie: Eine Variante der Wahrheitstheorie, die von D.L. Grover, J. Camp und N. Belnap (A prosentential theory of truth. Philosophical Studies, 27, 73-124,1975) vorgebracht wurde. Anstelle des Wahrheitsprädikats „wahr“ wird ein ganzer Satz „Das ist wahr“ angenommen, durch den ein fraglicher Satz gedanklich ergänzt werden könnte, um seine Wahrheit zu bekräftigen. Der springende Punkt dabei ist, dass auf diese Weise Wahrheit nicht als eine Eigenschaft von Sätzen zugeschrieben wird. Siehe auch Redundanztheorie, Wahrheitstheorie, parataktische Analyse, Deflationismus, Inflationismus, Disquotationalismus.
Redundanztheorie Redundanztheorie: Die These, dass einem wahren Satz nichts hinzugefügt wird, wenn über ihn ausgesagt wird, dass er wahr ist. Anders ausgedrückt, behauptet jeder Satz seine eigene Wahrheit, das Anhängen des Wahrheitsprädikats „ist wahr“ wäre somit redundant. Siehe auch Urteil, Wahrheitstheorie, Wahrheitsdefinition, Deflationismus, Minimalismus, Disquotationalismus, Alles was er sagte ist wahr, Prädikation.
Redundanztheorie Putnam Field IV 407
PutnamVsRedundanztheorie: Die Redundanztheorie gibt keine Erklärung unseren Verstehens. >Verstehen/Putnam.
Harman II 430
Redundanztheorie: Wahrheit ist keine Eigenschaft. Vgl. >Deflationismus, >Disquotationalismus, >Zitattilgung.

Putnam I
Hilary Putnam
Von einem Realistischen Standpunkt
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Frankfurt 1993

Putnam I (a)
Hilary Putnam
Explanation and Reference, In: Glenn Pearce & Patrick Maynard (eds.), Conceptual Change. D. Reidel. pp. 196--214 (1973)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (b)
Hilary Putnam
Language and Reality, in: Mind, Language and Reality: Philosophical Papers, Volume 2. Cambridge University Press. pp. 272-90 (1995
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (c)
Hilary Putnam
What is Realism? in: Proceedings of the Aristotelian Society 76 (1975):pp. 177 - 194.
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Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (d)
Hilary Putnam
Models and Reality, Journal of Symbolic Logic 45 (3), 1980:pp. 464-482.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (e)
Hilary Putnam
Reference and Truth
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (f)
Hilary Putnam
How to Be an Internal Realist and a Transcendental Idealist (at the Same Time) in: R. Haller/W. Grassl (eds): Sprache, Logik und Philosophie, Akten des 4. Internationalen Wittgenstein-Symposiums, 1979
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Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (g)
Hilary Putnam
Why there isn’t a ready-made world, Synthese 51 (2):205--228 (1982)
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Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (h)
Hilary Putnam
Pourqui les Philosophes? in: A: Jacob (ed.) L’Encyclopédie PHilosophieque Universelle, Paris 1986
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (i)
Hilary Putnam
Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (k)
Hilary Putnam
"Irrealism and Deconstruction", 6. Giford Lecture, St. Andrews 1990, in: H. Putnam, Renewing Philosophy (The Gifford Lectures), Cambridge/MA 1992, pp. 108-133
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Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam II
Hilary Putnam
Repräsentation und Realität Frankfurt 1999

Putnam III
Hilary Putnam
Für eine Erneuerung der Philosophie Stuttgart 1997

Putnam IV
Hilary Putnam
"Minds and Machines", in: Sidney Hook (ed.) Dimensions of Mind, New York 1960, pp. 138-164
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Künstliche Intelligenz, Walther Ch. Zimmerli/Stefan Wolf Stuttgart 1994

Putnam V
Hilary Putnam
Vernunft, Wahrheit und Geschichte Frankfurt 1990

Putnam VI
Hilary Putnam
"Realism and Reason", Proceedings of the American Philosophical Association (1976) pp. 483-98
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Truth and Meaning, Paul Horwich Aldershot 1994

Putnam VII
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"A Defense of Internal Realism" in: James Conant (ed.)Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990 pp. 30-43
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Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994

SocPut I
Robert D. Putnam
Bowling Alone: The Collapse and Revival of American Community New York 2000

Field I
H. Field
Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989

Field II
H. Field
Truth and the Absence of Fact Oxford New York 2001

Field III
H. Field
Science without numbers Princeton New Jersey 1980

Field IV
Hartry Field
"Realism and Relativism", The Journal of Philosophy, 76 (1982), pp. 553-67
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994

Harman I
G. Harman
Moral Relativism and Moral Objectivity 1995

Harman II
Gilbert Harman
"Metaphysical Realism and Moral Relativism: Reflections on Hilary Putnam’s Reason, Truth and History" The Journal of Philosophy, 79 (1982) pp. 568-75
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994
Relativierung Field II 205
Relativierung/relativ/absolut/Quine/Field: Relativierung ist die ontologische Relativität auf eine Hintergrundsprache. Disanalogie: Orte können nur durch Relationen von Objekten verstanden werden - das gilt aber nicht für Wörter. Dies ist keine "linguistische Relation", die die Unbestimmtheit ausschließen würde.
Echte Unbestimmtheit/Field: Bsp keine Tatsache entscheidet, welche Übersetzung für Newtons "Masse" die beste ist (Eigenmasse oder relativistische Masse), Bsp
a) Impuls = Masse mal Geschwindigkeit und
b) Masse ist invariant (unabhängig vom Bezugssystem). Die beiden schließen einander aus. Lösung: Masse denotiert partiell das eine und partiell das andere.
>Partielle Denotation.
II 208
Übereinstimmung: Übereinstimmung ist hier keine Frage der empirischen Linguistik. Ein vollständiger Gedanke ist zeitlos. Bsp a) "Es wäre gut"
b) "Es wäre gut nach meinen Normen".
Analog: disquotational wahr: kann dann eine Aussage sein, die auf meine Normen relativiert ist - aber keine nicht-relativierte evaluative Aussage kann disquotational wahr sein.
>Disquotationalismus/Field.
II 254
Relativierung/Field:Problem: Bei einer Relativierung auf bloße subjektive Wahrscheinlichkeitsfunktionen erhalten wir keine Wahrheitswerte, sondern nur eine bedingte Wahrscheinlichkeit. >Wahrscheinlichkeitsgesetze, >Wahrheitswerte.
Lösung: bedingte Wahrscheinlichkeit von B I A & R, wobei R die Gesamtheit aller Wahrheiten (bekannt oder unbekannt) eines bestimmten Typs ist - dann sind Konditionale erkennbar, die nur aus missverstandenem Hintergrund geglaubt werden - (nicht falsch!).
Field: Es ist besser ganz ohne Relativierung.

Field I
H. Field
Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989

Field II
H. Field
Truth and the Absence of Fact Oxford New York 2001

Field III
H. Field
Science without numbers Princeton New Jersey 1980

Field IV
Hartry Field
"Realism and Relativism", The Journal of Philosophy, 76 (1982), pp. 553-67
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994
Semantik Field II 133
Bedeutung/Synonymie/Deflationismus/Field: Ein vollentwickelter Deflationismus sollte sich nicht auf inter-personelle Synonymie berufen, geschweige denn auf inter-personell zuschreibbare Bedeutungen ((s) statt dessen Homophonie und "wie-ich-es-verstehe".) >Bedeutung, >Synonymie, >Deflationismus, >Disquotationalismus/Field,
>Verstehen.
II 134
Dann sind die Wahrheitsbedingungen nicht semantisch. >Wahrheitsbedingungen.
II 168
Proposition/Semantik/Field: Es ist falsch zwischen Ausdrücken und Propositionen wiederum semantische Relationen anzunehmen. >Ausdrücke, >Propositionen.
II 231
Nicht-semantisch/Field: Nicht-semantisch ist Bsp kausal oder Bsp die Einordnung in eine Extension. Semantisch: ist nicht-disquotational. >Kausaltheorie der Referenz, >Kausaltheorie des Wissens, >Referenz,
vgl. >Sprecherbedeutung.
III 40
Semantik: Bsp Konservativität, Bsp logische Folgebeziehung. >Konservativität.
Syntax, syntaktisch: Bsp Ableitbarkeit, Bsp Beweisbarkeit.
>Ableitbarkeit, >Beweisbarkeit.

Field I
H. Field
Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989

Field II
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"Realism and Relativism", The Journal of Philosophy, 76 (1982), pp. 553-67
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994
Substitutionale Quantifikation Field I 245
Substitutionale Quantifikation/Field: Die substitutionale Quantifikation ist die Lösung für die Formulierung unendlicher Konjunktionen. >Konjunktion.
I 245
Def disquotationale Wahrheit mit substitutionaler Quantifikation (P : für alle Sätze, nicht Gegenstände, gilt ): S ist wahr gdw Pp(wenn S = p dann p). >Disquotationalismus/Field, >Disquotationalismus, vgl. >Referentielle Quantifikation.

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Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994
Übersetzung Field II 147ff
Unübersetzbar/Übersetzung/Erweiterung/Deflationismus/Field: Problem: Ein Problem ist die Inkorporation unübersetzbarer Sätze. Lösung: Eine Lösung bildet die potentielle Erweiterung der eigenen Sprache durch die Annahme von einem Wahrheitserhalt in der Schlussfolgerung. >Wahrheitstransfer, >Erweiterungen, >Deflationismus,
>Sprachabhängigkeit.
II 148
Namen durch Index: "Georg-i": der George, auf den Mary bei Gelegenheit Z referierte. Vgl. >Situationssemantik.
II 149
Prosatztheorie: Bsp "UTT Guru, Z": der Satz den der Guru bei Z äußerte. Der spezielle Satz wird dann überflüssig.
II 152
Disquotationale Wahrheit: Problem: Unübersetzbare Sätze sind nicht disquotational wahr. >Disquotationale Wahrheit, >Disquotationalismus.
II 161
Def Quasi-Übersetzung/Def Quasi-Bedeutung/FieldVsChurch/FieldVsSchiffer/Field: Das ist es, was die meisten unter Bedeutung verstehen. Es ist nicht die wörtliche Übersetzung, sondern die Wiedergabe so wie der Interpret den Gebrauch der entsprechenden Wörter in seiner eigenen Sprache zu dem Zeitpunkt in seiner aktualen Welt versteht. >Stephen Schiffer.
Vergleich: wird gerade in der Quasi-Übersetzung gewahrt, nicht in einer wörtlichen.
>Vergleiche, >Vergleichbarkeit.
Sententialismus/Sententionalismus/Field: These: Wenn wir sagen, jemand sagt, dass Schnee weiß ist, drücken wir eine Relation zwischen der Person und dem Satz aus.
1. Quasi-Übersetzung und Quasi-Bedeutung statt wörtlicher.
2. "La neige est blanche" quasi-bedeutet dasselbe wie #Schnee ist weiß# - (#) was zwischen # steht, soll seinerseits weiter (quasi-) übersetzt werden. - In der Quasi-Übersetzung wird die Quasi-Bedeutung erhalten.
>Sprecherintention, >Intentions-Basierte Semantik, >Wahrheitsbedingungen.
II 273
Übersetzung/Parameter/Field: In vielen Fällen braucht man die Relativierung der Übersetzung auf einen Parameter, um sie als Übersetzung überhaupt kenntlich zu machen. Bsp "finit": das Nicht-Standard-Argument sagt uns, dass es merkwürdige Modelle gibt, so dass "ist in der Extension von "finit" in M" als "Übersetzung" von "finit" fungiert, die die inferentielle Rolle von allem, was wir in reiner Mathematik sagen, erhält. Pointe: "ist in der Extension von "finit" in M" ist ein parametrisierter Ausdruck. Lösung: Was wir tun, ist das ein-stellige Prädikat "finit" in das zwei-stellige Prädikat "ist in der Extension von "finit" in x" zu "übersetzen", zusammen mit den Anweisungen den Wert von x auf ein Modell M mit der nötigen Charakteristik festzulegen.

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In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994
Unintendierte Modelle Field II 264
Unintendiert/Non-Standard-Modell/NSM/Field: Problem: Wir können nicht so einfach sagen, dass das Non-Standard-Modell (dt. Nicht-Standard Modell) unintendiert ist. >Modelle, >Modelltheorie.
II 265
Nicht-disquotationale Sicht: Hier hat es nur Sinn von "unintendierten" zu sprechen, wenn wir angeben können, durch welche Tatsachen über unsere Praxis diese Modelle unintendiert sind - und gerade weil diese Modelle jeden unserer Sätze genauso wahr machen, scheint die Angabe solcher Tatsachen unmöglich zu sein. Disquotationalismus.
II 267
Zutreffen/Erklärung/Beobachtung/Field: Unsere Beobachtungspraxis erklärt, wie unser physikalisches Vokabular auf all das und nur das zutrifft, worauf es zutrifft. Das erklärt, warum einige Nicht-Standard-Modelle unintendiert sind. >Beobachtung, >Beobachtungssätze, >Beobachtungssprache, >Erfüllung.
II 319
Unintendiert/Modell/Interpretation/Putnam/Field: Es gibt nichts in unserem Gebrauch der mengentheoretischen Prädikate, das eine Interpretation "unintendiert" machen könnte. (VsObjektivität der Mathematik). FieldVsPutnam: das kann aber nicht auf die Zahlentheorie ausgedehnt werden.
>Zahlentheorie.
II 320
Nicht jede objektive Aussage ist formalisierbar - Bsp Konsequenzen mit dem Quantor "nur endlich viele". >Formalisierung.

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In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994
Verallgemeinerung Field II 120
Realismus/Variante/Field: hier: These: "Es gibt Sätze in unserer Sprache, die wahr sind, die zu glauben wir aber niemals einen Grund haben werden". Dann braucht man einen Wahrheits-Begriff, um zu verallgemeinern. >unendliche Konjunktion/Disjunktion.
Anti-Realismus/Variante: Der Anti-Realismus wäre hier die Gegenposition: Wahrheit mit Rechtfertigbarkeit auf lange Sicht zu identifizieren.
Vgl. >Wahrheit/Field, vgl. >Behauptbarkeit, >Pragmatismus, >Ideale Rechtfertigung.
II 120
Wahrheits-Prädikat/Verallgemeinerung/Wahrheit/Field: Bsp den Wunsch, nur wahre Sätze zu äußern: "Ich äußere "p" nur, wenn p".
II 121
Bsp "Nicht jedes (von unendlich vielen) Axiomen ist wahr". Oder Bsp sie sind kontingent: "Nicht jedes hätte wahr sein müssen". Pointe: Das geht nur mit rein disquotationaler Wahrheit. >Disquotationalismus.
II 205
Partielle Denotation/Verallgemeinerung/Field/(s): Partielle Denotation ist ein allgemeiner Fall von Denotation (nicht umgekehrt). >Denotation/Field.
II 206
Das macht einfache Denotation (die ein Spezialfall ist) überflüssig. Verallgemeinerung/Field: Bsp partielle Denotation ist eine Verallgemeinerung von Übereinstimmung.

Field I
H. Field
Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989

Field II
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Field III
H. Field
Science without numbers Princeton New Jersey 1980

Field IV
Hartry Field
"Realism and Relativism", The Journal of Philosophy, 76 (1982), pp. 553-67
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994
Wahrheit Wright Rorty VI 41
Wahrheit/Crispin Wright: Wahrheit ist eine eigenständige Norm. >Behauptbarkeit, >Berechtigte Behauptbarkeit, >Superassertibilität.
Rorty VI 50
Wahrheit/Wright: Zugeständnis an den Deflationismus: Wahrheit ist kein metaphysisch schwergewichtiger Begriff. >Deflationismus, vgl. >Disquotationalismus.
Wahrmachen/Wright: Wright zweifelt nicht an der Existenz isolierbarer "Wahrmacher".
>Wahrmacher.

WrightCr I
Crispin Wright
Wahrheit und Objektivität Frankfurt 2001

WrightCr II
Crispin Wright
"Language-Mastery and Sorites Paradox"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

WrightGH I
Georg Henrik von Wright
Erklären und Verstehen Hamburg 2008

Rorty I
Richard Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Rorty II
Richard Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Rorty II (b)
Richard Rorty
"Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (c)
Richard Rorty
Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (d)
Richard Rorty
Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (e)
Richard Rorty
Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (f)
Richard Rorty
"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (g)
Richard Rorty
"Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty III
Richard Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Rorty IV (a)
Richard Rorty
"is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (b)
Richard Rorty
"Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (c)
Richard Rorty
"Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (d)
Richard Rorty
"Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty V (a)
R. Rorty
"Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998

Rorty V (b)
Richard Rorty
"Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty V (c)
Richard Rorty
The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992)
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty VI
Richard Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000
Wahrheitsprädikat Field II 28
"Wahr"/Wahrheits-Prädikat/W-Prädikat/Zweck/Verallgemeiernung/Allgemeinheit/Quine/Field: (Quine 1970)(1): Vor allem das W-Prädikat hat die Rolle der Generalisierung. Darin besteht sein ganzer Wert (Leeds dito). Field: Bsp "Alle wahren Sätze dieser Theorie sind Theoreme". Camp/Grover/Belnap/CGB: (1975(2), dito). Bsp "Es gibt wahre Sätze, die zu glauben niemals jemand einen Grund haben wird".
II 120
W-Prädikat/Verallgemeinerung/Wahrheit/Field: Bsp den Wunsch, nur wahre Sätze zu äußern: "Ich äußere "p" nur, wenn p".
II 121
Bsp "Nicht jedes (von unendlich vielen) Axiomen ist wahr". Oder Bsp sie sind kontingent: "Nicht jedes hätte wahr sein müssen". Pointe: Das geht nur mit rein disquotationaler Wahrheit. >Disquotationalismus, >Disquotationale Wahrheit, >Sprecherbedeutung.

1. Quine, W.V.O. 1970. Philosophy of Logic. Harvard University Press (1970)
2. Dorothy L. Grover, Joseph L. Camp & Nuel D. Belnap. 1975. A Prosentential theory of truth. Philosophical Studies 27 (1):73--125.

Field I
H. Field
Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989

Field II
H. Field
Truth and the Absence of Fact Oxford New York 2001

Field III
H. Field
Science without numbers Princeton New Jersey 1980

Field IV
Hartry Field
"Realism and Relativism", The Journal of Philosophy, 76 (1982), pp. 553-67
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in Auseinandersetzungen folgender wissenschaftlicher Lager:
Begriff/
Autor/Ismus
Pro/Versus
Eintrag
Literatur
Disquotationalism Disquotationalism Field II 259
Def Disquotationalismus/Field: die These, daß die Frage kraft welcher Tatsachen Bsp „Entropie“ auf Entropie referiert, sinnlos ist.

Field I
H. Field
Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989

Field II
H. Field
Truth and the Absence of Fact Oxford New York 2001

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"Realism and Relativism", The Journal of Philosophy, 76 (1982), pp. 553-67
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994
Disquotationalism Disquotationalism Pro Horwich I 445
Lager: Davidson pro Disquotationalismus -"
Disquotationalism Disquotationalism Versus Horwich I 431 PutnamVsDisquotationalismus

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 3 Thesen von Autoren des zentralen Fachgebiets.
Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Eintrag
Literatur
Disquotationalismus Field, Hartry II 164
disquotational wahr/disquotationale Referenz/Field: entspricht der These, daß Tarskische Wahrheit nicht kontingent empirisch ist - notwendig: sowohl "p" ist wahr gdw. p - als auch Es ist wahr daß p gdw. p - denn die Gleichheit zwischen möglichen Welten ist nicht definiert - immer auf WiWe (wirkliche Welt) bezogen.
II 259
Def Disquotationalismus/Field: die These, daß die Frage kraft welcher Tatsachen Bsp "Entropie" auf Entropie referiert, sinnlos ist.
Disquotationalism. Grover, D. II 231
Disquotationalismus/Grover: These die Rolle, die er für das W-Prädikat hat, könnte er von der Prosatz-Theorie übernommen haben. Das haben wir oben gezeigt.
Kohärenz Williams, M. Horwich I 488
Kohärenztheorie/M Williams: hat mit dem Skeptizismus zu tun. These sagt, daß die Analyse von Wahrheit in nicht-epistemischen Begriffen diese unzugänglich macht. M. Williams: wenn das stimmte, würde Disquotationalismus, aber auch reichere Korrespondenztheorie ausgeschlossen.
I 489
M. WilliamsVs: als epistemische These kann der Skeptizismus überhaupt nur unter skeptischen Prämissen abgeleitet werden!

Horwich I
P. Horwich (Ed.)
Theories of Truth Aldershot 1994