| Begriff/ Autor/Ismus |
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| Ethik | Spencer | Habermas IV 80 Ethik/Spencer/DurkheimVsSpencer/Habermas: Spencer wird von Durkheim als typischer Vertreter eine empiristisch ansetzenden Ethik gesehen. Diese hat folgendes Problem: wie kann eine säkularisierte Moral dann Bestand haben? Sicher hat sie keinen Bestand, wenn die Säkularisierung eine Profanierung bedeutete. (Siehe Heiliges/Durkheim). Denn damit würde das moralische Grundphänomen des verpflichtenden Charakters zum Verschwinden gebracht, wie in allen empiristisch ansetzenden Ethiken. DurkheimVsSpencer: in Spencers Ethik zeigt sich eine vollkommene Unkenntnis des Wesens der Verpflichtung. Für ihn ist die Strafe nichts anderes als die mechanische Folge der Handlung. Das aber heißt, die Merkmale der moralischen Obligation von Grund auf zu verkennen. (1) 1.E. Durkheim, Sociologie et philosophie, Paris 1951, German Frankfurt 1967, S.95 |
Spencer I Herbert Spencer The Man versus the State Indianapolis 2009 Ha I J. Habermas Der philosophische Diskurs der Moderne Frankfurt 1988 Ha III Jürgen Habermas Theorie des kommunikativen Handelns Bd. I Frankfurt/M. 1981 Ha IV Jürgen Habermas Theorie des kommunikativen Handelns Bd. II Frankfurt/M. 1981 |
| Individualismus | Ritchie | Gaus I 101 Individualismus/Ritchie/Gaus: "Der Mensch in der Gesellschaft", so Mill, "hat keine anderen Eigenschaften als diejenigen, die sich aus den Naturgesetzen des einzelnen Menschen ableiten und in diese aufgelöst werden können" (1963b(1): 879; siehe auch Bentham, 1987(2): Kap. I, S. 4). Spencer stimmte zu: "Die Eigenschaften der Masse sind abhängig von den Eigenschaften ihrer Bestandteile" (1995(3): 1). >J. St. Mill, >J. Bentham, >H. Spencer. VsIndividualismus/Gaus: In den letzten Jahren des neunzehnten Jahrhunderts war diese individualistische Sichtweise zunehmend Angriffen ausgesetzt, vor allem von jenen, die von der idealistischen Philosophie beeinflusst waren (...). RitchieVsSpencer: D. G. Ritchie, der 1891 Spencers Philosophie kritisierte, lehnte ausdrücklich die Idee ab, dass die Gesellschaft einfach ein "Haufen" von Individuen sei, und bestand darauf, dass sie eher einem Organismus mit einem komplexen Innenleben gleicht (1902(4): 13). >Gesellschaft. Hobhouse/Dewey: Liberale wie L. T. Hobhouse und Dewey weigerten sich, radikal kollektivistische Ansichten wie die von Bernard Bosanquet (2001)(5) zu übernehmen, aber auch sie lehnten den radikalen Individualismus von Bentham, Mill und Spencer ab. >B. Bosanquet, >L.T. Hobhouse. Während des größten Teils der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts herrschten solche "organischen" Gesellschaftsanalysen Gaus I 102 in der liberalen Theorie, sogar in den Wirtschaftswissenschaften vor (siehe A. F. Mummery und J. A. Hobson, 1956(6): 106; J. M. Keynes, 1972: 275). >Liberalismus. 1. Mill, John Stuart (1963b) A System of Logic: Ratiocinative and Inductive. In J. M. Robson, (Hrsg.), The Ratiocinative and Inductive. In J. M. Robson, (Hrsg.), The Collected Works of John Stuart Mill. Toronto: University of Toronto Press, Bd. VII und VIII. 2. Bentham, Jeremy (1987) Introduction to the Principles of Morals and Legislation. In Utilitarianism and Other Essays, (Hrsg.) Alan Ryan. Harmondsworth: Penguin. 3. Spencer, Herbert (1995) Social Statics. New York: Robert Schalkenback Foundation. 4. Ritchie, D. G. (1902) The Principles of State Interference: Four Essays on the Political Philosophy of Mr. Herbert Spencer, J. S. Mill, and T. H. Green. London: Allen and Unwin. 5. Bosanquet, Bernard (2001) The Philosophical Theory of the States and Related Essays, Hrsg. v. Gerald F. Gaus und William Sweet. Indianapolis: St Augustine. 6. Mummery, A. F. und J. A. Hobson (1956) The Physiology of Industry. New York: Kelly und Millman. 7. Keynes, John Maynard (1972) ‘The end of laissez-faire’. In seinen Essays in Persuasion. London: Macmillan. Gaus, Gerald F. 2004. „The Diversity of Comprehensive Liberalisms.“ In: Gaus, Gerald F. & Kukathas, Chandran 2004. Handbook of Political Theory. SAGE Publications. |
Gaus I Gerald F. Gaus Chandran Kukathas Handbook of Political Theory London 2004 |
| Märkte | Spencer | Habermas IV 176 Markt/Spencer/Durkheim/Habermas: Spencer These (laut Durkheim): Das soziale Leben, wie das Leben im Allgemeinen, kann nur organisiert werden durch eine unbewusste und spontane Anpassung, unter dem gleichzeitigen Druck der Bedürfnisse, und nicht nach einem überlegten, intelligenten Plan. (…) Vgl. >Planung, >Rationalität. Habermas IV 176 Der Typ der sozialen Beziehungen wäre die wirtschaftliche Beziehung (…).(1) Spencer/Durkheim: der einheitsstiftende Mechanismus ist dabei der Markt. Die Integration durch den Markt erfolgt insofern „spontan“, als Handlungsorientierungen nicht über moralische Regeln, sondern über funktionale Zusammenhänge aufeinander abgestimmt werden. Frage: wie kann die Arbeitsteilung gleichermaßen ein Naturgesetz der Evolution und der Erzeugungsmechanismus für eine bestimmte Form der gesellschaftlichen Solidarität sein?(2) Lösung/Spencer/Durkheim: die über den nicht-normativen Markmechanismus gesteuerte Teilung der gesellschaftlichen Arbeit findet im „Riesensystem der Privatverträge“ bloß ihren normativen Ausdruck. Habermas IV 176/177 DurkheimVsSpencer: Durkheim geht es dagegen nicht um einen normfeien Regelmechanismus, denn in Tauschbeziehungen findet sich „nichts, was einer Regelwirkung ähnlich wäre.“(3) Lösung/Durkheim: die sozialintegrative Kraft moralischer Regeln. „Das Interesse ist ((s) dagegen) das am wenigsten Beständige auf der Welt.“(4) >E. Durkheim. 1. E. Durkheim, De la division du travail social, Paris 1930, German ed. Frankfurt 1977, S. 242f 2. Ebenda, S. 81. 3. Ebenda S. 243 4. Ebenda. |
Spencer I Herbert Spencer The Man versus the State Indianapolis 2009 Ha I J. Habermas Der philosophische Diskurs der Moderne Frankfurt 1988 Ha III Jürgen Habermas Theorie des kommunikativen Handelns Bd. I Frankfurt/M. 1981 Ha IV Jürgen Habermas Theorie des kommunikativen Handelns Bd. II Frankfurt/M. 1981 |
| Moral | Durkheim | Habermas IV 77 Moral/Durkheim/Habermas: a) These: Moral beginnt dort, wo die Bindung an eine wie immer geartete Gruppe beginnt. (1) Habermas IV 78 b) Mead: In Anlehnung an Kant: ein moralisch handelndes Subjekt muss sich zwar einer Autorität unterwerfen, (…) aber doch so, dass es selbst die Verpflichtungen übernimmt und sich die moralischen Forderungen zu eigen macht. Das Individuum ist nicht einer äußerlichen Gewalt, sondern einer Ehrfurcht gebietenden Autorität ausgesetzt. MeadVsKant: Mead für die bindende Kraft der Verpflichtung gleichzeitig auf Zwang und Attraktion zurück. Das Moralisch Gute ist zugleich das Erstrebenswerte. Es könnte nicht als Ideal wirksam werden (…) wenn es nicht die Befriedigung realer Bedürfnisse in Aussicht stellte. (2) Habermas IV 79 Das Heilige erweckt die gleiche ambivalente Haltung wie die moralische Autorität, denn das Heilige ist mit einer Aura umgeben, die gleichzeitig abschreckt und anzieht, terrorisiert und bezaubert. (3) Aus dieser strukturellen Analogie schließt Durkheim auf eine sakrale Grundlage der Moral. Habermas IV 80 Moral/Durkheim: These: die moralischen Regeln beziehen ihre bindende Kraft letztlich aus der Sphäre des Heiligen. Das erklärt, warum sie Gehorsam finden, ohne dass sie mit äußeren Sanktionen verknüpft sind. (4) Problem: wie kann eine säkularisierte Moral dann Bestand haben? Sicher hat sie keinen Bestand, wenn die Säkularisierung eine Profanierung bedeutete. (Siehe Heiliges/Durkheim). Denn damit würde das moralische Grundphänomen des verpflichtenden Charakters zum Verschwinden gebracht, wie in allen empiristisch ansetzenden Ethiken. DurkheimVsSpencer: in Spencers Ethik zeigt sich eine vollkommene Unkenntnis des Wesens der Verpflichtung. Für ihn ist die Strafe nichts anderes als die mechanische Folge der Handlung. Das aber heißt, die Merkmale der moralischen Obligation von Grund auf zu verkennen. (5) 1. E. Durkheim, Sociologie et philosophie, Paris 1951, German Frankfurt 1967, S.86f 2. Ebenda S. 96. 3. Ebenda S. 86 4. Ebenda S. 125 5. Ebenda S, 95 |
Durkheim I E. Durkheim Die Regeln der soziologischen Methode Frankfurt/M. 1984 Ha I J. Habermas Der philosophische Diskurs der Moderne Frankfurt 1988 Ha III Jürgen Habermas Theorie des kommunikativen Handelns Bd. I Frankfurt/M. 1981 Ha IV Jürgen Habermas Theorie des kommunikativen Handelns Bd. II Frankfurt/M. 1981 |
| Neue Handelstheorie | Brander | Krugman III 2 Neue Handelstheorie/Brander/Spencer/Krugman: In den frühen 1980er Jahren sorgten James Brander und Barbara Spencer (1983(1), 1985(2)) mit einer Analyse der Handelspolitik bei unvollkommenem Wettbewerb für erhebliches Aufsehen. Die Brander-Spencer-Analyse leistete dreierlei. Erstens bot sie einen besonders geschickten Weg, die Argumente für eine aktivistische Handelspolitik darzulegen, der das Thema enorm vereinfachte und damit seinen Kern offenbarte. Zweitens schien sie anzudeuten, dass die neue Handelstheorie zumindest eine begrenzte Unterstützung für eine Art Neo-Merkantilismus bietet, für die Behauptung, dass Regierungen tatsächlich das nationale Einkommen auf Kosten anderer Länder erhöhen können, indem sie nationale Unternehmen im internationalen Wettbewerb unterstützen. Drittens, und das ist nicht unwichtig, könnte der Brander-Spencer-Ansatz kurz mit einem Begriff beschrieben werden, der zwar zutreffend ist, aber einen größeren Gewinn zu versprechen scheint, als Brander und Spencer selbst jemals vorgeschlagen haben: „strategische Handelspolitik“. >Strategische Handelspolitik. Der Brander-Spencer-Ansatz sah folgendermaßen aus: Wir stellen uns vor, dass zwei Unternehmen aus jeweils zwei Ländern um einen Exportmarkt konkurrieren. Die inländischen Verbraucher in diesem Sektor werden ignoriert oder als nicht vorhanden angenommen, so dass der Ansatz von vornherein auf eine Sichtweise des Handels als Wettbewerb und nicht als gegenseitigen Gewinn ausgerichtet ist. Krugman III 3 Wettbewerb: Die Unternehmen konkurrieren durch die Wahl des Niveaus einer strategischen Variable: vielleicht Produktion, vielleicht Kapazität, vielleicht F&E. In dieser Art von Wettbewerbssituation möchten sich die Unternehmen gegenseitig von ihrer Aggressivität überzeugen. Das heißt, jedes Unternehmen möchte das andere davon überzeugen, dass es massiv investieren oder produzieren wird, um das andere zu veranlassen, weniger zu produzieren oder zu investieren oder vielleicht sogar den Markteintritt ganz zu vermeiden. Das Problem besteht darin, einen Weg zu finden, die Drohung eines aggressiven Wettbewerbs glaubwürdig zu machen. Die Antwort, die von Theoretikern der Industrieorganisation vorgeschlagen wird, ist, dass Unternehmen „strategische“ Maßnahmen ergreifen, d. h. Maßnahmen, die nicht direkt die Gewinne erhöhen, sondern aggressives Verhalten glaubwürdiger machen und somit eine abschreckende Wirkung auf potenzielle Konkurrenten haben sollen. Lösung: Der wichtigste strategische Schachzug ist der Aufbau von Überkapazitäten, von denen ein Unternehmen nicht erwartet, dass sie genutzt werden, die es aber aufbaut, um potenzielle Wettbewerber vom Markteintritt abzuhalten. Handelspolitik: Brander und Spencer wiesen darauf hin, dass handelspolitische Maßnahmen demselben strategischen Zweck dienen können. Angenommen, eines der beiden Unternehmen wird von einer Regierung unterstützt, die sich verpflichtet, den Absatz des Unternehmens zu subventionieren. Dann weiß das andere Unternehmen, dass eine aggressive Politik des subventionierten Unternehmens rational ist und wird seine eigenen Pläne einschränken. Das Ergebnis kann sein, dass die Gewinne des Unternehmens viel höher sind als die tatsächlichen Subventionskosten. Infolgedessen kann eine solche „strategische“ Handelspolitik das Einkommen des aggressiven Landes auf Kosten des anderen Landes erhöhen. >Interventionen, >Interventionismus, >Regierungspolitik. VsBrander/VsSpencer: Die Brander-Spencer-Analyse ist ein gutes Mittel, um die Komplexität zu erfassen. Aber sie kann auch missbraucht werden: Sie hat es den Befürwortern einer aggressiven Handelspolitik ermöglicht, ihren Ansichten einen neuen intellektuellen Anstrich zu geben. So wurde die Theorie der strategischen Handelspolitik einer ungewöhnlich detaillierten akademischen Kritik unterzogen, deren Ergebnis darin bestand, zu zeigen, dass das, was Brander und Spencer anboten, ein Beispiel und kein allgemeines Ergebnis war. Eaton und Grossman (1986)(3) zeigten, dass die Argumente für strategische Aggressivität von der angenommenen Form des Wettbewerbs abhängen; Horstmann und Markusen (1986)(4) zeigten, dass die Vorteile einer strategischen Handelspolitik durch den Eintritt neuer Unternehmen und die daraus resultierenden Überkapazitäten zunichte gemacht werden könnten; Dixit und Grossman (1986)(5) zeigten, dass der Wettbewerb um knappe Ressourcen zwischen den Wirtschaftszweigen die Aufgabe, eine wohlfahrtssteigernde Politik zu entwickeln, erheblich erschwert; und Dixit und Kyle (1985)(6) argumentierten, dass strategische Handelspolitik als Teil eines größeren Spiels gesehen werden sollte, in dem es für Regierungen oft besser wäre, ihre Möglichkeit auszuschließen. Neue Handelstheorie: Krugman: Was diese akademische Kritik zeigte, war nicht, dass das Konzept der strategischen Handelspolitik falsch war, sondern dass es nicht unbedingt richtig war. Oder genauer gesagt, die Argumente für eine strategische Handelspolitik sind nicht mit den traditionellen Argumenten für den Freihandel vergleichbar, die (in der alten Handelstheorie) a priori und ohne Berücksichtigung der spezifischen Details der Industrien gemacht werden können. Strategische Handelspolitiken konnten, wenn überhaupt, nur auf der Grundlage detaillierter quantitativer Kenntnisse über die betreffenden Branchen empfohlen werden. Die neue Handelstheorie war also kein Rezept für die Politik, sondern ein Forschungsprogramm. >Ökonometrie, >Unvollkommener Wettbewerb, >Internationale Handelstheorie. 1. Brander, J., and B. Spencer. 1983. International R&D rivalry and industrial strategy, Review of Economic Studies 50:707-22. 2. Brander, J., and B. Spencer. 1985. Export subsidies and market share rivalry. Journal of International Economics 18233-100. 3. Eaton, J., and G. Grossman. 1986. Optimal trade and industrial policy under oligopoly. Quarterly Journal of Economics 101:383-406. 4. Horstmann, I., and J. Markusen. 1986. Up your average cost curve: Inefficient entry and the new protectionism. Journal of International Economics 20:225-49. 5. Dixit, A., and G. Grossman. 1986. Targeted export promotion with several oligopolistic industries. Journal of International Economics 21:233-50. 6. Dixit, A., and A. Kyle. 1985. The use of protection and subsidies for entry promotion and deterrence. American Economic Review 75: 139-52. Paul Krugman. (1994). „Introduction“. In: Paul Krugman and Alasdair Smith (Eds.) Empirical Studies of Strategic Trade Policy. Chicago: The University of Chicago Press. |
EconKrug I Paul Krugman Volkswirtschaftslehre Stuttgart 2017 EconKrug II Paul Krugman Robin Wells Microeconomics New York 2014 Krugman III Paul Krugman Alasdair Smith Empirical Studies of Strategic Trade Policy Chicago: The University of Chicago Press 1994 |
| Neue Handelstheorie | Spencer | Krugman III 2 Neue Handelstheorie/Brander/Spencer/Krugman: In den frühen 1980er Jahren sorgten James Brander und Barbara Spencer (1983(1), 1985(2)) mit einer Analyse der Handelspolitik bei unvollkommenem Wettbewerb für erhebliches Aufsehen. Die Brander-Spencer-Analyse leistete dreierlei. Erstens bot sie einen besonders geschickten Weg, die Argumente für eine aktivistische Handelspolitik darzulegen, der das Thema enorm vereinfachte und damit seinen Kern offenbarte. Zweitens schien sie anzudeuten, dass die neue Handelstheorie zumindest eine begrenzte Unterstützung für eine Art Neo-Merkantilismus bietet, für die Behauptung, dass Regierungen tatsächlich das nationale Einkommen auf Kosten anderer Länder erhöhen können, indem sie nationale Unternehmen im internationalen Wettbewerb unterstützen. Drittens, und das ist nicht unwichtig, könnte der Brander-Spencer-Ansatz kurz mit einem Begriff beschrieben werden, der zwar zutreffend ist, aber einen größeren Gewinn zu versprechen scheint, als Brander und Spencer selbst jemals vorgeschlagen haben: „strategische Handelspolitik“. >Strategische Handelspolitik. Der Brander-Spencer-Ansatz sah folgendermaßen aus: Wir stellen uns vor, dass zwei Unternehmen aus jeweils zwei Ländern um einen Exportmarkt konkurrieren. Die inländischen Verbraucher in diesem Sektor werden ignoriert oder als nicht vorhanden angenommen, so dass der Ansatz von vornherein auf eine Sichtweise des Handels als Wettbewerb und nicht als gegenseitigen Gewinn ausgerichtet ist. Krugman III 3 Wettbewerb: Die Unternehmen konkurrieren durch die Wahl des Niveaus einer strategischen Variable: vielleicht Produktion, vielleicht Kapazität, vielleicht F&E. In dieser Art von Wettbewerbssituation möchten sich die Unternehmen gegenseitig von ihrer Aggressivität überzeugen. Das heißt, jedes Unternehmen möchte das andere davon überzeugen, dass es massiv investieren oder produzieren wird, um das andere zu veranlassen, weniger zu produzieren oder zu investieren oder vielleicht sogar den Markteintritt ganz zu vermeiden. Das Problem besteht darin, einen Weg zu finden, die Drohung eines aggressiven Wettbewerbs glaubwürdig zu machen. Die Antwort, die von Theoretikern der Industrieorganisation vorgeschlagen wird, ist, dass Unternehmen „strategische“ Maßnahmen ergreifen, d. h. Maßnahmen, die nicht direkt die Gewinne erhöhen, sondern aggressives Verhalten glaubwürdiger machen und somit eine abschreckende Wirkung auf potenzielle Konkurrenten haben sollen. Lösung: Der wichtigste strategische Schachzug ist der Aufbau von Überkapazitäten, von denen ein Unternehmen nicht erwartet, dass sie genutzt werden, die es aber aufbaut, um potenzielle Wettbewerber vom Markteintritt abzuhalten. Handelspolitik: Brander und Spencer wiesen darauf hin, dass handelspolitische Maßnahmen demselben strategischen Zweck dienen können. Angenommen, eines der beiden Unternehmen wird von einer Regierung unterstützt, die sich verpflichtet, den Absatz des Unternehmens zu subventionieren. Dann weiß das andere Unternehmen, dass eine aggressive Politik des subventionierten Unternehmens rational ist und wird seine eigenen Pläne einschränken. Das Ergebnis kann sein, dass die Gewinne des Unternehmens viel höher sind als die tatsächlichen Subventionskosten. Infolgedessen kann eine solche „strategische“ Handelspolitik das Einkommen des aggressiven Landes auf Kosten des anderen Landes erhöhen. >Interventionen, >Interventionismus, >Regierungspolitik. VsBrander/VsSpencer: Die Brander-Spencer-Analyse ist ein gutes Mittel, um die Komplexität zu erfassen. Aber sie kann auch missbraucht werden: Sie hat es den Befürwortern einer aggressiven Handelspolitik ermöglicht, ihren Ansichten einen neuen intellektuellen Anstrich zu geben. So wurde die Theorie der strategischen Handelspolitik einer ungewöhnlich detaillierten akademischen Kritik unterzogen, deren Ergebnis darin bestand, zu zeigen, dass das, was Brander und Spencer anboten, ein Beispiel und kein allgemeines Ergebnis war. Eaton und Grossman (1986)(3) zeigten, dass die Argumente für strategische Aggressivität von der angenommenen Form des Wettbewerbs abhängen; Horstmann und Markusen (1986)(4) zeigten, dass die Vorteile einer strategischen Handelspolitik durch den Eintritt neuer Unternehmen und die daraus resultierenden Überkapazitäten zunichte gemacht werden könnten; Dixit und Grossman (1986)(5) zeigten, dass der Wettbewerb um knappe Ressourcen zwischen den Wirtschaftszweigen die Aufgabe, eine wohlfahrtssteigernde Politik zu entwickeln, erheblich erschwert; und Dixit und Kyle (1985)(6) argumentierten, dass strategische Handelspolitik als Teil eines größeren Spiels gesehen werden sollte, in dem es für Regierungen oft besser wäre, ihre Möglichkeit auszuschließen. Neue Handelstheorie: Krugman: Was diese akademische Kritik zeigte, war nicht, dass das Konzept der strategischen Handelspolitik falsch war, sondern dass es nicht unbedingt richtig war. Oder genauer gesagt, die Argumente für eine strategische Handelspolitik sind nicht mit den traditionellen Argumenten für den Freihandel vergleichbar, die (in der alten Handelstheorie) a priori und ohne Berücksichtigung der spezifischen Details der Industrien gemacht werden können. Strategische Handelspolitiken konnten, wenn überhaupt, nur auf der Grundlage detaillierter quantitativer Kenntnisse über die betreffenden Branchen empfohlen werden. Die neue Handelstheorie war also kein Rezept für die Politik, sondern ein Forschungsprogramm. >Ökonometrie, >Unvollkommener Wettbewerb, >Internationaler Handel. 1. Brander, J., and B. Spencer. 1983. International R&D rivalry and industrial strategy, Review of Economic Studies 50:707-22. 2. Brander, J., and B. Spencer. 1985. Export subsidies and market share rivalry. Journal of International Economics 18233-100. 3. Eaton, J., and G. Grossman. 1986. Optimal trade and industrial policy under oligopoly. Quarterly Journal of Economics 101:383-406. 4. Horstmann, I., and J. Markusen. 1986. Up your average cost curve: Inefficient entry and the new protectionism. Journal of International Economics 20:225-49. 5. Dixit, A., and G. Grossman. 1986. Targeted export promotion with several oligopolistic industries. Journal of International Economics 21:233-50. 6. Dixit, A., and A. Kyle. 1985. The use of protection and subsidies for entry promotion and deterrence. American Economic Review 75: 139-52. Paul Krugman. (1994). „Introduction“. In: Paul Krugman and Alasdair Smith (Eds.) Empirical Studies of Strategic Trade Policy. Chicago: The University of Chicago Press. |
Spencer I Herbert Spencer The Man versus the State Indianapolis 2009 EconKrug I Paul Krugman Volkswirtschaftslehre Stuttgart 2017 EconKrug II Paul Krugman Robin Wells Microeconomics New York 2014 Krugman III Paul Krugman Alasdair Smith Empirical Studies of Strategic Trade Policy Chicago: The University of Chicago Press 1994 |
| Personalpolitik | Brander | Krugman III 158 Personalpolitik/Brander/Spencer/Ulph/Winters: Hochtechnologiesektor: Der Markt für die Produktion dieses Sektors ist der Weltmarkt, von dem die eigene Volkswirtschaft nur einen sehr kleinen Teil ausmacht. Aufgrund der Fixkosten für F&E konkurrieren nur wenige große internationale Unternehmen auf diesem Markt, so dass der Wettbewerb von Natur aus unvollkommen ist. >Forschung und Entwicklung (F&E). Da jedoch im Bereich F&E Erfolg auf Erfolg beruht, kann der Markteintritt diese großen Unternehmen nicht daran hindern, selbst nach Abzug der F&E-Kosten überdurchschnittliche Gewinne oder Renten zu erzielen. Am einfachsten lässt sich dies in unserem Modell mit einer festen Anzahl von Unternehmen abbilden. Cantwell (1989a)(1) liefert die neuesten Belege und eine gute Diskussion dieses Persistenzphänomens. Zusammengenommen bedeuten diese Annahmen, dass das Modell im Wesentlichen ein Modell ist, in dem die Länder durch ihre Arbeitskräfte- und Industriepolitik miteinander konkurrieren, um einen möglichst großen Anteil an diesen Renten aus dem internationalen Markt zu erhalten. >Personalpolitik, >Industriepolitik, >Internationaler Handel, >Neue Handelstheorie, >Wettbewerb, >Fortschritt, >Technischer Fortschritt. Brander und Spencer: Dieser Rahmen entspricht im Wesentlichen dem von Brander und Spencer (1983)(2) in ihrer Argumentation zur Förderung von F&E verwendeten. VsSpencer, B./VsBrander, J.: Bekanntlich gibt es eine Reihe von Einwänden gegen die Analyse von Brander und Spencer. Dixit und Grossman (1986)(3) zeigen, dass sie entscheidend von der Annahme abhängt, dass das Angebot an wissenschaftlichen Arbeitskräften für den Hochtechnologiesektor im Wesentlichen vollkommen elastisch ist. Sie zeigen, dass, wenn das Angebot völlig unelastisch und immobil ist, die Unterstützung für den Hochtechnologiesektor sehr sorgfältig ausgerichtet werden muss, um eine positive Wirkung zu erzielen. Während die Besorgnis über den Fachkräftemangel von der Annahme eines unelastischen Angebots erfasst wird, deutet das Phänomen der Abwanderung von Fachkräften darauf hin, dass die Annahme der Unbeweglichkeit unrealistisch ist. Wir zeigen, dass, wenn wissenschaftliche Arbeitskräfte mobil sind, die Förderung einer beliebigen Hightech-Industrie zwar schädlich sein könnte, eine allgemeinere Förderung des Hightech-Sektors als Ganzes jedoch von Vorteil ist. Wir weiten dies aus, um die Argumente für die Politik zu betrachten, wenn die Wissenschaft mobil ist und Unternehmen ihre F&E-Labors in Zentren ansiedeln, in denen wissenschaftliche Arbeitskräfte konzentriert sind. Diese Argumente für die Unterstützung von Hightech-Industrien werden getestet, indem die Möglichkeit internationaler Spillover berücksichtigt wird (in diesem Fall kann es sich lohnen, von der F&E anderer Länder zu profitieren), und indem die Forschung von international mobilen Wissenschaftlern durchgeführt wird, während die Entwicklung von immobilen Ingenieuren übernommen wird. >Trittbrettfahrerproblem. 1. Cantwell, J. 1989a. Technological innovation and multinational corporations. Oxford: Basil Blackwell. 2. Brander, J., and B. Spencer. 1983. International R&D rivalry and industrial strategy. Review of Economic Studies 50:707-22. 3. Dixit, A, and G. Grossman. 1986. Targeted export promotion with several oligopolistic industries. Journal of International Economics 21:233-49. David Ulph and L. Alan Winters. „Strategic Manpower Policy and International Trade.“ In: Paul Krugman and Alasdair Smith (Eds.) 1994. Empirical Studies of Strategic Trade Policy. Chicago: The University of Chicago Press. |
EconKrug I Paul Krugman Volkswirtschaftslehre Stuttgart 2017 EconKrug II Paul Krugman Robin Wells Microeconomics New York 2014 Krugman III Paul Krugman Alasdair Smith Empirical Studies of Strategic Trade Policy Chicago: The University of Chicago Press 1994 |
| Personalpolitik | Spencer | Krugman III 158 Personalpolitik/Brander/Spencer/Ulph/Winters: Hochtechnologiesektor: Der Markt für die Produktion dieses Sektors ist der Weltmarkt, von dem die eigene Volkswirtschaft nur einen sehr kleinen Teil ausmacht. Aufgrund der Fixkosten für F&E konkurrieren nur wenige große internationale Unternehmen auf diesem Markt, so dass der Wettbewerb von Natur aus unvollkommen ist. >Forschung und Entwicklung (FuE). Da jedoch im Bereich F&E Erfolg auf Erfolg beruht, kann der Markteintritt diese großen Unternehmen nicht daran hindern, selbst nach Abzug der F&E-Kosten überdurchschnittliche Gewinne oder Renten zu erzielen. Am einfachsten lässt sich dies in unserem Modell mit einer festen Anzahl von Unternehmen abbilden. Cantwell (1989a)(1) liefert die neuesten Belege und eine gute Diskussion dieses Persistenzphänomens. Zusammengenommen bedeuten diese Annahmen, dass das Modell im Wesentlichen ein Modell ist, in dem die Länder durch ihre Arbeitskräfte- und Industriepolitik miteinander konkurrieren, um einen möglichst großen Anteil an diesen Renten aus dem internationalen Markt zu erhalten. >Personalpolitik, >Industriepolitik, >Internationaler Handel, >Wettbewerb, >Fortschritt, >Technischer Fortschritt. Brander und Spencer: Dieser Rahmen entspricht im Wesentlichen dem von Brander und Spencer (1983)(2) in ihrer Argumentation zur Förderung von F&E verwendeten. VsSpencer, B./VsBrander, J.: Bekanntlich gibt es eine Reihe von Einwänden gegen die Analyse von Brander und Spencer. Dixit und Grossman (1986)(3) zeigen, dass sie entscheidend von der Annahme abhängt, dass das Angebot an wissenschaftlichen Arbeitskräften für den Hochtechnologiesektor im Wesentlichen vollkommen elastisch ist. Sie zeigen, dass, wenn das Angebot völlig unelastisch und immobil ist, die Unterstützung für den Hochtechnologiesektor sehr sorgfältig ausgerichtet werden muss, um eine positive Wirkung zu erzielen. Während die Besorgnis über den Fachkräftemangel von der Annahme eines unelastischen Angebots erfasst wird, deutet das Phänomen der Abwanderung von Fachkräften darauf hin, dass die Annahme der Unbeweglichkeit unrealistisch ist. Wir zeigen, dass, wenn wissenschaftliche Arbeitskräfte mobil sind, die Förderung einer beliebigen Hightech-Industrie zwar schädlich sein könnte, eine allgemeinere Förderung des Hightech-Sektors als Ganzes jedoch von Vorteil ist. Wir weiten dies aus, um die Argumente für die Politik zu betrachten, wenn die Wissenschaft mobil ist und Unternehmen ihre F&E-Labors in Zentren ansiedeln, in denen wissenschaftliche Arbeitskräfte konzentriert sind. Diese Argumente für die Unterstützung von Hightech-Industrien werden getestet, indem die Möglichkeit internationaler Spillover berücksichtigt wird (in diesem Fall kann es sich lohnen, von der F&E anderer Länder zu profitieren), und indem die Forschung von international mobilen Wissenschaftlern durchgeführt wird, während die Entwicklung von immobilen Ingenieuren übernommen wird. >Trittbrettfahrerproblem. 1. Cantwell, J. 1989a. Technological innovation and multinational corporations. Oxford: Basil Blackwell. 2. Brander, J., and B. Spencer. 1983. International R&D rivalry and industrial strategy. Review of Economic Studies 50:707-22. 3. Dixit, A, and G. Grossman. 1986. Targeted export promotion with several oligopolistic industries. Journal of International Economics 21:233-49. David Ulph and L. Alan Winters. „Strategic Manpower Policy and International Trade.“ In: Paul Krugman and Alasdair Smith (Eds.) 1994. Empirical Studies of Strategic Trade Policy. Chicago: The University of Chicago Press. |
Spencer I Herbert Spencer The Man versus the State Indianapolis 2009 EconKrug I Paul Krugman Volkswirtschaftslehre Stuttgart 2017 EconKrug II Paul Krugman Robin Wells Microeconomics New York 2014 Krugman III Paul Krugman Alasdair Smith Empirical Studies of Strategic Trade Policy Chicago: The University of Chicago Press 1994 |
| Selektion | Kauffman | Dennett I 550 Lager: KauffmanVsSpencer: Stuart Kauffman: Ordnung entsteht trotz der (umweltbedingten) Selektion. >H. Spencer, >Ordnung/Kauffman. Kauffman I 46 Ordnung/Biologie/Kauffman: Ordnung in der Biosphäre kann nicht zugleich auf Selektion und Selbstorganisation zurückführbar sein! >Selektion, >Selbstorganisation. Leben/Kauffman: Das Leben existiert am Rand des Chaos, möglicherweise in der Nähe einer Art von Phasenübergang. >Leben/Kauffman. Kauffman I 229 Fitnesslandschaft/Kauffman: Eine Fitnesslandschaft ist eine "adaptive Landschaft (siehe auch Dennett: Fitnesslandschaft.) These: Leben ist ein Abenteuer im Hochgebirge der Fitnesslandschaft. Ordnung/Kauffman: These: Ordnung ist auch ohne Selektion möglich. Wir brauchen heute ein neues theoretisches Rahmenmodell. >Ordnung/Kauffman. Kauffman I 233 Selektion/Kauffman: es ist nicht bewiesen, dass die Selektion die geringfügigen Verbesserungen auch erfolgreich anhäufen kann. In einer Population können sich auch kleinere Katastrophen ansammeln. >Fehlerkatastrophe. Kauffman I 234 Evolution/Kauffman: Bsp von Rechnerprogrammen, die eine Operation ausführen sollen. Serielle Programme sind äußerst empfindlich und häufen Fehler an. Man braucht mehr Zeit als das Alter des Universums, um das "optimale Programm" unter 10300 Programmen zu finden. Die Evolution unseres Lebens muss also anders verlaufen sein. >Evolution, >Evolution/Kauffman. Kauffman I 238 Evolution/Optimierung: Lösung: Vielleicht könnte die Evolution zunächst ein redundantes Programm oder Organismus entwerfen und dann komprimieren? Kauffman I 240 Kauffman: Ich vermute, das geht nicht. Die sukzessive Annäherung an das Programm minimaler Länge ist nämlich nur dann von Nutzen, wenn das auf jeder Stufe gefundene Programm das um 1 kürzere Programm auf der nächsten Stufe aufzufinden hilft. >Modelle/Kauffman. |
Kau II Stuart Kauffman At Home in the Universe: The Search for the Laws of Self-Organization and Complexity New York 1995 Kauffman I St. Kauffman Der Öltropfen im Wasser. Chaos, Komplexität, Selbstorganisation in Natur und Gesellschaft München 1998 Dennett I D. Dennett Darwins gefährliches Erbe Hamburg 1997 Dennett II D. Dennett Spielarten des Geistes Gütersloh 1999 Dennett III Daniel Dennett "COG: Steps towards consciousness in robots" In Bewusstein, Thomas Metzinger Paderborn/München/Wien/Zürich 1996 Dennett IV Daniel Dennett "Animal Consciousness. What Matters and Why?", in: D. C. Dennett, Brainchildren. Essays on Designing Minds, Cambridge/MA 1998, pp. 337-350 In Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005 |
| Begriff/ Autor/Ismus |
Pro/Versus |
Eintrag |
Literatur |
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| Spencer/Soz-Darwinism VsSpencer | Versus | Dennett I 550 KauffmanVsSpencer: Stuart Kauffman: Ordnung entsteht trotz der (umweltbedingten) Selektion. |
Dennett I D. Dennett Darwins gefährliches Erbe Hamburg 1997 Dennett II D. Dennett Spielarten des Geistes Gütersloh 1999 Dennett III Daniel Dennett "COG: Steps towards consciousness in robots" In Bewusstein, Thomas Metzinger Paderborn/München/Wien/Zürich 1996 Dennett IV Daniel Dennett "Animal Consciousness. What Matters and Why?", in: D. C. Dennett, Brainchildren. Essays on Designing Minds, Cambridge/MA 1998, pp. 337-350 In Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005 |