Lexikon der Argumente


Philosophische Themen und wissenschaftliche Debatten
 
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Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 14 Einträgen:
Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Autor
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Literatur
Literatur
Attributiv/referentiell Donnellan I 183
Def referentiell/Donnellan: soll den Hörer in die Lage versetzen, denjenigen herauszugreifen, von dem der Sprecher redet. - Bsp Der Mörder von Schmidt ist wahnsinnig : jedenfalls, der, der da vor Gericht randaliert, auch wenn er gar nicht der Mörder ist. - Hier schlagen leere Kennzeichnungen nicht fehl. - ((s) Die Kennzeichnung kann auch falsch sein und identifiziert dennoch die Person.) attributiv/Donnellan: "wer auch immer es ist" Bsp abwesender Mörder kann irgendjemand sein, aber auf jeden Fall der Mörder. - ((s) Die Kennzeichnung muss zutreffen).
I 191
referentiell/Donnellan: hier ist es wahrscheinlich, dass der Sprecher glaubt, dass die Referenz erfüllt ist. Eine falsche Beschreibung würde die Zuhörer irreführen. - Attributiv/Donnellan: hier gibt es nicht dieselbe Möglichkeit einer falschen Beschreibung: Wer immer es ist kann man nicht falsch beschreiben, der Sprecher glaubt eine Disjunktion: der oder der oder der... - attributiv gebrauchte Kennzeichnungen können fehlschlagen und dennoch etwas Wahres aussagen. Bsp Das Abgeordnetenhaus (korrekt Repräsentantenhaus) enthält Vertreter zweier Parteien. - Das ist kein Problem, wenn klar ist, was der Sprecher meint, man kann ihn verbessern.
I 195
Absicht/Intention/Meinen/Donnellan: es geht nicht darum, was jemand sagen wollte - sonst könnte man jede Beschreibung nehmen - dennoch entscheidet die Intention über referentiellen oder attributiven Gebrauch.
I 199
Sekt-Bsp/Donnellan: attributiv kein Problem. - I 202ff referentiell/Donnellan: könnte man auch schwache Referenz nennen: was auch immer - echte Referenz : attributiv. -
I 202
Problem der Aussage/Donnellan: Bsp (Linsky): ihr Ehemann ist nett zu ihr (im Café, aber er ist nicht ihr Ehemann) - referentiell wahr - attributiv: wenn der phi ist psi , aber es gibt keinen phi, dann ist es nicht korrekt zu sagen: er sagt von ihm... (de re) - aber referentiell: er hat von dem so Beschriebenen korrekt gesagt, dass er ... ((s) ebenfalls de re!) - Kripke: eben nicht wie die Unterscheidung de re/de dicto - Bsp wenn der Beschriebene außerdem der Präsident des Colleges ist, ist es wahr vom Präsidenten, dass er nett ist - referentiell: hier braucht der Sprecher nicht einmal zuzustimmen.
I 18
Namen/Kennzeichnung/Donnellan: a) referentielle Verwendung: die Referenz kann gelingen, auch wenn die Kennzeichnung nicht zutrifft: Bsp Der Mann vor Gericht ist gar nicht der Mörder, aber er ist richtig bestimmt als derjenige, der sich wild gebärdet. b) attributive Verwendung: "wer immer es war" liegt vor, wenn wir keine bestimmte Person im Auge haben. ((s) > Rolle, funktionale Rolle: was auch immer es ist.)
Chisholm II 109
Donnellan/referentiell/attributiv/Brandl: lässt sich die Unterscheidung nicht schon damit erklären, dass einmal durch Zeichen, ein andermal durch Sprecher Bezug genommen wird? Nein, dann hätte die referentielle Verwendung nur auf ein Problem der Pragmatik aufmerksam gemacht. Dann hätte Russell seine Theorie nur einfach pragmatisch erweitern können. Brandl: man kann die Unterscheidung ref/att noch verschärfen, wenn man sie auf genau jene Kennzeichnungen anwendet, mit denen der Sprecher von vornherein klarstellt, dass er sich nicht auf einen ganzen Bereich von Gegenständen bezieht.

Newen I 94
Referentiell/prädikativ/sing Term/Kennzeichnung/Name/Strawson: These: Eigennamen/Demonstrativa: werden weitgehend referentiell gebraucht - Kennzeichnungen: haben maximal prädikative, also beschreibende Bedeutung (können aber auch gleichzeitig referieren).
Ad Newen I 94
referentiell/(s): ein Objekt herausgreifend - attributiv/(s): Eigenschaften zuschreibend.
Newen I 95
Attributiv/Donnellan/(s): in Abwesenheit des fraglichen Gegenstands - referentiell/(s): in Anwesenheit des fraglichen Gegenstands.
Newen I 95
DonnellanVsRussell: dieser hat die referentielle Verwendung übersehen - er betrachtet nur die attributive, weil Kennzeichnungen/Russell: sind für ihn synkategorematische Ausdrücke, die selbst nicht referieren können.
Newen I 96
Referentiell/Kennzeichnung/KripkeVsDonnellan: der referentielle Gebrauch von Kennzeichnungen hat mit der Semantik von Kennzeichnungen überhaupt nichts zu tun. - Referentieller Gebrauch ist zwar möglich und mit ihm kann Kommunikation gelingen, aber er gehört in die Pragmatik. - Pragmatik: untersucht das, was gemeint wird (kontextabhängig). - Nicht die kontextunabhängige Semantik. - Lösung/Kripke. Unterscheidung Sprecher-Referenz und semantische Referenz. - Dagegen semantische Bedeutung: wird durch die Russellschen Wahrheitsbedingungen angegeben: der Mörder von Schmidt ist wahnsinnig gdw. der Mörder von Schmidt wahnsinnig ist.

Donnellan I
Keith S. Donnellan
"Reference and Definite Descriptions", in: Philosophical Review 75 (1966), S. 281-304
In
Eigennamen, Ursula Wolf Frankfurt/M. 1993

Chisholm I
R. Chisholm
Die erste Person Frankfurt 1992

Chisholm II
Roderick Chisholm

In
Philosophische Aufsäze zu Ehren von Roderick M. Ch, Marian David/Leopold Stubenberg Amsterdam 1986

Chisholm III
Roderick M. Chisholm
Erkenntnistheorie Graz 2004

New II
Albert Newen
Analytische Philosophie zur Einführung Hamburg 2005

Newen I
Albert Newen
Markus Schrenk
Einführung in die Sprachphilosophie Darmstadt 2008
Benennen Quine II 61
Benennen: ist ein Name oder ein singulärer Term. Bezeichnen: ist ein Prädikat. Beides ist Bezugnahme, nicht Bedeutung. Verschiedene Kennzeichnungen können dasselbe benennen, aber verschiedene Bedeutung haben. >Singuläre Termini/Quine; >Prädikate/Quine.
VIII 27
Synkategorematische Ausdrücke wie "auf" benennen nichts. Ebenso können wir annehmen, dass Wörter wie "Einhorn" nichts benennen; weder etwas Abstraktes noch etwas Konkretes. Dies gilt ebenso für "-keit" oder Satzzeichen. Die bloße Eignung, in einem Satz aufzutreten, macht keine Zeichenkette zu einem Namen. >Namen/Quine.
Nominalismus: der Nominalismus deutet alle Wörter als synkategorematisch! >Nominalismus/Quine.

Ad XI 173 Anmerkung 18:
Sätze/QuineVsFrege/Lauener: Sätze benennen nicht! Daher können von ihnen keine Namen (durch Anführungszeichen) gebildet werden.
XI 173
Substitutionale Quantifikation/Ontologie/Quine/Lauener: die substitutionale Quantifikation geht insofern keine ontologische Verpflichtung ein, als die eingesetzten Namen nichts benennen müssen. D.h. wir sind nicht gezwungen, Werte der Variablen anzunehmen.
XI 49
QuineVssubstitutionale Quantifikation: gerade mit der substitutionalen Quantifikation verschleiern wir die Ontologie, indem wir aus dem Sprachlichen nicht herauskommen. >Substitutionale Quantifikation.
XI 132
Sinn/Benennen/singulärer Term/Quine/Lauener: der Sinn braucht nichts zu benennen, um sinnvoll zu sein. Bsp "Einhorn": Unterschied Sinn/Bedeutung/Referenz. >Einhorn-Beispiel.
XII 73
Unterscheidbarkeit/reelle Zahlen/Quine: Pointe: zwei beliebige reelle Zahlen sind immer unterscheidbar, auch wenn sich nicht jede reelle Zahl benennen lässt! ((s) Es gibt nicht genug Namen). Denn es gilt immer x < y oder y < x, es gilt aber niemals x < x.

Quine I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Quine II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Quine III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Quine V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Quine VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Quine VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Quine VII (a)
W. V. A. Quine
On what there is
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (b)
W. V. A. Quine
Two dogmas of empiricism
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (c)
W. V. A. Quine
The problem of meaning in linguistics
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (d)
W. V. A. Quine
Identity, ostension and hypostasis
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (e)
W. V. A. Quine
New foundations for mathematical logic
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (f)
W. V. A. Quine
Logic and the reification of universals
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (g)
W. V. A. Quine
Notes on the theory of reference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (h)
W. V. A. Quine
Reference and modality
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (i)
W. V. A. Quine
Meaning and existential inference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Quine IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Quine X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Quine XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

Quine XIII
Willard Van Orman Quine
Quiddities Cambridge/London 1987
Ethik Brentano Chisholm II 276
Ethik/Brentano/Moore/Koller: Brentano und Moore konvergieren in erstaunlicher Weise.
II 277
Ethik/Brentano/Moore: Endzweck richtigen Handelns: "Das Beste, was man tun kann":
II 279
Die größtmögliche Summe des Guten, das (sic) sich erreichen lässt. VsMoore/VsBrentano: das setzt nicht nur voraus, dass wir schon wissen, was das Gute ist, sondern auch das wir unter dem erreichbaren Guten jeweils das Beste erkennen können.
Also dass es etwas geben, das intrinsisch und erkennbar gut ist.
Brentano/Moore: behaupten deshalb, es gebe eine direkte unmittelbare Erkenntnis des in sich Guten. Unmittelbare Evidenz.
Gut/Ethik/Wert/Brentano/Moore: Das Gute ist das, was man begehren sollte und richtigerweise für gut halten sollte!
Brentano: Was es wert ist, es mit einer als richtig charakterisierten Liebe um seiner selbst willen zu lieben.
II 280
Bsp (Brentano): Lust, klare Einsicht, Wissen, Freude (wenn es nicht Freude am Schlechten ist), Richtigkeit unseres Urteilens und unserer Gemütstätigkeit, (unseres Liebens, Hassens und Wollens). Brentano: Prinzip der Summierung (des Guten:
1. Etwas Gutes ist besser als etwas Schlechtes
2. Die Existenz des guten ist besser als seine Nichtexistenz
3. Ein größeres Gutes ist besser als eine kleineres.
II 280
Ethik/Wert/Gut/Moore: Frage: welche Dinge sind in Isolierung, für sich allein für gut zu erachten? Das erfordert auch die Feststellung von Wertgraden.
II 281
Methode der Isolierung. Daher hat Lust, für sich allein genommen für Moore keinen großen Wert. Erst zusammen mit dem Erleben schöner Dinge hat sie eine wertstiftende Kraft. Das führt zum
Prinzip der organischen Einheiten: viele Dinge nehmen ganz verschiedene Eigenschaften an, abhängig vom Zusammenhang. (MooreVsBrentano). ((s) "synkategorematische" Werte. )
MooreVsBrentano: da der innere Wert durch Verbindung mehrerer einfacher Eigenschaften gekennzeichnet ist, kann er nicht einfach der Summe seiner Teile entsprechen.
Bsp wenn sich niemand eines schönen Gegenstands bewusst ist, hat er keinen Wert.
II 282
Methode der Isolierung/Moore: dass nun wiederum angewendet werden, um den Wert solcher organischer Einheiten zu erkennen. These alle Dinge, die wirklichen Wert haben, sind komplexe organische Einheiten.
Bsp Die Freuden des menschlichen Umgangs, Genießen schöner Dinge.
Bsp Schlechtes: Genießen hässlicher Dinge, Grausamkeit, Hass auf das Gute usw.
Ausnahme: Schmerzen: sind schon ohne jegliche Verbindung mit anderem ein Übel.
Gemischte Tugenden/Moore: als Ganzheiten eindeutig gut, enthalten jedoch etwas Schlechtes: Bsp Mut, Mitleid, (Hass auf Schlechtes) Erkenntnis schlechter oder hässlicher Dinge.
II 283
Handeln/Ethik/Brentano/Moore: das ist als Basis ausreichend, um die Frage: welches Handeln ist das Richtige? zu beantworten. Von mehreren Handlungsmöglichkeiten ist stets nur dasjenige richtig, das entweder mehr oder zumindest nicht weniger Gutes in der Welt zustande bringt. Dabei ist es gleichgültig, ob dieses Gute dem Handelnden selbst zugute kommt, oder anderen.
Eine Handlung ist also richtig, wenn sie richtige Folgen hat.
Kriterium/Ethik/Moore/Brentano: der Zweck, möglichst viel Gutes in der Welt zu leisten ist dann das Kriterium für richtiges Handeln.
Bewertung: Problem: unsere Kenntnis sind diesbezüglich immer lückenhaft.
II 284
Moore/Brentano: daher kann die Ethik keine allgemeingültigen Vorschriften liefern. Wir haben "Regeln von mittlerer Allgemeinheit". Diese gelten dann in der Mehrzahl der Fälle. Ethik/Werte/Ontologie/intrinsiche Eigenschaften/Moore/Brentano/Koller: ontologische Frage: welches sind denn nun eigentlich die Gegenstände der intrinsischen Wertbegriffe, auf welche Dinge lassen sich die Begriffe des intrinsisch Guten und Schlechten überhaupt anwenden? Welche logische Struktur haben diese Begriffe, kann man die Methode der Isolierung immer anwenden?
II 287
KollerVsBrentano/KollerVsMoore: die Fragen nach der erkenntnistheoretischen Rechtfertigung intrinsischer Werturteile und die Frage nach der Eignung derselben für ein tragfähiges Fundament der Ethik sind gerade die Fragen, die den Ansatz von Brentano und Moore zweifelhaft erscheinen lassen.

Chisholm II = Peter Koller Ethik bei Chisholm in Philosophische Ausätze zu Ehren Roderick M. Chisholm Marian David/ Leopold Stubenberg (Hg), Amsterdam 1986

Brent I
F. Brentano
Psychology from An Empirical Standpoint (Routledge Classics) London 2014

Chisholm I
R. Chisholm
Die erste Person Frankfurt 1992

Chisholm II
Roderick Chisholm

In
Philosophische Aufsäze zu Ehren von Roderick M. Ch, Marian David/Leopold Stubenberg Amsterdam 1986

Chisholm III
Roderick M. Chisholm
Erkenntnistheorie Graz 2004
Gut/Das Gute Geach Stegmüller IV 182
"Gut"/Geach: attributives Adjektiv: Prädikat-Operator: baut auf der Bedeutung derjenigen Wörter auf, auf die sie bezogen sind. Bsp Fälschung: "gefälscht" : Banknote: neue Beschreibung mit neuer Bedeutung. Eine Banknote ist nicht etwas, das eine Banknote ist und außerdem gefälscht. (sondern >synkategorematisch). - Gegensatz: prädikatives Adjektiv: Bsp "grün". "x ist ein Stein und x ist grün". Test: prädikativ: ist "C" ein prädikatives Adjektiv und x zugleich ein A und ein B, so muss x, sofern es ein CA ist, auch ein CB sein.
Attributiv: ist "C" attributiv und x zugleich ein A und ein B, so kann x ein CA sein, ohne ein CB sein zu müssen.
Attributiv: Bsp Etwas, das zugleich ein Floh und ein Tier ist, kann ein großer Floh sein, ohne zugleich ein großes Tier sein zu müssen.
Prädikativ: Bsp E.in Gegenstand, der ein Stein und grün ist, ist auch ein grüner Gegenstand.

Gea I
P.T. Geach
Logic Matters Oxford 1972
Handlungen Davidson Glüer II 108
Handlung ist beschreibungsabhängig - Ereignisse sind beschreibungsunabhängig! >Ereignisse/Davidson. Bsp Mary schoss auf den Einbrecher und tötete ihren Vater.
Handlung: ist nicht definierbar in der Sprache der propositionalen Einstellungen (Einbrecher-Bsp). - Stattdessen: Primärgrund und richtige Verursachung.
Glüer II 109 f
Davidson kann gerade auf der Basis der Anomalismusthese (vgl. >Anomaler Monismus) für einen Monismus argumentieren: Monismus ergibt sich aus der Kombination zweier weiterer Prämissen aus der Handlungstheorie: (KI) Prinzip kausaler Interaktion. Zumindest einige mentale Ereignisse interagieren kausal mit physischen Ereignissen. (unbestreitbar)
(NK) Prinzip des nomologischen Charakters der Kausalität: Ereignisse, die in Ursache-Folge-Relation stehen, fallen unter strikte Gesetze.

Brandom I 724
Handlung/Davidson: ist ein Akt, wenn es eine Beschreibung gibt, unter der er intentional ist - Brandom: zweierlei intentionale Erklärung: a) was versucht wurde - b) was gelungen ist - I 726 Erfolg/Problem: Nicole tötete das Tier (Kuh statt Hirsch) vor sich erfolgreich - beschreibungsabhängig - I 727 sie glaubte von einer Kuh (de re), ein Hirsch zu sein - falsch de dicto: sie glaubte "die Kuh ist ein Hirsch" ("dass die Kuh..") - I 728 Referenz: sie hatte (ohne es zu realisieren) in Bezug auf die Kuh die Absicht, sie zu schießen. - Es geht um den Gehalt der Festlegung nicht um die Art der Festlegung. - Wie bei Überzeugungen.
I 957
Akkordeoneffekt/Erfolg/Davidson: Bsp auch wenn das Pulver nass war, gelang es, den Finger zu krümmen - so gibt es in jeder Handlung Erfolg - Bsp Bergsteiger: I 958 Lösung/Brandom: Berufung auf VURD (Verlässlich unterscheidende Reaktionsdispositionen): es braucht nichts zu geben, was ich beabsichtigte und was mir auch gelang - I 729 Bsp ich greife nach dem Brot und verschütte den Wein - I 957 Absicht: heißt nicht zu wollen, dass ein Satz wahr werde (de dicto) - Absichten entsprechen nicht den eingegangenen sondern den anerkannten Festlegungen - Davidson: Muskelkontraktion braucht nicht Teil der Absicht zu sein - Brandom: aber intentional kann ich meine Muskeln nur in dieser Weise kontrahieren, indem ich nach dem Brot greife - man kann den Gehalt der Absicht damit de re angeben - damit kann man den Erfolg oder Misserfolg festlegen.
Glüer II 92
Quine: seine Ontologie beinhaltet nur physikalische Objekte und Klassen. - Handlung ist kein Gegenstand. - DavidsonVsQuine: Handlung ist Ereignis und Referenzobjekt.
Glüer II 96
Handlung/Ereignis/adverbiale Analyse/Davidson/Glüer: Problem zwei Arten von Adverbien widersetzen sich: 1. Bsp "beinahe" getroffen: synkategorematisch, nicht eliminierbar - 2. Bsp "gut", "groß", "klein" kann evtl. weggelassen werden - MontagueVsDavidson: Ereignisse sind überflüssig, "Modifier-Theorie" - KimVsDavidson: wir müssen Ereignisse nicht als individuierte Individuen auffassen, sondern mit Eigenschaften identifizieren - ((s) also umgekehrt).
Glüer II 110
Handlung/Davidson: nicht definierbar in der Sprache der propositionalen Einstellungen (Einbrecher-Bsp) - statt dessen: Primärgrund und richtige Verursachung - ((s) Weil z.B. eine abweichende Kausalkette eine Absicht überlagert und unwirksam macht. - Bsp Bergsteiger) - ((s) Etwas wird noch nicht Handlung, weil es gewollt ist, richtige Verursachung muß hinzukommen.)

Davidson I
D. Davidson
Der Mythos des Subjektiven Stuttgart 1993

Davidson I (a)
Donald Davidson
"Tho Conditions of Thoughts", in: Le Cahier du Collège de Philosophie, Paris 1989, pp. 163-171
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (b)
Donald Davidson
"What is Present to the Mind?" in: J. Brandl/W. Gombocz (eds) The MInd of Donald Davidson, Amsterdam 1989, pp. 3-18
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (c)
Donald Davidson
"Meaning, Truth and Evidence", in: R. Barrett/R. Gibson (eds.) Perspectives on Quine, Cambridge/MA 1990, pp. 68-79
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (d)
Donald Davidson
"Epistemology Externalized", Ms 1989
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (e)
Donald Davidson
"The Myth of the Subjective", in: M. Benedikt/R. Burger (eds.) Bewußtsein, Sprache und die Kunst, Wien 1988, pp. 45-54
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson II
Donald Davidson
"Reply to Foster"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Davidson III
D. Davidson
Handlung und Ereignis Frankfurt 1990

Davidson IV
D. Davidson
Wahrheit und Interpretation Frankfurt 1990

Davidson V
Donald Davidson
"Rational Animals", in: D. Davidson, Subjective, Intersubjective, Objective, Oxford 2001, pp. 95-105
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005

Bra I
R. Brandom
Expressive Vernunft Frankfurt 2000

Bra II
R. Brandom
Begründen und Begreifen Frankfurt 2001
Kompositionalität Gärdenfors I 241
Kompositionalität/Conceptual Space/Linguistik/Gärdenfors: wie können Conceptual Spaces (Begriffsräume) die Mechanismen beschreiben, die bei der Bildung zusammengesetzter Bedeutungen wirken? (Zu Kompositionalität Szabo 2004). (1) Kompositionalität/GärdenforsVsFrege: These: da der kommunikative Kontext die Bedeutung der beteiligten Ausdrücke ändert, ist der linguistische Ausdruck in seiner Bedeutung unterbestimmt.
Kommunikation/Transformation/Gärdenfors: These: die Zusammenstellung von Bedeutungen transformiert häufig diese Bedeutungen.
I 242
Direkte Komposition/Gärdenfors: (nicht-Fregesch): direkte Kompositionen sind Abbildungen zwischen semantischen Bereichen (Holyoak & Thagard, 1996; Fauconnier & Turner, 1998; Gärdenfors, 2000). (2)(3)(4) Kombination Adjektiv-Substantiv: Bsp Blaues Rechteck: seine Bedeutung ist definiert als das Kartesische Produkt der blauen Region des Farbraums und der Rechteck-Region des Formenraums.
Ein Produkt von kompakten und konvexen Mengen wird wiederum kompakt und konvex sein. Die Abbildungsfunktionen sind stetig. Das Funktionenprodukt ist ebenfalls stetig.
Pointe: damit bleiben bei der Komposition die Fixpunkt-Eigenschaften erhalten. (Siehe Fixpunkt/Gärdenfors (I 97): Gewissheit über den gemeinsamen Fokus auf einen Gegenstand.
Bedeutung/GärdenforsVsFrege: die Bedeutung des zusammengesetzten Gebildes wird jetzt nicht mehr durch die Bedeutung der Komponenten, sondern durch die Bereiche und Funktionen gebildet. Diese können als Regionen im Produktraum (z.B. von Farbe und Größe) lokalisiert werden. Dabei wird vorausgesetzt, dass die involvierten Bereiche separierbar sind. Aber in der Praxis sind sie nicht völlig getrennt: es muss eine gewisse Vorverarbeitung stattfinden, bevor die Bereiche kombiniert werden können.
I 244
Kopf/Modifikation/Gärdenfors: die Analyse mit Kopf und Modifikator wird meist nicht funktionieren, weil unser Wissen über die jeweiligen Bereiche die Repräsentation des Modifikators ändern wird: Bsp Weißwein ist nicht weiß, Bsp ein großes Eichhörnchen ist kein großes Tier. ((s) >Synkategorematische Ausdrücke in der Analytischen Philosophie). Lösung/Gärdenfors: wir brauchen Kontrastklassen. Bsp Adjektive wie „groß“ brauchen Kontrastklassen, die noch eine weitere Eigenschaft einführen.
Dann können wir für Kopf und Modifikator kompakte konvexe Regionen metrischer Räume annehmen und dazu eine radiale (stetige) Projektion zwischen den Räumen. (C. Berge, Topological Spaces, Mineola, NY, 1997). (5)
Problem: Bsp Löwe > Steinerner Löwe: hier können nicht alle Bereiche gleichermaßen zugeschrieben werden, z.B. Habitat, Verhalten usw.
I 246
Metaphorische Komposition: selbst wenn Kopf und Modifikator keine gemeinsamen Dimensionen haben, kann man eine Abbildung zwischen beiden herbeiführen, indem man Konvexität und Kompaktheit ausnutzt. Bsp eine holperige Straße und eine holperige Beziehung teilen die geometrische Beschaffenheit einer Dimension: a) der Länge b) der Zeit.
I 247
Dimension: ihre Verschiedenheit wird manchmal als Hindernis gesehen: vgl. Lakoff & Johnson (1980). (6) >Metaphern/Gärdenfors.
I 249
Substantiv-Verb-Kombination/Gärdenfors: in meiner Analyse kann ein Kraftmuster auf verschiedene Situationen angewendet werden. Bsp der Motor läuft – die Uhr läuft.
I 250
These über Substantiv-Verb-Kombinationen: die Bedeutung des Verbs wird durch das Patiens (patient) modifiziert, nicht aber durch das Agens (agent). Bsp (Aus Keenan, 1984, p. 20)(7): a)
Oskar schnitt den Rasen.
Die Maschine schnitt den Rasen.
b)
Oskar schnitt das Kleid.
Der scharfe Stein schnitt das Kleid.

Gärdenfors: die Bedeutung von „scheiden“ ändert sich stark zwischen den Paaren, aber nicht so stark innerhalb der Paare. Das zeigt, dass die Bedeutung nicht durch den Handelnden modifiziert wird.


1. Szabo, Z. (2004). Compositionality. Retrieved from http://plato.stanford.edu/entries/compositionality
2. Holyoak, K. J., & Thagard, P. (1996). Mental leaps. Cambridge, MA: MIT Press.
3. Fauconnier, G., & Turner, R. (1998). Conceptual integration networks. Cognitive Science, 22, 133–187.
4. Gärdenfors, P. (2000). Conceptual Spaces: The Geometry of Thought, Cambridge, MA: MIT Press.
5. Berge, C. (1997). Topological spaces. Mineola, NY: Dover.
6. Lakoff, G., & Johnson, M. (1980). Metaphors we live by. Chicago: University of Chicago Press.
7. Keenan, E. J. (1984). Semantic correlates of the ergative/absolutive distinction. Linguistics, 22, 197–223.

Gä I
P. Gärdenfors
The Geometry of Meaning Cambridge 2014
Nominalismus Quine I 404
Ein Lernen durch Reize geht von > Sinnesdaten aus. - Das richtet sich eher gegen den Physikalismus (VsPhysikalismus) als gegen den Nominalismus (VsNominalismus).
I 407f
Termini sollten wegen Nützlichkeit akzeptiert werden (VsNominalismus).
I 462f
Nominalismus: kann Relationen, Klassen, usw. nicht benutzen ("Ahne", "Nachfolger", "größer als", "genauso viele", Quantifikation). - Es gibt aber Stufen des Verzichts. Problem: wie kann ich von physikalischen Gegenständen reden, ohne auf abstrakte Gegenstände als Hilfsmittel angewiesen zu sein?

II 102
VsNominalismus: Selbst wenn es gelänge, irgendwie scharfsinnig alle Rede über Qualitäten durch Paraphrase in Rede über Ähnlichkeit zu Einzeldingen, die diese Qualitäten exemplifizieren umzudeuten, bliebe immer noch ein Universale übrig: die Beziehung der Ähnlichkeit.
II 221
QuineVsNominalismus: Tokens reichen für Beweistheorie nicht aus.
VIII 24f
Nominalismus/Quine: gesteht Krankheiten zu als etwas, das jemand haben kann, aber nicht als abstrakte Entität. - "Einhorn", "auf": das sind synkategorematische Ausdrücke, sie bezeichnen selbst nichts. ((s) bedeuten nur im Zusammenhang etwas).

Quine I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Quine II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Quine III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Quine V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Quine VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Quine VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Quine VII (a)
W. V. A. Quine
On what there is
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (b)
W. V. A. Quine
Two dogmas of empiricism
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (c)
W. V. A. Quine
The problem of meaning in linguistics
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (d)
W. V. A. Quine
Identity, ostension and hypostasis
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (e)
W. V. A. Quine
New foundations for mathematical logic
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (f)
W. V. A. Quine
Logic and the reification of universals
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (g)
W. V. A. Quine
Notes on the theory of reference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (h)
W. V. A. Quine
Reference and modality
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (i)
W. V. A. Quine
Meaning and existential inference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Quine IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Quine X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Quine XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

Quine XIII
Willard Van Orman Quine
Quiddities Cambridge/London 1987
Prädikate Quine I 174f
Prädikation: Verbindung von allgemeinem Term mit singulärem Term. - Allgemeiner Term: auch Verb, Adjektiv,(auch attributiv),Substantiv. - Singulärer Term vor "ist" - danach allgemeiner Term ("ist" = Präfix).
I 311
Singulärer Term: kann immer auf die Form "=a" zurückgeführt werden (außer wenn Variable) - d.h. eigentlich allgemeiner Term. (Prädikat)! Bsp "=Mama","=Sokrates","=Pegasus".
I 323
Elimination von singulären Termini: Verschmelzung von "=" mit einem Stück Text - "=" bleibt aber. - Zusammen mit Variablen in prädikativer Position - "=" prädikativer allgemeiner Term.
II 61 ff
Benennen: Name oder singulärer Term - Bezeichnen: Prädikat - beides ist Bezugnahme, nicht Bedeutung.
II 158/159
Prädikat/Gegenstand/Quine: In unserer Welt ist die Moment zu Moment Identifikation vom Individuationsprinzip der Prädikate geregelt. Sie sind neutral gegenüber der tatsächlichen Quantifikation über physikalische Gegenstände , denn die Quantifikation respektiert alle Moment zu Moment Gruppen, egal, wie wahllos sie zusammengestellt sind. Für die Prädikate jedoch sind sie von Bedeutung: Da alle Sätze Prädikate enthalten, ist die Identifikation an dem entsprechenden Ort eine entscheidende Sache für den Wahrheitswert.
Ebenso benötigt man eine Querwelteinidentifikation, die relativ ist zu den jeweils verwendeten Prädikaten. Auch hier werden es meistens solche für Körper sein. Unsere Identifikation für Körper beruhte jedoch auf der Raumverdrängung, Gestaltveränderung, und der chemischen Veränderung.
II 199
Prädikat: Satz mit Lücke - allgemeiner Term: spezielle Art Prädikat mit Lücke an bestimmtem Ende.
II 205
Prädikat/Tradition: nicht immer abgetrennte, kontinuierliche Zeichenkette (anders als allg Term) - Prädikat-Buchstabe F musste immer mit Argument verbunden bleiben. - Neu: Terminusabstrakta lassen Prädikate zu allgemeinen Termini zusammenfassen. - Logische Operation der Prädikation.
VII (f) 115
Prädikat/Quine: keine Namen von Klassen - Klassen sind ihre Extensionen: die Dinge, von denen das Prädikat wahr ist. - Theorie der Gültigkeit appelliert an Klassen, aber nicht die einzelnen Sätze.
X 7ff
Prädikat/Quine: damit meine ich hier nur solche verbartigen Ausdrücke, die Aussagen hervorbringen, wenn man sie mit Variablen oder Individuentermen vervollständigt. Keine Attribute.
IX 128
Existenz/Subjekt/Prädikat/Quine: wenn die Existenz fraglich ist, verwendet man besser ein Prädikat. - ((s) Bsp beckmesserisch anwendbar, auch wenn die Figur des Beckmesser nicht existiert.) - Quine: statt Klassenterm "Seq" für transfinite Folgen, die NO (Klasse der Ordinalzahlen) als Argument haben können, besser Prädikatterm "SEQ" - ((s) >Lambda-Kalkül).
X 50
Prädikate/Quine: sind nicht Namen von Eigenschaften. - Daher kann man sie synkategorematisch nennen. - andere AutorenVsQuine.
X 102
Prädikat/Quine: nie Name von Eigenschaften, wohl aber von Gegenständen.
XII 68
Universelle Prädikate/Quine: gibt es! - Bsp Selbstidentität - Bsp "ist von Hans verschieden oder singt" - Allwörter/Carnap: quasisyntaktische Prädikate: zutreffend auf alles, ohne Empirie, nur aufgrund der Bedeutung - Quine: keine Lösung für ontologische Relativität. - ((s) D.h. die Frage, worauf wir uns letztlich beziehen.)

Quine I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Quine II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Quine III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Quine V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Quine VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Quine VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Quine VII (a)
W. V. A. Quine
On what there is
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (b)
W. V. A. Quine
Two dogmas of empiricism
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (c)
W. V. A. Quine
The problem of meaning in linguistics
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (d)
W. V. A. Quine
Identity, ostension and hypostasis
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (e)
W. V. A. Quine
New foundations for mathematical logic
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (f)
W. V. A. Quine
Logic and the reification of universals
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (g)
W. V. A. Quine
Notes on the theory of reference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (h)
W. V. A. Quine
Reference and modality
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (i)
W. V. A. Quine
Meaning and existential inference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Quine IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Quine X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Quine XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

Quine XIII
Willard Van Orman Quine
Quiddities Cambridge/London 1987
Prosatz-Theorie Brandom I 436
Def Prosatz-Theorie der Wahrheit/Grover/Belnap/Kamp/Brandom: ergibt sich, wenn man "ist wahr" als einen synkategorematischen Teil von Prosätzen behandelt. Analogie zu Pronomina. Der Prosatz hat den gleichen semantischen Gehalt wie sein anaphorischer Vorgänger - erkennt seinen Vorgänger an. - Bsp "Sie blieb stehen". Vorgänger: Maria blieb stehen. Bsp "Für alles, was man sagen kann, gilt: wenn es der Polizist gesagt hat, dann ist es wahr" - 4 Bedingungen für Prosätze (analog zu Pronomina): 1. Sie müssen alle grammatischen Stellen besetzen, (eingebettete und freistehende) - 2. Sie sind generisch: jeder Aussagesatz kann Vorgänger eines Prosatzes Bsp "er steht", "er ist F" sein - 3. Sie können quantifikatorisch verwendet werden - 4. Die Klasse der zulässigen Substituenden bestimmt die Signifikanz des Prosatzes. - Die Anapher ist eine Beziehung zwischen Tokenings "Das ist wahr" ist eine Reaktion auf ein Tokening von "Ich bin hungrig" - Bsp "Alles was er sagte ist wahr" ist simpleren Redundanz- und Zitattilgungsansätzen nicht zugänglich -
I 438
pro: Die Prosatztheorie kann komplizierte Sätze erklären: Bsp "Etwas, dass Hans gesagt hat, ist entweder wahr, oder es wurde von Fritz gesagt".
I 441
Prosatz-Theorie/Brandom: bezieht sich auf: Prosatz-bildender Operator - Bsp "Derjenige, auf dem sich Kissinger mit "nahezu drittklassiger Geist" bezog" verstanden als Pronomen, dessen anaphorischer Vorgänger eine bestimmte Äußerung Kissingers ist. - Nominalisierung von Sätzen. - ((s) Statt Kennzeichnung eines Satzes: Name eines Satzes.)

Bra I
R. Brandom
Expressive Vernunft Frankfurt 2000

Bra II
R. Brandom
Begründen und Begreifen Frankfurt 2001
Sprache Fodor II 120
Sprache, unendlich: Frage: gibt es unendlich viele Sätze einer natürlichen Sprache? (Die These, dass es unendlich viele Sätze einer natürlichen Sprache gibt): Fodor pro - jedenfalls künstliche Erzeugung ist möglich - durch 1. Vollständige Grammatik
2. Kennzeichnung, welchen semantischen Einfluss die grammatischen Formen haben (Bsp ob ein Adjektiv synkategorematisch ist).
3. Ein Verfahren das feststellt, welcher von mehreren Wörterbucheinträgen gilt.

F/L
Jerry Fodor
Ernest Lepore
Holism. A Shoppers Guide Cambridge USA Oxford UK 1992

Fodor I
Jerry Fodor
"Special Sciences (or The Disunity of Science as a Working Hypothesis", Synthese 28 (1974), 97-115
In
Kognitionswissenschaft, Dieter Münch Frankfurt/M. 1992

Fodor II
Jerry Fodor
Jerrold J. Katz
Sprachphilosophie und Sprachwissenschaft
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Fodor III
Jerry Fodor
Jerrold J. Katz
The availability of what we say in: Philosophical review, LXXII, 1963, pp.55-71
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995
Terminologien Husserl Chisholm II 153
Noema/Husserl: der Akt selbst konstituiert das Objekt. - Trennung von Akten und transzendentalen Objekten.
II 154
ChisholmVsHusserl: das Noema erklärt nichts.
Husserl I 19/57
Husserl: Forschungsstrategie: Schema Teil-Ganzes - Generalthesis: die Existenz der Welt wird nicht in Frage gestellt, nur unsere Aussagen über sie. - Das Schema wahr/falsch ist durch bloße Beobachtung nicht zu erkennen.
I 37
Reell/Husserl: nichtintentional, aber auch: die Farbqualität erfährt eine "objektivierende Auffassung" und die "Empfindungskomplexion" ist auch reell. - Sinn/Husserl: was mit einem Zeichen gemeint wird, der Redende verleiht dem Laut einen Sinn. - Wir beziehen uns durch Bedeutung auf einen Gegenstand - Bedeutung/Husserl: Leistung des Bewusstseins. - Phänomenologisches Vorverständnis: alle Gegenstände existieren nur als gemeinte Einheiten.
I 39
Noema (Gedanke)/Husserl: a) Bezugssinn: wie Intension, b) Gegenstandskern als Träger - Noesis: Leistung, Charakter des Auffassungssinnes, (griechisch: noesis = Wahrnehmung).
I 53
"Prinzip aller Prinzipien"/Husserl: die Forderung, dass nur eine "originär gebende Anschauung" die Begründung der Erkenntnis sein kann. Bsp mathematische Axiome. Husserl grenzt hier jeden Bezug zu empirischen Aussagen aus und stellt den Bezug des Bewusstseins auf sich selbst als geeignetes Verfahren hin. "Selbstgegebenheit".
I 58
Einklammerung (Epoche): Vorwissen wird in Klammern gesetzt.
I 42 f
Def Noesis: Leistung, Charakter des Auffassungssinnes. (griechisch: das Wahrnehmen, Begreifen).
I 43
Def Noema: griechisch: der Gedanke - zwei Aspekte des intentionalen Gegenstandes: a) noematischer Sinn (Inhalt) das "Wie" der Bestimmtheiten. Kohärente Sinneinheit in der Fülle verschiedener Bestimmungen.
I 44
b) noematischer Gegenstand (gegenständlich) "Kern", Verknüpfungspunkt und Träger verschiedener Prädikate. Das, womit ein identisches "Etwas" festgehalten wird.
I 65 ff
Horizont von Möglichkeiten. (Durch jeden Bewusstseinsakt gegeben.)
I 67
Innenhorizont/Husserl: Antizipation der Sinndimension - Außenhorizont: Wahrnehmung nicht auf ein Objekt beschränkt, sondern auf den gesamten Raum möglicher Gegenstände.
I 68
Appräsentation: Mitmeinung.
I 69
Apperzeption: denkt Empfindungsinhalte in Attribute des Gegenständlichen um - Wahrheit/Husserl: gebunden an den Prozess der Näherbestimmung. Eidetische Variation/Husserl: wird aktiviert von Zufälligkeiten - Konstitution/Husserl: es ist eine Leistung des Bewusstseins, wenn uns ein Gegenstand anschauungsmäßig gegeben ist. - I 45 Denken/Husserl: begreift man das Denken als Prozess, sieht man, dass Prädikate sich wandeln können.
I 72
Def Kinästhese/Husserl: das bewusste sich Bewegen bei der Wahrnehmung > Leibbewusstsein, Körperbewusstsein. Der Leib wird zum Wahrnehmungsorgan. Die Sinneseindrücke können nicht mehr als einzelne, je nach Denkart abgeschlossene, letzte Einheiten betrachtet werden. Sie stehen in einer Abfolge.
I 85
Transzendentales Ego/Husserl: hat eine Primordialsphäre: zunächst ist nur Eigenes in der Sphäre. Wir unterstellen den anderen, ein transzendentales Ego wie wir selbst zu sein. (> Einfühlung). - Intersubjektivität/Husserl: a) Gegenstände, b) Soziales. - Objektivität/Husserl: durch eine Vielzahl der Perspektiven. Umwelt/Husserl: a) vom intentionalen Bewusstsein gesetzt b) vom kommunizierenden Personenverband gesetzt. - Die kommunikative Umwelt ist jeder egoistischen vorgängig.
I 89
Def Primordialität/Husserl: damit sind alle Erfahrungserlebnisse, auch die für die Fremderfahrung grundlegenden einführenden Bewußtseinerlebnisse einbegriffen. Das hätte zur Konsequenz, daß Bewußtseinerlebnisse von dem anderen in originärer Gegebenheit aufweisbar sind. Eine solche Konzeption würde unterschiedliche Bewußtseinsweisen als originär gegeben umfassen: sowohl gegenständliche als auch personale.
Tugendhat I 167
Synkategorematisch/Husserl: synkategorematische Ausdrücke stehen nicht für einen Gegenstand.
Tugendhat I 177
Husserl: Hauptbegriff "Spezies": Übersetzung des griechischen eidos: Anblick, Aussehen. (s.u.: gemeinsames Merkmal bei Kant, Begriff).
E. Husserl
I Peter Prechtl Husserl zur Einführung, Hamburg 1991 (Junius)
II "Husserl" in: Eva Picardi et al., Interpretationen - Hauptwerke der Philosophie: 20. Jahrhundert, Stuttgart 1992

Chisholm I
R. Chisholm
Die erste Person Frankfurt 1992

Chisholm II
Roderick Chisholm

In
Philosophische Aufsäze zu Ehren von Roderick M. Ch, Marian David/Leopold Stubenberg Amsterdam 1986

Chisholm III
Roderick M. Chisholm
Erkenntnistheorie Graz 2004

Tu I
E. Tugendhat
Vorlesungen zur Einführung in die Sprachanalytische Philosophie Frankfurt 1976

Tu II
E. Tugendhat
Philosophische Aufsätze Frankfurt 1992
Unendlichkeit Hegel Holz I 87
Unendlich/Scholastik/Holz: ließ ein synkategorematisches, aber kein kategorematisches Unendliches zu ((s) d.h. dass "unendlich" immer zusammen mit der Idee einer Einheit auftreten kann.) Das wahrhaft Unendliche ist keine Modifikation sondern das Absolute.
Holz I 87
Schlechte Unendlichkeit/Hegel: bloßer Fortgang der Addition. Holz: das muss metaphysisch fundiert werden durch das Prinzip des zureichenden Grundes, demgemäß die Vielheit auf die Einheit des Ursprungs zurückgeführt wird.


Holz I
Hans Heinz Holz
Leibniz Frankfurt 1992

Holz II
Hans Heinz Holz
Descartes Frankfurt/M. 1994
Vokabular Quine VII (b) 24
Definition/Quine: kann entgegengesetzten Zwecken dienen: Abkürzung - oder sparsameres Vokabular (dann längere Ketten).
X 49
Vokabular/Quine: teilt sich in zwei Arten ein: Lexikon und Partikel. - Logische Partikel/Quine: Bsp Tilde (erzeugt Negation)(, Punkt (erzeugt Konjunktion), Strich (erzeugt weitere Variablen), Existenzquantor "E", Klammern, - im Lexikon: Ausdrücke, die in Kategorien eingeteilt sind (kategorematisch). - Partikel: synkategorematisch: nicht in Kategorien, nicht selbständig.
XII 79f
substitutionale Quantifikation/sQ/Quine: hier sind die variablen Platzhalter für Wörter beliebiger syntaktischer Kategorien (außer Namen). - Pointe: dann gibt es keine Möglichkeit, Namen vom übrigen Vokabular und echt referentielle Variablen - XII 80 von anderen zu unterscheiden (Ununterscheidbarkeit).

Quine I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Quine II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Quine III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Quine V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Quine VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Quine VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Quine VII (a)
W. V. A. Quine
On what there is
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (b)
W. V. A. Quine
Two dogmas of empiricism
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (c)
W. V. A. Quine
The problem of meaning in linguistics
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (d)
W. V. A. Quine
Identity, ostension and hypostasis
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (e)
W. V. A. Quine
New foundations for mathematical logic
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (f)
W. V. A. Quine
Logic and the reification of universals
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (g)
W. V. A. Quine
Notes on the theory of reference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (h)
W. V. A. Quine
Reference and modality
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (i)
W. V. A. Quine
Meaning and existential inference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Quine IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Quine X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Quine XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

Quine XIII
Willard Van Orman Quine
Quiddities Cambridge/London 1987
Zweite Intention Quine Berka I 39
Zweite Intention/Quine: (Quine I 96): Reize die von Reizen handeln - Wörter, die von Wörtern handeln - alle Zitate - Geach I 297 eine logische Regel darf nur synkategorematische Wörter und Begriffe der zweiten Intention enthalten. Zweite Intention: hier geht es um Inkonsistenzen zwischen Propositionen (Sätzen) - Peirce: spezielle Symbole der zweiten Intention: wahr und falsch.
I 45
Ausdruck der zweiten Intention: Bsp "außer" (= "nicht") - zur Umformung von Ausdrücken der Booleschen Algebra.
I 47
Zweite Intention: kollektive Begriffe - Bsp Identität - Schreibweise: "1ij". i und j sind dasselbe Ding.

Quine I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Quine II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Quine III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Quine V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Quine VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Quine VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Quine VII (a)
W. V. A. Quine
On what there is
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (b)
W. V. A. Quine
Two dogmas of empiricism
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (c)
W. V. A. Quine
The problem of meaning in linguistics
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (d)
W. V. A. Quine
Identity, ostension and hypostasis
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (e)
W. V. A. Quine
New foundations for mathematical logic
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (f)
W. V. A. Quine
Logic and the reification of universals
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (g)
W. V. A. Quine
Notes on the theory of reference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (h)
W. V. A. Quine
Reference and modality
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (i)
W. V. A. Quine
Meaning and existential inference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Quine IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Quine X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Quine XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

Quine XIII
Willard Van Orman Quine
Quiddities Cambridge/London 1987

Berka I
Karel Berka
Lothar Kreiser
Logik Texte Berlin 1983

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 2 Thesen von Autoren des zentralen Fachgebiets.
Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Eintrag
Literatur
Kennzeichnung Russell, B. Newen/Schrenk I 96
Kennzeichnungen/Russell: These sind für ihn synkategorematische Ausdrücke, die selbst nicht referieren können.
referentiell /att Russell, B. Newen/Schrenk I 96
DonnellanVsRussell: dieser hat ganz klar die referentielle Verwendung übersehen. Er betrachtet nur die attributive. Und zwar, weil Kennzeichnungen/Russell: These sind für ihn synkategorematische Ausdrücke, die selbst nicht referieren können.