Lexikon der Argumente


Philosophische Themen und wissenschaftliche Debatten
 
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Soziale Kognition Shoda Corr I 475
Soziale Kognition/Shoda/Smith: Das Konzept der Sozialkognitionstheorie des gegenseitigen Determinismus (Bandura 1986)(1) bietet einen nützlichen Rahmen für die Analyse bidirektionaler kausaler Wechselwirkungen zwischen Mensch, Umwelt und Verhalten. VsBandura: Mischel und Shodas (1995)(2) haben mit dem kognitiv-affektiven Verarbeitungssystem (CAPS) den "personalen" Teil des triadischen Rahmens ausgearbeitet, indem sie wichtige Personenvariablen und die Verarbeitungsdynamik spezifizierten, die eine stabile Persönlichkeitsstruktur schaffen, die in der Lage ist, Regelmäßigkeiten im Situationsverhalten zu erzeugen.
Das CAPS-Modell wurde zum Teil durch neuere Modelle der Informationsverarbeitung, konnektionistische und neuronale Netze in Bereichen wie Wahrnehmung, soziale Kognition und kognitive Neurowissenschaften inspiriert (Read und Miller 1998(3); Rumelhart and McClelland 1986)(4). >Neuronale Netze/Rumelhart.
Individuen unterscheiden sich in der chronischen Zugänglichkeit von Netzelementen, d.h. der Leichtigkeit, mit der die jeweiligen kognitiv-affektiven Einheiten aktiviert werden (Higgins 1990)(5). Sie unterscheiden sich auch in den Aktivierungsgraden, die als Reaktion auf folgende Faktoren auftreten:
a) Elemente der in Bearbeitung befindlichen "psychologischen Situation" und
b) die Aktivität anderer zugehöriger Einheiten, die die Einheit stimulieren, hemmen oder keinen Einfluss auf sie ausüben können.
Lösung: Mischels und Shodas Personenvariablen oder "kognitiv-affektive Einheiten" beinhalten die Codierung (d.h. "konstruktiv" oder Interpretation) des Selbst und von Situationen durch die Person, Erwartungen (einschließlich Stimulus-Stimulus, Reaktionsergebnis und Selbstwirksamkeitserwartungen), dauerhafte Ziele und Werte, affektive Zustände und Dispositionen sowie Kompetenzen und Selbstregulierungsfähigkeiten. >Selbstregulation.
In diesem Modell liegt die Invarianz daher nicht auf der Ebene des Situationsverhaltens, sondern auf der Ebene der internen Verarbeitungsdynamik. >Kontrollprozesse/Shoda/Smith.


1. Bandura, A. 1986. Social foundations of thought and action: a social cognitive theory. Englewood Cliffs, NJ: Prentice-Hall
2. Mischel, W. and Shoda, Y. 1995. A cognitive-affective system theory of personality: reconceptualizing situations, dispositions, dynamics, and invariance in personality structure, Psychological Review 102: 246–68
3. Read, S. J. and Miller, L. C. (eds.) 1998.Connectionist and PDP models of social reasoning and social behaviour. Hillsdale, NJ: Erlbaum
4. Rumelhart, D.E. and McClelland, J.L. 1986.Parallel distributed processing: explorations in the microstructure of cognition, vols. I and II. Cambridge, MA: MIT Press
5. Higgins, E. T. 1990. Personality, social psychology, and person-situation relations: stand-ards and knowledge activation as a common language, in L. A. Pervin (ed.), Handbook of personality: theory and research, pp. 301–38. New York: Guilford Press


Ronald E. Smith and Yuichi Shoda, “Personality as a cognitive-affective processing system“, in: Corr, Ph. J. & Matthews, G. (eds.) 2009. The Cambridge Handbook of Personality Psychology. New York: Cambridge University Press

Corr I
Philip J. Corr
Gerald Matthews
The Cambridge Handbook of Personality Psychology New York 2009

Corr II
Philip J. Corr (Ed.)
Personality and Individual Differences - Revisiting the classical studies Singapore, Washington DC, Melbourne 2018