Lexikon der Argumente


Philosophische Themen und wissenschaftliche Debatten
 
[englisch]

Screenshot Tabelle Begriffes

 

Finden Sie Gegenargumente, in dem Sie NameVs…. oder….VsName eingeben.

Erweiterte Suche:
Suchbegriff 1: Autor oder Begriff Suchbegriff 2:Autor oder Begriff

zusammen mit




Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 70 Einträgen:
Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Autor
Eintrag
Eintrag
Literatur
Literatur
Allgemeinheit Stroud I 206
Allgemeines/Besonderes/Skeptizismus/Verifikationismus/Verallgemeinerung/innen/außen/Stroud: Descartes: bei ihm ist das Besondere repräsentativ und kann daher verallgemeinert werden. - VerifikationismusVsVerallgemeinerung: hält sie für verdächtig: nicht Aussagen des Systems auf das Systems selbst anwenden. StroudVsCarnap: das Problem innen/außen ist nicht dasselbe wie das des Allgemeinen und Besonderen.
StroudVsCarnap: der Satz, dass Descartes nicht weiß, ob er am Kamin sitzt ist gar nicht sinnlos, nur in Verbindung mit der skeptischen Vermutung, dass er nicht verifizierbar ist.
Problem: der Verifikationismus käme leicht in die Situation annehmen zu müssen, dass dann unsere ganze Alltagssprache sinnlos ist.
I 264
Allgemeinheit/Wissen/Stroud: es gibt sehr wohl allgemeine Aussagen über Wissen: Bsp dass jemand etwas über Sizilien des 4. Jahrhundert weiß. - Bsp dass niemand die Ursachen von Krebs kennt. - VsMoore: dass er keine allgemeine Aussage über Wissen zustande bringt, liegt aber nicht an fehlender Allgemeinheit.

Stroud I
B. Stroud
The Significance of philosophical scepticism Oxford 1984
Analytizität/Synthetizität Chisholm II 64
Analytisch/Chisholm: früh: ...eine Proposition ist analytisch, zu der es eine konjunktive Eigenschaft gibt der Art, dass sie und die S-Eigenschaft einander inkludieren (Inklusion) und die P-Eigenschaft eine ihrer Teileigenschaften ist. - spät: andere Eigenschaftsbeziehungen: Implikation und Involvieren - (Involvieren: wer das eine erfasst, erfasst auch das andere).
II 66f
Analytisch/Sprache/Bedeutungspostulate/ChisholmVsCarnap: Problem: unterschiedliche intensionale Struktur: Bsp Quadrate haben die konjunktive Eigenschaft, rechteckig und gleichseitig zu sein, oder die konjunktive Eigenschaft, rechteckig zu sein und senkrecht aufeinander stehende Diagonalen zu haben - gleiche Extension, verschiedene Bedeutung, damit auch verschiedene Eigenschaften.
II 67
Carnap: die Eigenschafts-Ausdrücke sind L-äquivalent durch die Sprachregeln (Bedeutungspostulate) - ChisholmVsCarnap: ihm geht es nicht um die intensionale Struktur, sondern um die Struktur von Eigenschaften selbst.

Sauer, W. Über das Analytische und das synthetische Apriori bei Chisholm. In: M.David/L. Stubenberg (Hg) Philosophische Aufsätze zu Ehren von R.M. Chisholm Graz 1986


Chisholm I
R. Chisholm
Die erste Person Frankfurt 1992

Chisholm II
Roderick Chisholm

In
Philosophische Aufsäze zu Ehren von Roderick M. Ch, Marian David/Leopold Stubenberg Amsterdam 1986

Chisholm III
Roderick M. Chisholm
Erkenntnistheorie Graz 2004
Analytizität/Synthetizität Quine I 120
Bleibende Sätze: die Reizbedeutung ist spärlicher. Entsprechend: die Reizsynonymie ist weniger erforschlich > VsAnalytizität.
I 339
Die Materiale Implikation "p impl q" ist nicht gleich "p > q". (> Erwähnung / > Gebrauch) - "impliziert" und "analytisch" sind am besten allgemeine Termini.
V 114
QuineVsAnalytizität: universelle kategorische Sätze, wie Bsp "Ein Hund ist ein Tier" kann man später selbst bilden. Von diesen werden wir nicht sagen, dass sie analytisch oder auch nur wahr wären. Analytizität ist sozial wie die Sprache. Zufällige erste Beispiele sollten keine Sonderstellung haben. Def analytisch/Quine: Analytisch ist ein Satz, wenn jedermann dadurch, dass er die Wörter lernt, die Wahrheit des Satzes lernt. Das ist wegen des Beobachtungscharakters an soziale Gleichförmigkeit gebunden. Bei jedem Menschen gibt es eine verschiedene Menge von zuerst gelernten analytischen Sätzen. Daher >QuineVsAnalytizität.

VI 79
Quine: HolismusVsAnalytizität.
VII (b) 21
Analytisch/QuineVsKant: begrenzt sie auf Subjekt-Prädikat-Form - reformuliert: "wahr kraft Bedeutung, unabhängig von Tatsachen". - VsEssentialismus: Wesen ist willkürlich: ein Zweifüßer muss zweibeinig sein (wegen seiner Füße), aber er muss nicht rational sein! - Relativ!
VII (b) 23
Analytizität/Quine: Analytizität ist a) logisch wahr: "kein unverheirateter Mann ist verheiratet" und ist b) übersetzbar in logische Wahrheit: Junggeselle/unverheirateter Mann. Problem: das stützt sich auf unklare Synonymie. Analytisch/Carnap: Analytisch heißt "wahr unter jeder Zustandsbeschreibung". QuineVsCarnap: das funktioniert nur, wenn die Atomsätze unabhängig voneinander sind. Dies ist nicht so bei Junggeselle/unverheirateter Mann. >Bedeutung/Quine.
VII (b) 28ff
Analytizität/Quine: wir brauchen ein Adverb "notwendig", das so konstruiert ist, dass es die Wahrheit liefert, wenn es auf eine analytische Wahrheit angewendet wird. Aber dann müssten wir schon wissen, was "analytisch" heißt. Problem: Die extensionale Übereinstimmung von Junggeselle/unverheirateter Mann beruht eher auf zufälligen Tatsachen als auf Bedeutung! Analytizität kann nicht bedeuten, dass die Tatsachenkomponente Null wäre: das wäre ein unempiristisches Dogma! >Wahrheit/Quine.
VII (b) 37
Verifikationstheorie/Peirce: die Methode ist die Bedeutung. Dann ist "analytisch" ein Grenzfall: die Methode ist egal. Synonym: Methode der Widerlegung und der Bestätigung ist gleich.
VII (b) 37
Analytisch/Quine: früh: eine Aussage ist analytisch, wenn sie mit einer logisch wahren Aussage synonym ist.
VII (i) 161ff
Analytizität/Quine: ist ungefähr Wahrheit aufgrund von Bedeutung. Das sagt gar nichts über Existenz. >Existenz/Quine.

Quine I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Quine II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Quine III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Quine V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Quine VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Quine VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Quine VII (a)
W. V. A. Quine
On what there is
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (b)
W. V. A. Quine
Two dogmas of empiricism
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (c)
W. V. A. Quine
The problem of meaning in linguistics
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (d)
W. V. A. Quine
Identity, ostension and hypostasis
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (e)
W. V. A. Quine
New foundations for mathematical logic
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (f)
W. V. A. Quine
Logic and the reification of universals
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (g)
W. V. A. Quine
Notes on the theory of reference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (h)
W. V. A. Quine
Reference and modality
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (i)
W. V. A. Quine
Meaning and existential inference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Quine IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Quine X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Quine XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

Quine XIII
Willard Van Orman Quine
Quiddities Cambridge/London 1987
Ausdrücke Quine I 230
QuineVsgrammatischeWortklassen, Homonymie (ein Wort funktioniert als ein anderes): Probleme mit dem Begriff Wort und lexikalischer Identität.
I 230
Mehrdeutigkeit: der Name Paul ist nicht mehrdeutig, ist kein allgemeiner Term, sondern ein singulärer Term mit Verbreitung. Mehrdeutigkeit Handlung/Gewohnheit: Bsp Schlittschuhläufer, Lieferung (Handlung bzw. Objekt). >Mehrdeutigkeit/Quine.
I 407f
Terminus: nicht ohne Artikel, Pronomen, Plural, Prädikation, Identität ("Anbetracht" ist kein Term). Term sollte wegen Nützlichkeit akzeptiert werden (>VsNominalismus).
XII 90
Darstellung/Beweis/Ausdruck/QuineVsCarnap: dass ein Satz sich mit logischen, mengentheoretischen und Beobachtungsbegriffen ausdrücken lässt, bedeutet nicht, dass er sich allein mit mengentheoretischen und logischen Mitteln beweisen ließe. - ((s) Ausdrucksmittel sind keine Beweismittel.) - (>Innen/außen, >Zirkularität).

Quine I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Quine II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Quine III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Quine V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Quine VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Quine VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Quine VII (a)
W. V. A. Quine
On what there is
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (b)
W. V. A. Quine
Two dogmas of empiricism
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (c)
W. V. A. Quine
The problem of meaning in linguistics
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (d)
W. V. A. Quine
Identity, ostension and hypostasis
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (e)
W. V. A. Quine
New foundations for mathematical logic
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (f)
W. V. A. Quine
Logic and the reification of universals
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (g)
W. V. A. Quine
Notes on the theory of reference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (h)
W. V. A. Quine
Reference and modality
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (i)
W. V. A. Quine
Meaning and existential inference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Quine IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Quine X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Quine XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

Quine XIII
Willard Van Orman Quine
Quiddities Cambridge/London 1987
Außen/innen Quine XII 90
Darstellung/Beweis/Ausdruck/QuineVsCarnap: dass ein Satz sich mit logischen, mengentheoretischen und Beobachtungsbegriffen ausdrücken lässt, bedeutet nicht, dass er sich allein mit mengentheoretischen und logischen Mitteln beweisen ließe. - ((s) Ausdrucksmittel sind keine Beweismittel.) (innen/außen, Zirkel).

Quine I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Quine II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Quine III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Quine V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Quine VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Quine VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Quine VII (a)
W. V. A. Quine
On what there is
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (b)
W. V. A. Quine
Two dogmas of empiricism
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (c)
W. V. A. Quine
The problem of meaning in linguistics
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (d)
W. V. A. Quine
Identity, ostension and hypostasis
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (e)
W. V. A. Quine
New foundations for mathematical logic
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (f)
W. V. A. Quine
Logic and the reification of universals
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (g)
W. V. A. Quine
Notes on the theory of reference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (h)
W. V. A. Quine
Reference and modality
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (i)
W. V. A. Quine
Meaning and existential inference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Quine IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Quine X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Quine XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

Quine XIII
Willard Van Orman Quine
Quiddities Cambridge/London 1987
Außen/innen Stroud I 206
Allgemeines/Besonderes/Skeptizismus/Verifikationismus/Verallgemeinerung/innen/außen/Stroud: Descartes: bei ihm ist das Besondere repräsentativ und kann daher verallgemeinert werden. - VerifikationismusVsVerallgemeinerung: hält sie für verdächtig: nicht Aussagen des Systems auf das Systems selbst anwenden. StroudVsCarnap: das Problem innen/außen ist nicht dasselbe wie das des Allgemeinen und Besonderen.
StroudVsCarnap: der Satz, dass Descartes nicht weiß, ob er am Kamin sitzt ist gar nicht sinnlos, nur in Verbindung mit der skeptischen Vermutung, dass er nicht verifizierbar ist.
Problem: der Verifikationismus käme leicht in die Situation annehmen zu müssen, dass dann unsere ganze Alltagssprache sinnlos ist.
I 211
Naturalisierte Erkenntnistheorie/QuineVsCarnap/Stroud: leugnet die Notwendigkeit eines externen Standpunkts - damit wird das innen/außen-Problem vermieden.
I 214
QuineVsKant: kein a priori-"Wissen".

Stroud I
B. Stroud
The Significance of philosophical scepticism Oxford 1984
Aussagen Hare II 133
Aussagen/Tradition/Hare: Hare teilt Aussagen in empirische und analytische ein. Darüber hinaus scheint es nichts zu geben. Problem: Man kann leicht auf Grund einer Verwechslung zu der Annahme kommen, dass die Proposition, die besagt, dass die und die andere Proposition analytisch wahr oder falsch ist, selbst analytisch sei. Aber es ist zumindest nicht offensichtlich wahr, dass z.B. die Aussage: "Propositionen der Form 'p und nicht p' sind analytisch falsch" analytisch wahr sein sollte. Denn ist sie nicht eine Aussage darüber, wie die Wörter "und nicht" gebraucht werden?
Und ist es nicht analytisch wahr, dass sie so und nicht anders gebraucht werden?
Problem: Es kommt hier zu einem Konflikt zwischen den Versuchungen, die Aussage analytisch, wie auch empirisch wie auch keins von beidem zu nennen.
Wittgenstein: Wittgenstein nennt die Diskussion "unsinnig". >Schweigen.
CarnapVsWittgenstein: Wittgensteins Verhalten ist widersprüchlich. Statt zu schweigen schreibt er ein ganzes Buch.
II 134
HareVsCarnap: Carnap nimmt Wittgensteins Zweifel nicht ernst genug.

Hare I
Richard Mervyn Hare
The Language of Morals Oxford 1991

Hare II
Richard M. Hare
Philosophical discoveries", in: Mind, LXIX, 1960
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995
Aussagen Hempel II 139
Isolierte Aussagen/Hempel: Wir könnten ein Kriterium zur Elimination isolierter Aussagen aufstellen: Def (4.1) ein theoretisches System ist kognitiv signifikant genau dann, wenn es bis zu wenigstens dem Grade partiell interpretiert ist, dass keine seiner primitiven Aussagen eine isolierte Aussage ist.
Vs: Das kann aber fälschlicherweise auch gut abgesicherte Aussagen ausschließen.
Bsp Ein System enthalte die primitive Aussage (S1)

(S1) (x)(P1x > (Qx <> P2x))

wobei P1 und P2 Beoachtungsprädikate sind, während "Q" eine theoretische Konstruktion sein soll.
Nun ist S1 nicht eine Wahrheit oder Falschheit der formalen Logik. Und wenn ferner S1 aus der Menge der primitiven Aussagen von T ausgeschlossen ist, dann besitzt das System T', das sich dadurch ergibt, genau dasselbe systematische, d.h. dasselbe Erklärungsvermögen wie T.
Das Verfahren kann zu streng sein.
S1 ist ein Beispiel dafür, was Carnap analytische Aussagen nennt. (Natürlich ist es keine Wahrheit der formalen Logik).
Grund: Alle ihre Konsequenzen sind Wahrheiten der formalen Logik!
II 140
HempelVsCarnap: Bsp Angenommen, unser System T enthalte die weitere Aussage
(S2) (x)(P3x > (Qx <> P4x))

wobei P3 und P4 zusätzliche Beobachtungsprädikate sind. Vom Standpunkt, dass "jede bilaterale Reduktionsaussage analytisch ist"(Carnap), wäre dann S2 ebenso analytisch wie S1.
Dennoch enthalten die beiden Aussagen zusammengenommen nicht-analytische Konsequenzen, die allein in Termen von Beobachtungsprädikaten ausdrückbar sind:

(O) (x)(~(P1x ∧ P2x ∧ P3x u ~P4x) ∧ ~(P1x ∧ ~P2x ∧ P3x ∧ P4x)).

Man würde aber kaum die Konsequenz zulassen wollen, dass die Konjunktion von zwei analytischen Aussagen synthetisch sein kann.

Hempel I
Carl Hempel
"On the Logical Positivist’s Theory of Truth" in: Analysis 2, pp. 49-59
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977

Hempel II
Carl Hempel
Probleme und Modifikationen des empiristischen Sinnkriteriums
In
Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich München 1982

Hempel II (b)
Carl Hempel
Der Begriff der kognitiven Signifikanz: eine erneute Betrachtung
In
Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich München 1982
Bedeutung Putnam I (a) 16
Bedeutung/Putnam: Bedeutungen sind nicht im Kopf: Beweis: sprachliche Arbeitsteilung zeigt, dass ich nicht der einzige bin, der die Kriterien besitzt. - PutnamVsTarski: Verständnis der Referenz muss hinzukommen. - Dies muss unabhängig von Erkennbarkeit sein - (realistische Position).
I (a) 49
Bedeutung/Theorie/PutnamVsCarnap/VsPositivismus: die Theorie bestimmt nicht die Bedeutung - sonst würde der Begriff Gravitation sich ändern, wenn ein 10. Planet entdeckt würde. - Außerdem verlangen die Positivisten, dass die Theorie auch von allen Zusatzannahmen abhängig ist, sonst würde das Schema von Theorie und Voraussage zusammenbrechen.
I (e) 141ff
Bedeutung/Putnam: folgt aus der Löschung der Anführungszeichen. >Zitattilgung.
I (k) 258
Begriffswandel/Bedeutungswandel/Bedeutung/Putnam: Bsp wenn Außerirdische alle Sterne des Großen Wagens durch riesige Glühbirnen ausgetauscht hätten, dann würden wir sagen: "das sind in Wirklichkeit gar keine Sterne" aber nicht: "das ist in Wirklichkeit nicht der Große Wagen".

Putnam I
Hilary Putnam
Von einem Realistischen Standpunkt
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Frankfurt 1993

Putnam I (a)
Hilary Putnam
Explanation and Reference, In: Glenn Pearce & Patrick Maynard (eds.), Conceptual Change. D. Reidel. pp. 196--214 (1973)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (b)
Hilary Putnam
Language and Reality, in: Mind, Language and Reality: Philosophical Papers, Volume 2. Cambridge University Press. pp. 272-90 (1995
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (c)
Hilary Putnam
What is Realism? in: Proceedings of the Aristotelian Society 76 (1975):pp. 177 - 194.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (d)
Hilary Putnam
Models and Reality, Journal of Symbolic Logic 45 (3), 1980:pp. 464-482.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (e)
Hilary Putnam
Reference and Truth
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (f)
Hilary Putnam
How to Be an Internal Realist and a Transcendental Idealist (at the Same Time) in: R. Haller/W. Grassl (eds): Sprache, Logik und Philosophie, Akten des 4. Internationalen Wittgenstein-Symposiums, 1979
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (g)
Hilary Putnam
Why there isn’t a ready-made world, Synthese 51 (2):205--228 (1982)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (h)
Hilary Putnam
Pourqui les Philosophes? in: A: Jacob (ed.) L’Encyclopédie PHilosophieque Universelle, Paris 1986
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (i)
Hilary Putnam
Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (k)
Hilary Putnam
"Irrealism and Deconstruction", 6. Giford Lecture, St. Andrews 1990, in: H. Putnam, Renewing Philosophy (The Gifford Lectures), Cambridge/MA 1992, pp. 108-133
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam II
Hilary Putnam
Repräsentation und Realität Frankfurt 1999

Putnam III
Hilary Putnam
Für eine Erneuerung der Philosophie Stuttgart 1997

Putnam IV
Hilary Putnam
"Minds and Machines", in: Sidney Hook (ed.) Dimensions of Mind, New York 1960, pp. 138-164
In
Künstliche Intelligenz, Walther Ch. Zimmerli/Stefan Wolf Stuttgart 1994

Putnam V
Hilary Putnam
Vernunft, Wahrheit und Geschichte Frankfurt 1990

Putnam VI
Hilary Putnam
"Realism and Reason", Proceedings of the American Philosophical Association (1976) pp. 483-98
In
Truth and Meaning, Paul Horwich Aldershot 1994

Putnam VII
Hilary Putnam
"A Defense of Internal Realism" in: James Conant (ed.)Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990 pp. 30-43
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994

SocPut I
Robert D. Putnam
Bowling Alone: The Collapse and Revival of American Community New York 2000
Bedeutungspostulate Chisholm II 69ff
analytisch/Bedeutungspostulate/ChisholmVsCarnap: Bedeutungspostulate sichern nicht, dass die Festsetzung ""Quadrat" bezeichnet Quadrat" nicht bloß ad hoc und willkürlich ist.

Sauer, W. Über das Analytische und das synthetische Apriori bei Chisholm. In: M.David/L. Stubenberg (Hg) Philosophische Aufsätze zu Ehren von R.M. Chisholm Graz 1986

Chisholm I
R. Chisholm
Die erste Person Frankfurt 1992

Chisholm II
Roderick Chisholm

In
Philosophische Aufsäze zu Ehren von Roderick M. Ch, Marian David/Leopold Stubenberg Amsterdam 1986

Chisholm III
Roderick M. Chisholm
Erkenntnistheorie Graz 2004
Bedeutungspostulate Cresswell I 30
KatzVsCarnap/KatzVsBedeutungspostulate/NagelVsCarnap/NagelVBedeutungspostulate.
II 163
Bedeutungspostulate/Definition/Entailment/Widersprüchlichkeit/Cresswell: Bedeutungspostulate werden für die Definition von Begriffen wie Entailment und Widersprüchlichkeit gebraucht.

Cr I
M. J. Cresswell
Semantical Essays (Possible worlds and their rivals) Dordrecht Boston 1988

Cr II
M. J. Cresswell
Structured Meanings Cambridge Mass. 1984
Bedeutungspostulate Katz Cresswell I 30
Lager: KatzVsCarnap/KatzVsBedeutungspostulate/NagelVsCarnap/NagelVsBedeutungspostulate.

Katz I
Jerrold J. Katz
"The philosophical relevance of linguistic theory" aus The Linguistic Turn, Richard Rorty Chicago 1967
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974

Katz II
Jerrold J. Katz
Jerry Fodor
Sprachphilosophie und Sprachwissenschaft
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Katz III
Jerrold J. Katz
Jerry Fodor
The availability of what we say in: Philosophical review, LXXII, 1963, pp.55-71
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Katz V
J. J. Katz
The Metaphysics of Meaning

Cr I
M. J. Cresswell
Semantical Essays (Possible worlds and their rivals) Dordrecht Boston 1988

Cr II
M. J. Cresswell
Structured Meanings Cambridge Mass. 1984
Bestätigung Carnap Nozick II 49
Bestätigung/Carnap: ist ein intrinsisches Merkmal des Paars E,H (Beleg, Hypothese). - Einige Autoren VsCarnap: auch hier hängt die Bestätigung außerdem noch davon ab, welche anderen Prädikate es in der Sprache gibt.

Ca I
R. Carnap
Die alte und die neue Logik
In
Wahrheitstheorien, G. Skirbekk (Hg) Frankfurt 1996

Ca II
R. Carnap
Philosophie als logische Syntax
In
Philosophie im 20.Jahrhundert, Bd II, A. Hügli/P.Lübcke (Hg) Reinbek 1993

Ca IV
R. Carnap
Mein Weg in die Philosophie Stuttgart 1992

Ca IX
Rudolf Carnap
Wahrheit und Bewährung. Actes du Congrès International de Philosophie Scientifique fasc. 4, Induction et Probabilité, Paris, 1936
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977

Ca VI
R. Carnap
Der Logische Aufbau der Welt Hamburg 1998

CA VII = PiS
R. Carnap
Sinn und Synonymität in natürlichen Sprachen
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Ca VIII (= PiS)
R. Carnap
Über einige Begriffe der Pragmatik
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

No I
R. Nozick
Philosophical Explanations Oxford 1981

No II
R., Nozick
The Nature of Rationality 1994
Bestätigung Nozick II 49
Bestätigung/Carnap: ist ein intrinsisches Merkmal des Paars E,H. Einige Autoren VsCarnap: auch hier hängt die Bestätigung außerdem noch davon ab, welche anderen Prädikate es in der Sprache gibt.

No I
R. Nozick
Philosophical Explanations Oxford 1981

No II
R., Nozick
The Nature of Rationality 1994
Beweise Quine XII 90
Darstellung/Beweis/Ausdruck/QuineVsCarnap: dass ein Satz sich mit logischen, mengentheoretischen und Beobachtungsbegriffen ausdrücken lässt, bedeutet nicht, dass er sich allein mit mengentheoretischen und logischen Mitteln beweisen ließe. ((s) Ausdrucksmittel sind keine Beweismittel.). (> außen/innen, >Zirkel).
VII (e) 100
Beweis/Quine: jeder Beweis von Konsistenz ist relativ auf ein System! Wir können also kein größeres Vertrauen in "Konsistenz" haben als wir in die Konsistenz eines logischen Systems haben, in dem der Konsistenzbeweis durchgeführt wird. >Systeme.

Quine I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Quine II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Quine III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Quine V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Quine VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Quine VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Quine VII (a)
W. V. A. Quine
On what there is
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (b)
W. V. A. Quine
Two dogmas of empiricism
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (c)
W. V. A. Quine
The problem of meaning in linguistics
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (d)
W. V. A. Quine
Identity, ostension and hypostasis
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (e)
W. V. A. Quine
New foundations for mathematical logic
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (f)
W. V. A. Quine
Logic and the reification of universals
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (g)
W. V. A. Quine
Notes on the theory of reference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (h)
W. V. A. Quine
Reference and modality
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (i)
W. V. A. Quine
Meaning and existential inference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Quine IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Quine X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Quine XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

Quine XIII
Willard Van Orman Quine
Quiddities Cambridge/London 1987
Definitionen Quine Rorty I 302
Definition: Quines Angriff auf das erste Dogma hatte die Definition zweifelhaft gemacht. Operationale Definition: zusammen mit Sellars Lehre, darüber dass die "sinnliche Gegebenheit" eine Funktion von Sozialisation sei, würde die Definition mit Quines holistischen Angriffen doppelt zweifelhaft werden.

Quine I 327
Definitionen: sind Anweisungen zur Transformation, stellen singuläre Termini wieder her! Sind flexibel, ohne Wahrheitswertlücken! >Singuläre Termini/Quine; >Wahrheitswert-Lücke/Quine.
II 109
Lösung/Carnap: Quasianalyse: vollständige Reduktion durch Definition. - QuineVsQuasianalyse/QuineVsCarnap: die Zuordnung von Sinnesqualitäten zu Raumzeit-Punkten muss revidierbar gehalten werden, ist daher nicht zurückführbar auf Definitionen.
VII (b) 24
Definition/Quine: eine Definition kann entgegengesetzten Zwecken dienen: zur Abkürzung oder sparsamerem Vokabular, dann haben wir längere Ketten. Teil und Ganzes sind durch Übersetzungsregeln gebunden. Die Definition ist weder für die Synonymie noch für die Analytizität der Schlüssel. >Synonymie/Quine; >Analytizität/Quine.
ad X 70
Definition/Objektsprache/OS/Metasprache/MS/Quine/(s): der Ausdruck, der definiert wird, kann nicht in der Objektsprache stehen, auch wenn der Rest der Definition (nicht immer) in der Objektsprache steht.
X 84
Definition/VsQuine: eine Definition aus geeigneter Beweismethode ist uninteressant, weil die "Eigenschaft, durch eine bestimmte Methode beweisbar zu sein", uninteressant ist. Eine Definition ist erst im Zusammenhang mit einem Vollständigkeitssatz interessant. QuineVsVs: logische Wahrheit ist dort gar nicht erwähnt. >Beweisbarkeit/Quine; >Vollständigkeit/Quine.
X 101
Kontextdefinition: führt bloße facon de parler ein. Das schafft jederzeitige Eliminierbarkeit ohne ontologische Verpflichtung. >Ontologische Verpflichtung/Quine.
XIII 43
Definition/Quine: Lexikoneinträge sind ein fernes Echo von dem, was Philosophen und Mathematiker Definition nennen. >Lexikon/Quine. Lexikon/Wörterbuch/Quine: das Lexikon bzw. das Wörterbuch sollen unsere Unterhaltungen erleichtern.
Def Definition/Quine: einen Ausdruck zu definieren, heißt zu erklären, wie man ohne ihn auskommt.
XIII 44
Definieren ist Eliminieren. Definition/Quine:
a) einen Ausdruck. >Ausdrücke/Quine.
b) ein Objekt.
Die eine Weise reduziert sich auf die andere, weil Bsp Menschen definieren, indem wir „Mensch“ definieren und Bsp Zahlen definieren wir, indem wir Ziffern bzw. das Wort „Zahl“ definieren.
Ausdruck/Definition: Definition von Ausdrücken ist der weitere Begriff, weil auch Ausdrücke wie Bsp „oder“ darunter fallen.
Gegenstandsdefinition/Objekt: davon spricht man, wenn man sich eher über die Natur eines Gegenstands Gedanken macht.
Elimination/Quine: die Auffassung von Definition als Elimination ist vor allem hilfreich, wenn Definitionen nicht kompatibel sind, wie bei Bsp den natürlichen Zahlen. Das gilt auch für die vielen möglichen Definitionen des geordneten Paars. Alles was erfordert wird, ist dass x und y eindeutig aus erhalten werden können.
Definition/Quine: eine Definition hat verschiedene Zwecke: manchmal, den Gebrauch der etablierten Sprache zu erhellen
XIII 45
manchmal einen Idiolekt, manchmal eine philosophische Erwägungen betreffend. Definition: wenn Definitionen die Übersetzung aus einer Struktur in eine andere erfordern, kann uns das ermöglichen, die Vorteile jeder der beiden zu genießen, indem wir hin und her wechseln. (Siehe singuläre Termini).

Quine I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Quine II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Quine III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Quine V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Quine VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Quine VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Quine VII (a)
W. V. A. Quine
On what there is
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (b)
W. V. A. Quine
Two dogmas of empiricism
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (c)
W. V. A. Quine
The problem of meaning in linguistics
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (d)
W. V. A. Quine
Identity, ostension and hypostasis
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (e)
W. V. A. Quine
New foundations for mathematical logic
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (f)
W. V. A. Quine
Logic and the reification of universals
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (g)
W. V. A. Quine
Notes on the theory of reference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (h)
W. V. A. Quine
Reference and modality
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (i)
W. V. A. Quine
Meaning and existential inference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Quine IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Quine X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Quine XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

Quine XIII
Willard Van Orman Quine
Quiddities Cambridge/London 1987

Rorty I
Richard Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Rorty II
Richard Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Rorty II (b)
Richard Rorty
"Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (c)
Richard Rorty
Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (d)
Richard Rorty
Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (e)
Richard Rorty
Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (f)
Richard Rorty
"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (g)
Richard Rorty
"Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty III
Richard Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Rorty IV (a)
Richard Rorty
"is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (b)
Richard Rorty
"Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (c)
Richard Rorty
"Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (d)
Richard Rorty
"Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty V (a)
R. Rorty
"Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998

Rorty V (b)
Richard Rorty
"Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty V (c)
Richard Rorty
The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992)
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty VI
Richard Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000
Dinge Quine III 270
Gegenstand/Objekt/Ding/Quine: ein Gegenstand ist in jedem Moment die Summe der gleichzeitigen momentanen Zustände im Raum verteilter Atome oder anderer kleiner physikalischer Teilchen. >Atome/Quine. Über die Zeit hinweg ist er die Summe seiner aufeinanderfolgenden momentanen Zustände.
QuineVsHeraklit: wir können zweimal in denselben Fluss steigen. Was wir nicht können, ist zweimal in dasselbe zeitliche Stadium (Zeitstadium) des Flusses steigen. Jedenfalls nicht, wenn dieser Teil kürzer ist als die Zeit, die wir zum Hineinsteigen brauchen.
III 271
Veränderung/Wechsel/Quine/(s): die Veränderung hängt von der Wahl der Zeitabschnitte ab, die verglichen werden.
VII (a) 18
Dinge/Quine: die Existenz von Dingen wird postuliert, um den Zugang zum Erlebnisstrom zu vereinfachen. >Existenz/Quine.
VII (d) 66f
Gegenstände/Einzeldinge/Ding/Hume: die Idee physikalischer Objekte entspringt einem Irrtum der Identifikation. Jeden Augenblick erfinden wir in Wirklichkeit ein neues Objekt!
QuineVsHume: das brauchen wir nicht zu teilen.


IX 35
Ding/Gegenstand/Objekt/Klasse/Quine: jedes Ding ist für uns eine Klasse, nachdem wir in Kapitel 4 Individuen zu ihren eigenen Elementen erklärt haben. Hieraus folgt, dass jede Klasse eine Klasse von Klassen ist, und damit, dass jedes Ding eine Klasse von Klassen ist. >Klassen/Quine. Der Vorteil liegt darin, dass überall, wo eine freie Variable einen Sinn ergibt, auch ein Klassenabstraktionsterm sinnvoll ist. Daher können wir fortan griechische Buchstaben anstatt Variablen in den freien Stellen verwenden. >Variablen/Quine.

XI 150
Ding/Gegenstand/Carnap/Lauener: Dinge anzunehmen, bedeutet nur die Wahl einer gewissen Sprache. Es heißt nicht, an diese Dinge zu glauben. >Sprache/Quine.
XI 151
CarnapVsQuine: sein Existenzkriterium (Wert einer gebunden Variablen zu sein) hat insofern keine tiefere Bedeutung, als darin nur eine Sprachwahl zum Ausdruck kommt. QuineVsCarnap: Sprache und Theorie können nicht so getrennt werden. Die Wissenschaft ist die Fortsetzung unserer täglichen Praxis. >Theorie/Quine, >Wissenschaft/Quine.

Quine I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Quine II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Quine III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Quine V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Quine VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Quine VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Quine VII (a)
W. V. A. Quine
On what there is
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (b)
W. V. A. Quine
Two dogmas of empiricism
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (c)
W. V. A. Quine
The problem of meaning in linguistics
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (d)
W. V. A. Quine
Identity, ostension and hypostasis
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (e)
W. V. A. Quine
New foundations for mathematical logic
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (f)
W. V. A. Quine
Logic and the reification of universals
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (g)
W. V. A. Quine
Notes on the theory of reference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (h)
W. V. A. Quine
Reference and modality
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (i)
W. V. A. Quine
Meaning and existential inference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Quine IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Quine X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Quine XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

Quine XIII
Willard Van Orman Quine
Quiddities Cambridge/London 1987
Eigenschaften Quine Rorty VI 151
Wesentliche Eigenschaft/Holismus/Quine/Rorty: die wesentliche Eigenschaft/Holismus ist allenfalls: "Eigenschaft, die für die Anwendung einer bestimmten Beschreibung notwendig ist". Sie ist aber nicht: "Eigenschaft, die für die Identität eines Gegenstands mit sich selbst notwendig ist". >Holismus/Quine.
---
I 43
Quine: Eigenschaften: die unabhängige Existenz von Eigenschaften anzunehmen, ist sinnlos.
I 218
Massenterminus/Quine: der Massenterminus ist archaisch (Vgl. E. Cassirer, Philosophie der symbolischen Formen, Berlin 1923-1929). Eigenschaften: a) Steht Gemeinsamkeit im Vordergrund? b) Geht es um verstreute Klumpen?
I 217
Eigenschaften: sind meist bloß praktische Abkürzungen für längere Querverweise. Quine, Cassirer sind der Ansicht, Eigenschaften sind archaische Überbleibsel.
I 219
Nicht alle abstrakten Gegenstände sind Eigenschaften: Bsp Zahlen, Klassen, Funktionen, geometrische Figuren, Ideen, Möglichkeiten. Abstrakte Gegenstände aufgeben oder zurückführen. Sie sind getreulich durch Gebrauch von "-heit" von Konkreten zu unterscheiden! >Abstraktheit/Quine.
I 322
Eigenschaftsabstraktion (Elimination) statt "a = x(..x..)". Neu: ist irreduzibler zweistelliger Operator "0": "a0x (..x..)". Die Variablen bleiben als Einziges! Vorrangstellung des Pronomens. >Abstraktion/Quine.
I 344/45
Eigenschaften/Quine: Es gebe keine notwendigen oder kontingenten Eigenschaften. (VsModallogik) Quine unterscheidet nur zwischen wichtigen und weniger wichtigen Eigenschaften.
I 344
Eigenschaften, Relationen: die Bedeutung zeitloser offener Sätze ist nicht identifizierbar! (Wie Propositionen).
I 361
Es findet eine Elimination von Relationen und Eigenschaften zugunsten von Klassen geordneter Paare, offener Sätze, allgemeiner Termini und sogar verstreuter Gegenstände (im Fall der Farben) statt.
I 412
QuineVsEigenschaften: es ist ein Fehlschluss der Subtraktion: aus "über" und "handelt von" die Existenz abzuleiten. "Rund" und "Hund" sind Termini für physische Gegenstände, aber nicht zusätzlich für Eigenschaften! "Rund" und "Hund" sind allgemeine Termini für Gegenstände, nicht singuläre Termini für Eigenschaften oder Klassen! >Allgemeinheit/Quine. Dasselbe Argument wäre für Klassen statt Eigenschaften: allgemeiner Term symbolisiert ebenso gut seine Extension, wie seine Intension. >Extension/Quine; >Intensionen/Quine.
I 412
Eigenschaften: nicht jeder allgemeine Term redet zwangsläufig von Eigenschaften oder Klassen. Eigenschaften und Klassen sind akzeptabel als Werte von Variablen.
I 464
QuineVsRussell/Whitehead: die Theorie unvollständiger Symbole: eliminiert Klassen bloß zugunsten von Eigenschaften.
II 129f
Eigenschaften: sind schwer zu individuieren. Sie sind nicht, wie Klassen, durch gleiche Elemente zu definieren. Verschiedene Eigenschaften können denselben Dingen zukommen. >Individuation/Quine. Eigenschaften: "Zettsky"(wie Russell): behauptet, Eigenschaften sind identisch, wenn sie Elemente derselben Klassen seien. QuineVs: Lösung: Eigenschaften sind identisch, wenn zwei Sätze auseinander folgen. Das ist unbefriedigend wegen der Analytizität und dem Notwendigkeits-Operator. >Analytizität/Synthetizität/Quine; >Notwendigkeit/Quine.
Eigenschaften/Quine: Eigenschaften sind identisch, wenn sie umfangsgleich sind. Klassen sind nicht durch Elemente spezifiziert, sondern durch Bedingung des Enthaltenseins (offener Satz).
Eigenschaft: ist nicht gleich Prädikat. >Prädikate/Quine.
Eigenschaften: sind offene Sätze. Propositionen: sind abgeschlossene Sätze . >Propositionen/Quine.
Eigenschaften sind nicht gleich Klassen: da es kein Individuationsprinzip für Eigenschaften gibt. Lösung: sind "letzte Klassen". Sie gehören keiner anderen Klasse an, haben nur selbst Elemente. Wie Russell: Aussagenfunktion kommt nur durch ihre Werte vor. Die Eigenschaft ist gleich letzte Klasse oder die Eigenschaft ist gleich Aussagenfunktion.
Eigenschaften haben als letzte Klasse alle Element der Nullklasse, sind daher alle identisch? Vs: diese Identitätsdefinition gilt nur für Theorien, die keine Gegenstände zulassen, die keiner Klasse angehören! >Einhorn-Beispiel.
Eigenschaften/Identität: ist (hier) die Austauschbarkeit in allen Kontexten. Die Voraussetzung: ist die Erschöpfung eines endlichen Lexikons durch die Austauschbarkeit atomarer Kontexte. RyleVs: Kategorienverwechslung!

Eigenschaften: QuineVsCarnap/Russell: grammatische Kategorien minimieren, Umfang erweitern. Wenn alle auf "hat" zurückzuführen sind, dann sind alle Eigenschaften extensional. Rest könnte durch Liste aufgeführt werden.
Eigenschaften: Kontexte mit "hat" sind unproblematisch. Dagegen ist "Enthalten in" verboten (wegen Klassen). "Ist" führt zu zirkularer Definition von Eigenschaft. Eigenschaften dürfen wir nicht zählen! Bsp "Napoleon hatte alle Eigenschaften bis auf eine": ist verboten! Allerdings ist der Ausdruck "alle Eigenschaften" erlaubt!
II 144 f
De re: Bsp Ein Spion zu sein, soll eine wesentliche Eigenschaft sein (falsch) Daraus folgt kein Glauben de re! Denn dieser verlangt eine wesentliche Eigenschaft. Modallogik/Quine: die gesamte Modallogik ist kontextabhängig. Welche Rolle spielt jemand oder etwas? Steht auf der gleichen Stufe wie wesentliche Eigenschaften.
Notwendigkeit/Quine: der ganze Begriff der Notwendigkeit ist nur im Kontext sinnvoll!
Propositionale Einstellungen/Quine: Propositionale Einstellungen bleiben erhalten! Aber nicht de re.
X 95
Eigenschaften/Quine: Eigenschaften gibt es nicht wegen mangelnder Unterscheidbarkeit (nur Mengen). Synonymie ist unklar. Offene Sätze, die auf dieselben Gegenstände zutreffen, bestimmen nie verschiedene Mengen, aber es könnten verschiedene Eigenschaften zugrunde liegen.

Quine I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Quine II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Quine III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Quine V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Quine VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Quine VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Quine VII (a)
W. V. A. Quine
On what there is
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (b)
W. V. A. Quine
Two dogmas of empiricism
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (c)
W. V. A. Quine
The problem of meaning in linguistics
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (d)
W. V. A. Quine
Identity, ostension and hypostasis
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (e)
W. V. A. Quine
New foundations for mathematical logic
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (f)
W. V. A. Quine
Logic and the reification of universals
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (g)
W. V. A. Quine
Notes on the theory of reference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (h)
W. V. A. Quine
Reference and modality
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (i)
W. V. A. Quine
Meaning and existential inference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Quine IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Quine X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Quine XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

Quine XIII
Willard Van Orman Quine
Quiddities Cambridge/London 1987

Rorty I
Richard Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Rorty II
Richard Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Rorty II (b)
Richard Rorty
"Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (c)
Richard Rorty
Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (d)
Richard Rorty
Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (e)
Richard Rorty
Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (f)
Richard Rorty
"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (g)
Richard Rorty
"Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty III
Richard Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Rorty IV (a)
Richard Rorty
"is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (b)
Richard Rorty
"Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (c)
Richard Rorty
"Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (d)
Richard Rorty
"Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty V (a)
R. Rorty
"Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998

Rorty V (b)
Richard Rorty
"Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty V (c)
Richard Rorty
The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992)
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty VI
Richard Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000
Empirismus Goethe Carnap VI 181
GoetheVsPositivismus/GoetheVsEmpirismus/GoetheVsNewton/GoetheVsCarnap: (Farbenlehre): man soll im Gebiet der Sinneswahrnehmungen selbst bleiben und die zwischen ihnen bestehenden Gesetzmäßigkeiten im Gebiet der Wahrnehmungen selbst feststellen. CarnapVsGoethe: wir müssten also die Gesetze dort (in der Wahrnehmung) auffinden. Aber physikalische Gesetze gelten dort freilich nicht, wohl aber gewisse andere, wenn die Konstitution der physikalischen Welt überhaupt möglich sein soll.
Aber diese Gesetze sind von viel verwickelterer Gestalt.
Carnap VI 180
Physikalische Welt/CarnapVsGoethe: ist von der Wahrnehmungswelt zu unterscheiden. Bloße Zahlenquadrupel, denen Zustandsgrößen zugeschrieben werden.
VI 181
Nur sie ist der Intersubjektivität zugänglich, nicht die Wahrnehmungswelt.

Ca I
R. Carnap
Die alte und die neue Logik
In
Wahrheitstheorien, G. Skirbekk (Hg) Frankfurt 1996

Ca II
R. Carnap
Philosophie als logische Syntax
In
Philosophie im 20.Jahrhundert, Bd II, A. Hügli/P.Lübcke (Hg) Reinbek 1993

Ca IV
R. Carnap
Mein Weg in die Philosophie Stuttgart 1992

Ca IX
Rudolf Carnap
Wahrheit und Bewährung. Actes du Congrès International de Philosophie Scientifique fasc. 4, Induction et Probabilité, Paris, 1936
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977

Ca VI
R. Carnap
Der Logische Aufbau der Welt Hamburg 1998

CA VII = PiS
R. Carnap
Sinn und Synonymität in natürlichen Sprachen
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Ca VIII (= PiS)
R. Carnap
Über einige Begriffe der Pragmatik
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982
Empirismus Quine Graeser I 146
QuineVsCarnap: (Holismus): weil die Theorie nur als ganzes zur Debatte steht, entziehen sich theoretische Termini der Reduktion auf sinnliche Termini. Aber: der Empirismus ist laut Quine kein strikter Gegner. Woher stammt sonst die Kenntnis der Welt?
Quine VII (b) 40ff
Empirismus/Quine: ist eine überreiche Ontologie - die Wissenschaft hat eine doppelte Abhängigkeit von Sprache und Erfahrung, aber eine These lautet, dass diese Dualität nicht bis in einzelne Aussagen zurückverfolgt werden kann.
XII 90/1
Empirismus/Quine pro: 1. Alles was für wissenschaftliche Theorien spricht, stammt aus der Erfahrung. 2. Jede Wortbedeutung gründet letztlich auf der Erfahrung.
XII 94
Der Empirismus hat aufgegeben: 1. Alles aus Sinnesdaten erklären zu wollen. 2. Die rationale Rekonstruktion.
Stalnaker I 3
QuineVsEmpirismus/Two Dogmas/Stalnaker: keine Basis für die Unterscheidung zwischen Sprachregeln (Regeln) und unseren Urteilen über die Welt. Keine Theorie-neutrale Basis.

Quine I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Quine II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Quine III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Quine V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Quine VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Quine VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Quine VII (a)
W. V. A. Quine
On what there is
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (b)
W. V. A. Quine
Two dogmas of empiricism
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (c)
W. V. A. Quine
The problem of meaning in linguistics
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (d)
W. V. A. Quine
Identity, ostension and hypostasis
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (e)
W. V. A. Quine
New foundations for mathematical logic
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (f)
W. V. A. Quine
Logic and the reification of universals
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (g)
W. V. A. Quine
Notes on the theory of reference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (h)
W. V. A. Quine
Reference and modality
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (i)
W. V. A. Quine
Meaning and existential inference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Quine IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Quine X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Quine XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

Quine XIII
Willard Van Orman Quine
Quiddities Cambridge/London 1987

Grae I
A. Graeser
Positionen der Gegenwartsphilosophie. München 2002

Stalnaker I
R. Stalnaker
Ways a World may be Oxford New York 2003
Erkenntnistheorie Quine XII 86/87
Erkenntnistheorie/Quine: die Erkenntnistheorie hat a) eine begriffliche Seite: ist die Erklärung von Begriffen durch Begriffe. Und b) eine Geltung/Gültigkeit: durch die Wahrheit.
II 35
Bei der Erkenntnistheorie geht es um die Frage, wie wir Tiere es fertig gebracht haben, angesichts des skizzenhaften neuralen Inputs gerade diese ((s) höchst differenzierte) Wissenschaft hervorzubringen. Diese Untersuchung zeigt, dass Verschiebungen durch die >Stellvertreterfunktion diesem Input nicht minder gerecht geworden wären. Das heißt nicht, die Ontologie abzulehnen. Wir können sie ablehnen!
II 36
Wahrheit darf dabei nicht mit Belegen verwechselt werden. Die Wahrheit ist immanent und darüber gibt es nichts. Siehe auch >Naturalisierte Erkenntnistheorie.
V 15
Berkeley/traditionelle Erkenntnistheorie: ein Problem stellt sich mit der Frage: woher wissen wir, dass es überhaupt Gegenstände gibt und dass die Wissenschaft wahr ist?
V 16
Quine: die Einführung der physischen Sinnesorgane wäre ihnen als Zirkel erschienen.
V 17
Erkenntnistheorie/Quine: der emanzipierte Erkenntnistheoretiker arbeitet als empirischer Psychologe (mit Reizen statt Sinnesdaten, aber mit Verzicht auf die Gestalttheorie). VsGestalttheorie: es geht um den Zusammenhang der Reize mit den Rezeptoren, nicht mit dem Bewusstsein.
V 38
Erkenntnistheorie/Quine: die Erkenntnistheorie erweckt eine Hauptfrage: wenn unsere Theorie der Außenwelt wahr ist, wie konnten wir jemals auf sie kommen?
X 12
Induktive Logik/Quine: die induktive Logik ist nicht von der Erkenntnistheorie zu unterscheiden.
X II 86
Erkenntnistheorie/Quine: die Erkenntnistheorie können wir hier analog zur Mathematik betrachten: so wie die Mathematik auf Logik oder auf Logik + Mengenlehre reduziert werden soll, soll empirisches Wissen irgendwie auf Sinneserfahrung gegründet werden. >Sinneseindrücke/Quine.
XII 87
a) begrifflich Seite: der Begriff des Körpers ist von der Sinneserfahrung her zu erklären b) Geltung, Gültigkeit, Wahrheit: unser Wissen über die Natur ist von der Sinneserfahrung her zu rechtfertigen.
Erkenntnistheorie/Hume: die Erkenntnistheorie hat a) eine begriffliche Seite: hier setzte er schlankweg Körper mit Sinneserfahrungen gleich. D.h. ein Apfel ist in jedem Moment ein neuer Apfel.
b) Geltung, Gültigkeit, Wahrheit: hier scheiterte Hume und wir haben bis heute keine Lösung.
Problem: allgemeine Aussagen und auch singuläre Aussagen über die Zukunft gewinnen nichts an Gewissheit dadurch, dass man sie so verstand, als sprächen sie über Sinneseindrücke.
Quine: wir stehen heute noch vor dem gleichen Problem wie Hume. Dagegen gab es auf der begrifflichen Seite Fortschritte. Lösung: Bentham:
XII 88
Def Theorie der Fiktionen/Kontextdefinition/ganze Sätze/Wort/holophrastisch/Bentham/Quine: Bentham entdeckte die Def Kontextdefinition/Bentham/Quine: (Vs normale Definition): um einen Term zu erklären, brauchen wir nicht einen Bezugsgegenstand, ja nicht einmal ein synonymes Wort oder Wendung anzugeben, wir müssen nur zu zeigen, wie alle vollständigen Sätze zu übersetzen sind, die den Term enthalten. >Unvollständige Symbole/Quine.
Erkenntnistheorie/Quine: außer der Kontexttheorie wurde die Erkenntnistheorie durch die Mengenlehre bereichert. Dann braucht man weder Körper mit Sinnesdaten gleichzusetzen, noch Kontextdefinitionen:
XII 89
Def Gegenstand/Quine: die Lösung ist, Gegenstände als Mengen von Mengen von Sinneseindrücken zu verstehen, dann kann es eine Kategorie von Gegenständen geben, die sich gerade der Eigenschaften erfreut, die Körper haben sollen. Vs: das ist nicht so unangreifbar wie die Kontextdefinition, wegen des Rückgriffs auf die problematische Ontologie der Mengen.
Erkenntnistheorie/Geltung/Gültigkeit/QuineVsCarnap: Humes Problem, dass allgemeine Aussagen und Aussagen über Zukunft ungewiss sind, wenn sie als über Sinnesdaten oder Sinneseindrücke verstanden werden, ist bis heute ungelöst. >Realität/Quine.
Carnap/Quine: seine Konstruktionen hätten ermöglicht, alle Sätze über die Welt in Sinnesdaten bzw. Beobachtungsbegriffe plus Logik und Mengenlehre zu übersetzen.
XII 90
QuineVsCarnap: die bloße Tatsache, dass ein Satz mit logischen, mengentheoretischen und Beobachtungstermen ausgedrückt ist, bedeutet nicht, dass er sich mit logischen und mengentheoretischen Mitteln aus Beobachtungssätzen beweisen ließe. ((s) Ausdrucksmittel sind keine Beweismittel. (> innen/außen, Beschreibungsebene, Zirkel).
Erkenntnistheorie/Quine: Pointe: die Wahrheiten über die Natur mit der vollen Autorität der unmittelbaren Erfahrung ausstatten zu wollen, ist ebenso zum Scheitern verurteilt wie die Rückführung der Wahrheiten der Mathematik auf die potentielle Einsichtigkeit der elementaren Logik. >Erkenntnistheorie/Carnap.
XII 91
Erkenntnistheorie/Psychologie/Quine: wenn Sinnesreizungen (Reize) das einzige sind, warum sollte man sich nicht einfach der Psychologie zuwenden? >Zirkularität/Quine. TraditionVsPsychologie/Quine: das erschien früher zirkulär.
Kein Zirkel/QuineVsVs: Lösung: wir müssen bloß darauf verzichten, die Wissenschaft aus Beobachtungen zu deduzieren. Wenn wir nur die Verbindung von Beobachtung und Wissenschaft verstehen wollen, brauchen wir jede Information, die wir bekommen können. Auch die aus der Wissenschaft, die genau diese Verbindung untersucht. Siehe >Rationale Rekonstruktion.
XII 98
Erkenntnistheorie/Quine: die Erkenntnistheorie besteht fort, und zwar innerhalb der Psychologie und damit innerhalb der empirischen Wissenschaften. Sie studiert das menschliche Subjekt. Das Ziel ist es, herauszufinden wie die Beobachtung zur Theorie steht und in wieweit die Theorie über die Beobachtung hinausgeht. >Psychologie/Quine.
XII 99
Erkenntnistheorie/Quine: Erkenntnistheorie alt: wollte die empirischen Wissenschaften gewissermaßen einschließen, aus Sinnesdaten zusammenbauen.
Erkenntnistheorie neu: jetzt ist umgekehrt die Erkenntnistheorie Teilgebiet der Psychologie.
Beispiele für "Dialektik" (Bezeichnung von (s)):
Quine: gleichzeitig bleibt das alte Verhältnis bestehen: die Erkenntnistheorie ist in den empirischen Wissenschaften eingeschlossen und gleichzeitig diese in der Erkenntnistheorie. ((s) Die Erkenntnistheorie studiert das Subjekt und das Subjekt studiert die Erkenntnistheorie.)
Das ist kein Zirkel, weil wir den Traum aufgegeben haben, die gesamte Wissenschaft aus Sinnesdaten zu deduzieren.
Damit löst sich auch das alte Rätsel des Sehens. Siehe auch Sehen/Quine.

Quine I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Quine II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Quine III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Quine V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Quine VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Quine VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Quine VII (a)
W. V. A. Quine
On what there is
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (b)
W. V. A. Quine
Two dogmas of empiricism
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (c)
W. V. A. Quine
The problem of meaning in linguistics
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (d)
W. V. A. Quine
Identity, ostension and hypostasis
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (e)
W. V. A. Quine
New foundations for mathematical logic
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (f)
W. V. A. Quine
Logic and the reification of universals
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (g)
W. V. A. Quine
Notes on the theory of reference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (h)
W. V. A. Quine
Reference and modality
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (i)
W. V. A. Quine
Meaning and existential inference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Quine IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Quine X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Quine XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

Quine XIII
Willard Van Orman Quine
Quiddities Cambridge/London 1987
Erklärungen Goodman IV 165
Erklärung: Ein Grundbegriff wird nicht definiert, sondern mit Hilfe seiner verschiedenen Spielarten expliziert.
II 67
Reduktionssätze/Carnap: Wenn man eine Wissenschaftssprache konstruieren möchte, muss man einige deskriptive (d.h. nichtlogische) Ausdrücke als Grundausdrücke nehmen. Weitere Ausdrücke lassen sich dann u.a. mittels Reduktionssätzen einführen.
II 68
GoodmanVsCarnap/Reduktionssätze: Reduktionssätze sind ziemlich abwegig. Nach meiner Auffassung hat die Philosophie die Aufgabe, die Wissenschaft- (und die Alltagssprache) zu explizieren, nicht zu beschreiben. Die Explikation (>Explikation, Quine) muss auf die vorsystematische Verwendung der Ausdrücke Rücksicht nehmen, braucht sich aber nicht an die Reihenfolge zu halten. Es geht vor allem um Sparsamkeit und Vereinheitlichung.

G IV
N. Goodman
Catherine Z. Elgin
Revisionen Frankfurt 1989

Goodman I
N. Goodman
Weisen der Welterzeugung Frankfurt 1984

Goodman II
N. Goodman
Tatsache Fiktion Voraussage Frankfurt 1988

Goodman III
N. Goodman
Sprachen der Kunst Frankfurt 1997
Erlebnisse Dilthey Gadamer I 67
Erlebnis/Dilthey/Gadamer: Etwas wlrd zum Erlebnls, sofern es nicht nur erlebt wurde, sondern sein Erlebtsein einen besonderen Nachdruck hatte, der ihm bleibende Bedeutung verleiht. Was in dieser Weise ein ist, gewinnt vollends einen neuen Seinsstand im Ausdruck der Kunst. Diltheys berühmt gewordener Buchtitel „Das Erlebnis und die Dichtung“ bringt diesen Zusammenhang aufeine einprägsame Formel. In der Tat ist es Dilthey gewesen, der zuerst dem Worte eine begriffliche Funktion zuwies, das bald zu einem beliebten Modewort und zur Bezeichnung eines so einleuchtenden Wertbegriffs aufsteigen sollte, daß viele europäische Sprachen es als Fremdwort übernommen haben.
Gadamer I 68
Diltheys Goethe-Aufsatz lässt uns (...) in die unbewusste Vorgeschichte des Wortes zurückblicken, weil dieser Aufsatz in der Fassung von 1877(1) und in der späteren Bearbeitung von „Das Erlebnis und die Dichtung“ (1905) vorliegt. Dilthey vergleicht in diesem Aufsatz Goethe mit Rousseau, und um Rousseaus neuartiges Dichten aus der Welt seiner inneren Erfahrungen zu beschreiben, wendet er den Ausdruck „das Erleben“ an. In der Paraphrase eines Rousseau-Textes findet sich dann die Wendung »die Erlebnisse früherer Tage«(2). DiltheyVsRationalismus: Die Wortprägung evoziert offenkundig die Kritik am Rationalismus der Aufklärung, die im Ausgang von Rousseau den Begriff des Lebens zur Geltung brachte. Es dürfte der Einfluss Rousseaus auf die deutsche Klassik sein, der den Maßstab des "Erlebtseins" in Kraft setzte und damit die Wortbildung "Erlebnis" ermöglichte.
Leben/Idealismus/Gadamer: Der Begriff des Lebens bildet
Gadamer I 69
aber auch den metaphysischen Hintergrund, der das spekulative Denken des deutschen Idealismus trägt, und spielt bei Fichte wie bei Hegel, aber auch bei Schleiermacher eine fundamentale Rolle. Gegenüber der Abstraktion des Verstandes ebenso wie gegenüber der Partikularität der Empfindung oder Vorstellung impliziert dieser Begriff die Verbindung zur Totalität, zur Unendlichkeit. Gadamer: Das ist in dem Ton, den das Wort Erlebnis bis zum heutigen Tage hat, deutlich vernehmbar. >Erlebnis/Historische Entwicklung/Gadamer, >Gegebenes/Dilthey.
Gadamer I 71
Dilthey/Gadamer: Die Sinngebilde, denen wir in den Geisteswissenschaften begegnen, mögen uns noch so fremd und unverständlich gegenüberstehen - sie lassen sich auf letzte Einheiten des im Bewußtsein Gegebenen zurückführen, die selber nichts Fremdes, Gegenständliches, Deutungsbedürftiges mehr enthalten. Es sind die Erlebniseinheiten, die selber Sinneinheiten sind.
Empfindung/DiltheyVsMach/DiltheyVsCarnap/Gadamer: [Es war für Diltheys] Denken von entscheidender Bedeutung (...), dass als letzte Bewusstseinseinheit nicht sensation oder Empfindung genannt wird, wie das im Kantianismus und noch in der positivistischen Erkenntnistheorie des 19. Jahrhunderts bis zu Ernst Mach selbstverständlich war, sondern daß Dilthey dafür sagt. Er begrenzt damit das konstruktive Ideal eines Aufbaus der Erkenntnis aus Empfindungsatomen und stellt ihm eine schärfere Fassung des Begriffs des Gegebenen entgegen. >Leben/Dilthey.


1. Zeitschrift für Völkerpsychologie, Bd. X; cf. die Anmerkung Diltheys zu »Goethe
und die dichterische Phantasie« (Das Erlebnis und die Dichtung, S. 468 ff.).
2. Das Erlebnis und die Dichtung, 6. Aufl., S. 219; cf. Rousseau, Les Confessions,
Partie Il, Livre 9. Die genaue Entsprechung lässt sich nicht nachweisen. Offenbar handelt
es sich nicht um eine Übersetzung, sondern ist eine Paraphrase der bei Rousseau zu
lesenden Schilderung.

Dilth I
W. Dilthey
Gesammelte Schriften, Bd.1, Einleitung in die Geisteswissenschaften Göttingen 1990

Gadamer I
Hans-Georg Gadamer
Wahrheit und Methode. Grundzüge einer philosophischen Hermeneutik 7. durchgesehene Auflage Tübingen 1960/2010

Gadamer II
H. G. Gadamer
Die Aktualität des Schönen: Kunst als Spiel, Symbol und Fest Stuttgart 1977
Farben Carnap VI 126
Farben/Carnap: ergeben sich als Abstraktionsklassen von Gleichfarbigkeit. -
VI 102
Abstraktionsklasse/Carnap: Klasse der mit einem beliebigen Element verwandten Elemente.
VI 152
Ähnlichkeitskreise/Carnap: man nimmt zunächst alle Klassen von sich selbst teilähnlichen Elementarerlebnissen - (wegen Reflexivität). - Dann die Zweier-, Dreier- usw. Klassen von teilähnlichen Elementarerlebnissen. - Dann streicht man aus dieser Liste alle die Klassen, die in einer anderen als Teilklasse enthalten sind.
VI 181
GoetheVsPositivismus/GoetheVsEmpirismus/GoetheVsNewton/GoetheVsCarnap: (Farbenlehre): man soll im Gebiet der Sinneswahrnehmungen selbst bleiben und die zwischen ihnen bestehenden Gesetzmäßigkeiten im Gebiet der Wahrnehmungen selbst feststellen. - CarnapVsGoethe: die physikalischen Gesetze gelten dort nicht, wohl aber andere, verwickeltere.

Ca I
R. Carnap
Die alte und die neue Logik
In
Wahrheitstheorien, G. Skirbekk (Hg) Frankfurt 1996

Ca II
R. Carnap
Philosophie als logische Syntax
In
Philosophie im 20.Jahrhundert, Bd II, A. Hügli/P.Lübcke (Hg) Reinbek 1993

Ca IV
R. Carnap
Mein Weg in die Philosophie Stuttgart 1992

Ca IX
Rudolf Carnap
Wahrheit und Bewährung. Actes du Congrès International de Philosophie Scientifique fasc. 4, Induction et Probabilité, Paris, 1936
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977

Ca VI
R. Carnap
Der Logische Aufbau der Welt Hamburg 1998

CA VII = PiS
R. Carnap
Sinn und Synonymität in natürlichen Sprachen
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Ca VIII (= PiS)
R. Carnap
Über einige Begriffe der Pragmatik
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982
Fido-Fido-Prinzip Logik-Texte Re III 32f
RyleVsCarnap: (Rezension von Carnaps Bedeutung und Notwendigkeit): Fehler:"Fido"-Fido-Prinzip: weil der Name »Fido« seine Bedeutung daher erhält, dass er sich auf ein einzelnes Individuum bezieht sind wir versucht anzunehmen, dass andere Wörter auf dieselbe Weise funktionieren. Russell tappte in seiner Darstellung von Universalien in diese Falle: nach seiner Auffassung bestehen atomare Aussagen aus einer Anzahl von Individuen und einem Universale.
Bsp »Fido ist ein Hund«. Worauf bezieht sich »Hund«? Nach der »Fido«-Fido-Theorie muss es seine Bedeutung daher erhalten, dass es einem einzelnen Ding zugeordnet ist, der Hundheit oder dem Universale Hund.
Re III 32f
Aussage/Russells Aussagen waren von ihm so konzipiert worden, dass sie die Bedeutung von Sätzen ausmachen. Folglich, sagte er, müssen Sie diese generischen Entitäten, Universalien enthalten. Das ist ein nicht gerechtfertigter Schritt.
"Fido"-Fido-Prinzip: RyleVs: Referenz gleich Bedeutung.
Re III 32ff
"Fido"-Fido-Prinzip: falsche Gleichsetzung von Referenz und Bedeutung: Russell: glaubte fälschlich, Fido sei der Hundheit zugeordnet, Prädikate, Verben und Adjektive bezögen sich auf Universalien.
Texte zur Logik
Me I Albert Menne Folgerichtig Denken Darmstadt 1988
HH II Hoyningen-Huene Formale Logik, Stuttgart 1998
Re III Stephen Read Philosophie der Logik Hamburg 1997
Sal IV Wesley C. Salmon Logik Stuttgart 1983
Sai V R.M.Sainsbury Paradoxien Stuttgart 2001
Fremdpsychisches Carnap VI 186
Fremdpsychisches/Zuschreibung/Behaviorismus/Carnap: 1. Die Zuschreibung von Verhalten geschieht in Bezug auf den Leib, es wird nicht der Seele zugeschrieben. 2. Die zugeschriebenen Zustände sind eigenpsychische! Nicht Erlebnisse des Anderen. - Die ganze Erlebnisreihe des anderen Menschen besteht in nichts anderem als einer Umordnung meiner Erlebnisse und ihrer Bestandteile.
VI 187
Es gibt nichts Fremdpsychisches ohne Leib.
VI 70/71
Kennzeichen/Merkmal/Definition/Konstitution/Carnap: Problem: Bsp Fremdpsychisches: das Verhalten ist ja nicht dasselbe wie das Fremdpsychische selbst! Realismus: das zornige Verhalten ist nicht selbst der Zorn.
Lösung/Carnap: man kann aber alle wissenschaftlichen (nicht metaphysischen) Aussagen über F unter Beibehaltung des logischen Wertes (Wahrheitswertes) umformen in Aussagen über K. Dann sind F und K logisch identisch.
VI 72
Eine Bedeutung für K, die nicht mit F übereinstimmte, könnte wissenschaftlich gar nicht angegeben werden! (viele Autoren VsCarnap). Carnap: das hängt zusammen mit der Leibnizschen Identität.
VI 78/79
Fremdpsychisches/Carnap: jeder psychische Vorgang, wenn er als fremdpsychischer auftritt, ist prinzipiell erkennbar (am Verhalten) oder erfragbar). Also kann jede Aussage umgeformt werden in eine Aussage über die entsprechenden Merkmale. Daraus folgt, dass alle psychischen Gegenstände auf physische Gegenstände (Ausdrucksbewegungen, Verhalten) zurückführbar sind.
VI 192
Intersubjektivität/Fremdpsychisches/Zuschreibung/Carnap: durch die Angaben des Anderen erfahre ich nicht nur den Sachverhalt, sondern auch, dass er dem Anderen bekannt ist.
VI 193
Konstitution: auf keiner Stufe kommt durch die Angaben (Verhalten) des Anderen etwas Neues in das System hinein. Es gibt nur eine Umordnung der gegebenen Elemente. ((s) Sonst wäre das Verhalten unverständlich).
VI 194
Bei der ganzen Zuschreibung wird niemals die eigenpsychische Basis verlassen. Das Konstitutionssystem des Anderen zweigt auf einer hohen Stufe ab.
VI 194
Fremdpsychisches/Welt/Zuschreibung/Carnap: zwischen meiner Welt und der Welt des Anderen besteht eine gewisse Analogie, sein Konstitutionssystem ist nur ein Teil meines eigenen! ((s) Weil ich nur meine Erlebnisse zuschreiben kann.) Siehe auch Selbstzuschreibung/Chisholm.
VI 233
Fremdpsychisches/Carnap: dem Anderen wird Fremdpsychisches als Eigenpsychisches zugeschrieben.

Ca I
R. Carnap
Die alte und die neue Logik
In
Wahrheitstheorien, G. Skirbekk (Hg) Frankfurt 1996

Ca II
R. Carnap
Philosophie als logische Syntax
In
Philosophie im 20.Jahrhundert, Bd II, A. Hügli/P.Lübcke (Hg) Reinbek 1993

Ca IV
R. Carnap
Mein Weg in die Philosophie Stuttgart 1992

Ca IX
Rudolf Carnap
Wahrheit und Bewährung. Actes du Congrès International de Philosophie Scientifique fasc. 4, Induction et Probabilité, Paris, 1936
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977

Ca VI
R. Carnap
Der Logische Aufbau der Welt Hamburg 1998

CA VII = PiS
R. Carnap
Sinn und Synonymität in natürlichen Sprachen
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Ca VIII (= PiS)
R. Carnap
Über einige Begriffe der Pragmatik
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982
Glau Carnap IV 31
Glau/CarnapVsGoodman: "rot" usw. sind rein qualitative Prädikate, - "glau" usw. sind positionale Prädikate. - GoodmanvsCarnap: die Unterscheidung qualitativ/positional ist auf eine jeweilige Basissprache zu relativieren. - diese könnte auch grot/rün als Basisprädikate enthalten, dann müssten "rot" und "grün" in Bezug auf einen Zeitpunkt interpretiert werden.
IV 32
Dann sind die Zuschreibungen "qualitativ"/"positional" vertauscht. - Es gibt auch keinen wahrnehmbaren Farbwechsel: wer "grün" im Sinne von "grot" versteht, versteht auch "Farbe" im Sinne von "Schwarbe": Dinge von gleicher Schwarbe sind solche, die grot sind usw. > Weitere Autoren zu "Glauheit".

Ca I
R. Carnap
Die alte und die neue Logik
In
Wahrheitstheorien, G. Skirbekk (Hg) Frankfurt 1996

Ca II
R. Carnap
Philosophie als logische Syntax
In
Philosophie im 20.Jahrhundert, Bd II, A. Hügli/P.Lübcke (Hg) Reinbek 1993

Ca IV
R. Carnap
Mein Weg in die Philosophie Stuttgart 1992

Ca IX
Rudolf Carnap
Wahrheit und Bewährung. Actes du Congrès International de Philosophie Scientifique fasc. 4, Induction et Probabilité, Paris, 1936
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977

Ca VI
R. Carnap
Der Logische Aufbau der Welt Hamburg 1998

CA VII = PiS
R. Carnap
Sinn und Synonymität in natürlichen Sprachen
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Ca VIII (= PiS)
R. Carnap
Über einige Begriffe der Pragmatik
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982
Gleichheit Quine VII (a) 12f
Bedeutung/Quine: Probleme a) "Haben von Bedeutung", b) Bedeutungsgleichheit: letztere können wir über Verhalten erforschen, ohne Bedeutung als Entität annehmen zu müssen. ((s) Ontologie/Quine: damit zeiht sich Quine aus der Affaire, wenn es darum geht, eine möglichst sparsame Ontologie anzunehmen).
IX 57
Def "kleiner gleich"/Quine: y <= x ↔ "z[(x ε z ∧ ^S " "z < z]. - insbesondere: N = {x: o <= x}. - Def Gleichheit/Größe/Quine: dass a und b der Größe nach gleich sind, bedeutet dann, dass a <= b und b <= a.
X 22
Bedeutungsgleichheit/Quine: Problem: in der Alltagssprache gibt es keine Grundordnung. Daher kann man die Frage, wann zwei Sätze dieselbe Proposition ausdrücken ((s) also äquivalent sind), nicht mit Gleichheit der Information beantworten.
Def Gleichheit von Propositionen: zwei ((s) unterschiedlich formulierte) Sätze drücken dieselbe Proposition aus wenn sie in all denselben möglichen Welten wahr sind. (Mögliche Welt: physikalisch beschriebene Mikrostruktur). Siehe auch >Synonymie/Carnap, (QuineVsCarnap).

Quine I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Quine II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Quine III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Quine V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Quine VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Quine VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Quine VII (a)
W. V. A. Quine
On what there is
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (b)
W. V. A. Quine
Two dogmas of empiricism
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (c)
W. V. A. Quine
The problem of meaning in linguistics
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (d)
W. V. A. Quine
Identity, ostension and hypostasis
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (e)
W. V. A. Quine
New foundations for mathematical logic
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (f)
W. V. A. Quine
Logic and the reification of universals
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (g)
W. V. A. Quine
Notes on the theory of reference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (h)
W. V. A. Quine
Reference and modality
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (i)
W. V. A. Quine
Meaning and existential inference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Quine IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Quine X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Quine XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

Quine XIII
Willard Van Orman Quine
Quiddities Cambridge/London 1987
Intensionen Carnap VII 146
Extension/Carnap: Bsp Klasse aller blauen Gegenstände - Bsp Intension von "blau" im Deutschen: die Eigenschaft, blau zu sein - Intension, nicht Extension lässt uns Aussagen verstehen.
VII 149
Intension/Carnap: die Analyse der Intension für eine natürliche Sprache ist genauso zuverlässig wie die der Extension! QuineVs: pragmatische Intensionsbegriffe sind unklar und rätselhaft.
VII 150
Quine: das ist prinzipiell, es geht nicht bloß um die allgemein anerkannte technische Schwierigkeit der Bestimmung. Carnap: Frage: angenommen, der Linguist kann die Extension bestimmen, wie kann er darüber hinaus auch die Intension bestimmen?
Auf jeden Fall ist das ein ganz neuer Schritt:
Bsp Angenommen, zwei Feldlinguisten haben hinsichtlich der Extensionen der Eingeborenen völlige Übereinstimmung erzielt.
Jetzt ist es immer noch möglich, den so extensional fixierten Prädikaten verschiedene Intensionen zuzuschreiben!
Denn es gibt mehr als eine und möglicherweise unendlich viele verschiedene Eigenschaften, deren Extension im gegebenen Bereich gerade die Extension ist, für die das fragliche Prädikat bestimmt worden ist!
Bsp (s) Wenn alle betrachteten Hunde braun sind, ist es nicht klar, ob die Farbe oder die Hunde herausgegriffen wurden.
Carnap: Außerdem könnte Vierfüßigkeit gemeint sein, wenn das bezeichnende Wort unbekannt ist. Dabei wäre auch die gesamte Extension abgedeckt.

VII 151
Intensionalistische These der Pragmatik/CarnapVsQuine: die Bestimmung der Intension ist eine empirische Hypothese, die durch Beobachtung der Sprachgewohnheiten überprüft werden kann.
Extensionalistische These/QuineVsCarnap: die Bestimmung der Intension ist letztlich eine Geschmacksfrage, der Linguist ist frei, weil es nicht überprüft werden kann. Dann stellt sich aber auch nicht die Frage nach der Wahrheit und Falschheit.
Quine: das fertiggestellte Lexikon ist ex pede Herculem d.h. wir riskieren einen Irrtum, wenn wir am Fußende beginnen. Aber wir können daraus einen Vorteil ziehen!
Wenn wir im Fall des Lexikons hingegen eine Definition der Synonymität hinauszögern, taucht kein Problem auf, also nichts für Lexikographen, das wahr oder falsch wäre.

Intensionalistische These/Carnap: pro: Bsp Übersetzungshandbuch: der Linguist beginnt:

(1) Pferd, horse
ein anderer Linguist trägt ein:

(2) Pferd, horse or unicorn

da es kein unicorn gibt, haben die beiden Intensionen dieselbe Extension! ((s) Disjunktion: für die Extension können zwei Intensionen angenommen werden, wenn eine leer ist, wie Einhorn).
Extensionalistische These/Quine: wenn sie richtig ist, gibt es hier keinen Weg zur empirischen Entscheidung zwischen (1) und (2).
VII 152
Lösung/CarnapVsQuine: der Linguist muss nicht nur die wirklichen Fälle in Rechnung stellen, sondern auch die möglichen. ((s) David Lewis: wendet Modalität nicht auf Gegenstände, sondern auf Intensionen an, z.B. Sachverhalte oder Eigenschaften!).
Mehrdeutigkeit/Intensionen/Carnap: Mehrdeutigkeit kann durch Bereitstellung geeigneter Erklärungen und Beispiele überwunden werden. Für mich gibt es keine Einwände gegen Modalität.
Aber sie ist auch nicht notwendig:
Bsp der Linguist könnte dem Eingeborenen einfach Fälle beschreiben, von denen er weiß, dass sie möglich sind und offen lassen, ob es etwas gibt, das die Beschreibungen erfüllt. (Also z.B. ein Einhorn beschreiben, oder auf ein entsprechendes Bild zeigen, usw.).
Die bejahende oder verneinende Antwort wird einen bestätigenden Fall für (1) oder (2) bilden.
Daran zeigt sich, dass (1) und (2) verschiedene empirische Hypothesen sind. (?). (Schlüsselstelle).
Intension/Carnap: alle logisch möglichen Fälle der Bestimmung kommen in Betracht. Auch kausal unmögliche! (>Einhorn).

VII 158
Intension/Carnap: Spielraum eines Prädikats, Wahrheitsbedingungen! Damit der Sprecher das Prädikat zuschreibt - Def analytisch: wenn die Intension alle möglichen Fälle für den Sprecher einschließt - Def synonym: zwei Ausdrücke mit derselben Intension für einen Sprecher - Def Sprache: System von verbundenen Dispositionen.
Newen/Schrenk I 120
Def Intension/Carnap: = Wahrheitsbedingungen - Def Extension/Carnap: = Wahrheitswert.

Ca I
R. Carnap
Die alte und die neue Logik
In
Wahrheitstheorien, G. Skirbekk (Hg) Frankfurt 1996

Ca II
R. Carnap
Philosophie als logische Syntax
In
Philosophie im 20.Jahrhundert, Bd II, A. Hügli/P.Lübcke (Hg) Reinbek 1993

Ca IV
R. Carnap
Mein Weg in die Philosophie Stuttgart 1992

Ca IX
Rudolf Carnap
Wahrheit und Bewährung. Actes du Congrès International de Philosophie Scientifique fasc. 4, Induction et Probabilité, Paris, 1936
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977

Ca VI
R. Carnap
Der Logische Aufbau der Welt Hamburg 1998

CA VII = PiS
R. Carnap
Sinn und Synonymität in natürlichen Sprachen
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Ca VIII (= PiS)
R. Carnap
Über einige Begriffe der Pragmatik
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982
Intern/extern Stalnaker I 44
Externe Fragen/Carnap: Externe Fragen sind Fragen darüber, ob ein Rahmen akzeptiert werden soll. QuineVsCarnap: Alle Fragen werden innerhalb eines linguistischen Kontexts gestellt, daher sind interne und externe Fragen nicht einfach zu trennen.
I 45
Dennoch gibt es auch in Quines Word and Object noch externe Fragen, Bsp These: Die Rede von physikalischen Phänomenen selbst als physikalisches Phänomen aufzufassen. Stalnaker: Das geht, ohne uns außerhalb der Welt aufzustellen. Da hat auch die Kausaltheorie der Referenz ihren Platz.

Stalnaker I
R. Stalnaker
Ways a World may be Oxford New York 2003
Kohärenztheorie Ayer I 21
AyerVsKohärenztheorie: es könnte verschiedene Systeme kohärenter Aussagen geben.
I 293
Kohärenz/Carnap/Ayer: Carnap versucht, Kohärenztheorie zu retten: Pragmatismus: was dient unseren Zielen? - AyerVsCarnap: dass letztlich nur eins der konkurrierenden kulturell unterschiedenen Systeme akzeptabel, überschreitet schon die Kohärenztheorie selbst.

Ayer I
Alfred J. Ayer
"Truth" in: The Concept of a Person and other Essays, London 1963
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977

Ayer II
Alfred Jules Ayer
Language, Truth and Logic, London 1936
In
Philosophie im 20. Jahrhundert, A. Hügli/P. Lübcke

Ayer III
Alfred Jules Ayer
"The Criterion of Truth", Analysis 3 (1935), pp. 28-32
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994
Lexikon Quine VI 81
Wörterbuch/Lexikon/Quine. beschreibt nicht Gegenstände, sondern Wortgebrauch. - Es geht nicht um Synonymie von Termen - nicht um kognitive Äquivalenz von Sätzen.
VII (c) 49
Lexikon/Quine: führt Paare synonymer Sequenzen auf (kein Monopol auf Bedeutung).
II 65
Lexikon: Der Lexikograph wird sich häufig einer sogenannten "Sinnunterscheidung" bedienen: er wird mehrere Teilsynonyme nennen, deren manche in Teilkontexte passen, andere in andere. Die Kontexte müssen dann mit Bezugnahme auf die Thematik auseinander gehalten werden.
II 99
Lexikon: Die Definition der Wörter im Lexikon ist nichts anderes, als Gliedsätze in einer rekursiven Definition von Satzbedeutungen. Russells Auseinandersetzung mit unvollständigen Symbolen geht weiter und dehnt sich auf Klassen aus.
II 139
Lexikon von Prädikaten: Man kann in jeder beliebigen Theorie eine Identitätsdefinition aufstellen, sogar in einer ohne Klassen und Elementen.
Dies ist die Methode der Erschöpfung des Lexikons der Prädikate.
Triviales Bsp Angenommen, wir haben nur zwei undefinierte einstellige Prädikate. F und G sowie ein zweistelliges Prädikat H und keine konstanten singulären Termini oder Funktoren, bloß Quantoren und Wahrheitsfunktionen. Dann können wir "x = y " definieren als

Fx bik Fy.Gx bik GY.(z)(Hxz bik Hyz.Hzx bik Hzy)

wodurch die Substitutivität in atomaren Kontexten gesichert ist. Nun ist die gesamte Logik der Identität ableitbar. Die Methode ist übertragbar auf jedes endliche Lexikon undefinierter Prädikate und sie definiert jedes Mal echte Identität oder ein davon ununterscheidbares Nachbild. Ununterscheidbar im Rahmen der Begriffe der entsprechenden Theorie.
II 139/140
Wie wird es gehen, wenn unser Ansatz, die Identität durch Erschöpfung der Prädikate zu erklären, verallgemeinert wird. Nehmen wir ein reichhaltiges Lexikon von Prädikaten an. Bestimmte Prädikate werden im Hinblick auf Eigenschaften erwünscht sein, insbesondere "hat". Andere werden überflüssig sein (z.B. Eigenschaft "sei rosa" oder Eigenschaft sei "durch vier teilbar"). Ryle hat derartige Prädikationen als Kategorienverwechslung gebrandmarkt. Russell und Carnap dito. QuineVsRyle/QuineVsCarnap/QuineVsRussell: Über Jahre habe ich eine Minderheit von Philosophen vertreten, die der entgegengesetzten Richtung den Vorzug gibt: wir können Grammatik und Logik vereinfachen, indem wir unsere grammatischen Kategorien auf ein Minimum reduzieren und stattdessen ihren Umfang maximieren.
II 141/142
Sind eigentlich alle Fälle auf "hat" zurückzuführen? Wenn ja, wäre die Erschöpfung unseres Lexikons im Handumdrehen erledigt, Dementsprechend ergäbe sich, dass alle Eigenschaften identisch sind, wenn genau dieselben Dinge sie "haben". In diesem Fall sind Eigenschaften extensional. Wir könnten dieses "hat" genauso gut als Enthaltensein lesen und Eigenschaften als Klassen bezeichnen. Doch sie sind Klassen als Vielheiten, nicht als Einheit. Denn wir erklären es für ungrammatisch, sie als Elemente weiterer Klassen darzustellen. Sie kommen nur durch ihre Werte vor.
Falls es dagegen gewünschte Kontexte von Eigenschaftsvariablen gibt, die nicht auf "hat" zurückzuführen sind, dann sollte es möglich sein, eine Liste aufzustellen und so Eigenschaften zu individuieren.

Quine I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Quine II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Quine III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Quine V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Quine VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Quine VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Quine VII (a)
W. V. A. Quine
On what there is
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (b)
W. V. A. Quine
Two dogmas of empiricism
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (c)
W. V. A. Quine
The problem of meaning in linguistics
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (d)
W. V. A. Quine
Identity, ostension and hypostasis
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (e)
W. V. A. Quine
New foundations for mathematical logic
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (f)
W. V. A. Quine
Logic and the reification of universals
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (g)
W. V. A. Quine
Notes on the theory of reference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (h)
W. V. A. Quine
Reference and modality
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (i)
W. V. A. Quine
Meaning and existential inference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Quine IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Quine X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Quine XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

Quine XIII
Willard Van Orman Quine
Quiddities Cambridge/London 1987
Logik Wittgenstein Hintikka I 138
Frege/Logik/Hintikka: seine Logik gilt als Theorie der komplexen Sätze - dagegen Wittgenstein: einfachste Bestandteile der Welt - logische Konstanten eliminieren! - Sie vertreten nicht.
I 205
Logik/Wittgenstein/Hintikka: kein anderer Autor als Wittgenstein ist je auf den Gedanken gekommen, mit der Logik habe es letztlich keine weitere Bewandtnis, als was uns in der Erfahrung durch die einfachen Gegenstände gegeben ist. - Alle Phänomenologie ist bloß Logik. - HusserlVs - Husserl: Möglichkeiten sind durch Hintergrundüberzeugungen motiviert.
II 160
Logik/WittgensteinVsFrege: 1. Es ist ziemlich willkürlich, was wir als Satz bezeichnen - daher bedeutet Logik bei mir etwas anderes als bei Frege. 2. VsFrege: Alle Wörter sind gleich wichtig - Frege: These: "Wort", "Satz", "Welt" seien wichtiger.
II 238
Logik/willkürlich/Wittgenstein: die Regeln der Logik sind insofern willkürlich, dass sie für größere Ausdruckskraft eliminiert werden können. - Bsp Satz vom ausgeschlossenen Dritten (SaD) außer Kraft - jedenfalls wird "Widerspruch" in verschiedenen Bedeutungen gebraucht - ebenso doppelte Negation. - Manche Autoren: "die Anwendung ist anders". WittgensteinVs: man kann von einem Zeichen gar nicht unabhängig von seinem Gebrauch reden. - ((s) Dann ist es ein anderes Zeichen - dagegen s.u. II 328 der Satz vom ausgeschlossenen Dritten gilt universell.
II 327
Logik/Wittgenstein: sie ist keine Naturwissenschaft, sondern ein Kalkül - in ihr kann man zwar Erfindungen machen, aber keine Entdeckungen.
II 333
Logik/WittgensteinVsCarnap: man kann keine Logik für alle Fälle konstruieren - weil man beider Konstruktion nicht von der Anwendung abstrahieren kann.
VI 85
Logik/Tractatus/Wittgenstein/Schulte: nicht wir drücken mit den Zeichen aus, was wir wollen - sondern in der Logik sagt die Natur der naturnotwendigen Zeichen selbst aus - (6.124).
VI 89
Logik/Grenze/Wittgenstein/Schulte: der Logik ziehe ich durch den Gebrauch der Sprache freilich keine Grenze - sie ist sozusagen das gemeinsame Gerüst "meiner" und "deiner" Sprache.
VI 118
Logik/Wittgenstein: sagen/zeigen: Logik sagt nichts aus, sie zeigt etwas über Notwendigkeit, - grammatische Sätze (über die Sprache) fallen daher aus dem Sprachspiel heraus - > Abrichtung: keine sagbaren Regeln sondern blindes Folgen. AbrichtungVsErklärung, stattdessen: Beschreibung. >Erklärung/Wittgenstein Zeigen/Wittgenstein.
IV 101
Logik/Tractatus: (6.1264) jeder Satz der Logik ist ein in Zeichen dargestellter modus ponens - (Und den kann man nicht durch einen Satz ausdrücken).

W II
L. Wittgenstein
Vorlesungen 1930-35 Frankfurt 1989

W III
L. Wittgenstein
Das Blaue Buch - Eine Philosophische Betrachtung Frankfurt 1984

W IV
L. Wittgenstein
Tractatus logico-philosophicus Frankfurt/M 1960

Hintikka I
Jaakko Hintikka
Merrill B. Hintikka
Untersuchungen zu Wittgenstein Frankfurt 1996

Hintikka II
Jaakko Hintikka
Merrill B. Hintikka
The Logic of Epistemology and the Epistemology of Logic Dordrecht 1989
Logische Möglichkeit Field I 86
Logisch möglich/Möglichkeit/Raute/KripkeVsField: "Es ist möglich, dass" ist keine logische Wahrheit. FieldVsKripke: Doch, das liegt bloß an Kripkes modelltheoretischer Definition. Es sollte nicht "mathematisch" oder "metaphysisch möglich" gelesen werden.
I 87
Bsp Carnap: "Er ist Junggeselle und verheiratet": ist logisch falsch - (>Bedeutungspostulate) - FieldVsCarnap: Bedeutungsrelationen zwischen Prädikaten sollten nicht zur Logik zählen. Dann ist der Satz logisch konsistent. Konsistenz-Operator/Field: MEx (x ist rot & x ist rund) sollte nicht nur wahr sein, sondern logisch wahr. ((s) Auch ohne Bedeutungspostulate. Bedeutungspostulat/(s): Hier geht es um den Umfang der Logik.)
I 118
Logisch möglich/FieldVsKripke: "Es ist möglich, dass es ein Elektron gibt": ist wahr in allen Modellen, daher logisch wahr. (>Logische Möglichkeit ist selber logisch wahr).

Field I
H. Field
Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989

Field II
H. Field
Truth and the Absence of Fact Oxford New York 2001

Field III
H. Field
Science without numbers Princeton New Jersey 1980

Field IV
Hartry Field
"Realism and Relativism", The Journal of Philosophy, 76 (1982), pp. 553-67
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994
Logische Wahrheit Quine X 87
Logische Wahrheit/Quine: immer in Bezug auf eine bestimmte Sprache, wegen grammatischer Struktur (nicht transzendent) - weil dieselbe Sprache (unendliche Menge von Sätzen) durch verschiedene Bildungsregeln oder Lexika erzeugt werden kann. - Abhängigkeit von Sprache und ihrer Grammatisierung.
X 88
Identität/logische Wahrheit/Struktur/Quine: Identität stellt strukturelle Auffassung der logischen Wahrheit (als Strukur-Eigenschaft von Schemata) in Frage, weil sie falsch werden, wenn man statt "=" ein anderes Prädikat einsetzt - (in logischer Wahrheit muss jedes Prädikat durch ein anderes ersetzbar sein).
X 90
Identität/logische Wahrheit/Struktur/Definition/Quine: wenn "=" nicht einfach als Prädikat im Lexikon der Objektsprache, sondern nur als Abkürzung für zusammengesetzte Sätze wie (3) aufgefasst wird, dann sind Gesetze der Identität nichts anderes als Abkürzungen für logische Wahrheiten der Quantorenlogik. - Dann ist die strukturelle Auffassung der logischen Wahrheit gerettet.
X 109
Logische Wahrheit/Einstellung/propositionale Einstellungen/Quine: wenn wir Schemata mit ihnen hätten, könnten wir nicht entscheiden, welche von ihnen gültig sind - Gesetze für Einstellungen sollte keine logischen Gesetze sein, weil propositionale Einstellungen zu inhaltsreich sind.
X 109
Logische Wahrheit/Modalität/Modallogik/Quine: die Modalitäten geben hier mehr her als die Einstellungen: wir können hier Schemata erhalten, die gültig sind: Bsp "~(~p . notw p)". - Außerdem erhalten wir aus jedem gültigen Schema ein weiteres durch Voranstellen von "notwendig" Bsp "notw(p oder ~p)" aus "p oder ~p".
X 127
logische Wahrheit/Carnap: rein sprachlich, weil bei jeder Einsetzung aus dem Lexikon wahr.
X 127ff
Logik/Sprache/Wirklichkeit/QuineVsCarnap: logische Wahrheit nicht rein sprachlich, weil Evidenz genauso wichtig wie die Übersetzung ist. - Bsp Äußerung von "es regnet" wenn es regnet - aber keine logischen Folgen aus Umständen, weil wahre Sätze aus jedem Satz folgen. - Alles Evidente ist von der Übersetzung untrennbar. Semantischer Aufstieg scheint für Sprachlichkeit der Logik zu sprechen. - Vs: das W-Prädikat zeigt die Trennung von der Sprache. - Quine: die Logik ist auf die Welt orientiert und nicht auf die Sprache.
I 133
Dennoch: pro Carnap: wir lernen die Logik, indem wir die Sprache lernen - aber das ist kein Unterschied zum Alltagswissen.

Quine I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Quine II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Quine III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Quine V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Quine VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Quine VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Quine VII (a)
W. V. A. Quine
On what there is
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (b)
W. V. A. Quine
Two dogmas of empiricism
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (c)
W. V. A. Quine
The problem of meaning in linguistics
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (d)
W. V. A. Quine
Identity, ostension and hypostasis
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (e)
W. V. A. Quine
New foundations for mathematical logic
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (f)
W. V. A. Quine
Logic and the reification of universals
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (g)
W. V. A. Quine
Notes on the theory of reference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (h)
W. V. A. Quine
Reference and modality
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (i)
W. V. A. Quine
Meaning and existential inference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Quine IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Quine X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Quine XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

Quine XIII
Willard Van Orman Quine
Quiddities Cambridge/London 1987
Metaphysische Möglichkeit Field I 86
Logisch möglich/Möglichkeit/Raute/KripkeVsField: "Es ist möglich, dass" ist keine logische Wahrheit. FieldVsKripke: Doch, das liegt bloß an Kripkes modelltheoretischer Definition. Es sollte nicht "mathematisch" oder als "metaphysisch möglich" gelesen werden.
I 87
Bsp Carnap: "Er ist Jungeselle und verheiratet": ist logisch falsch - (> Bedeutungspostulate) - FieldVsCarnap: Bedeutungsrelationen zwischen Prädikaten sollten nicht zur Logik zählen. Dann ist der Satz logisch konsistent. Konsistenz-Operator/Field: MEx (x ist rot & x ist rund) sollte nicht nur wahr sein, sondern logisch wahr. ((s) Auch ohne Bedeutungspostulate - (Bedeutungspostulat/(s): Hier geht es um den Umfang der Logik.)

Field I
H. Field
Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989

Field II
H. Field
Truth and the Absence of Fact Oxford New York 2001

Field III
H. Field
Science without numbers Princeton New Jersey 1980

Field IV
Hartry Field
"Realism and Relativism", The Journal of Philosophy, 76 (1982), pp. 553-67
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994
Modalitäten Church Quine VII 153
Modalität/Modallogik/Ontologie/Church: (1943) Vorschlag: die quantifizierten Variablen sollten auf intensionale Werte beschränkt sein. Carnap: übernahm das in extremer Form für sein gesamtes System. Er selbst stellte das als komplizierte doppelte Interpretation seiner Variablen dar. QuineVsChurch, QuineVsCarnap: s.o.

Proposition/Church: (spät): komplexe Namen bestimmter intensionaler Objekte.

Intensionale Logik/Church: später: statt Notwendigkeitsperator (bezogen auf ganze Sätze) neu:
Notwendigkeits Prädikat: bezogen auf komplexe Namen bestimmter intensionaler Objekte, genannt "Propositionen".
VII 154
In diesen Propositionen tauchen die Konstanten und Variablen der entsprechenden Sätze nicht mehr auf (sonst zirkulär). Damit wird das Zusammenspiel zwischen Vorkommnissen innerhalb und außerhalb der modalen Kontexte widergespiegelt.
Church nannte das nicht Modallogik, wir sollten es auch nicht.
Modallogik im engeren Sinn hat es mit dem Modaloperator in Bezug auf ganze Sätze zu tun.


Chur I
A. Church
The Calculi of Lambda Conversion. (Am-6)(Annals of Mathematics Studies) Princeton 1985

Quine I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Quine II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Quine III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Quine V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Quine VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Quine VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Quine VII (a)
W. V. A. Quine
On what there is
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (b)
W. V. A. Quine
Two dogmas of empiricism
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (c)
W. V. A. Quine
The problem of meaning in linguistics
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (d)
W. V. A. Quine
Identity, ostension and hypostasis
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (e)
W. V. A. Quine
New foundations for mathematical logic
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (f)
W. V. A. Quine
Logic and the reification of universals
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (g)
W. V. A. Quine
Notes on the theory of reference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (h)
W. V. A. Quine
Reference and modality
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (i)
W. V. A. Quine
Meaning and existential inference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Quine IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Quine X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Quine XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

Quine XIII
Willard Van Orman Quine
Quiddities Cambridge/London 1987
Möglichkeit Field I 86
Logisch möglich/Möglichkeit/Raute/KripkeVsField: "Es ist möglich, dass" ist keine logische Wahrheit. FieldVsKripke: Doch ist es, das liegt bloß an Kripkes modelltheoretischer Definition. Es sollte nicht als "mathematisch" oder "metaphysisch möglich" gelesen werden.
I 87
Bsp Carnap: "Er ist Jungeselle und verheiratet": ist logisch falsch. (>Bedeutungspostulate) - FieldVsCarnap: Bedeutungsrelationen zwischen Prädikaten sollten nicht zur Logik zählen. Dann ist der Satz logisch konsistent. Konsistenz-Operator/Field: MEx (x ist rot & x ist rund) sollte nicht nur wahr sein, sondern logisch wahr. ((s) auch ohne Bedeutungspostulate.) ((s) Bedeutungspostulat/(s): Hier geht es um den Umfang der Logik.)
I 203
Geometrische Möglichkeit/Field: statt logischer: Es gibt verschiedene Geometrien - Voraussetzung: Es gibt empirische Axiome, die Möglichkeit von Unmöglichkeit unterscheiden - dabei muss aber der Existenzquantor innerhalb der Reichweite des Modaloperators stehen.
I 218
Problem der Quantitäten/mathematische Entitäten/mE/Field: Bsp es ist möglich, dass der Abstand zwischen x und y doppelt so groß wie der zwischen x und w ist, selbst wenn der aktuale Abstand mehr als doppelt so groß ist - Problem: extensionale Adäquatheit garantiert nicht, dass der definierte Ausdruck in jeder nicht-aktualen Situation wahr ist - d.h. dass wir entweder den Substantivalismus oder den Hochleistungs-Platonismus voraussetzen müssen - das tun wir ja auch in der Praxis.

Field I
H. Field
Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989

Field II
H. Field
Truth and the Absence of Fact Oxford New York 2001

Field III
H. Field
Science without numbers Princeton New Jersey 1980

Field IV
Hartry Field
"Realism and Relativism", The Journal of Philosophy, 76 (1982), pp. 553-67
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994
Naturalisierte Erkenntnistheorie Stroud I 209
Skeptizismus/naturalisierte Erkenntnistheorie/ET/Stroud: S wird unvermeidlicher, je mehr wir die externe (distanzierte) Position einnehmen und Belege betrachten - es gibt keine unabhängige Information über die Welt - Bsp Raum mit Monitoren. - Gehirne im Tank/GIT - Kant: eine solche Unterscheidung zwischen Sinneserfahrung und anderem Wissen würde uns von der Welt abschneiden.
I 211
QuineVs: gilt nur für die traditionelle Erkenntnistheorie - Lösung: wir müssen nur eine "distanzierte" Position vermeiden. - QuineVsKant: so geht auch die Untersuchung des allgemeinen menschlichen Wissens!
I 211
Naturalisierte Erkenntnistheorie/QuineVsCarnap/Stroud: leugnet die Notwendigkeit eines externen Standpunkts - damit innen/außen-Problem vermieden.
I 214
QuineVsKant: kein a priori-Wissen.
I 250
Naturalisierte Erkenntnistheorie/NE/Wissen/Unterbestimmtheit/Skeptizismus/StroudVsQuine: Naturalisierte Erkenntnistheorie muss erklären: wie verursachen entferntere Ereignisse nähere? - wie wird unser überschießender Glaube verursacht? - aber das würde sie nicht erklären - (wie die "Lücke" zwischen Daten und Wissen überbrückt wird.) - Stroud: deshalb nicht, weil es gar keinen Sinn macht zu sagen, dass hier in einer Kausalkette eine Lücke klafft - dann kann man auch nicht von Unterbestimmtheit reden - dass ein Ereignis ein anderes "unterbestimmt". - ((s) Es gibt keine "Ursache, die nicht hinreichend" wäre.) Unterbestimmtheit/Quine: Bsp Wahrheiten über Moleküle sind unterbestimmt durch Wahrheiten über alltägliche Dinge.
Lücke/Stroud: Quine hat mit einer Lücke zu tun, weil er von Information ((s) Inhalt) spricht, nicht von bloßen Ereignissen.
I 251
Input/Stroud: der einzelne Input ist nicht "mager" - ((s) nur als Massenterm) - nicht mager, wenn er als Ereignis aufgefasst wird - also können wir bei Ereignissen nicht von Unbestimmtheit reden! StroudVsQuine: Problem: wenn der Input zu mager ist, erfordert der Übergang zum Überfließenden Output Bewusstsein - der "Beleg" muss auch einer sein!
I 253
Naturalisierte Erkenntnistheorie/KantVsQuine/StroudVsQuine: wir können nicht alle unsere Glauben als "Projektionen" betrachten. Und wir dürfen keine epistemische Priorität ((s) dass Sinneseindrücke näher an uns sind als die äußeren Gegenstände) annehmen.

Stroud I
B. Stroud
The Significance of philosophical scepticism Oxford 1984
Notwendigkeit Carnap Wessel I 345
Def faktisch notwendig/Carnap: ist eine Aussage (d.h. "kausal wahr") genau dann, wenn sie logisch aus der Klasse aller Grundgesetze folgt - d.h. kein Einzelereignis ist notwendig, wenn es isoliert betrachtet wird. Def Grundgesetz/Carnap: Behauptungen, die die logische Form von Gesetzesaussagen haben und wahr sind.
Grundgesetze/ReichenbachVsCarnap: dito, aber die Wahrheit muss auch feststellbar sein.


Ca I
R. Carnap
Die alte und die neue Logik
In
Wahrheitstheorien, G. Skirbekk (Hg) Frankfurt 1996

Ca II
R. Carnap
Philosophie als logische Syntax
In
Philosophie im 20.Jahrhundert, Bd II, A. Hügli/P.Lübcke (Hg) Reinbek 1993

Ca IV
R. Carnap
Mein Weg in die Philosophie Stuttgart 1992

Ca IX
Rudolf Carnap
Wahrheit und Bewährung. Actes du Congrès International de Philosophie Scientifique fasc. 4, Induction et Probabilité, Paris, 1936
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977

Ca VI
R. Carnap
Der Logische Aufbau der Welt Hamburg 1998

CA VII = PiS
R. Carnap
Sinn und Synonymität in natürlichen Sprachen
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Ca VIII (= PiS)
R. Carnap
Über einige Begriffe der Pragmatik
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Wessel I
H. Wessel
Logik Berlin 1999
Positivismus Popper I 116f
Positivismus/Popper: fasst das Abgrenzungsproblem naturalistisch auf, als feststehende Grenze - positivistischer Radikalismus: die Naturgesetze sind nicht auf elementare Erfahrungssätze zurückführbar. >Abgrenzung.
I 117
Wittgenstein: nach seinem Sinnkriterium sind die Naturgesetze sinnlos, d.h. keine legitimen Sätze. PopperVsCarnap: es war ein Fehler, die Metaphysik durch Bewertungen abzutun. Stattdessen Popper: sie hat einen heuristischen Wert. (Bsp Spekulativer Atomismus).
I 127
Protokollsätze/Popper: keine bevorzugte Stellung. Sie erscheinen in der Wissenschaft nur als psychologische Aussagen! PopperVsPositivismus: der Positivismus wünscht nicht, dass es außer den Problemen der "positiven" Erfahrungswissenschaft noch sinnvolle Probleme geben soll. Er möchte die sogenannten philosophischen Probleme als Scheinprobleme sehen. Das wird immer durchführbar sein. Es ist nichts leichter, als ein Problem als Scheinproblem zu enthüllen. Man braucht ja nur den Begriff des "Sinnes" eng genug zu fassen.

Flor II 473
PopperVsLogischer Positivismus: Wissenschaft als Prozess stärker betont als die Charakterisierung formaler Züge bei Theorien, die als wissenschaftliche Produkte aufgefasst werden.

Po I
Karl Popper
Grundprobleme der Erkenntnislogik. Zum Problem der Methodenlehre
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977

Flor I
Jan Riis Flor
"Gilbert Ryle: Bewusstseinsphilosophie"
In
Philosophie im 20. Jahrhundert, A. Hügli/P. Lübcke Reinbek 1993

Flor II
Jan Riis Flor
"Karl Raimund Popper: Kritischer Rationalismus"
In
Philosophie im 20. Jahrhundert, A.Hügli/P.Lübcke Reinbek 1993

Flor III
J.R. Flor
"Bertrand Russell: Politisches Engagement und logische Analyse"
In
Philosophie im 20. Jahrhundert, A. Hügli/P.Lübcke (Hg) Reinbek 1993

Flor IV
Jan Riis Flor
"Thomas S. Kuhn. Entwicklung durch Revolution"
In
Philosophie im 20. Jahrhundert, A. Hügli/P. Lübcke Reinbek 1993
Positivismus Putnam I (a) 41
PutnamVsPopper/PutnamVsMach: VsPositivismus: idealistisch, entspricht nicht der Wirklichkeit.
I (a) 44
PutnamVsPositivismus: bei ihm ist Wahrheit nicht transtheoretisch - einziger transtheoretischer Begriff: "führt zu erfolgreicher >Vorhersage". Putnam: stattdessen: Realismus: muss sich an Logik des Wahrheitstransfers halten. >Realismus.
I (a) 45
Daraus, dass zwei Theorien zu erfolgreichen Voraussagen führen, folgt nicht, dass ihre Konjunktion dazu führt - Grund: das Prädikat, das die Rolle der Wahrheit spielt ("führt zu Voraussage") hat nicht die Eigenschaften der Wahrheit.
I (a) 49
Bedeutung/Theorie/PutnamVsCarnap/VsPositivismus: die Theorie bestimmt nicht die Bedeutung - sonst würde der Begriff Gravitation sich ändern, wenn ein 10. Planet entdeckt würde. - Außerdem verlangen die Positivisten, dass die Theorie auch von allen Zusatzannahmen abhängig ist, sonst würde das Schema von Theorie und Voraussage zusammenbrechen.
I (h) 215
Wahrheit/Positivismus: welchen Grad von Bestätigung man akzeptiere, sei letztlich konventional, eine Frage des Zwecks - Putnam: das ist Relativismus - er hat keine Antwort auf den Gegner der sagt: "in meinem System ist der P nicht rational". >Rationalität/Putnam.

Putnam I
Hilary Putnam
Von einem Realistischen Standpunkt
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Frankfurt 1993

Putnam I (a)
Hilary Putnam
Explanation and Reference, In: Glenn Pearce & Patrick Maynard (eds.), Conceptual Change. D. Reidel. pp. 196--214 (1973)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (b)
Hilary Putnam
Language and Reality, in: Mind, Language and Reality: Philosophical Papers, Volume 2. Cambridge University Press. pp. 272-90 (1995
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (c)
Hilary Putnam
What is Realism? in: Proceedings of the Aristotelian Society 76 (1975):pp. 177 - 194.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (d)
Hilary Putnam
Models and Reality, Journal of Symbolic Logic 45 (3), 1980:pp. 464-482.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (e)
Hilary Putnam
Reference and Truth
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (f)
Hilary Putnam
How to Be an Internal Realist and a Transcendental Idealist (at the Same Time) in: R. Haller/W. Grassl (eds): Sprache, Logik und Philosophie, Akten des 4. Internationalen Wittgenstein-Symposiums, 1979
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (g)
Hilary Putnam
Why there isn’t a ready-made world, Synthese 51 (2):205--228 (1982)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (h)
Hilary Putnam
Pourqui les Philosophes? in: A: Jacob (ed.) L’Encyclopédie PHilosophieque Universelle, Paris 1986
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (i)
Hilary Putnam
Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (k)
Hilary Putnam
"Irrealism and Deconstruction", 6. Giford Lecture, St. Andrews 1990, in: H. Putnam, Renewing Philosophy (The Gifford Lectures), Cambridge/MA 1992, pp. 108-133
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam II
Hilary Putnam
Repräsentation und Realität Frankfurt 1999

Putnam III
Hilary Putnam
Für eine Erneuerung der Philosophie Stuttgart 1997

Putnam IV
Hilary Putnam
"Minds and Machines", in: Sidney Hook (ed.) Dimensions of Mind, New York 1960, pp. 138-164
In
Künstliche Intelligenz, Walther Ch. Zimmerli/Stefan Wolf Stuttgart 1994

Putnam V
Hilary Putnam
Vernunft, Wahrheit und Geschichte Frankfurt 1990

Putnam VI
Hilary Putnam
"Realism and Reason", Proceedings of the American Philosophical Association (1976) pp. 483-98
In
Truth and Meaning, Paul Horwich Aldershot 1994

Putnam VII
Hilary Putnam
"A Defense of Internal Realism" in: James Conant (ed.)Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990 pp. 30-43
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994

SocPut I
Robert D. Putnam
Bowling Alone: The Collapse and Revival of American Community New York 2000
Prädikate Goodman I 127
Prädikat/Denotation/Goodman: Namen und bestimmte Bilder denotieren singulär. Prädikate und bestimmte andere Bilder denotieren allgemein (z.B. Bilder in einem Vogelbuch). ---
II I Vorwort (Putnam)
Goodman/Putnam: Nicht alle Prädikate sind gleichermaßen projizierbar.
II IV Vorwort
Kein Prädikat ist an sich disjunktiv oder nichtdisjunktiv (VsCarnap).
II IV
Dennoch sind nach Carnap sowohl "Länge" als auch "Länge im Quadrat" qualitativ. Diese Auswahl von Prädikaten die fundamental oder nicht-fundamental sein sollen, ist zu willkürlich.
II V
Radikalere Lösung: vorgeschlagen von Wesley Salmon: Für die induktive Logik lassen wir nur ostensiv definierte Grundprädikate zu - zur Unterscheidung normaler von pathologischen Prädikaten. PutnamVs: Dies ist zu unmotiviert und zu strikt: Bsp Wir nennen einen Bazillus S-förmig, wenn er unter dem Mikroskop so aussieht. Dann beruht der Begriff nicht auf Beobachtung, ist aber vollkommen projizierbar.
II IV
Glau/Goodman: Nimmt man die vertrauten Farbprädikate, dann ist "glau" ein disjunktives Prädikat. Nimmt man dagegen die ungewöhnlichen Prädikate glau und brün als Grundausdrücke, dann lässt sich grün definieren als glau und vor dem Zeitpunkt t beobachtet oder als brün und nicht vor t beobachtet. ---
II 61
Irreführend ist, das Problem der Dispositionen als das der Erklärung verborgener Eigenschaften aufzufassen ich möchte nicht sagen, es gebe irgend einen Gegenstand wie die Eigenschaft brennbar oder die Eigenschaft "brennend". Es sind eben Prädikate, die Beziehungen herstellen.
II 64
Ein Prädikat wie "biegsam" lässt sich also als Erweiterung oder Fortsetzung eines Prädikates wie "biegt" auffassen. Das Problem besteht darin, diese Fortsetzungen lediglich mit manifesten Prädikaten zu definieren. Denn wann sind zwei Gegenstände wesentlich von der gleichen Art? Dass sie beide irgendeiner Klasse angehören, genügt nicht. Denn: jedes beliebige Paar von Gegenständen gehört zu irgendeiner Klasse! Und dass beide zu genau derselben Klasse gehören sollten, wäre zu viel gefordert, denn zwei Gegenstände gehören niemals genau denselben Klassen an!
II 74
Fortsetzung/Prädikate: Aussage: "Zeit-Ort ist rot": zwei Fortsetzungen: Sie setzt die beiden Prädikate "rot" und "Zeit-Ort" auf p+t fort. Variante: Wirklicher Zeit-Ort p1 + t1, Kopfdrehung, andere Farbe: Das Prädikat "U-blaumöglich" setzt lediglich das Prädikat "blau" auf einen größeren Bereich wirklicher Gegenstände fort.
II 77
Man kann in wahren Aussagen fiktive Berge nach London versetzen, indem man einfach auf London eine bestimmte Fortsetzung des Prädikats "bergig" anwendet.
II 78
Aussagen über Mögliches brauchen die Grenzen der wirklichen Welt nicht zu überschreiten. Oft verwechseln wir eine Beschreibung der wirklichen Welt mit dieser selbst.
II 79
Die möglichen Gegenstände und Prädikate verschwinden. Prädikate beziehen sich auf die Wirklichkeit, haben aber Extensionen, die sich auf ganz bestimmte Weise mit den Extensionen bestimmter manifester Prädikate zusammenhängen und gewöhnlich weiter sind. Das Problem der Fortsetzung von "brennt" zu "brennbar" ist verwandt mit dem Induktionsproblem.
II 121
"Grün" und "grot" scheinen völlig symmetrisch zueinander zu sein (in Bezug auf Fortsetzung), aber "grün" ist wesentlich besser verankert.

G IV
N. Goodman
Catherine Z. Elgin
Revisionen Frankfurt 1989

Goodman I
N. Goodman
Weisen der Welterzeugung Frankfurt 1984

Goodman II
N. Goodman
Tatsache Fiktion Voraussage Frankfurt 1988

Goodman III
N. Goodman
Sprachen der Kunst Frankfurt 1997
Propositionen Tugendhat III 215
Proposition/Carnap: Urteil, seine Bedeutung soll den "wirklichen Zustand" mit enthalten - dann auf Sätze ausgedehnt. Tugendhat: damit ist der Bereich der Semantik überschritten, weil die Wahrheit der Proposition im Unterschied zur Wahrheit des Satzes keine semantische Bestimmung (nicht mehr relativ auf ein Zeichensystem) sondern eine "absolute" Bestimmung ist.
TugendhatVsCarnap: einen "wirklichen" Zustand anzunehmen, ist sinnlos, wenn Pragmatik ausgeklammert wird.

Tu I
E. Tugendhat
Vorlesungen zur Einführung in die Sprachanalytische Philosophie Frankfurt 1976

Tu II
E. Tugendhat
Philosophische Aufsätze Frankfurt 1992
Protokollsätze Hempel I 99ff
Protokollsatz/Hempel: Im Vergleich zu ihnen haben selbst singuläre Aussagen den Charakter von Hypothesen. Daraus folgt:
I 100
CarnapVsTractatus: Die Wahrheit/Falschheit aller Aussagen kann nicht mehr unter Bezug auf die Wahrheit bestimmter Basisaussagen definiert werden (denn die sind ja Hypothesen). Das Bedeutungskriterium ist zu eng. Dann sind auch Protokollsätze nicht mehr unanfechtbar.
I 102
Schlick: Wir können nicht ganz auf Basissätze verzichten, sonst ensteht >Relativismus.
I 104
SchlickVsCarnap/VsNeurath: Deren These, dass eine Aussage dann wahr ist, wenn sie durch Protokollsätze hinreichend bewährt ist, führt zu unsinnigen Ergebnissen, sofern die Idee absolut wahrer Protokollsätze abgelehnt wird. Es gibt offensichtlich viele verschiedene Systeme von Protokollsätzen - nach Carnap und Neurath wäre jedes dieser verschiedenen, unvereinbaren Systeme wahr.
I 105
Carnap: Wahre Protokollsätze hervorzubringen lernen wir durch Konditionierung, z.B. durch das richtige Ablesen von Messinstrumenten.
I 106
In der neuen Form von Carnaps Theorie sind Protokollsätze noch radikaler ihres Basis-Charakters entkleidet: Sie verlieren ihre Unwiderlegbarkeit. Popper: Aussagen jeder Form dürfen als Protokollsätze auftreten.
I 107
Am Ende sind Protokollsätze überflüssig.

Hempel I
Carl Hempel
"On the Logical Positivist’s Theory of Truth" in: Analysis 2, pp. 49-59
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977

Hempel II
Carl Hempel
Probleme und Modifikationen des empiristischen Sinnkriteriums
In
Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich München 1982

Hempel II (b)
Carl Hempel
Der Begriff der kognitiven Signifikanz: eine erneute Betrachtung
In
Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich München 1982
Quantoren Geach I 199, 200
Quantor/GeachVsCarnap: alle Quantoren enthalten Variablen.

Gea I
P.T. Geach
Logic Matters Oxford 1972
Quine Fodor IV 37
Holismus/Quine/Fodor/Lepore: Quine vertritt einen Bedeutungsholismus (BH) - angeblich aber auch einen Bestätigungs-Holismus (BesH) - dieser entspricht der Quine-Duhem-These. - (>Two Dogmas: Sätze stehen nicht einzeln vor dem Tribunal).
IV 39f
PragmatismusVsRealismus - QuineVsReduktionismus: Verifikationsbedingungen sind nicht analytisch in Aussagen enthalten. - Bestätigungs-Holismus/Fodor/Lepore: der Vertreter des Bestätigungsholismus muss nicht Pragmatist sein, er kann auch Realist sein. - Bestätigungs-Holismus ist vereinbar mit der Quine-Duhem-These (Sätze sind nicht einzeln verifizierbar). - Bestätigung ist keine sprachliche Angelegenheit, sondern erfolgt dadurch, wie die Welt ist (Quine pro Realismus). - Quine: "a priori" ist äquivalent mit dem Semantischen. - Quine pro Verifikationismus: Satzbedeutung: Methode der Verifikation. - Quine-Duhem-These: ist gut mit dem Realismus vereinbar. - Quine-Duhem-These: a) Jede Aussage kann beibehalten werden, wenn man entsprechende Hilfshypothesen beibringt.
b) Die Forderung, dass Belege a posteriori sein müssen.
Quine-Duhem-These/Fodor/Lepore: kann auch gelesen werden: als
a) QuineVsCarnap: Vs Lokalismus der Bestätigung
b) QuineVsCarnap: Vs Lokalismus der Bedeutung.
IV 2189
Netzwerk/Quine/Fodor/Lepore: die einzigen festen Knoten sind die Beobachtungsbegriffe.

F/L
Jerry Fodor
Ernest Lepore
Holism. A Shoppers Guide Cambridge USA Oxford UK 1992

Fodor I
Jerry Fodor
"Special Sciences (or The Disunity of Science as a Working Hypothesis", Synthese 28 (1974), 97-115
In
Kognitionswissenschaft, Dieter Münch Frankfurt/M. 1992

Fodor II
Jerry Fodor
Jerrold J. Katz
Sprachphilosophie und Sprachwissenschaft
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Fodor III
Jerry Fodor
Jerrold J. Katz
The availability of what we say in: Philosophical review, LXXII, 1963, pp.55-71
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995
Radikale Interpretation Carnap VII 146
Radikale Interpretation/RI//Übersetzung/Feldlinguist/Carnap: Schlüsselstelle: zuerst wird entdeckt, dass bestimmte Gegenstände durch ein gegebenes Wort bezeichnet werden (Extension), danach die Intension (was der Eingeborene darunter versteht) - Extension vor Intension. - Reihenfolge. 1. positive E.: zusprechen 2. negative (absprechen) 3. unbestimmte Fälle - immer noch möglich, den so extensional fixierten Prädikaten verschiedene Intensionen zuzuschreiben! - Denn es kann verschiedene Eigenschaften geben, für die die Extension des Prädikats bestimmt worden ist. - ((s) Bsp (s) Wenn alle betrachteten Hunde braun sind, ist es nicht klar, ob die Farbe oder die Tiere herausgegriffen wurden - Außerdem könnte mit "glöb" Vierfüßigkeit gemeint sein, womit auch die gesamte Extension abgedeckt wäre.) - ChisholmVsCarnap: dabei sind noch keine Irrtümer des Sprechers und keine Unbestimmtheit berücksichtigt.

Ca I
R. Carnap
Die alte und die neue Logik
In
Wahrheitstheorien, G. Skirbekk (Hg) Frankfurt 1996

Ca II
R. Carnap
Philosophie als logische Syntax
In
Philosophie im 20.Jahrhundert, Bd II, A. Hügli/P.Lübcke (Hg) Reinbek 1993

Ca IV
R. Carnap
Mein Weg in die Philosophie Stuttgart 1992

Ca IX
Rudolf Carnap
Wahrheit und Bewährung. Actes du Congrès International de Philosophie Scientifique fasc. 4, Induction et Probabilité, Paris, 1936
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977

Ca VI
R. Carnap
Der Logische Aufbau der Welt Hamburg 1998

CA VII = PiS
R. Carnap
Sinn und Synonymität in natürlichen Sprachen
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Ca VIII (= PiS)
R. Carnap
Über einige Begriffe der Pragmatik
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982
Rationale Rekonstruktion Quine XII 91
Def Rationale Rekonstruktion/Carnap/Quine: Konstruktion physikalistischer Aussagen aus Beobachtungs-, logischen und mengentheoretischen Begriffen. - QuineVsCarnap: Problem: wenn das erfolgreich gewesen wäre, hätte es viele solche Konstruktionen gegeben und jede wäre gleich befriedigend erschienen, wenn sie nur die physikalistischen Aussagen richtig dargestellt hätte - Rationale Rekonstruktion sollte zeigen, dass alle übrigen wissenschaftlichen Begriffe überflüssig sind. - Vs: Problem: Zuordnung von Sinnesqualitäten zu Raumzeit-Punkten klappt nicht. - Carnap später: nur Reduktionssätze statt Kontextdefinition.
XII 94
Vs: die rationale Rekonstruktion müsste ganze Theorien liefern statt übersetzter Sätze oder übersetzter Terme.
XII 99
Rationale Rekonstruktion/naturalisierte Erkenntnistheorie/Quine: die rationale Rekostruktion überlebt, indem sie als einfallsreiche Konstruktion Hinweise auf psychologische Prozesse gibt. Neu: dass wir uns der empirischen Psychologie frei bedienen können.


Quine I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Quine II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Quine III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Quine V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Quine VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Quine VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Quine VII (a)
W. V. A. Quine
On what there is
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (b)
W. V. A. Quine
Two dogmas of empiricism
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (c)
W. V. A. Quine
The problem of meaning in linguistics
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (d)
W. V. A. Quine
Identity, ostension and hypostasis
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (e)
W. V. A. Quine
New foundations for mathematical logic
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (f)
W. V. A. Quine
Logic and the reification of universals
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (g)
W. V. A. Quine
Notes on the theory of reference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (h)
W. V. A. Quine
Reference and modality
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (i)
W. V. A. Quine
Meaning and existential inference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Quine IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Quine X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Quine XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

Quine XIII
Willard Van Orman Quine
Quiddities Cambridge/London 1987
Realität Quine I 81
Reizbedeutung: dies ist die objektive Realität, die der Sprachforscher braucht. - Übersetzung schafft nicht Identität sondern Annäherung an Reizbedeutung.
XII 89
Realität/Welt/Russell/Quine: Russells Programm war, die Außenwelt als logisches Konstrukt aus Sinnesdaten darzustellen. Dem kam Carnaps „Aufbau“ am nächsten. Erkenntnistheorie/Geltung/Gültigkeit/QuineVsCarnap: Humes Problem (allgemeine Aussagen und Aussagen über Zukunft sind ungewiss, wenn sie als über Sinnesdaten oder Sinneseindrücke verstanden werden) ist bis heute ungelöst.
Carnap/Quine: seine Konstruktionen hätten ermöglicht, alle Sätze über die Welt in Sinnesdaten bzw. Beobachtungsbegriffe plus Logik und Mengenlehre zu übersetzen.
XII 90
QuineVsCarnap: die bloße Tatsache, dass ein Satz mit logischen, mengentheoretischen und Beobachtungstermen ausgedrückt ist, bedeutet nicht, dass er sich mit logischen und mengentheoretischen Mitteln aus Beobachtungssätzen beweisen ließe. ((s) Ausdrucksmittel sind keine Beweismittel. (> innen/außen, Beschreibungsebene, Zirkel).
Erkenntnistheorie/Quine: Pointe: die Wahrheiten über die Natur mit der vollen Autorität der unmittelbaren Erfahrung ausstatten zu wollen, ist ebenso zum Scheitern verurteilt wie die Rückführung der Wahrheiten der Mathematik auf die potentielle Einsichtigkeit der elementaren Logik. Siehe auch >Erkenntnistheorie, >Empirismus.

VI 17
Theorie/Wirklichkeit/Realität/Welt/Quine: wir geben in der philosophischen Theorie Demarkationslinien vor, wo sich in der Praxis keine wirklich scharfen Grenzen ziehen lassen. Es kommt immer noch darauf an, ob eine Theorie wie Bsp "Alle Raben sind schwarz" tatsächlich durch ein weißes Exemplar widerlegt würde, das hängt davon ab, wie wir uns in Ansehung der vagen Reizbedeutung des Wortes entscheiden würden.

Quine I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Quine II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Quine III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Quine V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Quine VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Quine VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Quine VII (a)
W. V. A. Quine
On what there is
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (b)
W. V. A. Quine
Two dogmas of empiricism
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (c)
W. V. A. Quine
The problem of meaning in linguistics
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (d)
W. V. A. Quine
Identity, ostension and hypostasis
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (e)
W. V. A. Quine
New foundations for mathematical logic
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (f)
W. V. A. Quine
Logic and the reification of universals
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (g)
W. V. A. Quine
Notes on the theory of reference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (h)
W. V. A. Quine
Reference and modality
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (i)
W. V. A. Quine
Meaning and existential inference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Quine IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Quine X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Quine XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

Quine XIII
Willard Van Orman Quine
Quiddities Cambridge/London 1987
Rechtfertigung Davidson McDowell I 37
Rechtfertigung/Davidson: nichts kann eine Überzeugung rechtfertigen, was nicht selber eine Überzeugung ist. Erfahrung kann Überzeugungen nicht rechtfertigen. Sie liegt außerhalb des Raums der Begriffe. Damit würden wir dem Mythos (des Gegebenen) verfallen. >Erfahrung, >Mythos des Gegebenen.

I 95
DavidsonVsCarnap: In der Philosophie hat man den Fehler gemacht anzunehmen, jegliche Rechtfertigung der empirischen Erkenntnis müsse auf die Sinneserfahrung zurückgehen.
I 96
Wenn das zutrifft, hat die Erkenntnistheorie keinen Bedarf an rein privaten subjektiven Gegenständen des Bewusstseins. Die Sinneserfahrung spielt zwar eine Hauptrolle bei dem kausalen Vorgang durch den Überzeugungen mit der Welt verbunden werden, doch es ist ein Fehler zu glauben, dass sie bei der Bestimmung des Inhalts dieser Überzeugungen eine erkenntnistheoretische Rolle spielt.

Davidson I
D. Davidson
Der Mythos des Subjektiven Stuttgart 1993

Davidson I (a)
Donald Davidson
"Tho Conditions of Thoughts", in: Le Cahier du Collège de Philosophie, Paris 1989, pp. 163-171
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (b)
Donald Davidson
"What is Present to the Mind?" in: J. Brandl/W. Gombocz (eds) The MInd of Donald Davidson, Amsterdam 1989, pp. 3-18
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (c)
Donald Davidson
"Meaning, Truth and Evidence", in: R. Barrett/R. Gibson (eds.) Perspectives on Quine, Cambridge/MA 1990, pp. 68-79
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (d)
Donald Davidson
"Epistemology Externalized", Ms 1989
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (e)
Donald Davidson
"The Myth of the Subjective", in: M. Benedikt/R. Burger (eds.) Bewußtsein, Sprache und die Kunst, Wien 1988, pp. 45-54
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson II
Donald Davidson
"Reply to Foster"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Davidson III
D. Davidson
Handlung und Ereignis Frankfurt 1990

Davidson IV
D. Davidson
Wahrheit und Interpretation Frankfurt 1990

Davidson V
Donald Davidson
"Rational Animals", in: D. Davidson, Subjective, Intersubjective, Objective, Oxford 2001, pp. 95-105
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005

McDowell I
John McDowell
Geist und Welt Frankfurt 2001

McDowell II
John McDowell
"Truth Conditions, Bivalence and Verificationism"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell
Reduktionismus Davidson Rorty IV 51
Synonymie/Davidson: Wenn es uns nicht gelingt, eine Synonymie zwischen Mikrostruktur und Makrostruktur (zwischen Sätzen der neurophysiologischen und der psychologischen Sprache) herzustellen, so sagt das nichts über "Irreduzibililität" (>Zurückführbakeit). Das Misslingen der Synonymie ist belanglos für die Wahrheit des Physikalismus.
Glüer II 130
Zweites Dogma/Quine/Davidson: Reduktionismus, die Überzeugung, jede sinnvolle Aussage sei äquivalent einer logischen Konstruktion aus Termen, die sich auf unmittelbare Erfahrung beziehen. - ((s) VsCarnap) - ((s) stattdessen Netzwerk mit rein logischen Wahrheiten im Zentrum.)

Davidson I
D. Davidson
Der Mythos des Subjektiven Stuttgart 1993

Davidson I (a)
Donald Davidson
"Tho Conditions of Thoughts", in: Le Cahier du Collège de Philosophie, Paris 1989, pp. 163-171
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (b)
Donald Davidson
"What is Present to the Mind?" in: J. Brandl/W. Gombocz (eds) The MInd of Donald Davidson, Amsterdam 1989, pp. 3-18
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (c)
Donald Davidson
"Meaning, Truth and Evidence", in: R. Barrett/R. Gibson (eds.) Perspectives on Quine, Cambridge/MA 1990, pp. 68-79
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (d)
Donald Davidson
"Epistemology Externalized", Ms 1989
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (e)
Donald Davidson
"The Myth of the Subjective", in: M. Benedikt/R. Burger (eds.) Bewußtsein, Sprache und die Kunst, Wien 1988, pp. 45-54
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson II
Donald Davidson
"Reply to Foster"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Davidson III
D. Davidson
Handlung und Ereignis Frankfurt 1990

Davidson IV
D. Davidson
Wahrheit und Interpretation Frankfurt 1990

Davidson V
Donald Davidson
"Rational Animals", in: D. Davidson, Subjective, Intersubjective, Objective, Oxford 2001, pp. 95-105
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005

Rorty I
Richard Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Rorty II
Richard Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Rorty II (b)
Richard Rorty
"Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (c)
Richard Rorty
Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (d)
Richard Rorty
Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (e)
Richard Rorty
Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (f)
Richard Rorty
"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (g)
Richard Rorty
"Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty III
Richard Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Rorty IV (a)
Richard Rorty
"is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (b)
Richard Rorty
"Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (c)
Richard Rorty
"Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (d)
Richard Rorty
"Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty V (a)
R. Rorty
"Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998

Rorty V (b)
Richard Rorty
"Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty V (c)
Richard Rorty
The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992)
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty VI
Richard Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000
Reduktionismus Quine Quine VII (b) 40
Reduktionismus/QuineVsCarnap: seine Raumzeit-Quadrupel setzen eine bewegungsarme Welt voraus - die Quadrupel vergrößern noch die Menge der allgemeinen Eigenschaften. - Raffiniertere Form des Reduktionismus: jedes Vorkommnis vergrößert entweder die Wahrscheinlichkeit (likelihood) einer Aussage oder schmälert sie.
Schiffer I 2
QuineVsReduktionismus: das Semantische kann wegen der Unbestimmtheit der Übersetzung nicht auf fundamentalere Tatsachen reduziert werden - daher sah er die ganze Semantik skeptisch.
Quine IV 412
Def Reduktionismus (radikale Form): ihm zufolge ist jeder einzelnen sinnvolle Ausdruck übersetzbar in einen Ausdruck über unmittelbare Erfahrung. QuineVsReduktionismus: radikale Form: fälschliche Übersetzbarkeit einzelner Beobachtungen in einzelne Ausdrücke. >HolismusVs.
Schwächere Form: weiterhin die Vorstellung: jeder (synthetischen) Aussage sei eindeutig ein bestimmter Bereich von Sinnesreizungen zugeordnet. (Fälschlich).
Vs:Reaktionen auf Sinnesreize sind bei Menschen nicht starr. (>“Superspartaner“/Putnam).
Two Dogmas: 1. Reduktionismus
2. Unterscheidung analytisch /synthetisch.

VII (b) 39
Radikaler Reduktionismus/Quine: 1. Bsp Carnaps Übersetzung in Sinnesdatensprache plus logische Notation plus höhere Mengenlehre. Empirismus/Quine: ist oft verschwenderisch in seiner Ontologie.
Carnap: war der erste Empirist, der konsequent reduzierte.
VII (b) 40
Seine Arbeit ist aber immer noch nur ein Fragment des ganzen Programms. Seine Raum Zeit Punkt Quadrupel setzen eine bewegungsarme Welt voraus ("laziest world"). Prinzip der geringsten Bewegung, soll der Leitfaden für eine Konstruktion einer Welt aus der Erfahrung sein.
QuineVsCarnap: erschien nicht zu bemerken, daß es seiner Behandlung physikalischer Objekte an Reduktion mangelte! Die Quadrupel maximieren und minimieren gewisse allgemeine Eigenschaften (over all features) und mit zunehmender Erfahrung werden die Wahrheitswerte im selben Sinn revidiert.
Aber das hilft nicht zu erkennen, wie eine Aussage der Form "Eigenschaft q ist an x,y,z,t" jemals in Carnaps ursprüngliche Sinnesdaten Sprache und Logik übersetzt werden könnte.
Problem: das "ist an" bleibt eine undefinierte Verbindung. Der Kanon zeigt uns, wie sie zu gebrauchen ist, aber nicht, wie wir sie eliminieren! Carnap hat das später anerkannt und nicht mehr verwendet.
Reduktionismus/Dogma/Quine: 2. Raffiniertere Form: jeder Äußerung ist ein einheitlicher Bereich von möglichen Sinneseindrücken assoziiert, so dass jedes Vorkommnis entweder die Wahrscheinlichkeit (likelihood) der Wahrheit der Aussage vergrößert
VII (b) 41
oder schmälert. Das ist natürlich in der Verifikationstheorie enthalten.
Quine These: (kommt von Carnaps "Aufbau" her): unsere Aussagen stehen vor dem Tribunal der Erfahrung nicht einzeln, sondern als ganzes Korpus. (>Quine-Duhem-These).

Quine I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Quine II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Quine III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Quine V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Quine VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Quine VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Quine VII (a)
W. V. A. Quine
On what there is
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (b)
W. V. A. Quine
Two dogmas of empiricism
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (c)
W. V. A. Quine
The problem of meaning in linguistics
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (d)
W. V. A. Quine
Identity, ostension and hypostasis
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (e)
W. V. A. Quine
New foundations for mathematical logic
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (f)
W. V. A. Quine
Logic and the reification of universals
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (g)
W. V. A. Quine
Notes on the theory of reference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (h)
W. V. A. Quine
Reference and modality
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (i)
W. V. A. Quine
Meaning and existential inference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Quine IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Quine X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Quine XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

Quine XIII
Willard Van Orman Quine
Quiddities Cambridge/London 1987

Schi I
St. Schiffer
Remnants of Meaning Cambridge 1987
Reize Quine I 66/67
Reiz: Beispiel href="https://www.philosophie-wissenschaft-kontroversen.de/details.php?id=223954&a=$a&autor=Quine&vorname=W.V.O.&thema=Gavagai">Gavagai: hier geht es um Reize, nicht um Kaninchen! -(siehe auch Probleme im Zusammenhang mit > Fälschung). - Überprüfung durch Gesellschaft.
I 67
Reizbedeutung: vorläufige Isolierung einzelner Sätze zur Überprüfung. VsCarnap: Vorteil: Einhorn/Kobold-Unterscheidung ohne Vorentscheidung über Zulässigkeit.
I 81
Reizbedeutung: objektive Realität, die der Sprachforscher braucht - Übersetzung, nicht Identität, sondern Annäherung an Reizbedeutung.
I 120f
Bleibende Sätze: Reizbedeutung spärlicher - entsprechend: Reizsynonymie: weniger erforschlich > VsAnalytizität.
I 126
Reizsynonymie verbessert durch Vergesellschaftung (Zustimmung) - ebenso Reizanalytizität: aber jetzt: 2+2=4 auf gleicher Stufe wie Es gibt schwarze Hunde. (Zustimmungsfähigkeit).
I 379
Reize sind nicht intensional.
I 402
Existenz: erwächst nicht aus der Dichotomie Einzelding/Universale. - Es kommt nicht darauf an, ob es sie gibt! Bsp Äquator/Nordpol. - Verknüpfung mit Reizen ist ein schwaches Argument für Vorrangstellung physikalischer Gegenstände, macht Termini aber allen Positionen zugänglich!
II 57
QuineVsSinnesqualitäten - Menschen sprechen und denken nicht über ihre Reize. - Es geht um Reiz und Reaktion.
V 48f
Reiz/Reaktion/Quine: dieser (polare) Gegensatz wird abgemildert durch den Begriff der Wahrnehmungsähnlichkeit (>Lust/Unlust).
V 49
Wahrnehmungsähnlichkeit: bezieht Hör-Ähnlichkeit von Wörtern mit ein - Wahrnehmungsähnlichkeit - Analyse sieht vom verschiedenen Ursprung ab. - Reiz-Reaktions--Analyse nicht.

Quine I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Quine II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Quine III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Quine V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Quine VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Quine VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Quine VII (a)
W. V. A. Quine
On what there is
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (b)
W. V. A. Quine
Two dogmas of empiricism
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (c)
W. V. A. Quine
The problem of meaning in linguistics
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (d)
W. V. A. Quine
Identity, ostension and hypostasis
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (e)
W. V. A. Quine
New foundations for mathematical logic
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (f)
W. V. A. Quine
Logic and the reification of universals
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (g)
W. V. A. Quine
Notes on the theory of reference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (h)
W. V. A. Quine
Reference and modality
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (i)
W. V. A. Quine
Meaning and existential inference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Quine IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Quine X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Quine XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

Quine XIII
Willard Van Orman Quine
Quiddities Cambridge/London 1987
Rylesche Vorfahren Sellars I 81ff
Def Rylesche Vorfahren/Sellars: Bsp Primitive Sprache, Wortschatz für öffentliche Eigenschaften öffentlicher Gegenstände, Konjunktion, Disjunktion, Negation und Quantifikation, so wie vor allem auch der subjunktive Konditional. Außerdem Vagheit und Offenheit. Intersubjektivität/SellarsVs: These, das eine intersubjektive Sprache eine Rylesche Sprache sein müsste. - Carnap: die Ressourcen für eine intersubjektive Sprache lassen sich aus der formalen Logik gewissen. - SellarsVsCarnap - Sellars pro Ryle: Gedanken sind eine Kurzform für hypothetische und gemischt kategorisch- hypothetische Aussagen über Verhalten.
I 93
Def Rylesche Sprache/Sellars: behavioristische Sprache, die auf das nicht-theoretische Vokabular einer behavioristischen Psychologie eingeschränkt ist. - ((s) Also nichts Unbeobachtbares).
I 105f
Rylesche Sprache/Rylesche Vorfahren/Sellars: tatsächlich Erklärung, neue Sprache - mehr als nur Code: Begriffsgefüge öffentliche Gegenstände in Raum und Zeit. - Sprache der Eindrücke: verkörpert die Entdeckung, dass es solche Dinge gibt, sie ist aber nicht eigens auf sie zugeschnitten. (Einzeldinge keine vorgängigen Gegenstände des Denkens).

Sellars I
Wilfrid Sellars
Der Empirismus und die Philosophie des Geistes Paderborn 1999

Sellars II
Wilfred Sellars
Science, Perception, and Reality, London 1963
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977
Semantischer Aufstieg Stroud I 213
Semantischer Aufstieg/Quine: Erwähnung statt Gebrauch - Übergang von der inhaltlichen zur formalen Redeweise. - Dabei geht es immer noch um Realität und nicht allein um Sprache. - Bsp "Wombat" trifft zu (ist wahr von) einigen Lebewesen. - VsCarnap: das sind nicht "externe" Fragen!

Stroud I
B. Stroud
The Significance of philosophical scepticism Oxford 1984
Skeptizismus Carnap Stroud I 170
CarnapVsSkeptizismus/Sinn/sinnvoll/Sprache/Empirie/Verifikation/Verifikationismus/Stroud: Carnap: These: wir können überhaupt nur etwas verstehen oder mit unseren Äußerungen etwas meinen, wenn entsprechende Sinneserfahrungen für uns möglich sind - wenn wir die Wahrheit entsprechender Sätze bestimmen können. - Dann müssen wir eine Sphäre bestimmen, innerhalb derer das möglich ist.
Stroud I 173
Skeptizismus/Carnap/Stroud: d.h. aber noch nicht, daß der Skeptizismus falsch ist. Aber: Bsp der Satz: "Niemand wird je wissen, ob __." Hier müßte das "__" von einem Ausdruck gefüllt werden, der nur sinnlos sein kann, weil unverifizierbar - Sinnlos: weder wahr noch falsch - dann wäre die Frage "Gibt es äußere Dinge?" sinnlos, weil weder wahr noch falsch. - Dagegen wohl aber sinnvoll: interne Fragen: Existenzfragen innerhalb eines Wissensgebiets. - Innerhalb eines Wissensgebiets: kann derselbe Satz gestellt werden - d.h. die Syntax ist nicht ausschlaggebend. - Sinn: etwas das wahr ist, kann nicht zu etwas im Widerspruch stehen, das sinnlos ist. - CarnapVsSkeptizismus: als ganzes sinnlos, weil nicht zu überprüfen.
I 179
Descartes: hat dieselbe Begründung für die Wahrheit des Skeptizismus wie Carnap für seine Sinnlosigkeit: die fehlende Überprüfbarkeit empirischer Existenzbehauptungen.
Stroud I 187
CarnapVsSekptizismus: der traditionelle philosophische Skeptizismus (extern) ist eigentlich eine "praktische" Frage über die Wahl des linguistischen Rahmens (Bezugssystems) - Wissen/Carnap: Zwei Bestandteile. 1. Erfahrung - 2. Linguistischer Rahmen (Bezugssystem), innerhalb dessen wir die Erfahrung verstehen.
I 188
Die einzige theoretische Frage ist die nach den Regeln des Systems. - Muttersprache/Carnap: haben wir nicht gewählt - daher schlägt sich in ihr auch keine These über die Existenz der Außenwelt nieder. - Entscheidung: ob wir fortfahren, sie zu gebrauchen. - Problem: weil es eine Entscheidung ist, gibt es keine objektiven Tatsachen, die sie entscheiden.
Stroud I 191
Skeptizismus/Bezugssystem/StroudVsCarnap: führt ein "wir" ein und Erfahrung als etwas, das uns zustößt - Daß wir existieren und Erfahrung haben, kann man nicht einfach als eine "interne" Wahrheit der Dingsprache angesehen werden.
Stroud I 193ff
StroudVsCarnap: führt entweder zum Idealismus, oder metaphysischen Realismus oder Skeptizismus, was er alles drei ablehnt - wegen der Sinnlosigkeit externer Fragen.

Ca I
R. Carnap
Die alte und die neue Logik
In
Wahrheitstheorien, G. Skirbekk (Hg) Frankfurt 1996

Ca II
R. Carnap
Philosophie als logische Syntax
In
Philosophie im 20.Jahrhundert, Bd II, A. Hügli/P.Lübcke (Hg) Reinbek 1993

Ca IV
R. Carnap
Mein Weg in die Philosophie Stuttgart 1992

Ca IX
Rudolf Carnap
Wahrheit und Bewährung. Actes du Congrès International de Philosophie Scientifique fasc. 4, Induction et Probabilité, Paris, 1936
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977

Ca VI
R. Carnap
Der Logische Aufbau der Welt Hamburg 1998

CA VII = PiS
R. Carnap
Sinn und Synonymität in natürlichen Sprachen
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Ca VIII (= PiS)
R. Carnap
Über einige Begriffe der Pragmatik
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Stroud I
B. Stroud
The Significance of philosophical scepticism Oxford 1984
Sprachregeln Chisholm II 68/69
Sprachregeln/Carnap: a) worauf "Quadrat" zutrifft, ist ein Quadrat, b) worauf "Rechteck" zutrifft, ist ein Rechteck, c) Worauf "Quadrat" zutrifft, ist ein Rechteck. - Bedeutungspostulate ermöglichen den Schritt nach c) - Erwähnung/Gebrauch/Carnap: im Bedeutungspostulat werden die Ausdrücke nicht erwähnt sondern nur gebraucht. - "(x)(Fx >Gx)" ist ein Bedeutungspostulat von S" ist eine Aussage über "F" und "G" in S. - ChisholmVsCarnap: Tarski: links ist eine notwendige Bedingung für die Wahrheit des rechts stehenden Ausdrucks: das bezieht sich nicht auf Sprachregeln, sondern auf Nichtsprachliches. - Kein Satz ist allein aufgrund des Gebrauchs wahr.

Sauer, W. Über das Analytische und das synthetische Apriori bei Chisholm. In: M.David/L. Stubenberg (Hg) Philosophische Aufsätze zu Ehren von R.M. Chisholm Graz 1986

Chisholm I
R. Chisholm
Die erste Person Frankfurt 1992

Chisholm II
Roderick Chisholm

In
Philosophische Aufsäze zu Ehren von Roderick M. Ch, Marian David/Leopold Stubenberg Amsterdam 1986

Chisholm III
Roderick M. Chisholm
Erkenntnistheorie Graz 2004
Stellvertreter Geach I 199f
Variable/Kennzeichnung/Stellvertreter/GeachVsCarnap: in seinen Regeln für Kennzeichnungen Bsp "" __ __ (ix)(. . x . . ) __ __" usw. fungieren die Striche nicht, wie Carnap glaubt, als Leerstellen (Stellvertreter) sondern als Variablen! - Carnap denkt aber, wenn er sie umbenennt, vermiede er seine Probleme mit Variablen.
I 224
"Stehen für"/Geach: gar kein Unterschied, ob ich sage, ein Prädikat "steht für" eine Eigenschaft oder sei ihr Name.

Gea I
P.T. Geach
Logic Matters Oxford 1972
Synonymie Carnap Quine XII 36
Def Gleichheit von Eigenschaften/Carnap: (Meaning and Necessity): zwei Sätze schreiben dieselbe Eigenschaft zu, wenn sie nicht nur für jede Wahl von x denselben WW haben, sondern wenn dies notwendig und analytisch kraft Bedeutungsgleichheit (Synonymie) der Fall ist. QuineVsCarnap/QuineVsSynonymie: Problem: es ist ja schon schwer in einer fremden Sprache (oder bei der Sprache des Kindes) sicher zu sein, was dort ein Gegenstand sein soll.
Außerdem:
Synonymie/QuineVsCarnap: der Begriff der Synonymie ist überhaupt unklar.


Ca I
R. Carnap
Die alte und die neue Logik
In
Wahrheitstheorien, G. Skirbekk (Hg) Frankfurt 1996

Ca II
R. Carnap
Philosophie als logische Syntax
In
Philosophie im 20.Jahrhundert, Bd II, A. Hügli/P.Lübcke (Hg) Reinbek 1993

Ca IV
R. Carnap
Mein Weg in die Philosophie Stuttgart 1992

Ca IX
Rudolf Carnap
Wahrheit und Bewährung. Actes du Congrès International de Philosophie Scientifique fasc. 4, Induction et Probabilité, Paris, 1936
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977

Ca VI
R. Carnap
Der Logische Aufbau der Welt Hamburg 1998

CA VII = PiS
R. Carnap
Sinn und Synonymität in natürlichen Sprachen
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Ca VIII (= PiS)
R. Carnap
Über einige Begriffe der Pragmatik
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Quine I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Quine II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Quine III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Quine V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Quine VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Quine VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Quine VII (a)
W. V. A. Quine
On what there is
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (b)
W. V. A. Quine
Two dogmas of empiricism
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (c)
W. V. A. Quine
The problem of meaning in linguistics
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (d)
W. V. A. Quine
Identity, ostension and hypostasis
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (e)
W. V. A. Quine
New foundations for mathematical logic
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (f)
W. V. A. Quine
Logic and the reification of universals
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (g)
W. V. A. Quine
Notes on the theory of reference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (h)
W. V. A. Quine
Reference and modality
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (i)
W. V. A. Quine
Meaning and existential inference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Quine IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Quine X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Quine XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

Quine XIII
Willard Van Orman Quine
Quiddities Cambridge/London 1987
Syntax Carnap Tugendhat III 207ff
Syntax/Carnap: alle philosophischen Probleme gehören zur Syntax.
III 209
TugendhatVsCarnap: dann können die Sätze von nichts handeln. - Sie müssen selbst physikalische Sachverhalte sein.
III 211
Wissenschaft/Tugendhat: Grundbegriff: > href="https://www.philosophie-wissenschaft-kontroversen.de/gesamtliste.php?thema=Beobachtbarkeit">Beobachtbarkeit. - Das ist der logischen Syntax nicht zugänglich. - So entstand der >Behaviorismus, um die Sätze, die der Syntax nicht zugänglich sind, einer empirischen Wissenschaft zugänglich zu machen.

Ca I
R. Carnap
Die alte und die neue Logik
In
Wahrheitstheorien, G. Skirbekk (Hg) Frankfurt 1996

Ca II
R. Carnap
Philosophie als logische Syntax
In
Philosophie im 20.Jahrhundert, Bd II, A. Hügli/P.Lübcke (Hg) Reinbek 1993

Ca IV
R. Carnap
Mein Weg in die Philosophie Stuttgart 1992

Ca IX
Rudolf Carnap
Wahrheit und Bewährung. Actes du Congrès International de Philosophie Scientifique fasc. 4, Induction et Probabilité, Paris, 1936
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977

Ca VI
R. Carnap
Der Logische Aufbau der Welt Hamburg 1998

CA VII = PiS
R. Carnap
Sinn und Synonymität in natürlichen Sprachen
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Ca VIII (= PiS)
R. Carnap
Über einige Begriffe der Pragmatik
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Tu I
E. Tugendhat
Vorlesungen zur Einführung in die Sprachanalytische Philosophie Frankfurt 1976

Tu II
E. Tugendhat
Philosophische Aufsätze Frankfurt 1992
Systeme Feyerabend Feyerabend I 242
Carnap/Feyerabend: Der Physiker nimmt an, dass die Welt nur widerspruchsfreie theoretische Systeme enthält. FeyerabendVsCarnap: Nun ist die einzige Möglichkeit, zu entscheiden, ob eine bestimmte Eigenschaft für die Wissenschaft notwendig ist, eine funktionale Untersuchung post festum. Das führt geradewegs zur Geschichte zurück, die die Daten für eine solche Untersuchung liefert. Man hat keine Möglichkeit, ein bestimmtes vorgeschlagenes System zu beurteilen.

Feyerabend I
Paul Feyerabend
Wider den Methodenzwang Frankfurt 1997

Feyerabend II
P. Feyerabend
Erkenntnis für freie Menschen Frankfurt 1979
Theoretische Termini Putnam I 48
Theoretische Termini/TT/PutnamVsPositivismus: die theoretischen Termini haben nicht verschiedene Bedeutungen in verschiedenen Theorien. - Die semantischen Begriffe sind transtheoretisch. - VsCarnap: der rein syntaktische Positivismus kann nicht ausdrücken, dass eine formale Sprache erfolgreich ist, wenn sie einem vernünftigen Maß an Wahrscheinlichkeit über Sachverhalte entspricht.

Putnam I
Hilary Putnam
Von einem Realistischen Standpunkt
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Frankfurt 1993

Putnam I (a)
Hilary Putnam
Explanation and Reference, In: Glenn Pearce & Patrick Maynard (eds.), Conceptual Change. D. Reidel. pp. 196--214 (1973)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (b)
Hilary Putnam
Language and Reality, in: Mind, Language and Reality: Philosophical Papers, Volume 2. Cambridge University Press. pp. 272-90 (1995
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (c)
Hilary Putnam
What is Realism? in: Proceedings of the Aristotelian Society 76 (1975):pp. 177 - 194.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (d)
Hilary Putnam
Models and Reality, Journal of Symbolic Logic 45 (3), 1980:pp. 464-482.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (e)
Hilary Putnam
Reference and Truth
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (f)
Hilary Putnam
How to Be an Internal Realist and a Transcendental Idealist (at the Same Time) in: R. Haller/W. Grassl (eds): Sprache, Logik und Philosophie, Akten des 4. Internationalen Wittgenstein-Symposiums, 1979
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (g)
Hilary Putnam
Why there isn’t a ready-made world, Synthese 51 (2):205--228 (1982)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (h)
Hilary Putnam
Pourqui les Philosophes? in: A: Jacob (ed.) L’Encyclopédie PHilosophieque Universelle, Paris 1986
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (i)
Hilary Putnam
Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (k)
Hilary Putnam
"Irrealism and Deconstruction", 6. Giford Lecture, St. Andrews 1990, in: H. Putnam, Renewing Philosophy (The Gifford Lectures), Cambridge/MA 1992, pp. 108-133
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam II
Hilary Putnam
Repräsentation und Realität Frankfurt 1999

Putnam III
Hilary Putnam
Für eine Erneuerung der Philosophie Stuttgart 1997

Putnam IV
Hilary Putnam
"Minds and Machines", in: Sidney Hook (ed.) Dimensions of Mind, New York 1960, pp. 138-164
In
Künstliche Intelligenz, Walther Ch. Zimmerli/Stefan Wolf Stuttgart 1994

Putnam V
Hilary Putnam
Vernunft, Wahrheit und Geschichte Frankfurt 1990

Putnam VI
Hilary Putnam
"Realism and Reason", Proceedings of the American Philosophical Association (1976) pp. 483-98
In
Truth and Meaning, Paul Horwich Aldershot 1994

Putnam VII
Hilary Putnam
"A Defense of Internal Realism" in: James Conant (ed.)Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990 pp. 30-43
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994

SocPut I
Robert D. Putnam
Bowling Alone: The Collapse and Revival of American Community New York 2000
Theorien Putnam VI 389
Theorie/Putnam: frühere Theorien sind Grenzfälle (limiting cases, Spezialfälle) späterer Theorien. - Das ist Konvergenz. - Das erklärt auch, warum theoretische Termini (TT) ihre Referenz behalten.
VI 392
Ideale Theorie/Putnam: wenn wir die Erfüllungsrelation als unintendiert erkennen können, ist es sinnlos zu sagen, daß sogar die ideale Theorie "in Wirklichkeit" falsch sein könnte.
I (a) 49
Bedeutung/Theorie/PutnamVsCarnap/VsPositivismus: die Theorie bestimmt nicht die Bedeutung. - Sonst würde der Begriff Gravitation sich ändern, wenn ein 10. Planet entdeckt würde. - Außerdem verlangen die Positivisten, dass die Theorie auch von allen Zusatzannahmen abhängig ist, sonst würde das Schema von Theorie und Voraussage zusammenbrechen.
I (b) 63
Theorie/Putnam: zwei Theorien müssen nicht gleichbedeutende Begriffe haben, sondern nur gleiche Referenz.
I (c) 97
Wahrheit/Logik/Putnam: die Bedeutung von "wahr" und der Junktoren ist nicht durch deren formale Logik festgelegt - > Holismus. - >Quine: die Unterscheidung zwischen der ganzen Theorie und Bedeutungen von einzelnen Aussagen ist nutzlos.

Putnam I
Hilary Putnam
Von einem Realistischen Standpunkt
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Frankfurt 1993

Putnam I (a)
Hilary Putnam
Explanation and Reference, In: Glenn Pearce & Patrick Maynard (eds.), Conceptual Change. D. Reidel. pp. 196--214 (1973)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (b)
Hilary Putnam
Language and Reality, in: Mind, Language and Reality: Philosophical Papers, Volume 2. Cambridge University Press. pp. 272-90 (1995
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (c)
Hilary Putnam
What is Realism? in: Proceedings of the Aristotelian Society 76 (1975):pp. 177 - 194.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (d)
Hilary Putnam
Models and Reality, Journal of Symbolic Logic 45 (3), 1980:pp. 464-482.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (e)
Hilary Putnam
Reference and Truth
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (f)
Hilary Putnam
How to Be an Internal Realist and a Transcendental Idealist (at the Same Time) in: R. Haller/W. Grassl (eds): Sprache, Logik und Philosophie, Akten des 4. Internationalen Wittgenstein-Symposiums, 1979
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (g)
Hilary Putnam
Why there isn’t a ready-made world, Synthese 51 (2):205--228 (1982)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (h)
Hilary Putnam
Pourqui les Philosophes? in: A: Jacob (ed.) L’Encyclopédie PHilosophieque Universelle, Paris 1986
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (i)
Hilary Putnam
Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (k)
Hilary Putnam
"Irrealism and Deconstruction", 6. Giford Lecture, St. Andrews 1990, in: H. Putnam, Renewing Philosophy (The Gifford Lectures), Cambridge/MA 1992, pp. 108-133
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam II
Hilary Putnam
Repräsentation und Realität Frankfurt 1999

Putnam III
Hilary Putnam
Für eine Erneuerung der Philosophie Stuttgart 1997

Putnam IV
Hilary Putnam
"Minds and Machines", in: Sidney Hook (ed.) Dimensions of Mind, New York 1960, pp. 138-164
In
Künstliche Intelligenz, Walther Ch. Zimmerli/Stefan Wolf Stuttgart 1994

Putnam V
Hilary Putnam
Vernunft, Wahrheit und Geschichte Frankfurt 1990

Putnam VI
Hilary Putnam
"Realism and Reason", Proceedings of the American Philosophical Association (1976) pp. 483-98
In
Truth and Meaning, Paul Horwich Aldershot 1994

Putnam VII
Hilary Putnam
"A Defense of Internal Realism" in: James Conant (ed.)Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990 pp. 30-43
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994

SocPut I
Robert D. Putnam
Bowling Alone: The Collapse and Revival of American Community New York 2000
Two Dogmas Davidson Glüer II 121 ff
Inkommensurabilität setzt Trennung Schema/Inhalt (3.Dogma) voraus. Schema/Inhalt/Davidson: (Drittes Dogma): Schema: Sprache bei Quine - Inhalt: "empirische Bedeutung" bei Quine.
Glüer II 129
2. Dogma/Quine/Davidson: Reduktionismus, die Überzeugung, jede sinnvolle Aussage sei Äquivalent einer logischen Konstruktion aus Termen, die sich auf unmittelbare Erfahrung beziehen. - ((s) VsCarnap) - ((s) Carnap: stattdessen Netzwerk mit rein logischen Wahrheiten im Zentrum.)

Davidson I
D. Davidson
Der Mythos des Subjektiven Stuttgart 1993

Davidson I (a)
Donald Davidson
"Tho Conditions of Thoughts", in: Le Cahier du Collège de Philosophie, Paris 1989, pp. 163-171
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (b)
Donald Davidson
"What is Present to the Mind?" in: J. Brandl/W. Gombocz (eds) The MInd of Donald Davidson, Amsterdam 1989, pp. 3-18
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (c)
Donald Davidson
"Meaning, Truth and Evidence", in: R. Barrett/R. Gibson (eds.) Perspectives on Quine, Cambridge/MA 1990, pp. 68-79
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (d)
Donald Davidson
"Epistemology Externalized", Ms 1989
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (e)
Donald Davidson
"The Myth of the Subjective", in: M. Benedikt/R. Burger (eds.) Bewußtsein, Sprache und die Kunst, Wien 1988, pp. 45-54
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson II
Donald Davidson
"Reply to Foster"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Davidson III
D. Davidson
Handlung und Ereignis Frankfurt 1990

Davidson IV
D. Davidson
Wahrheit und Interpretation Frankfurt 1990

Davidson V
Donald Davidson
"Rational Animals", in: D. Davidson, Subjective, Intersubjective, Objective, Oxford 2001, pp. 95-105
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005
Two Dogmas Esfeld I 50ff
Two Dogmas/QuineVsCarnap: Erfahrung kann nicht einzelne Aussagen bestätigen. Die Wissenschaft ist sowohl von Sprache als auch von Erfahrung abhängig, aber das ist nicht in einzelne Sätze zurückzuverfolgen (>System). Auch logische Wahrheiten können entkräftet werden! Ohne Trennung analytisch/synthetisch: Bestätigung breitet sich über das ganze System aus.

Es I
M. Esfeld
Holismus Frankfurt/M 2002
Variablen Geach I 198f
Variable/Kennzeichnung/Stellvertreter/GeachVsCarnap: in seinen Regeln für Kennzeichnungen Bsp "" __ __ (ix)(. . x . . ) __ __" usw. fungieren die Striche nicht, wie Carnap glaubt als Leerstellen (Stellvertreter) sondern als Variablen! - Carnap denkt aber, wenn er sie umbenennt, vermiede er seine Probleme mit Variablen.
I 199, 200
Variablen/Konstanten/GeachVsCarnap: Carnap unterschiedet gar nicht so zwischen ihnen, wie er selber meint: Bsp Carnap: "Wenn "Q" eine Konstante pr (bestimmt oder unbestimmt) ist, dann sind von "Q(x)" die Sätze "Q(Prag)" (Stadt), "Q(a)" usw. gleichermaßen ableitbar." Geach: "bestimmt oder unbestimmt", zeigt, dass die angebliche "Konstante pr" als Variable gebraucht wird.
Lösung: "Für alle "Q", wenn..." - aber dann haben wir eine Variable " "Q" ", die Anführungszeichen als Teil ihrer selbst enthält.
I 201
Freie Variablen/Strawson: Bsp (A) In "x ist ein Mensch" ist "x" eine freie Variable. - Hier kommt "x" nicht als freie Variable vor - denn, weil "x" ist "x ist ein Mensch" als freie Variable vorkommt, ist der Satz (A) wahr. - Wenn (A) eine freie Variable enthielte, wäre es keine Aussage, sondern eine Aussagenfunktion.
I 203
Gebundene Variable/Gebrauch/Erwähnung/Geach: in Bsp "x ist ein Mensch" wird "x" gebraucht, daher ist es eine gebundene Variable! (Gebunden durch die Anführungszeichen). - Gleichzeitig ist der Ausdruck deswegen Name einer Kennzeichnung, auch wenn sie nichts bezeichnet. (>Benennen / >Bezeichnen). - Namen bezeichnen nichts.

Gea I
P.T. Geach
Logic Matters Oxford 1972
Verifikation Carnap Stroud I 196
Bewährung Carnap: Korrespondenz zwischen Satz und Wirklichkeit. - Verifizierbarkeit muss zur Bewährungsfähigkeit abgeschwächt werden.
Stroud I 198
Skeptizismus/Verifikationsprinzip/StroudVsCarnap: führt keine Unterscheidung ein, die wir nicht schon vorher gehabt hätten. - Ob das Verifikationsprinzip selbst notwendig ist hängt davon ab, wie es eingeführt wird. - Aber selbst dann wird es so zwischen sinnvoll und sinnlos unterscheiden, wie wir das bisher tun. - ((s) Falsche Einführung/(s): mit dem Hintergedanken etwas zu liefern, was wir vorher schon wissen.)

Ca I
R. Carnap
Die alte und die neue Logik
In
Wahrheitstheorien, G. Skirbekk (Hg) Frankfurt 1996

Ca II
R. Carnap
Philosophie als logische Syntax
In
Philosophie im 20.Jahrhundert, Bd II, A. Hügli/P.Lübcke (Hg) Reinbek 1993

Ca IV
R. Carnap
Mein Weg in die Philosophie Stuttgart 1992

Ca IX
Rudolf Carnap
Wahrheit und Bewährung. Actes du Congrès International de Philosophie Scientifique fasc. 4, Induction et Probabilité, Paris, 1936
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977

Ca VI
R. Carnap
Der Logische Aufbau der Welt Hamburg 1998

CA VII = PiS
R. Carnap
Sinn und Synonymität in natürlichen Sprachen
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Ca VIII (= PiS)
R. Carnap
Über einige Begriffe der Pragmatik
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Stroud I
B. Stroud
The Significance of philosophical scepticism Oxford 1984
Verifikation Danto I 80
Heidegger/VsHeidegger/DantoVsCarnap/Danto: Heideggers "Das Nichts nichtet" ist keineswegs unverifizierbar. Wir alle kennen es als Existenzangst.

Danto I
A. C. Danto
Wege zur Welt München 1999

Danto III
Arthur C. Danto
Nietzsche als Philosoph München 1998

Danto VII
A. C. Danto
The Philosophical Disenfranchisement of Art (Columbia Classics in Philosophy) New York 2005
Verstehen Putnam VI 394
Verstehen/Wahrheitsbedingungen/Dummett/Putnam: Dummett und ich sind uns einig, dass man Verstehen nicht als Kenntnis der Wahrheitsbedingungen behandeln kann. - Putnam: eine Theorie des Verstehens könnte nicht die gesamte Bedeutungstheorie sein.
VI 400
Das geht alles aber nur mit einem verifikationistischen Ansatz von Verstehen. - Nicht mit einem wahrheits-konditionalen. - Daher ist der Gebrauch schon erklärt!
Putnam V 38ff
Verstehen/Putnam: die Phänomene machen nicht das Verständnis aus, sondern die Fähigkeit, Sätze anzuwenden - Verstehen ist kein Ereignis. - ((s) Sonst wäre es im nächsten Moment verloren). - Putnam: Verstehen ist eine Fähigkeit. - Vorstellung hilft nicht, Sätze richtig zu gebrauchen. - Keine Menge von Vorstellungsbildern ist für das Verstehen konstitutiv oder notwendig.
V 175
Wahrheit/Verstehen/Tarski/Putnam: Problem: wir verstehen nicht was es heißt "Schnee ist weiß" zu verstehen. - Wir wissen nicht, was der andere für Maßstäbe an Wahrheit legt.
I (a) 31
Verstehen/PutnamVsCarnap: ist nicht bloß Wissen. - Auch die richtige Beziehung zu ausgezeichneten Situationen ist notwendig. - (>Kausaltheorie der Referenz, Kausaltheorie des Wissens).

Putnam I
Hilary Putnam
Von einem Realistischen Standpunkt
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Frankfurt 1993

Putnam I (a)
Hilary Putnam
Explanation and Reference, In: Glenn Pearce & Patrick Maynard (eds.), Conceptual Change. D. Reidel. pp. 196--214 (1973)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (b)
Hilary Putnam
Language and Reality, in: Mind, Language and Reality: Philosophical Papers, Volume 2. Cambridge University Press. pp. 272-90 (1995
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (c)
Hilary Putnam
What is Realism? in: Proceedings of the Aristotelian Society 76 (1975):pp. 177 - 194.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (d)
Hilary Putnam
Models and Reality, Journal of Symbolic Logic 45 (3), 1980:pp. 464-482.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (e)
Hilary Putnam
Reference and Truth
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (f)
Hilary Putnam
How to Be an Internal Realist and a Transcendental Idealist (at the Same Time) in: R. Haller/W. Grassl (eds): Sprache, Logik und Philosophie, Akten des 4. Internationalen Wittgenstein-Symposiums, 1979
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (g)
Hilary Putnam
Why there isn’t a ready-made world, Synthese 51 (2):205--228 (1982)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (h)
Hilary Putnam
Pourqui les Philosophes? in: A: Jacob (ed.) L’Encyclopédie PHilosophieque Universelle, Paris 1986
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (i)
Hilary Putnam
Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (k)
Hilary Putnam
"Irrealism and Deconstruction", 6. Giford Lecture, St. Andrews 1990, in: H. Putnam, Renewing Philosophy (The Gifford Lectures), Cambridge/MA 1992, pp. 108-133
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam II
Hilary Putnam
Repräsentation und Realität Frankfurt 1999

Putnam III
Hilary Putnam
Für eine Erneuerung der Philosophie Stuttgart 1997

Putnam IV
Hilary Putnam
"Minds and Machines", in: Sidney Hook (ed.) Dimensions of Mind, New York 1960, pp. 138-164
In
Künstliche Intelligenz, Walther Ch. Zimmerli/Stefan Wolf Stuttgart 1994

Putnam V
Hilary Putnam
Vernunft, Wahrheit und Geschichte Frankfurt 1990

Putnam VI
Hilary Putnam
"Realism and Reason", Proceedings of the American Philosophical Association (1976) pp. 483-98
In
Truth and Meaning, Paul Horwich Aldershot 1994

Putnam VII
Hilary Putnam
"A Defense of Internal Realism" in: James Conant (ed.)Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990 pp. 30-43
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994

SocPut I
Robert D. Putnam
Bowling Alone: The Collapse and Revival of American Community New York 2000

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in Auseinandersetzungen folgender wissenschaftlicher Lager:
Begriff/
Autor/Ismus
Pro/Versus
Eintrag
Literatur
Ramsey-Satz VsCarnap Versus I 56
FraassenVsRamsey-Satz/FraassenVsCarnap/FraassenVsCraig - VsTrennung Beobachtungssprache/Theoriesprache - irrelevante technische Fragen - Vssyntaktische Darstellung von Theorien - FraassenVsSprachabhängigkeit.
Theoriespr/Beobspr VsCarnap Versus Fraassen I 56
FraassenVsRamsey-Satz/FraassenVsCarnap/FraassenVsCraig - VsTrennung Beobachtuntungssprache/Theoriesprache - irrelevante technische Fragen - Vssyntaktische Darstellung von Theorien - FraassenVsSprachabhängigkeit.

Fr I
B. van Fraassen
The Scientific Image Oxford 1980

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 8 Thesen von Autoren des zentralen Fachgebiets.
Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Eintrag
Literatur
Dingsprache Carnap, R. Stroud I 185
Dingsprache/Carnap: in ihr kann die Frage nach der Existenz der Dinge (Dingwelt) formuliert werden. Aber das heißt nicht, daß der Satz "Es gibt äußere Dinge" sinnlos wäre. Alternative zur Dingsprache: phänomenale Sprache.
I 191
Daß wir existieren und Erfahrungen haben, kann nicht einfach als eine "interne" Wahrheit der Dingsprache angesehen werden.
I 192
1. zu welchem System gehört Carnaps These, daß Existenzbehauptungen in der Dingsprache weder wahr noch falsch sind? 2. was drückt die These dann überhaupt aus?
I 193
Sprache/Gegenstand/Stroud: die Dinge waren schon lange da, bevor Sprache in der Welt entstand. Und das ist wiederum etwas, was wir "intern" in der Dingsprache wissen. StroudVsCarnap: dann ist seine These, verstanden als der Sprache "intern", falsch. Sie widerspricht dem, was wir schon als Wissen über uns und die äußeren Dinge annehmen.
CarnapVsVs: würde sagen, daß man seine These natürlich nicht "empirisch" und nicht der Dingsprache "intern" auffassen darf.
Carnap/Stroud: seine These ist eine Version der "Kopernikanischen Wende" von Kant. Und er erlangt sie aus denselben Gründen wie Kant: ohne sie hätten wir keine Erklärung, wie ist’s möglich, daß wir überhaupt etwas wissen.
I 197
Bezugssystem/Rahmen/StroudVsCarnap: zu welchem Rahmen gehört Carnaps These, daß keine Sätze über äußere Gegenstände wahr oder falsch unabhängig von der Wahl eines Bezugssystems (Sprache) sind?

Stroud I
B. Stroud
The Significance of philosophical scepticism Oxford 1984
Extensionalität Carnap, R. VI XXI
Extensionalitätsthese/Carnap: (1928):These alle Aussagen sind extensional. Selbstkritik VsCarnap: (1961) ist in dieser Form nicht richtig.
Neu: schwächere Form: jede nichtï·"extensionale Aussage ist in eine logisch äquivalente Aussage in einer extensionalen Sprache übersetzbar.
glau Carnap, R. Schurz I 219
Glau/CarnapVsGoodman: Bsp Carnap: These: nur qualitative Prädikate sind induzierbar (projizierbar) "glau" ist ein Def "positionales" Prädikat: es nimmt in seiner Definition auf den Zeitpunkt t0 Bezug - GoodmanVsCarnap: man kann eine gleichermaßen ausdrucksstarke Sprache mit grot/rün als Grundprädikaten einführen - SchurzVsCarnap: positional/qualitativ kann man durch Unterschied in ostensiver Erlernbarkeit unterscheiden - Induktion/Goodman: Lösung: bei Induktion müssen wir wissen, was konstant blieb - das sind die qualitativen Merkmale - "grot" bleibt beim Wechsel konstant! - Aber damit haben wir Anti-Induktion betrieben.

Schu I
G. Schurz
Einführung in die Wissenschaftstheorie Darmstadt 2006
Verifierbarkeit Carnap, R. I 16
Bewährung: Korrespondenz zwischen Satz und der Wirklichkeit, NeurathVsCarnap: Kohärenz statt Korrespondenz. Carnap: die These der Verifizierbarkeit muß zur These der Bewährungsfähigkeit abgeschwächt werden.
Analytizität Quine, W.V.O. V 116
Analytisch/Analytizität/Quine: die analytischen Sätze sind eine Teilklasse der reizï·"analytischen Sätze, denen zuzustimmen jeder Sprecher einer Sprachgemeinsacht disponiert ist. QuineVsCarnap: doch auch jetzt haben wir keinen so strengen Unterschied zu den synthetischen Sätzen.
Lösung/Quine: These Sätze, die von vielen zuerst gelernt wurden, sind der Analytizität näher als Sätze, die nur von wenigen gelernt wurden. Die analytischen Sätze sind die, die von allen so gelernt werden. Diese Extremfälle unterscheiden sich aber nicht wesentlich von den benachbarten. (DF). Man kann auch gar nicht immer angeben, welche es sind.
Semantischer Aufstieg Quine, W.V.O. XI 142
Ontologie/Carnap/Lauener: (vorübergehend vertreten): These philosophische Fragen sind immer Fragen nach dem Sprachgebrauch. semantischer Aufstieg/QuineVsCarnap: dieser darf nicht für ontologische Ausweichmanöver mißbraucht werden.
Bezugsrahmen Quine, W.V.O. Staln I 44
QuineVsCarnap/Stalnaker: These: alle Fragen werden innerhalb irgendeines linguistischen Kontexts gestellt, und Fragen wie "ist es vernünftig, einen Rahmen von Zahlen anzunehmen" und "Gibt es Zahlen" sind nicht einfach zu trennen.
Basissatz Schlick, M. Hempel I 102
Schlick: nicht ganz auf Basissätze verzichten, sonst Relativismus" I 104 SchlickVsCarnap/VsNeurath: deren These, daß eine Aussage dann wahr ist, wenn sie durch Protokollsätze hinreichend bewährt ist, führt zu unsinnigen Ergebnissen, sofern die Idee absolut wahrer Protokollsätze abgelehnt wird." Es gibt offensichtlich viele verschiedene Systeme von Protokollsätzen" nach Carnap und Neurath wäre jedes dieser verschiedenen, unvereinbaren Systeme wahr.

Hempel I
Carl Hempel
"On the Logical Positivist’s Theory of Truth" in: Analysis 2, pp. 49-59
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977

Hempel II
Carl Hempel
Probleme und Modifikationen des empiristischen Sinnkriteriums
In
Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich München 1982

Hempel II (b)
Carl Hempel
Der Begriff der kognitiven Signifikanz: eine erneute Betrachtung
In
Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich München 1982

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden Thesen von Autoren angrenzender Fachgebiete:
Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Eintrag
Literatur
Beobbkt Maxwell, G. Fraassen I 14
Grover MaxwellVsCarnap/MaxwellVsPositivismus: (Maxwell 1962 -The Ontological Status of Theoretical Entities): (locus classicus): die Unterscheidung Theorie/Beobachtung kann nicht gezogen werden.
I 17
Beobachtbarkeit/Maxwell: es gibt nichts prinzipiell Unbeobachtbares, weil ich Elektronenaugen hätte haben können (> Mögliche Welten).

Fr I
B. van Fraassen
The Scientific Image Oxford 1980