Lexikon der Argumente


Philosophische Themen und wissenschaftliche Debatten
 
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Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Eintrag
Literatur
Antirealismus Rorty Horwich I 462
Anti-Realismus/Dummett/Rorty: bezieht sich eher auf Werte - Realismus: eher auf Bsp Stühle.
Rorty I 305
Anti-Realismus/Putnam/Rorty: Putnam versteht antike und unsere modernen Theorien nicht als zwei ungefähr richtige Beschreibungen eines festen Bestandes, sondern er glaubt nicht, dass unsere Theorie besser ist in Bezug auf dieselben Entitäten. Aber wenn unsere Theorie bloß unsere Theorie ist, dann könnten wir anstatt ihrer genauso gut die Neandertaler heranziehen.
PutnamVsAnti-Realismus: das Problem ist, dass für den Antirealismus Wahrheit nur als ein den Theorien untergeordneter Begriff sinnvoll ist.
Doch ist Extension unauflöslich mit Wahrheit verknüpft: x gehört eben genau dann zur Extension eines Prädikats F , wenn » x ist ein F« wahr ist.
((s) Anti-Realismus wird hier anders aufgefasst als bei Dummett).

VI 406
Pro Unterscheidung Realismus/Antirealismus: Dummett,Nagel (vsGadamer,VsDavidson) VsUnterscheidung Realismus/Antirealismus: Rorty, Davidson.

Rorty I
Richard Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Rorty II
Richard Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Rorty II (b)
Richard Rorty
"Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (c)
Richard Rorty
Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (d)
Richard Rorty
Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (e)
Richard Rorty
Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (f)
Richard Rorty
"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (g)
Richard Rorty
"Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty III
Richard Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Rorty IV (a)
Richard Rorty
"is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (b)
Richard Rorty
"Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (c)
Richard Rorty
"Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (d)
Richard Rorty
"Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty V (a)
R. Rorty
"Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998

Rorty V (b)
Richard Rorty
"Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty V (c)
Richard Rorty
The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992)
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty VI
Richard Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000

Horwich I
P. Horwich (Ed.)
Theories of Truth Aldershot 1994
Bedeutung Dummett I 18
Sinn: Nach Frege hat der Ausdruck den Sinn einfach. Dem Verwender braucht sein Sinn nicht immer vorzuschweben. Für sich genommen ist der Sinn objektiv.
I 29
Wittgenstein/Dummett: Die Gebrauchstheorie macht Wahrheitsbegriff überflüssig > Bedeutung vor Wahrheit.
I 45 f
.... bei Husserl eine Äußerung jeweils die Bedeutung annimmt, mit der sie durch einen inneren Akt erfüllt wird. (>Humpty-Dumpty-Theorie).
I 152
Def Bedeutung/Dummett: (eines Ausdrucks) dasjenige, was man kennen muß, um den Ausdruck zu verstehen.
I 154/55
Def Bedeutung: das, was einen Satz wahr macht. Dummett: Bedeutung muss nicht durch Verstehen erklärt werden! (Sprecher haben keine explizite Theorie) - aber auch: DummettVsWittgenstein: Beherrschung ist mehr als praktische Fähigkeit.
I 188
Dummett/Frege: Kenntnis der Bedeutung = Kenntnis der Wahrheitsbedingungen - WittgensteinVs Ein Sinnkriterium hat keine Grundlage, wenn ihm keine Bedeutungstheorie als Stütze dient.

II 109
Bedeutung/DummettVsDavidson: triviale Axiome ("Schnee../Schnee) zeigen nicht selbst das Verständnis, sondern schieben die Aufgabe des Erklärens in die Theorie des Sinns - sie erklärt, was es bedeutet, die entsprechende Proposition zu erfassen
II 133
Bedeutung/Dummett: bleibt ein ungelöstes Problem.
I 29
Korrespondenz-Theorie/Kohärenz-Theorie: Bedeutung vor Wahrheit - Davidson: Wahrheit vor Bedeutung (die Wahrheitsbedingungen werden später durch die Theorie festgelegt). -
Dummett: beide zusammen!
Gebrauch/Wahrheit/Wittgenstein/Dummett: die Gebrauchstheorie macht den Wahrheitsbegriff überflüssig > Bedeutung vor Wahrheit.

Dummett I
M. Dummett
Ursprünge der analytischen Philosophie Frankfurt 1992

Dummett II
Michael Dummett
"What ist a Theory of Meaning?" (ii)
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Dummett III
M. Dummett
Wahrheit Stuttgart 1982

Dummett III (a)
Michael Dummett
"Truth" in: Proceedings of the Aristotelian Society 59 (1959) pp.141-162
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Dummett III (b)
Michael Dummett
"Frege’s Distiction between Sense and Reference", in: M. Dummett, Truth and Other Enigmas, London 1978, pp. 116-144
In
Wahrheit, Stuttgart 1982

Dummett III (c)
Michael Dummett
"What is a Theory of Meaning?" in: S. Guttenplan (ed.) Mind and Language, Oxford 1975, pp. 97-138
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Dummett III (d)
Michael Dummett
"Bringing About the Past" in: Philosophical Review 73 (1964) pp.338-359
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Dummett III (e)
Michael Dummett
"Can Analytical Philosophy be Systematic, and Ought it to be?" in: Hegel-Studien, Beiheft 17 (1977) S. 305-326
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982
Bedeutungstheorie Avramides I 7ff
Bedeutungstheorie/BT/Davidson/Dummett/Avramides: Davidson und Dummett vertreten einen "pessimistischen" Ansatz: statt direkt fragen zu können, was Bedeutung ist, können wir nur fragen, wie eine Theorie der Bedeutung aussehen muss. - Dummett: äußert sich ungefähr so: "Bedeutung ist, was die BT erklärt" - Das steht in starkem Kontrast zu Grice. - Avramides: zu pessimistisch. - Davidson: welche Form muss eine BT haben? - 1. Die Theoreme müssen für Sprecher und Hörer verständlich sein - 2. Potentiell unendlich viele Sätze müssen erklärt werden können. - 3. Kompositionalität muss erklärt werden können. - Lösung/Davidson: einen semantischen Wahrheitsbegriff (Tarski) zu haben heißt, die Sprache zu verstehen. - DummettVsDavidson: Verifikations-Bedingungen. statt Wahrheitsbedingungen.
I 94
BT/Grice/John Biro/Avramides: Es geht der Theorie nicht darum, wie man Bedeutung herausbekommt, sondern was sie konstituiert; - nicht darum, was einem die Bedeutung verrät, sondern, was es ausmacht, dass eine Äußerung Bedeutung hat. - "Konstitution von Bedeutung ist eine Sache, sie zu verraten eine andere".

Avr I
A. Avramides
Meaning and Mind Boston 1989
Bedeutungstheorie Foster I 4
Bedeutungstheorie/BT/Foster: Die Bedeutungstheorie sagt nicht was "Bedeutung" ist, sondern deckt auf, welche Bedingungen Bedeutungstheorien erfüllen müssen. - Analog: Wissenschaftstheorie: Diese erklärt nicht, was der Begriff eines Naturgesetzes ist, sondern deckt den Kanon wissenschaftlicher Methoden auf.
I 6
Bedeutungstheorie/Foster: die Extension von "bedeutet, dass p" wird nicht durch den Wahrheitswert (WW) oder die extensionale Struktur des Satzes bestimmt, der für "p" eingesetzt wird. - Falsch: Das intensionale Idiom für "bedeutet dass" schon vorauszusetzen (das setzt die gesuchte Bedeutung voraus). Lösung: Extension statt Intension!
I 7
Bedeutungstheorie/Foster: Die untersuchte Sprache L: erwähnt, (kontingente) Tatsachen (sie ist die Objektsprache). Metasprache: gebraucht wesentliches methodisches Vokabular (nichtkontingent) um die Theoreme aufzustellen.
I 11
Bedeutungstheorie/Wahrheitstheorie/WT/FosterVsDavidson: Die Wahrheitsbedingungen (WB) festzustellen heißt, die Wahrheitswerte in allem möglichen Umständen darzulegen. Problem: dafür müsste das Tarski-Schema ((s) p gdw. S; "Schnee ist weiß" ist wahr gdw. Schnee weiß ist) einem kontrafaktischen Konditional entsprechen: "wäre wahr, wenn..."- das Schema ist aber indikativ. >Kontrafaktisches Konditional.
I 17
Bedeutungstheorie/Foster: Problem: Alle W-Sätze des Tarski-Schemas bleiben wahr, wenn man nur etwas einsetzt, das die Wahrheitswerte bewahrt und die rechte Seite eine Übersetzung der linken ist. - Das liefert keine Bedeutung, nur Wahrheits-Definition. Bedeutungstheorie: kann entstehen, wenn man weiß, daß die Bedingungen erfüllt sind - d.h. daß die Wahrheitstheorie eine Bedeutungstheorie ist,
I 19
aber nur, wenn die Theorie in derselben Sprache wie die Objektsprache - Grund: die Theorie ist nicht echt interpretierend. Lösung/Foster: wir brauchen die Tatsachen und die Kenntnis, daß die Tatsachen w-theoretisch sind.
I 20
Dann BT ein einziger Satz: q*: "Eine WT für L stellt fest, dass ...".
I 21
...wenn wir dessen bewusst sind, können wir herausfinden, was jeder ausgewählte Satz feststellt - und das impliziert, die Fähigkeit, jeden Satz aufgrund seiner Struktur zu interpretieren, weil es impliziert wahrzunehmen, was jedes der Elemente dazu beiträgt! (>Kompositionalität). Pro: das ist interpretierend.
Vs: Problem: "stellt fest, dass" ist immer noch intensional!
I 22
Bsp Jemand der nicht weiß, was U feststellt, könnte dennoch die Tatsachen wissen, die U aussagt. Problem: wenn Bedeutungstheorie rein extensional ist, dann ist sie nicht mehr interpretierend.

Zusammenfassung: Bedeutungstheorie/Foster: Für eine Objektsprache L0 besteht in der Konstruktion eines geeigneten Bereichs von möglichen Welten, die alle möglichen Sachverhalte ausschöpft, die unser philosophische Standpunkt erlaubt, zusammen mit einer endlichen Menge von wahren Axiomen, die für jeden L0-Satz S die relevante kanonische Reformulierung des W-Konditionals, der aus dem Schema

"(w)(x ist wahr-von-w wenn, wenn w bestünde, es der Fall wäre, dass p)"

durch Einsetzen der strukturellen Beschreibung (Laut, Zeichen) von S für "p".
Statt "teil-von" -Relation: "mat-Teil-von": Diese Relation gilt zwischen y und x, wenn y eine Welt ist und x ein geordnetes Paar, dessen erstes Element die Klasse aller materiellen Dinge ist, und dessen zweites Element die Klasse aller geordneten Paare aller materiellen Dinge ist, die in der Teil-Ganzes-Relation stehen.

Foster I
John A. Foster
"Meaning and Truth Theory"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976
Bedingungen Bigelow I 270
Bedingungen/Verursachung/Ursache/Kausalität/Bigelow/Pargetter: daher werden wir notwendige und hinreichende Bedingungen nicht getrennt behandeln, sondern eine allgemeine modale Relation zwischen Ursache und Wirkung annehmen. Es ist diese Theorie, die wir ablehnen. Bedingungen/hinreichend/notwendig/Verursachung/Bigelow/Pargetter: allgemeines Problem: entsprechende Theorien sind zu stark mit einem Determinismus der Natur verbunden.
Determinismus/Bigelow/Pargetter: ist hier nur im weiteren Sinn gemeint.
VsDeterminismus/Bigelow/Pargetter: aus ihm würde folgen, dass es ohne hinreichende Bedingungen keine Wirkung gibt. Und das würde heißen, das in dem Maße, wie es Indeterminismus gibt, wir den Begriff der Verursachung aufgeben müssten.
Kausalität/Bigelow/Pargetter: müssen wir in der makroskopischen Welt aber überhaupt nicht aufgeben.
Ursachen/Bigelow/Pargetter: sind keine Bedingungen.
Ursache/Wahrscheinlichkeit/Bigelow/Pargetter: Vertreter von Ursachen als Bedingungen könnten ihre These abschwächen und von Wahrscheinlichkeit sprechen statt von hinreichenden Bedingungen.
I 271
Wahrscheinlichkeit /Ursache/Bigelow/Pargetter: damit werden hinreichende und notwendige Bedingungen zusammengebracht. Das ist für viel Fälle sehr plausibel. Dennoch ist es falsch. Verursachung/Bigelow/Pargetter: ist ein lokales Merkmal eines Ursache-Wirkung-Paars. Sie ist eine zwei-stellige Relation. Keine Relation mit unbestimmt vielen Stellen. Dennoch können wir die Kausalrelation unverändert lassen, wenn wir eine andere Ursache einsetzen Bsp ein Backup-System (s.o. Bsp andere Scheibe Brot, die denselben Effekt hat).
Bedingungen/hinreichend/notwendig/Bigelow/Pargetter: sind – anders als die Verursachungsrelation – ein globales Merkmal. Bsp wenn das Backup-System eintritt, hört das, was eine notwendige Bedingung war, auf, eine notwendige Bedingung zu sein. Der intrinsische Charakter des Prozesses ist aber unverändert.
Kausalgesetze/kausale Gesetze/Kausalität/Bigelow/Pargetter: These es gibt sehr wohl kausale Gesetze!
Und sie sind global. Die Wahrheit der Kausalgesetze beruht auf dem Charakter der Welt als ganzer, nicht ihrer Konstituenten. Aber die Wahrheit superveniert auf der Existenz eines Mustern kausaler Transaktion in der Welt.
I 272
Kausalgesetz/Bigelow/Pargetter: These ist (oder beinhaltet) eine Verallgemeinerung über kausalen Transaktionen. Es ist sogar stärker als eine Verallgemeinerung, weil wir glauben, dass Modalität im Spiel ist. kausal/Bigelow/Pargetter: sind die Transaktionen nicht, weil die Gesetze bestehen, sondern umgekehrt.
Bedingungen/hinreichend/notwendig/Bigelow/Pargetter: sind gestützt von Kausalgesetzen. Daher sind auch sie global.
Kausalrelation/Bigelow/Pargetter: ist dagegen lokal.
Verursachung/Bigelow/Pargetter: damit ist auch sie lokal.
Kausalprozess/Bigelow/Pargetter: ist lokal.
I 273
Wirkung/Bigelow/Pargetter. ein und dieselbe Wirkung hätte verschiedene Ursachen haben können. Bsp Schwangerschaft durch verschiedene Männer.
DavidsonVs.
Identität/Ereignis/DavidsonVsBigelow: (Davidson 1980) Identität von Ereignissen: These: ein Kriterium für Identität macht notwendig, dass verschiedene Ursachen numerisch verschiedene Ereignisse bewirken. BigelowVsDavidson: das ist falsch, aber wir gehen hier nicht darauf ein. Aber selbst wenn er recht hätte, würde das die modale Theorie der Verursachung ((s) die notwendige und hinreichende Bedingungen einbaut) nicht retten.
Wahrscheinlichkeit /probabilistische Verursachung/Theorie/Bigelow/Pargetter. Bsp Verursachung einer Schwangerschaft durch einen fast unfruchtbaren Mann – könnte auch als Verhinderung der Parthenogenese verstanden werden
I 274
(…). – LewisVs: solche Gegenbeispiele sind unplausibel.

Big I
J. Bigelow, R. Pargetter
Science and Necessity Cambridge 1990
Begriffsschemata Davidson I (c) 41/42
Drittes Dogma/Begriffsschema/DavidsonVsQuine: Schema: Die Sprache mitsamt Ontologie und Welttheorie - Inhalt: Gestalthaftes Feuern der Neuronen - (bei Quine statt Sinnesdaten). QuineVsDavidson: Die Trennung ist nicht beabsichtigt, sie erscheint nur in Davidsons Darstellung so. - Der Begriff des uninterpretierten Inhalts sei aber nötig, um den Begriffsrelativismus deutlich zu machen.
Begriffsrelativismus: Das Begriffsschema ist menschliche Schöpfung, willkürlich. - "Begriffliche Souveränität".
I (c) 44
DavidsonVsQuine: Es gibt keine letzen Daten, daher auch keine Subtraktion.
I 87ff
Begriffsschema/Trennung Schema/Inhalt > Relativismus - "Strom der Erfahrung", "uninterpretiertes Gegebenes". Begriffsrelativismus.
I (e) 96
Schema/Inhalt: Sind als Paar ins Spiel gekommen, (Cl.I. Lewis) nun können wir sie auch als Paar ausscheiden lassen. Dann bleiben keine Gegenstände übrig, in Bezug auf die die Frage der Repräsentation aufgeworfen werden könnte. - Überzeugungen sind wahr oder falsch, aber sie repräsentieren nichts! >Repräsentation/Davidson.
I (e) 98
Drittes Dogma/Schema/Inhalt/Irrtum/Täuschung/Davidson: Täuschung ist nach Abschaffung der Trennung Schema/Inhalt kein Problem mehr; es ist keine Frage, ob wir zur Erkenntnis der Welt und des Fremdpsychischen fähig sind. - Umso mehr, wie! - Aber das sind jetzt keine erkenntnistheoretischen Fragen mehr, sondern solche nach dem Wesen der Rationalität.
Glüer II 133
Inkommensurabilität setzt Trennung Schema/Inhalt (3.Dogma) voraus.

Davidson I
D. Davidson
Der Mythos des Subjektiven Stuttgart 1993

Davidson I (a)
Donald Davidson
"Tho Conditions of Thoughts", in: Le Cahier du Collège de Philosophie, Paris 1989, pp. 163-171
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (b)
Donald Davidson
"What is Present to the Mind?" in: J. Brandl/W. Gombocz (eds) The MInd of Donald Davidson, Amsterdam 1989, pp. 3-18
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (c)
Donald Davidson
"Meaning, Truth and Evidence", in: R. Barrett/R. Gibson (eds.) Perspectives on Quine, Cambridge/MA 1990, pp. 68-79
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (d)
Donald Davidson
"Epistemology Externalized", Ms 1989
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (e)
Donald Davidson
"The Myth of the Subjective", in: M. Benedikt/R. Burger (eds.) Bewußtsein, Sprache und die Kunst, Wien 1988, pp. 45-54
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson II
Donald Davidson
"Reply to Foster"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Davidson III
D. Davidson
Handlung und Ereignis Frankfurt 1990

Davidson IV
D. Davidson
Wahrheit und Interpretation Frankfurt 1990

Davidson V
Donald Davidson
"Rational Animals", in: D. Davidson, Subjective, Intersubjective, Objective, Oxford 2001, pp. 95-105
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005
Begriffsschemata McGinn ad I 134
McGinn/(s): benutzt ein (unüberschreitbares) "Begriffsschema": um seine Auffassung der natürlichen Erkenntnisgrenzen deutlich zu machen. McGinnVsDavidson.

McGinn I
Colin McGinn
Die Grenzen vernünftigen Fragens Stuttgart 1996

McGinn II
C. McGinn
Wie kommt der Geist in die Materie? München 2001
Beschreibung Rorty II (f) 130ff
Beschreibung/Rorty: die beschriebene Natur wird immer irgendeine Ordnung aufweisen! Kriterium: nach welchem Kriterium sind Neubeschreibungen hilfreich? - Rorty: wer eine solche Frage stellt, stellt sich vor, die Sprache der Zukunft sollte ein Werkzeug in den Händen der Gegenwartssprache sein. Das sind letztendlich Machtkämpfe. Im Sinne Gadamers würde man einfach einsehen, dass jedermanns Ordnungssystem Ablagefächer benötigt, in denen Platz ist für die Ordnungssysteme alle anderen. >Ordnung.

VI 128f
Welt/Erkenntnis/Realität/Existenz/Rorty: Bsp sobald man ein Etwas als Dinosaurier beschrieben hat, ist es in kausaler Hinsicht unabhängig von dieser Beschreibung. Aber bevor man es als Dinosaurier oder irgend etwas anderes beschrieben hat, ist es sinnlos, zu behaupten, es sei »dort draußen« und habe Eigenschaften! Was ist denn dort draußen? Das Ding an sich? Die Welt? Sag uns mehr! Beschreibe es! Sobald du das getan hat, sind wir im Stande anzugeben, welche Merkmale des Gegenstands in kausaler Hinsicht von der Beschreibung unabhängig sind und welche nicht. >Beschreibungsabhängigkeit.
Beschreibungsunabhängig/Rorty: Bsp Eierlegend.
Beschreibungsabhängig/Rorty: Bsp »ein Tier, dessen Existenz erst in den letzten Jahrhunderten vermutet wurde«. Hier handelt es sich nicht um die Unterscheidung >intrinsisch/>extrinsisch.
VI 128
Beschreibungsunabhängig: kausale Beziehungen sind nicht unter einer Beschreibung gegeben. Beschreibungsunabhängig/Davidson: Kausalität ist im Gegensatz zur Erklärung an keine Beschreibung gebunden!
Beschreibungsunabhängig/RortyVsDavidson: nicht ganz richtig: er hätte sagen sollen, dass die selbe Kausalbeziehung-unter-einer-Beschreibung auf viele verschiedene Weisen erklärt werden kann.

Rorty I
Richard Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Rorty II
Richard Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Rorty II (b)
Richard Rorty
"Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (c)
Richard Rorty
Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (d)
Richard Rorty
Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (e)
Richard Rorty
Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (f)
Richard Rorty
"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (g)
Richard Rorty
"Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty III
Richard Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Rorty IV (a)
Richard Rorty
"is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (b)
Richard Rorty
"Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (c)
Richard Rorty
"Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (d)
Richard Rorty
"Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty V (a)
R. Rorty
"Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998

Rorty V (b)
Richard Rorty
"Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty V (c)
Richard Rorty
The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992)
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty VI
Richard Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000
Definitionen Putnam I (i) 248/9
Tatsache/Definition/QuineVsReichenbach: Problem: die Unterscheidung zwischen "Tatsache" und "Definition" ist zusammengebrochen, auf die sich Reichenbach gestützt hatte. - PutnamVsDavidson: Wahrnehmung eines Baums ist von unserem Begriffsschema abhängig. - Es ist eine graduelle Angelegenheit, was tatsächlich, und was Konvention ist. >Begriffsschema, >Tatsachen.

Putnam I
Hilary Putnam
Von einem Realistischen Standpunkt
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Frankfurt 1993

Putnam I (a)
Hilary Putnam
Explanation and Reference, In: Glenn Pearce & Patrick Maynard (eds.), Conceptual Change. D. Reidel. pp. 196--214 (1973)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (b)
Hilary Putnam
Language and Reality, in: Mind, Language and Reality: Philosophical Papers, Volume 2. Cambridge University Press. pp. 272-90 (1995
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (c)
Hilary Putnam
What is Realism? in: Proceedings of the Aristotelian Society 76 (1975):pp. 177 - 194.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (d)
Hilary Putnam
Models and Reality, Journal of Symbolic Logic 45 (3), 1980:pp. 464-482.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (e)
Hilary Putnam
Reference and Truth
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (f)
Hilary Putnam
How to Be an Internal Realist and a Transcendental Idealist (at the Same Time) in: R. Haller/W. Grassl (eds): Sprache, Logik und Philosophie, Akten des 4. Internationalen Wittgenstein-Symposiums, 1979
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (g)
Hilary Putnam
Why there isn’t a ready-made world, Synthese 51 (2):205--228 (1982)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (h)
Hilary Putnam
Pourqui les Philosophes? in: A: Jacob (ed.) L’Encyclopédie PHilosophieque Universelle, Paris 1986
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (i)
Hilary Putnam
Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (k)
Hilary Putnam
"Irrealism and Deconstruction", 6. Giford Lecture, St. Andrews 1990, in: H. Putnam, Renewing Philosophy (The Gifford Lectures), Cambridge/MA 1992, pp. 108-133
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam II
Hilary Putnam
Repräsentation und Realität Frankfurt 1999

Putnam III
Hilary Putnam
Für eine Erneuerung der Philosophie Stuttgart 1997

Putnam IV
Hilary Putnam
"Minds and Machines", in: Sidney Hook (ed.) Dimensions of Mind, New York 1960, pp. 138-164
In
Künstliche Intelligenz, Walther Ch. Zimmerli/Stefan Wolf Stuttgart 1994

Putnam V
Hilary Putnam
Vernunft, Wahrheit und Geschichte Frankfurt 1990

Putnam VI
Hilary Putnam
"Realism and Reason", Proceedings of the American Philosophical Association (1976) pp. 483-98
In
Truth and Meaning, Paul Horwich Aldershot 1994

Putnam VII
Hilary Putnam
"A Defense of Internal Realism" in: James Conant (ed.)Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990 pp. 30-43
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994

SocPut I
Robert D. Putnam
Bowling Alone: The Collapse and Revival of American Community New York 2000
Denken Avramides I 104
Denken/Sprache/Avramides: These: Wesen ohne Sprache können Gedanken haben.
I 113
Denken ohne Sprache/Avramides: dann Sprache bloßes Vehikel zur Kommunikation - Schiffer: die Griceschen Begriffe lassen das zu, aber kontingenterweise gibt es keine solchen Wesen.
I 115
Denken ohne Sprache/DoS/Reduktionismus/Avramides: ein Problem für den Reduktionismus gibt es nur, wenn die Behauptung begrifflich mit den semantischen und psychologischen Begriffen zu tun hat - (und nicht einfach empirisch ist) - Davidson: psychologische Begriffe können gar nicht ohne semantische instantiiert werden - SchifferVsDavidson: dito, aber sie können ohne sie erfasst werden! - Avramides: dann ist die bloße Intuition, dass es kein Denken ohne Sprache geben kann, nicht hinreichend für einen Antireduktionismus sein - Antireduktionismus: muss behaupten, dass die Behauptung des Reduktionisten einer tiefen epistemischen Asymmetrie unbegründet ist.
I 142f
DummettVsIdealismus/DummettVsLocke: falscher Kode-Begriff von Sprache für Ideen - Signifikanz wird nicht durch Gedanken erklärt, - wobei die Gedanken wiederum ohne Referenz auf Sprache seien - erklärt nicht, wie Gedanken selbst zur Signifikanz kommen - dann Muttersprache wie fremde Sprache. Lösung/Dummett: Erfassen = Gebrauch: Bsp "quadratisch": quadratische Dinge aussortieren - dann keine Repräsentationen zur Verbindung von Sätzen mit Gedanken - Verstehen statt Assoziation - AvramidesVsDummett: Dummett erlaubt aber kein Denken ohne Sprache.
I 15
Denken/Dummett: nur über Sprache zu untersuchen, (nicht über Verhalten) - AvramidesVsDummett: auch über Verhalten.

Avr I
A. Avramides
Meaning and Mind Boston 1989
Denken Davidson Brandom I 232
Davidson Sprache/Denken: Weder die Sprache noch das Denken lässt sich vollständig im Sinne des jeweils anderen erklären und keinem kommt eine begriffliche Vorrangstellung zu.
McDowell I 38
Denken/Davidson: Das denken ist keiner äußeren Kontrolle ausgesetzt, nur einem äußeren kausalen Einfluss.
McDowell I 42
McDowellVsDavidson: Dieser weist zurück, dass Gedanken und Anschauungen auf rationale Weise verbunden sind. McDowell: aber dann kommen wir nicht zu einem empirischen Inhalt.
Davidson I (e) 101ff
Denken/Davidson: Es gibt keine "Gegenstände des Denkens" als geisterhafte Wesenheiten nach dem Vorbild von Sinnesdaten oder ähnlichem.

Davidson I
D. Davidson
Der Mythos des Subjektiven Stuttgart 1993

Davidson I (a)
Donald Davidson
"Tho Conditions of Thoughts", in: Le Cahier du Collège de Philosophie, Paris 1989, pp. 163-171
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (b)
Donald Davidson
"What is Present to the Mind?" in: J. Brandl/W. Gombocz (eds) The MInd of Donald Davidson, Amsterdam 1989, pp. 3-18
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (c)
Donald Davidson
"Meaning, Truth and Evidence", in: R. Barrett/R. Gibson (eds.) Perspectives on Quine, Cambridge/MA 1990, pp. 68-79
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (d)
Donald Davidson
"Epistemology Externalized", Ms 1989
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (e)
Donald Davidson
"The Myth of the Subjective", in: M. Benedikt/R. Burger (eds.) Bewußtsein, Sprache und die Kunst, Wien 1988, pp. 45-54
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson II
Donald Davidson
"Reply to Foster"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Davidson III
D. Davidson
Handlung und Ereignis Frankfurt 1990

Davidson IV
D. Davidson
Wahrheit und Interpretation Frankfurt 1990

Davidson V
Donald Davidson
"Rational Animals", in: D. Davidson, Subjective, Intersubjective, Objective, Oxford 2001, pp. 95-105
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005

Bra I
R. Brandom
Expressive Vernunft Frankfurt 2000

Bra II
R. Brandom
Begründen und Begreifen Frankfurt 2001

McDowell I
John McDowell
Geist und Welt Frankfurt 2001

McDowell II
John McDowell
"Truth Conditions, Bivalence and Verificationism"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell
Denken Dummett I 93 ff
DummettVsFrege: (...) seine Theorie der Wahrnehmung steht im Widerspruch zu seiner These, der Mensch könne nur diejenigen Gedanken fassen, die er als den Sinn von Sätzen begreift. Davon kann man zwei Lesarten nehmen.
I 105
Gedanken/DummettVsFrege: Gedanken sind nicht unbedingt sprachlich: Wir können Protogedanken annehmen (auch Tiere können solche haben). Protogedanken/Dummett: Protogedanken sind an Tätigkeit geknüpft. - Wir nehmen Protogedanken an, anstelle von Husserls Noema.
I 137 f
Denken: Stärkste Lesart: Wir können nur in der Sprache denken. schwächste: Keiner von uns kann einen Gedanken haben, den er nicht zum Ausdruck bringen kann. Vgl. >Psychologische Theorien über Sprache und Denken, >Tiersprache.
I 141
DummettVsQuine,DummettVsDavidson: Nicht > href="https://www.philosophie-wissenschaft-kontroversen.de/gesamtliste.php?thema=Idiolekt">Idiolekt, sondern gemeinsame Sprache ist vorrangig.
III (e) 209
Sprache/Denken/Wittgenstein/Dummett: Die Rolle der Sprache als Vehikel des Denkens ist ihrer Rolle als Werkzeug der Mitteilung untergeordnet.

Dummett I
M. Dummett
Ursprünge der analytischen Philosophie Frankfurt 1992

Dummett II
Michael Dummett
"What ist a Theory of Meaning?" (ii)
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Dummett III
M. Dummett
Wahrheit Stuttgart 1982

Dummett III (a)
Michael Dummett
"Truth" in: Proceedings of the Aristotelian Society 59 (1959) pp.141-162
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Dummett III (b)
Michael Dummett
"Frege’s Distiction between Sense and Reference", in: M. Dummett, Truth and Other Enigmas, London 1978, pp. 116-144
In
Wahrheit, Stuttgart 1982

Dummett III (c)
Michael Dummett
"What is a Theory of Meaning?" in: S. Guttenplan (ed.) Mind and Language, Oxford 1975, pp. 97-138
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Dummett III (d)
Michael Dummett
"Bringing About the Past" in: Philosophical Review 73 (1964) pp.338-359
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Dummett III (e)
Michael Dummett
"Can Analytical Philosophy be Systematic, and Ought it to be?" in: Hegel-Studien, Beiheft 17 (1977) S. 305-326
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982
Denken Dupré Perler I 318
Tier/Denken/Sprache/Descartes/Dupré: Sogar jene, die die kognitiven Fähigkeiten der Tiere am meisten verteidigen, akzeptieren häufig die cartesianische Annahme, dass es prinzipiell unmöglich sei, Denken oder sogar Bewusstsein von Tieren zu beweisen, weil dies vom Verhalten begrifflich abhängig sei.
Perler I 319
DupréVsDavidson: Wenn Davidson Recht hätte, stünde nicht nur die Frage auf dem Spiel, ob man Affen Sprechen beibringen kann, sondern ob man ihnen das Denken beibringen könnte.
Perler I 321
Sprache/Denken/Dupré: Es gibt viele Formen nicht sprachlichen Verhaltens, die Kommunikation ermöglichen, und viele nicht sprachliche Manifestationen von Denken.

John Dupré Gespräche mit Affen Reflexionen über die wissenschaftliche Erforschung der Sprache in D. Perler/M. Wild (Hg.) Der Geist der Tiere, Frankfurt 2005

Dupré I
John Dupré
"Conversations with Apes. Reflections on the Scientific Study of Language", in: Investigating Psychology. Sciences of the Mind after Wittgenstein, J. Hyman (Ed) London/New York 1991, pp. 95-116
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005

Perler I
Dominik Perler
Markus Wild
Der Geist der Tiere Frankfurt 2005
Determinismus Davidson McGinn I 135
McGinn: Domestizierungstheorie: Der Entscheidungszusammenhang gelte bei Domestizierungsversuchen nur als Sonderfall eines natürlichen Zusammenhangs anderer Art, während die betreffende Modalität nicht grundverschieden sei von sonstigen Modalitäten. Angleichung an ein unabhängiges Modell des Geschehensablaufs. Solche reduktionistischen Versuche können
a) deterministisch (Davidson) oder
b) indeterministisch sein.
McGinn I 135
Davidson/D-Theorie/(laut McGinn): vorgängige Weltzustände sind eine kausal hinreichende Bedingung für eine spezifische Entscheidung. Die Freiheit ist dann eine bestimmte Art von Kausalreihe, nämlich jene, in der eine entsprechende Menge geistiger Vorstufen vorkommt.
McGinn I 135
Die Freiheit besteht darin, daß Wünsche und Überzeugungen kausale Wirkungen zeitigen. McGinnVsDavidson: Davidson verleiht der Vorstellung von der Handlungsfreiheit gar keinen Sinn, denn es sieht dann so aus, als wäre sie von der gleichen Art wie jede sonstige Kausalität.
Die entsprechende Kausalität ist dann keine "Ereigniskausalität" sondern eine "Handlungskausalität" (Davidson).

Davidson I
D. Davidson
Der Mythos des Subjektiven Stuttgart 1993

Davidson I (a)
Donald Davidson
"Tho Conditions of Thoughts", in: Le Cahier du Collège de Philosophie, Paris 1989, pp. 163-171
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (b)
Donald Davidson
"What is Present to the Mind?" in: J. Brandl/W. Gombocz (eds) The MInd of Donald Davidson, Amsterdam 1989, pp. 3-18
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (c)
Donald Davidson
"Meaning, Truth and Evidence", in: R. Barrett/R. Gibson (eds.) Perspectives on Quine, Cambridge/MA 1990, pp. 68-79
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (d)
Donald Davidson
"Epistemology Externalized", Ms 1989
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (e)
Donald Davidson
"The Myth of the Subjective", in: M. Benedikt/R. Burger (eds.) Bewußtsein, Sprache und die Kunst, Wien 1988, pp. 45-54
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson II
Donald Davidson
"Reply to Foster"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Davidson III
D. Davidson
Handlung und Ereignis Frankfurt 1990

Davidson IV
D. Davidson
Wahrheit und Interpretation Frankfurt 1990

Davidson V
Donald Davidson
"Rational Animals", in: D. Davidson, Subjective, Intersubjective, Objective, Oxford 2001, pp. 95-105
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005

McGinn I
Colin McGinn
Die Grenzen vernünftigen Fragens Stuttgart 1996

McGinn II
C. McGinn
Wie kommt der Geist in die Materie? München 2001
Einzelfallverursachung Davidson Armstrong III 94
Kausalität/DavidsonVsHume/Armstrong: Einzelfallverursachung: wir erkennen oft, dass ein Einzelfall kausal ist, ohne eine Ahnung zu haben welcher regulären Sequenz er entspricht. - Lösung: Unterscheidung Wissen-dass: dass es ein Gesetz gibt - dagegen: Wissen-was: was das Gesetz ist. Lösung: es gibt eine Beschreibung, unter der das Ereignis gesetzmäßig ist.
AnscombeVsDavidson: viele Charakteristika sind kausal irrelevant, daher ist Kausalität als solche beschreibungsabhängig. >Kausalität/Davidson, vgl. >Regularität.

Davidson I
D. Davidson
Der Mythos des Subjektiven Stuttgart 1993

Davidson I (a)
Donald Davidson
"Tho Conditions of Thoughts", in: Le Cahier du Collège de Philosophie, Paris 1989, pp. 163-171
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (b)
Donald Davidson
"What is Present to the Mind?" in: J. Brandl/W. Gombocz (eds) The MInd of Donald Davidson, Amsterdam 1989, pp. 3-18
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (c)
Donald Davidson
"Meaning, Truth and Evidence", in: R. Barrett/R. Gibson (eds.) Perspectives on Quine, Cambridge/MA 1990, pp. 68-79
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (d)
Donald Davidson
"Epistemology Externalized", Ms 1989
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (e)
Donald Davidson
"The Myth of the Subjective", in: M. Benedikt/R. Burger (eds.) Bewußtsein, Sprache und die Kunst, Wien 1988, pp. 45-54
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson II
Donald Davidson
"Reply to Foster"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Davidson III
D. Davidson
Handlung und Ereignis Frankfurt 1990

Davidson IV
D. Davidson
Wahrheit und Interpretation Frankfurt 1990

Davidson V
Donald Davidson
"Rational Animals", in: D. Davidson, Subjective, Intersubjective, Objective, Oxford 2001, pp. 95-105
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005

Armstrong I
David M. Armstrong
Meaning and Communication, The Philosophical Review 80, 1971, pp. 427-447
In
Handlung, Kommunikation, Bedeutung, Georg Meggle Frankfurt/M. 1979

Armstrong II (a)
David M. Armstrong
Dispositions as Categorical States
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Armstrong II (b)
David M. Armstrong
Place’ s and Armstrong’ s Views Compared and Contrasted
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Armstrong II (c)
David M. Armstrong
Reply to Martin
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Armstrong II (d)
David M. Armstrong
Second Reply to Martin London New York 1996

Armstrong III
D. Armstrong
What is a Law of Nature? Cambridge 1983
Empirismus McDowell Rorty VII 201
McDowellVsDavidson: wenn man so vorgeht (Erfahrung eliminiert), werden die alten philosophischen Fragen nach wie vor so aussehen, als ob sie etwas taugen sollten. Es wird ein Unbehagen übrig bleiben. Der Empirismus wird sich durch die Hintertür wieder hereinschleichen. Wir brauchen immer noch etwas, was uns aus der Weltgerichtetheit des empirischen Denkens klug werden lässt.
McDowell I 12
minimaler Empirismus/McDowell: These Denken, das auf Urteile gerichtet ist, ist insofern der Art und Weise, wie die Dinge sind (der Welt ) verantwortlich, als es richtig oder falsch ausgeführt sein kann - es geht um Rechtfertigung vor dem "Tribunal der Erfahrung".

McDowell I
John McDowell
Geist und Welt Frankfurt 2001

McDowell II
John McDowell
"Truth Conditions, Bivalence and Verificationism"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell

Rorty I
Richard Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Rorty II
Richard Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Rorty II (b)
Richard Rorty
"Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (c)
Richard Rorty
Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (d)
Richard Rorty
Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (e)
Richard Rorty
Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (f)
Richard Rorty
"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (g)
Richard Rorty
"Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty III
Richard Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Rorty IV (a)
Richard Rorty
"is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (b)
Richard Rorty
"Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (c)
Richard Rorty
"Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (d)
Richard Rorty
"Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty V (a)
R. Rorty
"Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998

Rorty V (b)
Richard Rorty
"Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty V (c)
Richard Rorty
The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992)
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty VI
Richard Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000
Ereignisse Davidson Glüer II 108
Handlungen sind beschreibungsabhängig. - Ereignisse sind beschreibungsunabhängig.
Glüer II 86 ff
VsEreignisontologie: verschiedene Autoren: Ereignisse sind eigentlich überflüssig, weil adverbiale Modifikationen auch mit sparsamerer Ontologie realisiert werden können. Montague, Clark, Parsons: "Modifier-Theorie": keine Ereignisse, nicht beschränkt auf "restriktive" Adverbien, jedoch komplexerer logischer Apparat. Jaegwon Kim: Ereignisse nicht als individuierte Individuen, sondern mit Hilfe von Eigenschaften identifizieren.
Davidson fundiert seine gesamte Philosophie durch die Ontologie partikularer Ereignisse. Unterscheidung zwischen Ereignistoken und Beschreibung.
Nur dann ist klar, welchen Sinn es hat, von verschieden beschriebenen Ereignistokens zu sprechen, soweit diese Beschreibungen keine Intentionsadverbien enthalten.
Damit gibt es keine Subklasse der intentionalen Handlungen.
Doch hat Mary längst aufgehört zu schießen, wenn der Einbrecher stirbt. Aber das ändert nichts daran, dass es sich um Beschreibungen ein und desselben Ereignistokens handelt. Der Rest bleibt der Natur überlassen.
Bergsteiger-Bsp: (Der Bergsteiger zittert nervös) bloßes Ereignis, keine intentionale Handlung.
Ereignis/Davidson: alle Ereignisse lassen sich prinzipiell im Hinblick auf die Operationen der Naturgesetze verständlich machen.
Glüer II 97
Def Identität von Ereignissen/Davidson/Glüer: eine Identitätsaussage "a = b" für Ereignisse ist wahr gdw. a und b identische Ursachen und Folgen haben - Glüer: dann bildet der Kausalzusammenhang ein Koordinatensystem, in dem jedes Ereignis eindeutig bestimmt ist. QuineVsDavidson: Regreß: Ursachen und Folgen sind wieder Ereignisse, die wieder Platz im Netz haben.
Davidson: übernimmt Quines Kriterium für Gegenstände:
Glüer II 89
Def Identität für Objekte/Quine: gleiche Raumzeit-Koordinaten - Ereignis/Davidson/neu: zwei Ereignisse können zur selben Zeit am selben Ort stattfinden.
Glüer II 189
Problem: Bsp Muskelkater beim singenden Laufen - Lösung/Davidson: Sprache statt Koordinaten: wir müssen metaphysische ontologische Annahmen der Alltagssprache untersuchen - Lösung/Davidson: Beschreibung.
Glüer II 101
Beschreibung/Ereignis/Davidson: Bsp Mary schoss auf den Einbrecher, aber er stirb erst viel später - Identitätstheorie der Ereignisse: Problem: dieselbe Handlung - Lösung: das sind Beschreibungen desselben Ereignistokens - Mary muss, um zu töten, bloß abdrücken, den Rest macht die Natur.

Davidson I
D. Davidson
Der Mythos des Subjektiven Stuttgart 1993

Davidson I (a)
Donald Davidson
"Tho Conditions of Thoughts", in: Le Cahier du Collège de Philosophie, Paris 1989, pp. 163-171
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (b)
Donald Davidson
"What is Present to the Mind?" in: J. Brandl/W. Gombocz (eds) The MInd of Donald Davidson, Amsterdam 1989, pp. 3-18
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (c)
Donald Davidson
"Meaning, Truth and Evidence", in: R. Barrett/R. Gibson (eds.) Perspectives on Quine, Cambridge/MA 1990, pp. 68-79
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (d)
Donald Davidson
"Epistemology Externalized", Ms 1989
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (e)
Donald Davidson
"The Myth of the Subjective", in: M. Benedikt/R. Burger (eds.) Bewußtsein, Sprache und die Kunst, Wien 1988, pp. 45-54
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson II
Donald Davidson
"Reply to Foster"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Davidson III
D. Davidson
Handlung und Ereignis Frankfurt 1990

Davidson IV
D. Davidson
Wahrheit und Interpretation Frankfurt 1990

Davidson V
Donald Davidson
"Rational Animals", in: D. Davidson, Subjective, Intersubjective, Objective, Oxford 2001, pp. 95-105
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005
Ereignisse Meixner I 167 f
Ereignis/Davidson/Meixner: aus dem wahren Satz "Hans lacht laut" folgt logisch "Hans lacht" aber nicht prädikatenlogisch. Wie kann man eine prädikatenlogische Folgerung erhalten? - Lösung: wir müssen annehmen, dass es Ereignisse als Entitäten gibt. ((s) für die Quantifikation): "Für mindestens ein aktuales Ereignis gilt. es ist laut und ein Lachen von Hans". (dito für die beiden Teil-Sachverhalt Lautheit und Lachen). > "adverbiale Analyse". Ereignis/Ontologie/Meixner: hingegen ist nicht einmal entschieden, ob sie Objekte oder Funktionen sind.
Ereignis/LewisVsDavidson: als Eigenschaften sind sie Funktionen - DavidsonVsLewis: als Individuen sind sie Objekte.

Mei I
U. Meixner
Einführung in die Ontologie Darmstadt 2004
Erfahrung Evans McDowell I 73
Erfahrung/Evans: ist nichtbegrifflich, aber mit repräsentationalem Inhalt. McDowellVsEvans: Erfahrung ist begrifflich.
Def Erfahrung/Evans: als Erfahrung gilt ein Zustand eines Informationssystems nur, wenn er Input eines denkenden, Begriffe anwendenden und logisch folgernden Systems ist. >Informationssystem/Evans.
Bsp Tiere haben wohl Schmerzempfindung, aber keinen Begriff von Schmerz.
Schmerz/McDowell: ist unbegrifflich, innere Erfahrung.
Erfahrung/McDowell/Evans: bei uns beiden ist die Erfahrung im Kantischen Sinn begrenzt, durch die Verbindung zur Spontaneität (Begrifflichkeit).
Erfahrung/Evans: obwohl sie bei Evans nichtbegrifflich ist, (und daher nach Kant blind sein müsste) will er sie davor schützen, indem er einen "Inhalt" behauptet. D.h. dem Subjekt soll eine objektive Eigenschaft der Realität präsent sein. Nämlich als eine scheinbare Ansicht der Welt.
McDowellVsEvans: ohne Begriffe hat das gar keinen Sinn.
Evans: dagegen stellt er die Forderung: Wahrnehmungsobjekte müssen von einer "begleitenden Theorie" gestützt sein.
McDowell: das ist ja gerade die >Spontaneität.
McDowell I 80/81 ff
Erfahrung/Evans: ihr Detailreichtum kann nicht mit Begriffen erfasst werden! Bsp Es sind viel mehr Farbschattierungen erfahrbar, als Begriffe zur Verfügung stehen. ((s) Es genügt der Begriff des Unterschieds, wenn Proben vorhanden sind.)
McDowell I 91
EvansVsDavidson: (anderes Horn des Dilemmas): Erfahrung ist wohl außerbegrifflich, aber dennoch rationaler Kontrolle durch die Außenwelt unterworfen.
Frank I 524f
Erfahrung/Evans: anders als Selbstzuschreibung: nicht eindeutig wahr/falsch.
I 526
Urteil: obwohl Urteile auf der Erfahrung (nicht-begrifflich) basieren, sind sie nicht über den Informationszustand. - Der "innere Zustand" wird nicht zum Gegenstand.

Gareth Evans(1982): Self-Identification, in: G.Evans The Varieties of Reference, ed. by John McDowell,
Oxford/NewYork 1982, 204-266

EMD II
G. Evans/J. McDowell
Truth and Meaning Oxford 1977

Evans I
Gareth Evans
"The Causal Theory of Names", in: Proceedings of the Aristotelian Society, Suppl. Vol. 47 (1973) 187-208
In
Eigennamen, Ursula Wolf Frankfurt/M. 1993

Evans II
Gareth Evans
"Semantic Structure and Logical Form"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Evans III
G. Evans
The Varieties of Reference (Clarendon Paperbacks) Oxford 1989

McDowell I
John McDowell
Geist und Welt Frankfurt 2001

McDowell II
John McDowell
"Truth Conditions, Bivalence and Verificationism"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell

Fra I
M. Frank (Hrsg.)
Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994
Gesetzesartigkeit Fodor IV 86
Holismus/RI/Davidson/Fodor/Lepore: sein Argument für den Holismus beruht auf seiner Annahme, dass einzelne Sätze - Bsp "Kurt gehört zur deutschen Sprachgemeinschaft und Kurt hält für wahr: "Es regnet" am Samstag nachmittag und es regnet in der Umgebung von Kurt am Samstag nachmittag" gesetzesartig sind. Fodor/LeporeVsDavidson: die Verallgemeinerungen davon Bsp (x)(t)(wenn x zur deutschen Sprachgemeinschaft gehört, dann "(x hält "es regnet" für wahr zu t dann und nur dann, wenn es in der Umgebung von x zu t regnet)" - unterstützen keine kontrafaktischen Konditionale und sind daher nach Davidsons Definition von Gesetz nicht gesetzesartig. - Keine Unterstützung von kontrafaktischen Konditionalen: Bsp die Bedeutung von "es regnet" könnte sein: "Die Katze ist auf der Matte". - Dann folgt nicht, dass die Katze nicht auf der Matte ist, wenn es nicht regnet.
IV 87
Lösung: "...für eine Relation R und jeden Sprecher S..." - Dann ist die Aussage nomologisch - Aber das gilt noch nicht für die Radikale Interpretation. - Gesetzesartigkeit: mussten wir nur wegen der Konventionalität der Sprache annehmen - Problem: die Radikale Interpretation kann die Konventionalität per definitionem nicht herausfinden.
IV 89
Radikale Interpretation/RI/Fodor/Lepore: unser Bild der Radikalen Interpretation ist viel reicher als das von Davidson.
IV 90
Problem: der nomologische Ansatz ist nicht holistisch.

F/L
Jerry Fodor
Ernest Lepore
Holism. A Shoppers Guide Cambridge USA Oxford UK 1992

Fodor I
Jerry Fodor
"Special Sciences (or The Disunity of Science as a Working Hypothesis", Synthese 28 (1974), 97-115
In
Kognitionswissenschaft, Dieter Münch Frankfurt/M. 1992

Fodor II
Jerry Fodor
Jerrold J. Katz
Sprachphilosophie und Sprachwissenschaft
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Fodor III
Jerry Fodor
Jerrold J. Katz
The availability of what we say in: Philosophical review, LXXII, 1963, pp.55-71
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995
Glauben Fodor IV 114
Bedeutungsholismus/BH/Glauben/Lewis/Fodor/Lepore: wenn nach Lewis’ These Glauben den Primat vor der Zuschreibung des Intentionalen hat, dann muss Glauben selbst holistisch sein. - Wenn der BH folgen soll, müsste man z.B. folgendes annehmen: Def These vom Primat des Glaubens /Lewis: Die Bedingungen der intentionalen Zuschreibung beinhalten die Bedingungen für Glaubenszuschreibung. Daher, wenn das erstere holistisch ist, muss es auch das letztere sein. - Semantischer Holismus/Fodor/Lepore: wir gestehen zu, dass der semantische Holismus womöglich aus dieser These folgt. ((s) Der Glaubensholismus scheint für Fodoer/Lepore plausibel zu sein).
IV 117
Glaubensholismus führt nicht zum Inhaltsholismus, weil Inhalte widersprüchlich sein können.
IV 117
Glauben/Davidson: These: Zentralität des Glaubens: es gibt keine propositionalen Einstellungen ohne einige Glaubenseinstellungen. - FodorVsDavidson/LeporeVsDavidson: man kann soundso wünschen ohne soundso zu glauben. - Semantischer Holismus/SH: dieser ist stärker: nur semantisch bewertbare (wahre/falsche) Zustände können propositionale Einstellungen sein. Glauben/Hume/Fodor/Lepore: keine Verbindung zwischen Vorstellungsbildern (nicht w/f) und Semantik (w/f) - orthogonal: Glaubenseigenschaften: haben Kraft - Lebendigkeit/Repräsentation: ihre Eigenschaften sind letztlich geometrisch. - Also sind die Wahrheitsbedingungen von der kausalen Rolle völlig unabhängig. ((s) Geometrische Eigenschaften von Repräsentationen: > Peter Gärdenfors, The Geometry of Meaning, MIT Press 2014).

F/L
Jerry Fodor
Ernest Lepore
Holism. A Shoppers Guide Cambridge USA Oxford UK 1992

Fodor I
Jerry Fodor
"Special Sciences (or The Disunity of Science as a Working Hypothesis", Synthese 28 (1974), 97-115
In
Kognitionswissenschaft, Dieter Münch Frankfurt/M. 1992

Fodor II
Jerry Fodor
Jerrold J. Katz
Sprachphilosophie und Sprachwissenschaft
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Fodor III
Jerry Fodor
Jerrold J. Katz
The availability of what we say in: Philosophical review, LXXII, 1963, pp.55-71
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995
Handlungen Davidson Glüer II 108
Handlung ist beschreibungsabhängig - Ereignisse sind beschreibungsunabhängig! >Ereignisse/Davidson. Bsp Mary schoss auf den Einbrecher und tötete ihren Vater.
Handlung: ist nicht definierbar in der Sprache der propositionalen Einstellungen (Einbrecher-Bsp). - Stattdessen: Primärgrund und richtige Verursachung.
Glüer II 109 f
Davidson kann gerade auf der Basis der Anomalismusthese (vgl. >Anomaler Monismus) für einen Monismus argumentieren: Monismus ergibt sich aus der Kombination zweier weiterer Prämissen aus der Handlungstheorie: (KI) Prinzip kausaler Interaktion. Zumindest einige mentale Ereignisse interagieren kausal mit physischen Ereignissen. (unbestreitbar)
(NK) Prinzip des nomologischen Charakters der Kausalität: Ereignisse, die in Ursache-Folge-Relation stehen, fallen unter strikte Gesetze.

Brandom I 724
Handlung/Davidson: ist ein Akt, wenn es eine Beschreibung gibt, unter der er intentional ist - Brandom: zweierlei intentionale Erklärung: a) was versucht wurde - b) was gelungen ist - I 726 Erfolg/Problem: Nicole tötete das Tier (Kuh statt Hirsch) vor sich erfolgreich - beschreibungsabhängig - I 727 sie glaubte von einer Kuh (de re), ein Hirsch zu sein - falsch de dicto: sie glaubte "die Kuh ist ein Hirsch" ("dass die Kuh..") - I 728 Referenz: sie hatte (ohne es zu realisieren) in Bezug auf die Kuh die Absicht, sie zu schießen. - Es geht um den Gehalt der Festlegung nicht um die Art der Festlegung. - Wie bei Überzeugungen.
I 957
Akkordeoneffekt/Erfolg/Davidson: Bsp auch wenn das Pulver nass war, gelang es, den Finger zu krümmen - so gibt es in jeder Handlung Erfolg - Bsp Bergsteiger: I 958 Lösung/Brandom: Berufung auf VURD (Verlässlich unterscheidende Reaktionsdispositionen): es braucht nichts zu geben, was ich beabsichtigte und was mir auch gelang - I 729 Bsp ich greife nach dem Brot und verschütte den Wein - I 957 Absicht: heißt nicht zu wollen, dass ein Satz wahr werde (de dicto) - Absichten entsprechen nicht den eingegangenen sondern den anerkannten Festlegungen - Davidson: Muskelkontraktion braucht nicht Teil der Absicht zu sein - Brandom: aber intentional kann ich meine Muskeln nur in dieser Weise kontrahieren, indem ich nach dem Brot greife - man kann den Gehalt der Absicht damit de re angeben - damit kann man den Erfolg oder Misserfolg festlegen.
Glüer II 92
Quine: seine Ontologie beinhaltet nur physikalische Objekte und Klassen. - Handlung ist kein Gegenstand. - DavidsonVsQuine: Handlung ist Ereignis und Referenzobjekt.
Glüer II 96
Handlung/Ereignis/adverbiale Analyse/Davidson/Glüer: Problem zwei Arten von Adverbien widersetzen sich: 1. Bsp "beinahe" getroffen: synkategorematisch, nicht eliminierbar - 2. Bsp "gut", "groß", "klein" kann evtl. weggelassen werden - MontagueVsDavidson: Ereignisse sind überflüssig, "Modifier-Theorie" - KimVsDavidson: wir müssen Ereignisse nicht als individuierte Individuen auffassen, sondern mit Eigenschaften identifizieren - ((s) also umgekehrt).
Glüer II 110
Handlung/Davidson: nicht definierbar in der Sprache der propositionalen Einstellungen (Einbrecher-Bsp) - statt dessen: Primärgrund und richtige Verursachung - ((s) Weil z.B. eine abweichende Kausalkette eine Absicht überlagert und unwirksam macht. - Bsp Bergsteiger) - ((s) Etwas wird noch nicht Handlung, weil es gewollt ist, richtige Verursachung muß hinzukommen.)

Davidson I
D. Davidson
Der Mythos des Subjektiven Stuttgart 1993

Davidson I (a)
Donald Davidson
"Tho Conditions of Thoughts", in: Le Cahier du Collège de Philosophie, Paris 1989, pp. 163-171
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (b)
Donald Davidson
"What is Present to the Mind?" in: J. Brandl/W. Gombocz (eds) The MInd of Donald Davidson, Amsterdam 1989, pp. 3-18
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (c)
Donald Davidson
"Meaning, Truth and Evidence", in: R. Barrett/R. Gibson (eds.) Perspectives on Quine, Cambridge/MA 1990, pp. 68-79
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (d)
Donald Davidson
"Epistemology Externalized", Ms 1989
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (e)
Donald Davidson
"The Myth of the Subjective", in: M. Benedikt/R. Burger (eds.) Bewußtsein, Sprache und die Kunst, Wien 1988, pp. 45-54
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson II
Donald Davidson
"Reply to Foster"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Davidson III
D. Davidson
Handlung und Ereignis Frankfurt 1990

Davidson IV
D. Davidson
Wahrheit und Interpretation Frankfurt 1990

Davidson V
Donald Davidson
"Rational Animals", in: D. Davidson, Subjective, Intersubjective, Objective, Oxford 2001, pp. 95-105
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005

Bra I
R. Brandom
Expressive Vernunft Frankfurt 2000

Bra II
R. Brandom
Begründen und Begreifen Frankfurt 2001
Handlungen Dummett I 187
DummettVsDavidson: Handeln ist nicht spezifisch sprachlich. Daher ist durch die Handlungstheorie nicht viel gewonnen für die Bedeutung.

Dummett I
M. Dummett
Ursprünge der analytischen Philosophie Frankfurt 1992

Dummett II
Michael Dummett
"What ist a Theory of Meaning?" (ii)
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Dummett III
M. Dummett
Wahrheit Stuttgart 1982

Dummett III (a)
Michael Dummett
"Truth" in: Proceedings of the Aristotelian Society 59 (1959) pp.141-162
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Dummett III (b)
Michael Dummett
"Frege’s Distiction between Sense and Reference", in: M. Dummett, Truth and Other Enigmas, London 1978, pp. 116-144
In
Wahrheit, Stuttgart 1982

Dummett III (c)
Michael Dummett
"What is a Theory of Meaning?" in: S. Guttenplan (ed.) Mind and Language, Oxford 1975, pp. 97-138
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Dummett III (d)
Michael Dummett
"Bringing About the Past" in: Philosophical Review 73 (1964) pp.338-359
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Dummett III (e)
Michael Dummett
"Can Analytical Philosophy be Systematic, and Ought it to be?" in: Hegel-Studien, Beiheft 17 (1977) S. 305-326
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982
Holismus Dummett Rorty I 289
DummettVsDavidson: VsHolismus: man kann keine angemessene Sprachphilosophie ohne die beiden Kantischen Unterscheidungen (Gegebenheit/Interpretation und Notwendigkeit/Kontingenz) schreiben.
Dummett III (b) 84/85
HolismusVs Unterscheidung Sinn/Bezug, extremer Holismus: Grunddoktrin: die Bedeutung wechselt ständig - Theorie: für-wahr-Halten - neue Sätze ändern Sprachverhalten (Billigung und Ablehnung anderer Sätze) - später keine Identifikation der neuen Sätze mehr - extremer Holismus: Grunddoktrin: es gibt gar keinen Bedeutungsbegriff, der Begriff des Bedeutungswandels ist nutzlos. DummettVsHolismus: unsere Darstellung würde davon abhängen, wo wir zufällig anfangen - nach wie vor: Dispositionen erst nach für-wahr-Halten zu bestimmen - (erst Wahrheit, dann Bedeutung) - in jeder Theorie ändern neue Urteile die Dispositionen, aber deshalb sind Dispositionen nicht bedeutungsbestimmend! - Fehler zu denken, ein Satz habe keine eigene Bedeutung - Theorie: es geht um neue Urteile, nicht neue Bedeutungen.
III (b) 85
extremer Holismus: meint, aus Menge für wahr gehaltener Sätze (ohne Wissen über die kausalen Umstände) könnten zukünftige Dispositionen abgeleitet werden. - Vs: nicht möglich.
III (c) 125ff
Holismus/Täuschung/Dummett: hat kein Kriterium für spezifische Sprecherbedeutung im Einzelfall - nur Tendenz des für-wahr-Haltens - daher kein Begriff eines Irrtums -
III (c) 130
Holismus hält Bedeutngstheorie überhaupt nicht für möglich - Dummett: vielleicht hat er recht.
III (c) 150
Holismus/DummettVsHolismus: Problem: die Menge aller wahren Sätze darf dann keine indikatorabhängigen Merkmale enthalten - HolismusVs: Lösung: könnte stattdessen eine Menge der indikatorabhängigen Urteile vorschlagen. - DummettVsVs dann kennt kein Sprecher die Bedeutungstheorie.

Dummett I
M. Dummett
Ursprünge der analytischen Philosophie Frankfurt 1992

Dummett II
Michael Dummett
"What ist a Theory of Meaning?" (ii)
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Dummett III
M. Dummett
Wahrheit Stuttgart 1982

Dummett III (a)
Michael Dummett
"Truth" in: Proceedings of the Aristotelian Society 59 (1959) pp.141-162
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Dummett III (b)
Michael Dummett
"Frege’s Distiction between Sense and Reference", in: M. Dummett, Truth and Other Enigmas, London 1978, pp. 116-144
In
Wahrheit, Stuttgart 1982

Dummett III (c)
Michael Dummett
"What is a Theory of Meaning?" in: S. Guttenplan (ed.) Mind and Language, Oxford 1975, pp. 97-138
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Dummett III (d)
Michael Dummett
"Bringing About the Past" in: Philosophical Review 73 (1964) pp.338-359
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Dummett III (e)
Michael Dummett
"Can Analytical Philosophy be Systematic, and Ought it to be?" in: Hegel-Studien, Beiheft 17 (1977) S. 305-326
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Rorty I
Richard Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Rorty II
Richard Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Rorty II (b)
Richard Rorty
"Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (c)
Richard Rorty
Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (d)
Richard Rorty
Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (e)
Richard Rorty
Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (f)
Richard Rorty
"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (g)
Richard Rorty
"Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty III
Richard Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Rorty IV (a)
Richard Rorty
"is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (b)
Richard Rorty
"Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (c)
Richard Rorty
"Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (d)
Richard Rorty
"Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty V (a)
R. Rorty
"Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998

Rorty V (b)
Richard Rorty
"Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty V (c)
Richard Rorty
The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992)
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty VI
Richard Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000
Holismus Suppes Esfeld I 364
SuppesVsDavidson: Physik wie Psychologie behandelt offene, nicht deterministische Systeme und diese sind holistisch.

Suppes I
P. Suppes
Introduction to Logic Mineola 1999

Suppes II
P. Suppes
Models and Methods in the Philosophy of Science: Selected Essays New York 2010

Es I
M. Esfeld
Holismus Frankfurt/M 2002
Idiolekt Quine Dummett I 139
Idiolekt/Quine: hat Vorrang vor dem Begriff der Gemeinschaftssprache. - Es ist nie sicher, dass die Bedeutungen die gleichen sind.
Dum I 139
Quine: Bedeutung und akzeptierte Theorie sind nicht auseinanderzuhalten. > Idiolekt, >Two Dogmas. Davidson: radikale Interpretation, Idiolekt aus bestimmter Zeit und Situation.
Dum I 141
DummettVsQuine, DummettVsDavidson/Dummett: nicht Idiolekt, sondern gemeinsame Sprache ist vorrangig.

Quine I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Quine II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Quine III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Quine V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Quine VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Quine VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Quine VII (a)
W. V. A. Quine
On what there is
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (b)
W. V. A. Quine
Two dogmas of empiricism
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (c)
W. V. A. Quine
The problem of meaning in linguistics
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (d)
W. V. A. Quine
Identity, ostension and hypostasis
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (e)
W. V. A. Quine
New foundations for mathematical logic
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (f)
W. V. A. Quine
Logic and the reification of universals
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (g)
W. V. A. Quine
Notes on the theory of reference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (h)
W. V. A. Quine
Reference and modality
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (i)
W. V. A. Quine
Meaning and existential inference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Quine IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Quine X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Quine XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

Quine XIII
Willard Van Orman Quine
Quiddities Cambridge/London 1987

Dummett I
M. Dummett
Ursprünge der analytischen Philosophie Frankfurt 1992

Dummett II
Michael Dummett
"What ist a Theory of Meaning?" (ii)
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Dummett III
M. Dummett
Wahrheit Stuttgart 1982

Dummett III (a)
Michael Dummett
"Truth" in: Proceedings of the Aristotelian Society 59 (1959) pp.141-162
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Dummett III (b)
Michael Dummett
"Frege’s Distiction between Sense and Reference", in: M. Dummett, Truth and Other Enigmas, London 1978, pp. 116-144
In
Wahrheit, Stuttgart 1982

Dummett III (c)
Michael Dummett
"What is a Theory of Meaning?" in: S. Guttenplan (ed.) Mind and Language, Oxford 1975, pp. 97-138
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Dummett III (d)
Michael Dummett
"Bringing About the Past" in: Philosophical Review 73 (1964) pp.338-359
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Dummett III (e)
Michael Dummett
"Can Analytical Philosophy be Systematic, and Ought it to be?" in: Hegel-Studien, Beiheft 17 (1977) S. 305-326
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982
Indirekte Rede Foster I 22
Indirekte Rede/parataktische Analyse/Davidson: "Die Erde bewegt sich. Galilei sagte das" (macht "das" aus "dass". FosterVsDavidson: Die parataktische Analyse taugt nicht für Bedeutungstheorie: Ein Übersetzer müsste die Referenz auf seine eigene Äußerung schwenken. - Das liefert eine Übersetzungstheorie, aber keine Bedeutungstheorie. >Parataktische Analyse.

Foster I
John A. Foster
"Meaning and Truth Theory"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976
Inhalt Lewis Schwarz I 161
Inhalt/DavidsonVsLewis: hängt von der Sprache ab, die wir sprechen. - LewisVsDavidson: Inhalt ist eine Klasse möglicher Individuen, Bsp die den Wunsch erfüllt bekommen. Bedeutung/LewisVsDavidson: was die Sätze der öffentlichen Sprache bedeuten, hängt vom Inhalt unserer Erwartungen, Wünsche und Überzeugungen ab.
Schwarz I 169
Mentaler Gehalt/Inhalt/Lewis: Klasse möglicher Situationen, in denen es regnet, nicht "Klasse der möglichen Welten in denen es regnet" - was für Welten sollten das sein? - Es müssten welche sein, in denen es hier und jetzt regnet. Mögliche Situationen sind zentrierte Welten, mit einem ausgezeichneten Hier und Jetzt. >Situationen, >Mögliche Welten.

Lewis I
David K. Lewis
Die Identität von Körper und Geist Frankfurt 1989

Lewis I (a)
David K. Lewis
An Argument for the Identity Theory, in: Journal of Philosophy 63 (1966)
In
Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989

Lewis I (b)
David K. Lewis
Psychophysical and Theoretical Identifications, in: Australasian Journal of Philosophy 50 (1972)
In
Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989

Lewis I (c)
David K. Lewis
Mad Pain and Martian Pain, Readings in Philosophy of Psychology, Vol. 1, Ned Block (ed.) Harvard University Press, 1980
In
Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989

Lewis II
David K. Lewis
"Languages and Language", in: K. Gunderson (Ed.), Minnesota Studies in the Philosophy of Science, Vol. VII, Language, Mind, and Knowledge, Minneapolis 1975, pp. 3-35
In
Handlung, Kommunikation, Bedeutung, Georg Meggle Frankfurt/M. 1979

Lewis IV
David K. Lewis
Philosophical Papers Bd I New York Oxford 1983

Lewis V
David K. Lewis
Philosophical Papers Bd II New York Oxford 1986

Lewis VI
David K. Lewis
Konventionen Berlin 1975

LewisCl
Clarence Irving Lewis
Collected Papers of Clarence Irving Lewis Stanford 1970

LewisCl I
Clarence Irving Lewis
Mind and the World Order: Outline of a Theory of Knowledge (Dover Books on Western Philosophy) 1991

Schw I
W. Schwarz
David Lewis Bielefeld 2005
Intentionalität Searle Dav II 112
SearleVsDavidson: schlägt vor zwischen zwei Arten von Intentionen zu unterscheiden: a) "prior intentions" und
b) "intentions in action" Intentionale Handlung nur, wenn das erste das zweite verursacht.

Dennett I 281 SearleVsDennett: "Als-ob-Intentionalität".
Dennett II 67
Def abgeleitete Intentionalität/Searle: beschränkte Form, die manche unserer Kunstprodukte besitzen: Bsp Wörter, Sätze, Bücher, Landkarten, Bilder, Computerprogramme usw. Ihre Intentionalität ist nur eine Leihgabe unseres Geistes. Einkaufsliste, ob geschrieben oder auswendig. Ebenso geistige Bilder. Etwas Inneres, aber dennoch ein Kunstprodukt.
Searle I 67
Intentionalität biologisch, teleologisch: SearleVs: bei Verwechslungen wären Wörter wie "Pferd-oder Kuh" nötig. Intentionalität normativ: Wahrheit, Widerspruchsfreiheit, Rationalität intrinsisch - der darwinistischen Evolution dagegen nicht normativ.
I 178
Erfüllungsbedingungen: intentionale Zustände repräsentieren ihre Erfüllungsbedingungen nur unter gewissen Aspekten, die für den Betreffenden wichtig sind
I 266f
Intentionale Phänomene :Regelfolgen: echt kausale Phänomene - Funktionale Erklärungen: nur nackte physische Fakten, Kausalität hier nur durch interessengeleitete Beschreibung - Regeln keine Ursachen für Handlungen. Gegenstände der Intentionalität brauchen nicht zu existieren: (Hoffnung)
Glauben, Befürchten , Wünschen, Überzeugung keine Akte, man hat sie einfach.
II 208
Intentionalität/Erfüllungsbedingungen/Searle: der Geist verleiht der Hervorbringung von Klängen dadurch Intentionalität, dass er der Hervorbringung die Erfüllungsbedingungen des Geisteszustands verleiht - >Sprechakt. - Doppelte Ebene der Intentionalität: a) psychischer Zustand - b) Ebene der Absicht.
III 156
als ob-Intentionalität/Searle: erklärt nichts, wenn es keine echte Intentionalität gibt. Sie hat keine kausale Kraft - SearleVsDennett: sie ist so leer wie seine "intentionale Einstellung".
Graeser I 124
Intentionalität/Sprechakte/Searle: Handlungsabsichten haben Erfüllungsbedingungen, die von ihnen repräsentiert werden und indem Handlungsabsichten ihre Erfüllungsbedingungen repräsentieren, sind sie ipso facto intentional - abgeleitete Intentionalität: physische Realisierungen von Sprechakten sind nicht intrinsisch intentionale wie die propositionalen Einstellungen selbst.

Searle I
John R. Searle
Die Wiederentdeckung des Geistes Frankfurt 1996

Searle II
John R. Searle
Intentionalität Frankfurt 1991

Searle III
John R. Searle
Die Konstruktion der gesellschaftlichen Wirklichkeit Hamburg 1997

Searle IV
John R. Searle
Ausdruck und Bedeutung Frankfurt 1982

Searle V
John R. Searle
Sprechakte Frankfurt 1983

Searle VII
John R. Searle
Behauptungen und Abweichungen
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Searle VIII
John R. Searle
Chomskys Revolution in der Linguistik
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Searle IX
John R. Searle
"Animal Minds", in: Midwest Studies in Philosophy 19 (1994) pp. 206-219
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005

Dennett I
D. Dennett
Darwins gefährliches Erbe Hamburg 1997

Dennett II
D. Dennett
Spielarten des Geistes Gütersloh 1999

Dennett III
Daniel Dennett
"COG: Steps towards consciousness in robots"
In
Bewusstein, Thomas Metzinger Paderborn/München/Wien/Zürich 1996

Dennett IV
Daniel Dennett
"Animal Consciousness. What Matters and Why?", in: D. C. Dennett, Brainchildren. Essays on Designing Minds, Cambridge/MA 1998, pp. 337-350
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005

Grae I
A. Graeser
Positionen der Gegenwartsphilosophie. München 2002
Intentionen Davidson Glüer II 116
Intention/Davidson/Glüer: Eine Intention ist ein unkonditioniertes Urteil - Gegensatz: Pro-Einstellung: ist ein konditioniertes Urteil: Bsp "Wenn Süßes nicht schädlich ist, dann ..."
Glüer II 101
Handlung/Intention/Davidson/Glüer: Es gibt keine Subklasse der intentionalen Handlungen. Vielmehr sind laut Davidsons Identitätsthese alle Handlungen intentional! Ein Geschehen aber, für das es keine Beschreibung gibt, die es als aktives Tun eines Akteurs kennzeichnet, ist überhaupt keine Handlung, sondern ein bloßes Ereignis.
Glüer II 110
Kausalität/Intention/Absicht/Kausalkette/Davidson/Glüer: Es gibt keine Möglichkeit, den "deviant causal chains" (abweichende Kausalketten") zu entkommen. In der Terminologie propositionalen Einstellungen kann es keine Definition des Begriffs des intentionalen Handelns geben.
II 112
Erklärung/Kriterium/Intention/Absicht/Handlungserklärung/Davidson/Glüer: nur folgendes Kriterium ist möglich: (K2) Handlung x ist intentional unter der Beschreibung d nur dann, wenn
der Akteur einen Primärgrund g für x unter der Beschreibung d hat und
g x auf die richtige Weise verursacht.
Intention/Handlung/SearleVsDavidson: schlägt vor, zwischen zwei Arten von Intentionen zu unterscheiden:
a) "prior intentions" und
b) "intentions in action".
Def intentionale Handlung/Searle: besteht nur, wenn das erste das zweite verursacht.
(s) Also wenn die Absicht vor Beginn schon feststand.
Searle: weitere Bedingung:"planbare Regulatrität". Planbarkeit hängt aber vom Rest der Überzeugungen ab, und ist daher nie vollständig explizierbar.
Handlung/bloße Absicht/Unterlassen/Davidson/Glüer: bloße Absichten sind nichtrealisierte Handlungsentscheidungen. Sie erfordern die Annahme eines intermittierenden Ereignisses zwischen dem Haben des Primärgrundes und der Handlung.
Hier muss eine dritte handlungsrelevante propositionale Einstellung eingeführt werden: die Intention.
Glüer II 113/114
Def Intention/Davidson/Glüer: handlungsanweisende Urteile, logische Form: syllogistische Konklusion. x ist vollziehenswert. Extrem eng mit Handlungen verknüpft. Problem: Dilemma: auch die Relation von Grund und Intention kann nicht syllogistisch konzipiert werden, ohne in die dargestellten Kontradiktionen zu geraten.


Avramides I 5
Sprache/Davidson/Avramides: Sprecher muss die Intention haben, die Worte zu gebrauchen, so dass der Satz wahr ist, wenn der Zustand so ist, wie der Satz sagt.

Davidson I
D. Davidson
Der Mythos des Subjektiven Stuttgart 1993

Davidson I (a)
Donald Davidson
"Tho Conditions of Thoughts", in: Le Cahier du Collège de Philosophie, Paris 1989, pp. 163-171
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (b)
Donald Davidson
"What is Present to the Mind?" in: J. Brandl/W. Gombocz (eds) The MInd of Donald Davidson, Amsterdam 1989, pp. 3-18
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (c)
Donald Davidson
"Meaning, Truth and Evidence", in: R. Barrett/R. Gibson (eds.) Perspectives on Quine, Cambridge/MA 1990, pp. 68-79
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (d)
Donald Davidson
"Epistemology Externalized", Ms 1989
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (e)
Donald Davidson
"The Myth of the Subjective", in: M. Benedikt/R. Burger (eds.) Bewußtsein, Sprache und die Kunst, Wien 1988, pp. 45-54
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson II
Donald Davidson
"Reply to Foster"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Davidson III
D. Davidson
Handlung und Ereignis Frankfurt 1990

Davidson IV
D. Davidson
Wahrheit und Interpretation Frankfurt 1990

Davidson V
Donald Davidson
"Rational Animals", in: D. Davidson, Subjective, Intersubjective, Objective, Oxford 2001, pp. 95-105
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005

Avr I
A. Avramides
Meaning and Mind Boston 1989
Interpretation Brandom I 954
Interpretation/Davidson: dieser unterscheidet nicht zwischen Interpretation innerhalb einer Sprache und zwischen Sprachen - BrandomVsDavidson: in seiner eigenen Sprache hört man keine Geräusche, sondern Bedeutungen.
I 893
Interpretation/Brandom: geht über Erklärung hinaus. Erklärung: wann ist sie angebracht? Wann immer es möglich ist. (>Erklärung).

Bra I
R. Brandom
Expressive Vernunft Frankfurt 2000

Bra II
R. Brandom
Begründen und Begreifen Frankfurt 2001
Irrtümer Brandom I 424 ff
Objektivität begrifflicher Normen/Brandom: über sie können wir uns nicht nur alle einzeln (jeder) sondern auch alle gemeinsam irren. (Elektron, Masse im Universum).Irrtum über den richtigen Gebrauch.
I 102f
Irrtum: jeder Einzelne und alle zusammen können sich darin irren, ob ein begrifflicher Gehalt in einer bestimmten Situation passend ist.
I 269
Objektivität/Irrtum: es wird behauptet, dass soziale Praktiken hinreichen, Behauptungen objektiv repräsentationalen Gehalt zu verleihen! Das sind dann objektive Wahrheitsbedingungen. Sogar die gesamte Gemeinschaft kann mit einer diesbezüglichen Beurteilung falsch liegen. Universeller Irrtum nur bei Normen, nicht bei Begriffen möglich, s.o I 105.). (VsDavidson).
I 921
Irrtum/Brandom: dass Gemeinschaft als Ganzes nicht irren könnte, wurde Wittgenstein von Kripke und Wright in den Mund gelegt - wenn das stimmte, müsste Praxis sich nicht an Richtigkeit von Repräsentationen orientieren - BrandomVsKripke).

Bra I
R. Brandom
Expressive Vernunft Frankfurt 2000

Bra II
R. Brandom
Begründen und Begreifen Frankfurt 2001
Kohärenztheorie Dummett I 29
Korrespondenz-Theorie/Kohärenz-Theorie/Tradition: Für beide Theorien gilt traditionell: Bedeutung kommt vor Wahrheit - DavidsonVsTradition: Wahrheit kommt vor Bedeutung (die Wahrheitsbedingungen werden später durch Theorie festgelegt). DummettVsDavidson: beide werden zusammen festgelegt! >Wahrheitsbedingungen/Dummett, >Wahrheitstheorie/Dummett, >Verstehen/Dummett.

Dummett I
M. Dummett
Ursprünge der analytischen Philosophie Frankfurt 1992

Dummett II
Michael Dummett
"What ist a Theory of Meaning?" (ii)
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Dummett III
M. Dummett
Wahrheit Stuttgart 1982

Dummett III (a)
Michael Dummett
"Truth" in: Proceedings of the Aristotelian Society 59 (1959) pp.141-162
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Dummett III (b)
Michael Dummett
"Frege’s Distiction between Sense and Reference", in: M. Dummett, Truth and Other Enigmas, London 1978, pp. 116-144
In
Wahrheit, Stuttgart 1982

Dummett III (c)
Michael Dummett
"What is a Theory of Meaning?" in: S. Guttenplan (ed.) Mind and Language, Oxford 1975, pp. 97-138
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Dummett III (d)
Michael Dummett
"Bringing About the Past" in: Philosophical Review 73 (1964) pp.338-359
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Dummett III (e)
Michael Dummett
"Can Analytical Philosophy be Systematic, and Ought it to be?" in: Hegel-Studien, Beiheft 17 (1977) S. 305-326
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982
Kohärenztheorie McDowell I 172
Def "Ungezwungene Kohärenztheorie/McDowell: die These, dass die Ausübungen der Spontaneität keine äußeren Einschränkungen besitzen. Sie können auf rationale Weise von den Tatsachen kontrolliert werden, wenn sich die Tatsachen selbst in den Erfahrungen manifestieren. Das ist eine Kontrolle von außerhalb des Denkens, nicht von außerhalb des Denkbaren. DavidsonVs: Spontaneität keiner äußeren rationalen Bedingungen unterworfen.
McDowellVsDavidson: so ist seine Kohärenztheorie ohne Kontrolle.
I 49
McDowellVsKohärenztheorie: droht Gedanke und Realität zu trennen.

McDowell I
John McDowell
Geist und Welt Frankfurt 2001

McDowell II
John McDowell
"Truth Conditions, Bivalence and Verificationism"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell
Konvention W Davidson Glüer II 37
Konvention-W/Davidson: sagt, dass eine Theorie übersetzend sein muss. ((s) Hintergrund: das Problem, dass z. B: Sätze wie "Schnee ist weiß" und "Gras ist grün" äquivalent sind. >Zitattilgungsschema).
II 38
Konvention-W erlaubt nur extensionale Sprache.
II 22
Def "Konvention W" /Tarski/Glüer: "Eine in der Metasprache formulierte Definition von "wahr" ist sachlich zutreffend, wenn aus ihr alle Sätze folgen, die man aus dem Schema
S ist wahr, genau dann, wenn p

gewinnt, indem man für das Symbol "S" eine Bezeichnung irgendeines Satzes der Objektsprache und für das Symbol "p" die Übersetzung dieses Satzes in die Metasprache einsetzt.
Mit der Konvention W wird getestet, ob eine Wahrheitsdefinition für eine Sprache L die Extension des Prädikats "wahr in L" korrekt bestimmt.
Weder die Konvention W noch die "W-Äquivalenzen" dürfen mit der Wahrheitsdefinition selbst verwechselt werden.
II 28
Def W-Äquivalenz/DavidsonVsTarski/Glüer: einfach wahr genau dann, wenn die verknüpften Sätze unter allen Umständen den gleichen Wahrheitswert haben. Dabei muss die rechte Seite keine Übersetzung der linken sein. Würde dagegen eine Übersetzung gefordert, dürften
1. die Umstände nicht beliebig sein, unter denen die W-Äquivalenzen wahr sind und
2. die gesuchte Bedeutung wäre schon vorausgesetzt.

Def Konvention W*/neu/Davidson/Glüer:
Eine in der Metasprache formulierte W-Theorie für eine Objektsprache L ist dann angemessen, wenn aus ihr alle Sätze folgen, die man aus dem Schema
(W) S ist wahr gdw. p
gewinnt, indem man für das Symbol "S" eine Bezeichnung irgendeines Satzes der Objektsprache und für das Symbol "p" einen Satz der Metasprache einsetzt, der genau dann wahr ist, wenn S es ist.
Glüer: hier sind Äquivalenzen, von denen nicht gefordert wird, dass der Satz rechts den Satz links übersetzt, wahr gdw.
II 29
die verknüpften Sätze unter allen Umständen den gleichen Wahrheitswert haben. DavidsonVsTarski/Glüer: wer Davidsons reinterpretierte Konvention W* anwenden will, muss also wissen, wann W-Äquivalenzen wahr sind.
TarskiVsDavidson: bei Tarski muss man die Bedeutung sowohl objekt- als auch metasprachlicher Sätze kennen.
((s) Um beurteilen zu können, ob eine richtige Übersetzung vorliegt).
W-Prädikat/Davidson/Glüer: bei Davidson muss dagegen das W-Prädikat interpretiert sein.
Davidson/Glüer: setzt damit ein vorgängiges Verständnis des Wahrheitsbegriffs voraus.
Wahrheit/Interpretation/Übersetzung/DavidsonVsTarski/Glüer: eine W-Theorie, die die (neue) Konvention W* erfüllt, kann als Interpretationstheorie gelesen werden: sie impliziert für jeden Aussagesatz S der Objektsprache L eine aus seiner Struktur abgeleitete W-Äquivalenz, deren rechte Seite die Wahrheitsbedingungen angibt, unter denen S wahr ist.

Davidson I
D. Davidson
Der Mythos des Subjektiven Stuttgart 1993

Davidson I (a)
Donald Davidson
"Tho Conditions of Thoughts", in: Le Cahier du Collège de Philosophie, Paris 1989, pp. 163-171
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (b)
Donald Davidson
"What is Present to the Mind?" in: J. Brandl/W. Gombocz (eds) The MInd of Donald Davidson, Amsterdam 1989, pp. 3-18
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (c)
Donald Davidson
"Meaning, Truth and Evidence", in: R. Barrett/R. Gibson (eds.) Perspectives on Quine, Cambridge/MA 1990, pp. 68-79
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (d)
Donald Davidson
"Epistemology Externalized", Ms 1989
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (e)
Donald Davidson
"The Myth of the Subjective", in: M. Benedikt/R. Burger (eds.) Bewußtsein, Sprache und die Kunst, Wien 1988, pp. 45-54
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson II
Donald Davidson
"Reply to Foster"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Davidson III
D. Davidson
Handlung und Ereignis Frankfurt 1990

Davidson IV
D. Davidson
Wahrheit und Interpretation Frankfurt 1990

Davidson V
Donald Davidson
"Rational Animals", in: D. Davidson, Subjective, Intersubjective, Objective, Oxford 2001, pp. 95-105
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005
Meinen Austin III 39
Meinen/Austin: wir sollten wissen, was wir meinen - (Verantwortung). - (AustinVsDavidson).

Austin I
John L. Austin
"Truth" in: Proceedings of the Aristotelian Society, Supplementary Volume 24 (1950): 111 - 128
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977

Austin II
John L. Austin
Ein Plädoyer für Entschuldigungen
In
Linguistik und Philosophie, Grewendorf/Meggle Frankfurt/M. 1974/1995
Meinen Schiffer Graeser I 129
Meinen/SchifferVsDavidson: wenn es weder eine satzorientierte noch eine nicht-satzorientierte Analyse des Meinens geben kann, dann fällt auch die Möglichkeit der Auffassung von urteilshaften Einstellungen als Beziehungen in sich zusammen. - Graeser: damit verlieren wir den Boden unter den Füßen.

Schi I
St. Schiffer
Remnants of Meaning Cambridge 1987

Grae I
A. Graeser
Positionen der Gegenwartsphilosophie. München 2002
Metaphysik Fodor IV 107
Metaphysisch: ist die Annahme: dass, wenn es eine Tatsache über den intentionalen Zustand gibt, dann ist es diese Tatsache die es macht, ob die Zuschreibung am besten auf die physikalischen Fakten passt.
IV 110
Metaphysisch/Fodor/Lepore: Bsp nicht metaphysisch: ist die Feststellung, dass eine passende Eigenschaft als definierend angenommen wird. - Bsp metaphysisch: die Annahme, dass Rationalität konstituierend für Intentionalität ist. - Bsp dass Erklärungskraft und Einfachheit konstitutiv für Nomologisches ist, ist transzendental. Bsp Davidsons Annahme: das Prinzip der Nachsicht soll in der epistemischen Situation des Interpreten begründet sein. - LewisVsDavidson: intentionale Zuschreibung muss nicht mit Bezug auf die epistemische Situation des Radikalen Interpreten verstanden werden. - Lewis stattdessen: das Prinzip der Nachsicht ist Teil unseres Begriffs der Person.

F/L
Jerry Fodor
Ernest Lepore
Holism. A Shoppers Guide Cambridge USA Oxford UK 1992

Fodor I
Jerry Fodor
"Special Sciences (or The Disunity of Science as a Working Hypothesis", Synthese 28 (1974), 97-115
In
Kognitionswissenschaft, Dieter Münch Frankfurt/M. 1992

Fodor II
Jerry Fodor
Jerrold J. Katz
Sprachphilosophie und Sprachwissenschaft
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Fodor III
Jerry Fodor
Jerrold J. Katz
The availability of what we say in: Philosophical review, LXXII, 1963, pp.55-71
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995
Nachsicht, Prinzip der Fodor IV 79
transzendental/Argument/Davidson/Fodor/Lepore: Davidsons transzendentales Argument für das Prinzip der Nachsicht hat diese Form: Wenn wir nicht annehmen, dass der Sprecher das meiste zu recht glaubt, dann ist Spracherwerb durch Radikale Interpretation (RI) unmöglich.
IV 80
Spracherwerb ist aber möglich - also muss angenommen werden, dass die meisten Überzeugungen des Sprechers wahr sind. Fodor/Lepore VsDavidson: es gibt keinen klaren Grund, die zweite Prämisse (dass Radikale Interpretation möglich ist) zu glauben - daher schlägt das transzendentale Argument fehl.
IV 95f
Prinzip der Nachsicht/Davidson/Fodor/Lepore: ist gar nicht notwendig - dass eine Interpretation, die mehr Sätze wahr macht, einer anderen Interpretation vorzuziehen ist, ist selbst nicht das Prinzip der Nachsicht - vielmehr ein methodisches Prinzip zur Bewertung von Theorien.
IV 99f
Holismus/Bedeutungsholismus/Fodor/Lepore: das Prinzip der Nachsicht "kauft mehr" als die Kompositionalität bei iterierten Glaubenskontexten - diese sind nämlich feinkörniger - "glaubt dass" ist opaker als "ist nomologisch koextensiv mit". - Dann erlaubt die Radikale Interpretation (RI) nicht, die meisten Glaubenseinstellungen des Sprechers als wahr anzunehmen. - Prinzip der Nachsicht: kann nicht die Hypothese ausscheiden, dass Sam glaubt, dass Schnee F ist - Radikale Interpretation/Fodor/Lepore: funktioniert nur in nicht-intentionalen Kontexten.
IV 109
Prinzip der Nachsicht/Lewis: gehört zu unserem Begriff der Person.
IV 160
Nachsicht/Fodor/Lepore VsDavidson: kann nicht von Allwissendem angewendet werden: er wird den Irrenden dann immer missinterpretieren, wenn er dessen Sätze als meist wahr (im Licht des Interpreten) annimmt - er darf also nicht dieselbe Methode anwenden. - (IV 159/160) - Lösung: der Allwissende muss meine falschen Überzeugungen als falsch in seinem Licht und die wahren als wahr in seinem Licht konstruieren - das kann er nur, wenn er auf das Prinzip der Nachsicht verzichtet.
IV 160
Nachsicht/Fodor/Lepore: kann nur zwischen zwei allwissenden Wesen angewendet werden. Es ist ein inkohärenter Begriff, einen Allwissenden Nachsicht üben zu lassen mit einem Irrenden.

F/L
Jerry Fodor
Ernest Lepore
Holism. A Shoppers Guide Cambridge USA Oxford UK 1992

Fodor I
Jerry Fodor
"Special Sciences (or The Disunity of Science as a Working Hypothesis", Synthese 28 (1974), 97-115
In
Kognitionswissenschaft, Dieter Münch Frankfurt/M. 1992

Fodor II
Jerry Fodor
Jerrold J. Katz
Sprachphilosophie und Sprachwissenschaft
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Fodor III
Jerry Fodor
Jerrold J. Katz
The availability of what we say in: Philosophical review, LXXII, 1963, pp.55-71
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995
Namen Dummett III (b) 64
Namen/Davidson: wir können nur wissen, dass "Valencia" sich auf Valencia bezieht. - DummettVsDavidson: verwechselt Kenntnis des Bezugs mit Wissen-dass das Wort (überhaupt) einen Bezugsgegenstand hat. Namen/DummettVsDavidson: Subjekt muss den Sinn des Namens begreifen: nicht dass der Name bezeichnet, sondern was.
III (b) 87f
Namen/Kripke: der Sinn des Namens ist nicht "derjenige, von dem allgemein angenommen wird, dass er Autor von Waverley ist". Dummett: Wissen-dass (Satz wahr ist): Kind hört "Poststreik in Mailand" - versteht aber nicht die Proposition - was ist nötig für Proposition? - sicher nicht Wissen über Ambrosius - Satz: Wissen-dass "jemand namens Gustav Freytag war Privatdozent in Breslau - Proposition, propositionales Wissen: genau derjenige, der Soll und Haben geschrieben hat, war Privatdozent in Breslau - (Kennzeichnung)
III (b) 87f
Namen/Dummett: Standarderklärung: Sprachgebrauch in Gemeinschaft - tatsächliche Taufe irrelevant, ebenso Sprecher, Gesprächsfetzen - anders: wenn nur Gesprächsfetzen, muss ich Sprechern nachspüren - Gödel: der Begriff des Von-Gödel-Wissens, dass er.. hat mehr Substanz als der Begriff des Wissens, dass "Gödel" der Name desjenigen ist, der... - Bsp Goliath: Verwechslung der Namen, nicht der Personen - Bsp Obadja (Verfasser, einzige Handlung ((s) Quasi "anonym"): hier ist Verwechslung der Personen, nicht der Namen möglich.
III (b) 92
DummettVsKausaltheorie: nur eine Theorie über den Sinn von Namen, nicht eine, die den Sinn durch etwas anderes ersetzt - sie leistet keine Erklärung der Funktion von Namen im allgemeinen.
III (b) 93
Bsp Orkane, Sternbilder usw.- es kann sich kaum herausstellen, dass wir sie falsch bezeichnen. - Die Kausaltheorie erklärt nicht die Mechanismen des Bezeichnens.
III (c) 151
Dummett pro Kennzeichnungstheorie: verbale Erklärungen für unbekannte Namen helfen.
Wolf II 354
Bedeutung/Namen/DummettVsFrege: (Bsp Dr. Lauben) die Bedeutung kann nicht prinzipiell subjektiv sein, weil sie eine Sache dessen ist, was von der Sprache mitgeteilt wird - trotzdem zählt Dummett den "Sinn" (subjektive Kenntnis) mit zur Bedeutung.

Dummett I
M. Dummett
Ursprünge der analytischen Philosophie Frankfurt 1992

Dummett II
Michael Dummett
"What ist a Theory of Meaning?" (ii)
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Dummett III
M. Dummett
Wahrheit Stuttgart 1982

Dummett III (a)
Michael Dummett
"Truth" in: Proceedings of the Aristotelian Society 59 (1959) pp.141-162
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Dummett III (b)
Michael Dummett
"Frege’s Distiction between Sense and Reference", in: M. Dummett, Truth and Other Enigmas, London 1978, pp. 116-144
In
Wahrheit, Stuttgart 1982

Dummett III (c)
Michael Dummett
"What is a Theory of Meaning?" in: S. Guttenplan (ed.) Mind and Language, Oxford 1975, pp. 97-138
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Dummett III (d)
Michael Dummett
"Bringing About the Past" in: Philosophical Review 73 (1964) pp.338-359
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Dummett III (e)
Michael Dummett
"Can Analytical Philosophy be Systematic, and Ought it to be?" in: Hegel-Studien, Beiheft 17 (1977) S. 305-326
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

K II siehe Wol I
U. Wolf (Hg)
Eigennamen Frankfurt 1993
Natur McDowell I 123 ff
Natur/Kant/McDowell: die Natur ist bei Kant gleich dem Reich der Naturgesetze. Er kennt nicht den Begriff der zweiten Natur, obwohl er sehr wohl den Begriff der Bildung kennt. Aber eben nicht als Hintergrund.
I 118
Zweite Natur/McDowell: These: es gibt Vorschriften der Natur, egal ob man für sie empfänglich ist oder nicht. Das ist die Folge richtiger Erziehung. "Naturalismus der zweiten Natur", "Naturalisierter Platonismus". Natur/Naturgesetze/McDowellVsNaturalismus: Vs "unverblümter Naturalismus": Der Raum der Natur ist nicht gleich dem Raum der Naturgesetze.
Die Kräfte gehören zum Teil in den Bereich der zweiten Natur.
Natur/McDowell: umfasst alles, was zum fundamentalsten Verstehen der Dinge gehört, also weder Bedeutung noch Werte. (VsAristoteles). Entzauberung der Natur ist Fortschritt.
Aber: das was entzaubert wurde, muss nicht mit der Natur identifiziert werden!

Rorty VI 212
McDowell/Rorty: die Natur übt vielleicht nicht bloß kausale, sondern auch rationale Kontrolle über das menschliche Forschen aus. Def Zweite Natur/McDowell: "Eine zweite Natur erwerben die Menschen unter anderem dadurch, dass ihnen begriffliche Fähigkeiten erschlossen werden, deren Wechselbeziehungen dem logischen Raum der Gründe angehören". (Bsp Initiation, Eintritt in eine moralische Gemeinschaft, "Bildung"). Dass einem die Augen geöffnet werden, verleiht einem die Fähigkeit, von der Welt rational kontrolliert zu werden. Und damit zu Urteilen fähig zu werden, die der Welt gegenüber verantwortlich sind.
Außerdem wird einem dadurch rationale Freiheit geschenkt.
McDowellVsBrandom/McDowellVsSellars/McDowellVsDavidson/Rorty: all das wird unverständlich, wenn wir Sellars, Davidsons oder Brandoms Begriffe verwenden.

McDowell I
John McDowell
Geist und Welt Frankfurt 2001

McDowell II
John McDowell
"Truth Conditions, Bivalence and Verificationism"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell

Rorty I
Richard Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Rorty II
Richard Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Rorty II (b)
Richard Rorty
"Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (c)
Richard Rorty
Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (d)
Richard Rorty
Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (e)
Richard Rorty
Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (f)
Richard Rorty
"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (g)
Richard Rorty
"Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty III
Richard Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Rorty IV (a)
Richard Rorty
"is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (b)
Richard Rorty
"Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (c)
Richard Rorty
"Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (d)
Richard Rorty
"Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty V (a)
R. Rorty
"Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998

Rorty V (b)
Richard Rorty
"Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty V (c)
Richard Rorty
The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992)
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty VI
Richard Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000
Natur Rorty VI 213
Def Zweite Natur/McDowell/Rorty: erwerben die Menschen unter anderem dadurch, dass ihnen begriffliche Fähigkeiten erschlossen werden, deren Wechselbeziehungen dem logischen Raum der Gründe angehören - das verleiht einem die Fähigkeit, von der Welt rational kontrolliert zu werden - damit wird man zu Urteilen fähig, die der Welt gegenüber verantwortlich sind. McDowellVsBrandoM./McDowellVsSellars/McDowellVsDavidson: mit deren Begriffen wird das unverständlich - diese würden die Welt nicht als Gesprächspartner bezeichnen.
VI 215
McDowell: These: die Welt fordert uns auf zum Urteil.
VI 214
Welt/SellarsVsMcDowell/BrandomVsMcDowell/Rorty: die Welt ist kein "Gesprächspartner".
I 215
Sie fordert uns nicht bloß zum Urteil auf.
VI 434
Natur/Technokratie/technokratisch//Rorty: das Schöne an rein mechanischen Erklärungen ist aus atheistischer Sicht, dass sie außer unseren eigenen Zwecken nichts fordern.

Rorty I
Richard Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Rorty II
Richard Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Rorty II (b)
Richard Rorty
"Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (c)
Richard Rorty
Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (d)
Richard Rorty
Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (e)
Richard Rorty
Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (f)
Richard Rorty
"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (g)
Richard Rorty
"Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty III
Richard Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Rorty IV (a)
Richard Rorty
"is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (b)
Richard Rorty
"Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (c)
Richard Rorty
"Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (d)
Richard Rorty
"Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty V (a)
R. Rorty
"Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998

Rorty V (b)
Richard Rorty
"Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty V (c)
Richard Rorty
The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992)
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty VI
Richard Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000
Objektivität McDowell I 216
Objektivität/McDowellVsDavidson: Davidson spricht von "Triangulation" (wechselseitige Korrigierbarkeit). McDowell: Es ist zu spät, sich um die Konstitution des Begriffs der Objektivität zu kümmern, wenn die Subjekte bereits die Bühne betreten haben. Objektivität und Subjektivität gehen gemeinsam aus einer Einweihung in den Raum der Gründe hervor.

McDowell I
John McDowell
Geist und Welt Frankfurt 2001

McDowell II
John McDowell
"Truth Conditions, Bivalence and Verificationism"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell
Parataktische Analyse Brandom I 743
Parataktische Analyse/Davidson: 1. konzentriert sich auf Tokenings, nicht auf Typen.
I 744
2. Ein Dargebotenes Satztokening soll in zu dem zugeschriebenen in Relation stehen.
I 745
3. Wesentliche Relation des "Gleichsagens" - Problem: die Substitution im Bereich des "dass" erhält nicht den Wahrheitswert der ganzen Zuschreibung. - Lösung: das Satztokening innerhalb gehört nicht zur eigentlichen Zuschreibung. - BrandomVsDavidson: die Relation zwischen den beiden Tokenings sollte eine Anapher sein und nicht demonstrativ. - Bsp Galilei sagte (etwas, das ihn damals in seinem Munde auf das festlegte, worauf mich eine behauptende Äußerung von folgendem jetzt in meinem Munde festlegen würde).

Bra I
R. Brandom
Expressive Vernunft Frankfurt 2000

Bra II
R. Brandom
Begründen und Begreifen Frankfurt 2001
Parataktische Analyse Cresswell II 137
Parataktische Analyse/propositionale Einstellung/Davidson/Cresswell: hier gibt es gar keinen Einstellungssatz - wir brauchen statt dessen eine Semantik für Demonstrativa.
II 161
Parataktische Analyse/ArnaudVsDavidson/Cresswell: (Arnaud 1976): ein Satz wie Bsp "Was Galileo sagte, nämlich dass die Erde sich bewegt, ist wahr" involviert Referenz auf eine Sprache genauso wie Referenz auf Synonymie.

Cr I
M. J. Cresswell
Semantical Essays (Possible worlds and their rivals) Dordrecht Boston 1988

Cr II
M. J. Cresswell
Structured Meanings Cambridge Mass. 1984
Parataktische Analyse Foster I 22
Indirekte Rede/parataktische Analyse/Davidson: "Die Erde bewegt sich. Galilei sagte das." (macht "das" aus "dass". FosterVsDavidson: taugt nicht für Bedeutungstheorie (BT): Ein Übersetzer müsste die Referenz auf seine eigene Äußerung schwenken - das liefert eine Übersetzungstheorie, aber keine Bedeutungstheorie.
I 22ff
Parataktische Analyse/Zitat/Davidson: "Die Erde dreht sich. Galilei sagte das." FosterVsDavidson: Problem: Bsp Übersetzung eines Vortrags ins Französische "....a cit cela": "cela" bezieht sich nicht auf das, was der Vortragende sagte.
I 24
FosterVsDavidson: Die Erfordernisse der Stärke und der Extensionalität sind inkompatibel. Ein Theorem (einer Wahrheitstheorie) hat nur Stärke, wenn seine Korrektheit davon abhängt, dass der englische Satz dieselben Wahrheitsbedingungen hat wie der strukturell bestimmte Satz. - Aber das Theorem wird nur dann extensional sein, wenn seine Wahrheit durch keine Ersetzung einer Übersetzung mit demselben Wahrheitswert verändert wird.

Foster I
John A. Foster
"Meaning and Truth Theory"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976
Parataktische Analyse Loar II 147ff
Parataktische Analyse/Davidson: 1. Vermeidet Probleme der logischen Form von Sätzen mit propositionalen Einstellungen - (rein bezeichnende Position, nicht rein). 2. Propositionale Einstellungen referieren nicht mehr auf intensionale Entitäten - "Erde bewegt sich" ist einfach beide Male ein bedeutungsvoller Ausdruck - keine Referenz auf Bedeutung.
LoarVsDavidson: das kann aber nur wahr sein, wenn es etwas Substanzielles dahinter gibt.
KripkeVsVs: Bsp Messen: bezieht ein Objekt auf ein anderes, den Standard, aber wenn es den nicht gäbe, hätte das Objekt dennoch eine Länge gehabt.
LoarVs: das geht aber nicht für die Bedeutungstheorie. - These: daher muss man für eine Bedeutungstheorie intensionale Entitäten einführen.

Loar I
B. Loar
Mind and Meaning Cambridge 1981

Loar II
Brian Loar
"Two Theories of Meaning"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976
Parataktische Analyse Schiffer I 122ff
Parataktische Analyse/Davidson/Schiffer: wird sich nicht auf Glaubenssätze ausdehnen lassen - Relation besteht kraft der Bedeutung des Inhaltssatzes "Die Erde bewegt sich". - Pointe: damit auch auf Italienisch ausdehnbar.
I 127
Parataktische Analyse/Glaubensrelation/SchifferVsDavidson: die parataktische Analyse eignet sich nicht für Glauben: es kann keine Relation zu aktualen Äußerungen sein - dann auch kein richtige zwei-stellige Relation. - Inhaltsgleichheit/ Selbigkeit/Inhalt/SchifferVsDavidson: dieser hat gar keinen Begriff von Inhaltsgleichheit von Äußerungen - diese innerhalb der parataktischen Analyse nur zirkulär ausdrückbar. - ((s) Für Davidson kein Problem).
I 130
Parataktische Analyse/Davidson/Schiffer: Für Glauben: falsche Lösung: Äußerungs-Art - Problem: man muss sagen von welcher Sorte die Art ist! - falsche Lösung: "...vom selben Inhalt" - das wäre eine künstlicher Term - wir wissen noch nicht, welche Begriff von Inhalt hier intendiert ist. - DavidsonVs: die Rolle von "Inhalt" können wir hier nicht so trivialisieren (für eine Glaubenstheorie).
I 133
Parataktische Analyse/Davidson/propositionale Einstellung/Schiffer: Problem: a) Sam PE (= propositionale Einstellung) dass Flundern schnarchen
(hier muss man den Inhalt kennen, um die Behauptung und den Wahrheitswert zu bestimmen)
b) Sam PE das. Flundern schnarchen.
Hier kennt man die Äußerung, ohne den Inhalt der propositionalen Einstellungen kennen zu müssen. - Bsp Pierre: -La neige est blanche- Donald: Tarski sagte das - nach Davidson kann man wissen, was Donald behauptete, ohne den Inhalt von Pierres Äußerung zu kennen (ohne den Inhalt zu kennen!). - Lösung: man kann wissen, dass irgendeine Äußerung von Tarski denselben Inhalt hat wie ... - einzige Behauptung: ist nur die darüber, dass Sam etwas sagte! (oder eine PE hat). - SchifferVsDavidson: wenn seine Theorie richtig wäre, würde
(ii) Sam glaubt etwas, das wahr ist gdw. Flundern schnarchen. - nicht von
(i) Sam glaubt, dass Flundern schnarchen beinhaltet - Problem: "Äußerungs-Art, die denselben Inhalt hat wie das": sagt wieder nichts über den Inhalt - falsche Lösung: ein Merkmal F (inhaltsbestimmende Eigenschaften für propositionale Einstellungen), dieses müsste allen Leuten bekannt sein. - (Das sind alles Einwände Vsextensionale Theorie.

Schi I
St. Schiffer
Remnants of Meaning Cambridge 1987
Parataktische Analyse Searle II 238f
Parataktische Analyse/SearleVsDavidson;: Galilei und ich sind überhaupt nicht Gleichsager, ich sage nur, dass Galilei das gesagt hat. - Außerdem ist der Nebensatz des Originals (Galilei sagte, dass die Erde sich bewegt) intensional.
II 241
Searle: propositionaler Gehalt: wird im Zitat wiederholt - illokutionäre Rolle: über sie wird berichtet - (>Sprechakttheorie, >propositionaler Gehalt).

Searle I
John R. Searle
Die Wiederentdeckung des Geistes Frankfurt 1996

Searle II
John R. Searle
Intentionalität Frankfurt 1991

Searle III
John R. Searle
Die Konstruktion der gesellschaftlichen Wirklichkeit Hamburg 1997

Searle IV
John R. Searle
Ausdruck und Bedeutung Frankfurt 1982

Searle V
John R. Searle
Sprechakte Frankfurt 1983

Searle VII
John R. Searle
Behauptungen und Abweichungen
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Searle VIII
John R. Searle
Chomskys Revolution in der Linguistik
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Searle IX
John R. Searle
"Animal Minds", in: Midwest Studies in Philosophy 19 (1994) pp. 206-219
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005
Propositionales Wissen Dummett II 69ff
Propositionales Wissen/Bedeutungstheorie/ BT/Dummett: auch Repräsentation einer praktischen Fähigkeit ist propositionales Wissen.
III (b) 62f
Wissen/Dummett: dass der Mörder auf dem Dach ist, ist kein Wissen-wer - alles prädikative Wissen beruht auf propositionalem Wissen, weil alles theoretische Wissen propositional ist. - Zuschreibung von Wissen erfasst nie die ganze Kenntnis des Subjekts. Unterschied: Kenntnis der Wahrheit eines Satzes/Kenntnis der entsprechenden Proposition ((s) Tatsache) - Bsp ""Die Erde bewegt sich" ist wahr", ist nicht das Wissen, dass die Erde sich dreht! - Grund: Es gibt auch reines Übersetzungswissen: Die Erde bewegt sich = "la terra si muove".
III (b) 68
Sprache/Beherrschung/Propositionales Wissen/Dummett: Normalerweise gibt es kaum einen Unterschied zwischen der Kenntnis der Proposition und Kenntnis der Wahrheit des Satzes. - Aber propositionales Wissen ist nicht hinreichend für Sprachbeherrschung. - Propositionales Wissen ist nicht hinreichend für das Wortverständnis. - Die Kenntnis einer einzigen Proposition ist nicht hinreichend für das Wortverständnis. - ((s) Das Wort muss in mehreren Kontexten vorkommen können). - ((s) Das ist die Konverse zum Substitutionsprinzip.)
III (c) 106
Propositionales Wissen/Dummett: Propositionales Wissen ist nötig zur Erklärung, worin die Kenntnis der Bedeutung besteht - Wissen dass ..."die Erde sich bewegt".
III (c) 109
Aber die Proposition selbst kann in der Erklärung des Verständnisses keine Rolle spielen. ((s) das wäre zirkulär).
III (c) 108
Verstehen/Bedeutung/propositionales Wissen: Bsp Kripke: "Pferde heißen Pferde": Wer den Gebrauch von "heißen" kennt, muss wissen, dass der Satz wahr ist, auch wenn er nicht weiß, was Pferde sind - allerdings weiß er dann nicht welche Wahrheit dadurch ausgedrückt wird. - Er weiß nicht die Proposition, er hat kein propositionales Wissen. Verstehen/Dummett: Verstehen ist nicht nur Wissen, dass ein Satz wahr ist, sondern Kenntnis der Proposition - (aber nicht zum Wissen der Wahrheit nötig).
III (c) 111
Bedeutungstheorie/Dummett: ihr ganzer Witz ist, die richtige Ableitung des Bewusstseins von einer Wahrheit zu zeigen.
III (c) 112
Davidson: aus dem Erfassen der Axiome. Sonderfall: ""Homer" bezeichnet Homer": hier muss man wissen, dass "Homer" etwas bezeichnet.
III 113
DummettVs: nicht, um die Bedeutung von "Homer" in unserer Sprache zu kennen.
III (c) 117
Propositionales Wissen/DummettVsDavidson: Wer nicht weiß, das "die Erde" bedeutet, lernt aus dem Postulat ""die Erde" bezeichnet die Erde:" etwas: nämlich dass "die Erde" ein singulärer Term ist. - Aber für die Bedeutung reicht der Hinweis, dass das ein Axiom des Deutschen ist, nicht aus. - Man braucht Kenntnis der Proposition.
III (c) 133
Propositionales Wissen/Dummett: Logische Form:"X weiß, dass b F ist" bzw. "X weiß, dass die Gs F sind" - hier steht das Subjekt des Dass-Satzes innerhalb des opaken Kontexts des Dass-Satzes selbst. >Dass-Sätze.

Dummett I
M. Dummett
Ursprünge der analytischen Philosophie Frankfurt 1992

Dummett II
Michael Dummett
"What ist a Theory of Meaning?" (ii)
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Dummett III
M. Dummett
Wahrheit Stuttgart 1982

Dummett III (a)
Michael Dummett
"Truth" in: Proceedings of the Aristotelian Society 59 (1959) pp.141-162
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Dummett III (b)
Michael Dummett
"Frege’s Distiction between Sense and Reference", in: M. Dummett, Truth and Other Enigmas, London 1978, pp. 116-144
In
Wahrheit, Stuttgart 1982

Dummett III (c)
Michael Dummett
"What is a Theory of Meaning?" in: S. Guttenplan (ed.) Mind and Language, Oxford 1975, pp. 97-138
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Dummett III (d)
Michael Dummett
"Bringing About the Past" in: Philosophical Review 73 (1964) pp.338-359
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Dummett III (e)
Michael Dummett
"Can Analytical Philosophy be Systematic, and Ought it to be?" in: Hegel-Studien, Beiheft 17 (1977) S. 305-326
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982
Propositionen Loar II 140
Proposition/Davidson: (Bedeutungen als Entitäten) sind nicht unabhängig von Kennzeichnungen: "Die Bedeutung von "Theaetetus fliegt"". - Problem: Relationen zwischen solchen Kennzeichnungen kann man nicht so spezifizieren, dass man die Kompositionalität zeigen kann. - LoarVsDavidson: stattdessen: Semantik möglicher Welten.
II 147
Proposition/Loar: Problem: wenn die Form der Wörter irrelevant ist, wird die Referenz zweifelhaft - das passiert, wenn propositionale Einstellungen eine Relation zwischen Sprecher, Satz und einer intensionalen Entität gemacht werden - Lösung/Frege: "dass S" bezeichnet die Bedeutung von "S" als Entität, aber nicht S als "eine bestimmte Bedeutung habend". - Noch bessere Lösung: parataktische Analyse/Davidson.
Schiffer I 25f
Loar/Schiffer: stellt eine Theorie auf, in der es ein Paar von Funktionen von Propositionen auf interne Zustände gibt, bei denen die eine vom Inhalt der Theorie bestimmt wird. - Propositionen sind dann externe Indizes der funktionalen Rollen, die man physikalischen Zuständen zuschreiben möchte. - So blieben die Propositionen dem System äußerlich. - Analogie: Physikalische Eigenschaften/Stalnaker: Bsp eine bestimmte Höhe oder Gewicht haben. - Das kann als Relation zwischen einem Ding und einer Zahl angesehen werden, weil sie zu einer Familie von Eigenschaften gehören, die eine gemeinsame Struktur mit den reellen Zahlen haben. - So kann man auch Propositionen herausgreifen: als Relation zwischen Person und Proposition. - Die Theorie hat dann eine Form, wo die quantifizierten Variablen (die "φ-s") über Funktionen gehen, die Propositionen auf physikalische Z-Typen abbilden. - Wenn die Theorie dann wahr ist, haben diese Z-Typen dann die funktionalen Rollen, die die Theorie bestimmt. - (Das alles gilt nur bei angenommener Relationstheorie, d.h. einer Relation zu angenommenen Glaubensobjekten).
Schiffer I 45
Glauben/Loar/Schiffer: begann mit Propositionen - diese wurden später überflüssig. - SchifferVsLoar: die Theorie ist nicht völlig allgemein - nur für normale Erwachsene - nicht immun gegen Zwillingserden-Fälle und Arthritis-Beispiele ((s) >Externalismus, >Arthritis/Shmartritis).

Loar I
B. Loar
Mind and Meaning Cambridge 1981

Loar II
Brian Loar
"Two Theories of Meaning"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Schi I
St. Schiffer
Remnants of Meaning Cambridge 1987
Propositionen Schiffer Graeser I 129
Proposition/Schiffer//SchifferVsProposition: sind keine sprachunabhängigen Inhalte von entsprechenden Einstellungen: sie könnten diese Funktion gar nicht wahrnehmen. SchifferVsRepräsentation: die fraglichen Inhalte von Sätzen können auch keine Repräsentationen sein, z.B. in einer Sprache des Denkens. Überzeugung/Schiffer: Vs Überzeugung als Relation.
Meinen/SchifferVsDavidson: wenn es weder eine satzorientierte noch eine nicht-satzorientierte Analyse des Meinens geben kann, dann fällt auch die Möglichkeit der Auffassung von urteilshaften Einstellungen als Beziehungen in sich zusammen. - Graeser: damit verlieren wir den Boden unter den Füßen.
Schiffer I ~ XVII
SchifferVsProposition/spät: mussten Bsp Hundheit enthalten - IBS: (intentions-gestützte Semantik/Grice) verlangt aber, dass Propositionen neuronale Sätze sind - Problem: keine Wahrheitsbedingungen in Mentalesisch.
I 14
Proposition: haben ihre Wahrheitswerte (WW) wesentlich! - ((s) Weil sie nicht öffentlich sind, werden die Wahrheitswerte nicht in der Kommunikation zugeschrieben). - ((s) Aber sie sind auch nicht in Mentalesisch) - Sätze/Äußerungen: haben ihre Wahrheitswert kontingent. - (In öffentlicher Sprache oder in Mentalesisch) - Proposition: Inhalt selbst, nicht Repräsentation sondern wird repräsentiert.
I 49f
Proposition/Glaubensobjekt/Relationstheorie/SchifferVsProposition: verlangt immer Natürliche-Art-Begriffe - auch Substitution ist mit keiner propositionalen Theorie vereinbar - propositionale Theorie Sagt, das "p" eine echte Objektvariable ist - 2. Dass Propositionen ihre Werte sind - Proposition: abstrakt, nicht in Raum und Zeit - dennoch reale konkrete Komponenten - Bsp Kapitol in "Das Kapitol ist in NY" - aber nur, wenn feinkörnig (als Komplex aus Individuen und Eigenschaften) - sie sind objektiv und geist-unabhängig im Gegensatz zu Schmerzen und mentale Repräsentationen. "Gedanke"/Frege: = Proposition - auch die Komponenten und Eigenschaften von Propositionen sind abstrakt und sprachunabhängig: Bsp die Weiße des Schnees. - Problem: VsProposition: ontologische Verpflichtung auf Platonismus.
I 51
SchifferVsProposition: sind überflüssig wie z.B. Tatsachen und Eigenschaften - Bsp Michele hat die Eigenschaft, lustig zu sein (bzw. Tatsache, dass lustig...) - Verdoppelung - feinkörnig: Komplexe, die Individuen als Komponenten und Eigenschaften als Struktur enthalten. - Bsp Situations-Semantik/Barwise/Perry, Lewis 1970a - (grobkörnig: Mengen von möglichen Welten). - Problem: aus Kompositionalität für Referenz folgt, dass die Proposition "Schnee ist weiß" notwendig wahr ist, wenn Schnee weiß ist - anders: als Mengen von möglichen Welten enthalten Propositionen ihre Referenten nicht als Komponenten.
I 52
Proposition: anders: wenn = Funktionen von möglichen Welten auf Wahrheitswerte, dann Referenten nicht als Komponenten - dann vielleicht partielle Funktionen, die eine möglichen Welten auf das Wahre abbildet, gdw. Schnee weiß ist. - Problem. unstrukturierte Propositionen (Funktionen) führen dazu, dass notwendig äquivalente Propositionen identisch sind - dann folgt das Problem der logischen Allwissenheit - Lösung: strukturierte (feinkörnige) Entitäten: enthalten Objekte, Eigenschaften, Operatoren, die sie bestimmen.

Schi I
St. Schiffer
Remnants of Meaning Cambridge 1987

Grae I
A. Graeser
Positionen der Gegenwartsphilosophie. München 2002
Proximale Theorie Quine VI 57
proximal/distal/DavidsonVsQuine: der Reiz sollte lieber in der gemeinsamen Welt lokalisiert werden als an den privaten Außenflächen des Körpers. Die Welt sollte die gemeinsame Ursache sein. Lieber eine gemeinsame Situation als ein Kaninchen oder irgendein Körper. Wir sollten uns eine Ontologie von Situationen zu eigen machen.
VI 58
proximal/distal/QuineVsDavidson: ich bleibe lieber dabei, unsere Reizungen am neuralen Input festzumachen. Mich interessiert ja gerade die Frage des Transports der Wahrnehmungsindizien von den Nervenenden bis zur Proklamation der Wissenschaften. Mein Naturalismus würde es mir (wenngleich nicht dem interpretierten Individuum) erlauben, mich freizügig auf Nervenenden, Kaninchen oder beliebige sonstige physikalische Objekte zu beziehen.
VI 59
"Gemeinsame Situationen" sind mir zu vage.

Quine I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Quine II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Quine III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Quine V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Quine VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Quine VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Quine VII (a)
W. V. A. Quine
On what there is
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (b)
W. V. A. Quine
Two dogmas of empiricism
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (c)
W. V. A. Quine
The problem of meaning in linguistics
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (d)
W. V. A. Quine
Identity, ostension and hypostasis
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (e)
W. V. A. Quine
New foundations for mathematical logic
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (f)
W. V. A. Quine
Logic and the reification of universals
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (g)
W. V. A. Quine
Notes on the theory of reference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (h)
W. V. A. Quine
Reference and modality
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (i)
W. V. A. Quine
Meaning and existential inference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Quine IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Quine X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Quine XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

Quine XIII
Willard Van Orman Quine
Quiddities Cambridge/London 1987
Radikale Interpretation Dummett II 130
Radikale Interpretation/RI/DummettVsDavidson: Wir müssen umgekehrt vorgehen wie Davidson vorschlägt: Wir gehen abwärts von der Theorie der Referenz, des Sinns. - Konkrete Äußerungen sind in gegebenen Umständen nie vorhersagbar, nur allgemeine Prinzipien, die Urteile beherrschen. Vgl. >Prinzip der Nachsicht.

Dummett I
M. Dummett
Ursprünge der analytischen Philosophie Frankfurt 1992

Dummett II
Michael Dummett
"What ist a Theory of Meaning?" (ii)
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Dummett III
M. Dummett
Wahrheit Stuttgart 1982

Dummett III (a)
Michael Dummett
"Truth" in: Proceedings of the Aristotelian Society 59 (1959) pp.141-162
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Dummett III (b)
Michael Dummett
"Frege’s Distiction between Sense and Reference", in: M. Dummett, Truth and Other Enigmas, London 1978, pp. 116-144
In
Wahrheit, Stuttgart 1982

Dummett III (c)
Michael Dummett
"What is a Theory of Meaning?" in: S. Guttenplan (ed.) Mind and Language, Oxford 1975, pp. 97-138
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Dummett III (d)
Michael Dummett
"Bringing About the Past" in: Philosophical Review 73 (1964) pp.338-359
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Dummett III (e)
Michael Dummett
"Can Analytical Philosophy be Systematic, and Ought it to be?" in: Hegel-Studien, Beiheft 17 (1977) S. 305-326
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982
Radikale Interpretation Fodor IV 70
Radikale Interpretation/RI/Davidson/Fodor/Lepore: 1. Empirische Belege spezifizieren - 2. Da verschiedene Weisen der Auswahl von Belege zu verschiedenen Wahrheitstheorien (WT) führen, muss die Auswahl durch die RI-Theorie gerechtfertigt werden. - Problem: der Wahrheitstheorie kann nicht unabhängig von der Bedeutungstheorie (BT) Korrektheit zugeschrieben werden.
VI 72
Belege/Quine: alles, was der Radikalen Interpretation zugänglich ist - (Sprachlernen/Spracherwerb des Kindes, Reize).
IV 77
Ähnlichkeitsraum/Quine/Fodor/Lepore: steht dem radikalen Interpreten nicht zur Verfügung - (da eine abweichende Kultur angenommen werden muss, anders als beim Sprachlernen).
IV 86
Holismus/Radikale Interpretation/Davidson/Fodor/Lepore: sein Argument für den Holismus beruht auf seiner Annahme, dass einzelne Sätze gesetzesaartig (Gesetze) sind: Bsp "Kurt gehört zur deutschen Sprachgemeinschaft und Kurt hält für wahr: Es regnet am Samstag nachmittag und es regnet in der Umgebung von Kurt am Samstag nachmittag". FodorVsDavidson/LeporeVsDavidson: die Verallgemeinerungen davon Bsp (x)(t)(wenn x zur deutschen Sprachgemeinschaft gehört, dann "(x hält "es regnet" für wahr zu t dann und nur dann, wenn es in der Umgebung von x zu t regnet)" unterstützen keine kontrafaktischen Konditionale (KoKo) und sind daher nach Davidsons Definition von Gesetz nicht gesetzesartig. - Sie liefern keine Unterstützung von kontrafaktischen Konditionalen. Bsp die Bedeutung von "Es regnet" könnte sein: "Die Katze ist auf der Matte". - Dann folgt nicht, dass die Katze nicht auf der Matte ist, wenn es nicht regnet.
IV 87
Lösung: "...für eine Relation R und jeden Sprecher S..." ist nomologisch - aber noch nicht geeignet für die Radikale Interpretation. - Gesetzesartigkeit: mussten wir nur wegen der Konventionalität der Sprache annehmen. - Problem: die Radikale Interpretation kann die Konventionalität per definitionem nicht herausfinden.
IV 89
Radikale Interpretation/Fodor/Lepore: unser Bild der Radikale Interpretation ist viel reicher als das von Davidson. IV 90 Problem: der nomologische Ansatz ist nicht holistisch.
IV 88
Konventionalität/Sprache/Radikale Interpretation/Fodor/Lepore: per definitionem ist die Konventionalität nichts, was der radikale Interpret herausfinden kann! - Bsp Nichtdeutsche sagen nicht "Hund" wenn sie Hund meinen.

F/L
Jerry Fodor
Ernest Lepore
Holism. A Shoppers Guide Cambridge USA Oxford UK 1992

Fodor I
Jerry Fodor
"Special Sciences (or The Disunity of Science as a Working Hypothesis", Synthese 28 (1974), 97-115
In
Kognitionswissenschaft, Dieter Münch Frankfurt/M. 1992

Fodor II
Jerry Fodor
Jerrold J. Katz
Sprachphilosophie und Sprachwissenschaft
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Fodor III
Jerry Fodor
Jerrold J. Katz
The availability of what we say in: Philosophical review, LXXII, 1963, pp.55-71
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995
Radikale Interpretation Schiffer I 204
Radikale Interpretation/Schiffer: in ihr suchen wir explizit propositionales Wissen: Davidsonianer: aber keine Übersetzung: diese ohne Verstehen einer Sprache möglich. ((s) Mechanisches Paaren von Sätzen.) Davidson. wir müssen erst eine Bedeutungstheorie der eigenen Sprache haben - darum geht es!
SchifferVsDavidson.: für die Radikale Interpretation ist eine Übersetzungstheorie möglich. - Wir brauchen keine Bedeutungstheorie für die Eingeborenensprache, weil wir keine kompositionale Semantik brauchen - Lösung: psychologisches Modell.

Schi I
St. Schiffer
Remnants of Meaning Cambridge 1987
Regeln Wright I 260f
Regeln existieren eben nur innerhalb einer Praxis, die dadurch aufrechterhalten wird, daß die Beteiligten sich einig sind. Regeln/Wittgenstein/Wright: was immer Wittgensteins Dialektik genau erreicht, sie erzwing in jedem Fall irgendeine Art von Einschränkung für eine realistische Vorstellung von Regeln und Bedeutung.
Und daher auch für Wahrheit, da Wahrheit eine Funktion der Bedeutung ist.
Regelfolgen/Wright: zeigt, daß Urteile über Bedeutungen und das, was diesen bedingt entspricht, Kognitiver Nötigung entzogen sind. Und dann muß das gleiche auch für Behauptungen über die Wahrheit von Sätzen gelten.
Diese intuitive Argumentation ist folglich kein trivialer Solipsismus und das Gespenst eines globalen Minimalismus (Boghossian) ist immer noch unter uns.
I 288
Regelfolgen/Wright: in den drei anderen Diskursbereichen (ohne Evidenztranszendenz wie bei der Mathematik) scheint es jedoch so, daß sie durch Überlegungen zum Regelfolgen vorbelastet sind. Diese Überlegungen können
1. die Formulierung selbst verhindern, und verhindern, daß das Problem überhaupt lösbar dargestellt wird
2. irrige Annahmen aufdecken, die von den Gegenspielern gemeinsam vertreten werden,
3. Das Ergebnis von vornherein zugunsten des Minimalismus beeinflussen.
4, Schwierigkeit: wie können wir die vom Realismus gewünschte Objektivität erreichen, wenn unsere Reaktion auf ein Problem sich nie wird freimachen können von einer Abhängigkeit von Fähigkeiten und Neigungen zu spontaner Reaktion deren eigener Status mit Bezug auf Objektivität in Zweifel gezogen wird.

Rorty VI 55 ff
WrightVsDavidson: Kognitives Gebot, Sprache, Bedeutung, Wahrheit und Erkenntnis würden zusammenbrechen, wenn es in Bezug auf das, was wir "Addition" nennen, keinen Tatbestand gibt.
II 225
Regeln/Wright: nicht in derselben Sprache - Ausnahme: als Ausdruck dafür, was jemand versteht, wenn er "rot" versteht: in derselben Sprache formulierbar - Schach: nicht von innen heraus/(s) sonst durch Beobachtung lernbar - dann nie sicher, ob das alle Regeln sind, bzw. ob nicht in Wirklichkeit ganz andere Regeln - herrschende Sicht/hS/Wright: daß Regeln von innen heraus erkannt werden können: WrightVs: würde verlangen, daß Sprachgebrauch als Anwendung von regeln erklärt werden könnte - schließt dann aus, ihn gleichzeitig als Spiel zu sehen (wie eigentlich gewünscht)
II 226
Regeln/Vagheit/Wright: Problem, wenn Anwendung von Prädikaten von Regeln geleitet sein soll: dann im Fall von Vagheit gleichzeitige Anwendung und Nichtanwendung bei Überlappen vorgeschrieben

WrightCr I
Crispin Wright
Wahrheit und Objektivität Frankfurt 2001

WrightCr II
Crispin Wright
"Language-Mastery and Sorites Paradox"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

WrightGH I
Georg Henrik von Wright
Erklären und Verstehen Hamburg 2008

Rorty I
Richard Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Rorty II
Richard Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Rorty II (b)
Richard Rorty
"Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (c)
Richard Rorty
Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (d)
Richard Rorty
Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (e)
Richard Rorty
Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (f)
Richard Rorty
"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (g)
Richard Rorty
"Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty III
Richard Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Rorty IV (a)
Richard Rorty
"is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (b)
Richard Rorty
"Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (c)
Richard Rorty
"Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (d)
Richard Rorty
"Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty V (a)
R. Rorty
"Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998

Rorty V (b)
Richard Rorty
"Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty V (c)
Richard Rorty
The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992)
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty VI
Richard Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000
Repräsentation Brandom I 155f
Kant-Hegel-Repräsentation: Erfahrung: folgernde Tätigkeit - Repräsentation > de re-Zuschreibung/Brandom., > andere Autoren über Zuschreibung.
I 900
Repräsentationale Gehalte/Brandom: sind durch und durch sprachlich, aber nicht rein sprachlich! Die repräsentationale Dimension propositionaler Gehalte wird anhand des sozialperspektivischen Charakters der Kontoführung explizit.

Rorty VI 179 ff
Repräsentation/Brandom/Rorty: Brandom möchte sie gegen Davidson retten, der sie mit dem Bade ausgeschüttet hat. Die repräsentationalistische semantische Theorie enthält eine unbestreitbare Einsicht: was auch immer propositional gehaltvoll ist, hat notwendigerweise eine solche repräsentationale Seite; nicht, was diesen Aspekt nicht hätte, wäre als Ausdruck einer Proposition erkennbar. BrandomVsDavidson. Rorty: Damit meint er nicht, Wahrheit sei eine Eigenschaft, es geht in Wirklichkeit schon um Billigung, nicht um Beschreibung (Metaphysik).

Brandom I 127
Repräsentation/Brandom: problematisch: kein Raum für Begriff des Irrtums: R. verlangen Richtigkeit - Aussagen Wahrheit - Repräsentation nicht ohne Praxis: rote Punkte, blaue Linien der Landkarte - VsDescartes: erklärt nicht, was es heißt, R zu verstehen, nämlich zu verstehen, wie wir für sie verantwortlich sind.
I 126
Repräsentation ist nicht Ausdruck.
I 130
VsDescartes: ihm geht es um die Richtigkeit der Repräsentation vor dem Verstehen.
I 145
BrandomVsRepräsentation: es ist unklar, wie man daraus zum Begriff des Verfügens über propositionalen Gehalt gelangen soll.
I 923
Repräsentation/SearleVsDavidson: Gehalt muss intrinsisch und vor Analyse verständlich sein - aber Repräsentation von Zeichen, Lauten usw. ist nicht intrinsisch, diese sind bloße Gegenstände der Natur. - Abgeleitete Intentionalität stammt von ursprünglicher Intentionalität des Geistes.
I 404f
Repräsentation/Brandom: aus Descartes dualistischem Weltbild von Repräsentation und Repräsentiertem - Vier Aspekte: 1. Repräsentationen brauchen außer "wahr" noch "bezieht sich auf" und "bezeichnet". - 2. Unterscheidung von intensionalen und extensionalen Kontexten - 3. Das "von" in de re-Kontexten: etwas gilt von Kant aber nicht von Hegel - 4.Sie brauchen Richtigkeit des Urteilens und Folgerns.
I 412~
BrandomVsRepräsentation: statt essen expressive Rolle.
I 482
Repräsentation/Brandom: eine Minderheit der Autoren (Davidson): zwischen propositional gehaltvollen intentionalen Zuständen und Tatsachen. - Mehrheit: aus dem pragmatischen Vorrang des Propositionalen folgt kein semantischer Vorrang - Repräsentation ist zunächst Repräsentation von Dingen, Relationen und Eigenschaften - Brandom: wenn das richtig ist, kann Zuweisung von Absicht und Erfolg nicht auf der Ebene des propositionalen Gehalts erläutert werden.
I 719
Repräsentation/Brandom: McCarthy-Bsp: propositionaler Gehalt als Wahrheitsbedingungen ist abhängig von den Tatsachen bezüglich der Gegenstände, die sie repräsentieren - Repräsentation in diesem Sinn ist grundlegend für Intentionalität. ((s) McCarthy-Bsp: McCarthy glaubt, dass der erste Satz des Kommunistischen Manifests wahr ist...("Ein Gespenst geht um in Europa...").)
I 719f
Repräsentation/Brandom: a) vorbegrifflich: setzt kein Erfassen der spezifischen Gehalte voraus - Bsp sich an einer Karte orientieren. Das ist auch nichtsprachlich möglich. Bsp Eine Wolke als Zeichen für Regen deuten - b) Im Rahmen einer diskursiven Praxis: Bsp aus Symbolen folgern, dass sich zwischen zwei Städten ein Fluss befindet.
I 722
Behauptungen und Überzeugungen, die propositional gehaltvoll sind, sind notwendigerweise repräsentational gehaltvoll, weil ihre inferentielle Gliederung wesentlich eine soziale ist.

Bra I
R. Brandom
Expressive Vernunft Frankfurt 2000

Bra II
R. Brandom
Begründen und Begreifen Frankfurt 2001

Rorty I
Richard Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Rorty II
Richard Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Rorty II (b)
Richard Rorty
"Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (c)
Richard Rorty
Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (d)
Richard Rorty
Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (e)
Richard Rorty
Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (f)
Richard Rorty
"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (g)
Richard Rorty
"Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty III
Richard Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Rorty IV (a)
Richard Rorty
"is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (b)
Richard Rorty
"Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (c)
Richard Rorty
"Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (d)
Richard Rorty
"Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty V (a)
R. Rorty
"Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998

Rorty V (b)
Richard Rorty
"Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty V (c)
Richard Rorty
The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992)
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty VI
Richard Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000
Repräsentation Putnam Rorty VI 63
PutnamVsRepräsentation/Rorty: Teile dessen, was wir "Sprache" oder "Geist" nennen, dringen so tief in die sogenannte "Wirklichkeit" ein, dass "Abbildungen" von etwas "Sprachunabhängigem" scheitern müssen.
Putnam III 38
Repräsentation/PutnamVsDavidson: daß das Wort Katze sich auf Katzen bezieht liegt nicht einfach am kausalen Zusammenhang - das Wort steht in vielen Kausalzusammenhängen - bloß: ich würde das Wort nicht gebrauchen, wenn es keine Katzen gäbe - statt Repräsentation könnte man grundlegender annehmen: evolutionäre Rolle. >Rolle.
V 17/18
Repräsentation/Referenz/Putnam: geistige Bilder entstehen so wenig wie normale Bilder in einem notwendigen Zusammenhang mit dem Repräsentierten - (sonst wäre kein Irrtum möglich). - Bsp Marsbewohner (die keine Bäume kennen) bekommen ein Baumbild zugespielt - die inneren Vorstellungsbilder sind dann keine Repräsentationen. - Wer unbekannte Wörter hersagt, bei dem beziehen sie sich auf nichts. - Gedachtes hat keine intrinsische Verbindung zu etwas außerhalb - wohl aber mögliche Verbindungen.
I (h) 209ff
Repräsentation/Putnam: ist keine magische Verbindung zwischen phänomenologischem Charakter und denotierten Gegenständen - keine intrinsische Verbindung. - Problem: Gehirne im Tank: ohne intrinsische Verbindung könnte man sagen, dass das Wort "Tank" bei Tankbewohnern, die auf die Idee kommen "Wir sind im Tank!" auf phänomenologische Erscheinungen von Tanks referiert und nicht auf wirkliche Tanks - (und ebenso im Fall von "Gehirn" und "in"). - Problem: wenn ein wirklicher Tank zerbräche, könnte die Leute ihr Wort "Tank" nicht verwenden - aber das wäre eine Verbindung zwischen einem Tank und jedem Wort das sie gebrauchen und keine unterscheidende Verbindung zwischen wirklichen Tanks und dem Gebrauch des Worts Tank. - Putnam: die Wahrheitsbedingungen der Tankbewohner wären so etwas wie dass sie im Tank im Bild sind - und gerade das ist falsch, wenn sie es denken - (obwohl sie im Tank sind). - ((s) Weil sie den Gebrauch nicht in ihrer Umwelt gelernt haben.) >Gehirne im Tank/Putnam.

Putnam I
Hilary Putnam
Von einem Realistischen Standpunkt
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Frankfurt 1993

Putnam I (a)
Hilary Putnam
Explanation and Reference, In: Glenn Pearce & Patrick Maynard (eds.), Conceptual Change. D. Reidel. pp. 196--214 (1973)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (b)
Hilary Putnam
Language and Reality, in: Mind, Language and Reality: Philosophical Papers, Volume 2. Cambridge University Press. pp. 272-90 (1995
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (c)
Hilary Putnam
What is Realism? in: Proceedings of the Aristotelian Society 76 (1975):pp. 177 - 194.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (d)
Hilary Putnam
Models and Reality, Journal of Symbolic Logic 45 (3), 1980:pp. 464-482.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (e)
Hilary Putnam
Reference and Truth
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (f)
Hilary Putnam
How to Be an Internal Realist and a Transcendental Idealist (at the Same Time) in: R. Haller/W. Grassl (eds): Sprache, Logik und Philosophie, Akten des 4. Internationalen Wittgenstein-Symposiums, 1979
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (g)
Hilary Putnam
Why there isn’t a ready-made world, Synthese 51 (2):205--228 (1982)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (h)
Hilary Putnam
Pourqui les Philosophes? in: A: Jacob (ed.) L’Encyclopédie PHilosophieque Universelle, Paris 1986
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (i)
Hilary Putnam
Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (k)
Hilary Putnam
"Irrealism and Deconstruction", 6. Giford Lecture, St. Andrews 1990, in: H. Putnam, Renewing Philosophy (The Gifford Lectures), Cambridge/MA 1992, pp. 108-133
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam II
Hilary Putnam
Repräsentation und Realität Frankfurt 1999

Putnam III
Hilary Putnam
Für eine Erneuerung der Philosophie Stuttgart 1997

Putnam IV
Hilary Putnam
"Minds and Machines", in: Sidney Hook (ed.) Dimensions of Mind, New York 1960, pp. 138-164
In
Künstliche Intelligenz, Walther Ch. Zimmerli/Stefan Wolf Stuttgart 1994

Putnam V
Hilary Putnam
Vernunft, Wahrheit und Geschichte Frankfurt 1990

Putnam VI
Hilary Putnam
"Realism and Reason", Proceedings of the American Philosophical Association (1976) pp. 483-98
In
Truth and Meaning, Paul Horwich Aldershot 1994

Putnam VII
Hilary Putnam
"A Defense of Internal Realism" in: James Conant (ed.)Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990 pp. 30-43
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994

SocPut I
Robert D. Putnam
Bowling Alone: The Collapse and Revival of American Community New York 2000

Rorty I
Richard Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Rorty II
Richard Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Rorty II (b)
Richard Rorty
"Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (c)
Richard Rorty
Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (d)
Richard Rorty
Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (e)
Richard Rorty
Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (f)
Richard Rorty
"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (g)
Richard Rorty
"Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty III
Richard Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Rorty IV (a)
Richard Rorty
"is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (b)
Richard Rorty
"Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (c)
Richard Rorty
"Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (d)
Richard Rorty
"Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty V (a)
R. Rorty
"Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998

Rorty V (b)
Richard Rorty
"Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty V (c)
Richard Rorty
The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992)
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty VI
Richard Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000
Repräsentation Rorty I 162
Repräsentation/Rorty: benötigt Urteilsvermögen - anders als Eindrücke (Sinneseindrücke). >Urteil, >Sinneseindrücke. SellarsVsLocke: Locke wirft beides zusammen.
I 278ff
Repräsentation: Der Begriff der Darstellung, wie ihn die Psychologen verwenden, ist mehrdeutig: Repräsentation umfasst Bilder und Propositionen sowie Meinungen. Nur die letzteren dienen als Prämissen. Bilder dagegen sind unvermittelt. Der britische Empirismus warf beide zusammen. RortyVsRepräsentation: die These von dem System innerer Darstellungen ist nicht bloß eine Verwechslung von Bildern und Propositionen, sondern eine allgemeine Verwechslung von Kausalvorgängen und Schlüssen! >Überzeugungen/Rorty. Sie findet aber in den Köpfen der Philosophen statt, nicht bei den Psychologen.

II (c) 76
Anti-Repräsentationalismus: mit Nietzsche und Dewey - später Wittgenstein, Sellars, Davidson: neue Perspektive auf Sprache und Wirklichkeit.
II (f) 112
PragmatismusVsRepräsentationalismus/Rorty: es gibt keine feststehende, fertige Wahrheit, die zu repräsentieren wäre. PragmatismusVsKorrespondenztheorie: es gibt keine privilegierte Sprache der Darstellung.

VI 45
Repräsentation/Realismus/Rorty: Repräsentation involviert Realismus.
VI 51
Repräsentation/Wittgenstein/Rorty: der "relevante Gegenstandsbereich" ist nie im relevanten Sinne "da".
V I 49
Repräsentation/RortyVsWright: grundverschiedene Outputs können als Repräsentation ein und desselben Inputs gelten. Im Grunde kann alles beliebige Repräsentation von allem beliebigen sein. Man muss sich nur vorher darauf einigen.
VI 54
Repräsentation/McDowells Wittgenstein/Rorty: die unabsehbare Vielfalt der Regeln macht es unmöglich, unter dem Gesichtspunkt der Repräsentationalität oder Nichtrepräsentationalität eine interessante Grenze zwischen den Diskursen zu ziehen. ((s) Erkenntnis, Moral, das Komische usw.) - RortyVsKripke: Kripkes Wittgenstein beantwortet das mit einer petitio principii.
VI 63
Repräsentation/PutnamVsRepräsentation/Rorty: Sprache dringt zu tief in die Welt ein -
VI 71 ~
Putnam: verwendet nach wie vor den Begriff Repräsentation. RortyVs. Repräsentation/Rorty: wir sollten unser Verhältnis zum übrigen Universum nicht in repräsentationalistischer sondern in rein kausaler Terminologie begreifen. (PutnamVs).
DavidsonVsRepräsentation: Sprache und Forschung lassen sich durch aussschließliche Bezugnahme auf kausale Interaktionen mit der Welt erklären. Repräsentation überflüssig. (McDowellVsDavidson: Verantwortlichkeit gegenüber der Welt).
VI 107f
Repräsentation/Bild/Rorty: ebenso mehrdeutig: ein tüchtiger Historiker gibt die Fakten natürlich so wieder, wie sie nun einmal sind! Es gibt also einen Begriff von Repräsentation, mit dem man tüchtige von weniger tüchtigen Historikern unterscheiden kann. Doch wenn Philosophen sich über Genauigkeit einer Darstellung streiten, geht es ihnen nicht um Aufrichtigkeit oder Sorgfalt. Es geht vielmehr um die Frage: können wir Stücke der Welt und Stücke von Überzeugungen oder Sätzen derart paarweise anordnen, dass wir imstande sind, anzugeben, daß die Beziehungen zwischen den letzteren den Beziehungen zwischen den ersteren entsprechen?
VI 125 f
RortyVsRepräsentation: auch wenn man gegen Repräsentationalismus ist, bedeutet das nicht, zu bestreiten, daß die meisten Dinge im Universum in kausaler Hinsicht von uns unabhängig sind. Sie sind bloß nicht in repräsentationaler Weise von uns unabhängig!
VI 130
Repräsentation/Sprache/RortyVsSellars: Sprache repräsentiert nichts.
VI 139
Repräsentation/Wissen/Rorty: erkenntnistheoretische Deutung: Wissen als Bild vom Gegenstand: Trennung. - Dagegen Umgang mit dem Gegenstand: keine Trennung zwischen Gegenstand und Umgang.
VI 140
Sprache/Repräsentation/Rorty: These Sprache und Wissen haben nichts mit Abbilden zu tun, sondern eher mit zurechtkommen. - (Taylor: Umgang) - Umgang primärer als Repräsentation. - Rorty: kein Bruch zwischen sprachlichem und nichtsprachlichem Umgang.

Rorty I
Richard Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Rorty II
Richard Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Rorty II (b)
Richard Rorty
"Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (c)
Richard Rorty
Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (d)
Richard Rorty
Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (e)
Richard Rorty
Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (f)
Richard Rorty
"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (g)
Richard Rorty
"Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty III
Richard Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Rorty IV (a)
Richard Rorty
"is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (b)
Richard Rorty
"Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (c)
Richard Rorty
"Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (d)
Richard Rorty
"Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty V (a)
R. Rorty
"Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998

Rorty V (b)
Richard Rorty
"Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty V (c)
Richard Rorty
The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992)
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty VI
Richard Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000
Repräsentation Schiffer Graeser I 129
SchifferVsRepräsentation: die fraglichen Inhalte von Sätzen können auch keine Repräsentationen sein, z.B. in einer "Sprache des Denkens" - Überzeugung/Schiffer: Vs Überzeugung als Relation - Meinen/SchifferVsDavidson: wenn es weder eine satzorientierte noch eine nicht-satzorientierte Analyse des Meinens geben kann, dann fällt auch die Möglichkeit der Auffassung von urteilshaften Einstellungen als Beziehungen in sich zusammen - Graeser: damit verlieren wir den Boden unter den Füßen.
Schiffer I 15
Repräsentationen/Schiffer: realisieren mentale Zustände. - Mentale Repräsentationen sind in Mentalesisch
I 275
Wahrheitswert/Repräsentation: Grenzfall: propositionale Einstellungen als Relation zu neuronalen Formeln: dann ist Glauben eine Relation zu anderen Überzeugungen. - Als repräsentationale Zustände haben sie dann Wahrheitswerte, egal ob sie eine Satzstruktur haben!

Schi I
St. Schiffer
Remnants of Meaning Cambridge 1987

Grae I
A. Graeser
Positionen der Gegenwartsphilosophie. München 2002
Repräsentation Searle Brandom I 923
SearleVsDavidson /Repräsentation: Gehalt muss intrinsisch sein. Inhalt von Überzeugungen und Absichten muss verständlich sein, bevor die Analyse des Gebrauchs erfolgt. Nach diesem Modell kann der Gehalt nicht durch den Gebrauch übertragen werden. Searle/Zeichen:Geräusche, die aus dem Mund kommen, Schriftzeichen auf dem Papier, sind bloße Gegenstände in der Welt. ihr Repräsentationsvermögen ist nicht intrinsisch, sondern von der Intentionalität des Geistes hergeleitet.
Die Intentionalität des Geistes wiederum ist von keiner vorgängigen Intentionalität hergeleitet, sie ist eine intrinsische Eigenschaft dieser Zustände selbst.
Jemand benutzt einen Satz, um eine Vorstellung zu vermitteln. In diesem Sinne benutzt er seine Vorstellungen und Überzeugungen und Wünsche allerdings nicht: er hat sie einfach!
Überzeugung: ist eine Repräsentation: sie besteht aus einem intentionalen Gehalt und einem psychischen Modus. Es ist falsch, dass es eine Person geben muss, die irgendeine Entität als Repräsentation benutzen muss, damit es überhaupt eine Repräsentation gibt. Das gilt für Sätze, Zeichen und Bilder, (d.h. für abgeleitete Intentionalität) aber nicht für intentionale Zustände.
Repräsentation braucht Hintergrund von nichtrepräsentationalen Fähigkeiten - Kompositionalitätsprinzip ohne Hintergrund nicht hinreichend.

Searle I 271
Muster: spielt in funktionaler Hinsicht eine kausale Rolle, verbürgt aber keine unbewusste Repräsentation (Intentionalität)
II 28 f
Repräsentation: Sprechakten und intentionalen Zuständen gemeinsam - keine Bilder, sondern propositionale Gehalte! - Schlüssel zum Verständnis: Erfüllungsbedingungen - aus Repräsentation folgt keine Ontologie -Wiedererkennen braucht keine Rep zu enthalten!
III 185
Repräsentation: jede Repräsentation ist an gewisse Aspekte gebunden, an andere nicht.
III 197f
Repräsentationen sind privat, Sprache öffentlich!
I 195
Existenz: Wahrheitsbedingung, mögliche Existenz: Verstehbakrkeitsbedingung.
Graesser I 125
Repräsentation/Searle: ein Gegenstand X repräsentiert einen Sachverhalt A dann, wenn eine Subjekt S vorhanden ist, das beabsichtigt, daß X A repräsentiert.

Searle I
John R. Searle
Die Wiederentdeckung des Geistes Frankfurt 1996

Searle II
John R. Searle
Intentionalität Frankfurt 1991

Searle III
John R. Searle
Die Konstruktion der gesellschaftlichen Wirklichkeit Hamburg 1997

Searle IV
John R. Searle
Ausdruck und Bedeutung Frankfurt 1982

Searle V
John R. Searle
Sprechakte Frankfurt 1983

Searle VII
John R. Searle
Behauptungen und Abweichungen
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Searle VIII
John R. Searle
Chomskys Revolution in der Linguistik
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Searle IX
John R. Searle
"Animal Minds", in: Midwest Studies in Philosophy 19 (1994) pp. 206-219
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005
Schema/Inhalt Putnam Rorty VI 63 ff
Standpunkt/PutnamVsDavidson/Rorty: wir müssen immer ein bestimmtes Begriffsystem verwenden (wir können gar nicht anders), aber wir durfen nicht gleichzeitig behaupten, dies sei eigentlich nicht die Weise, in der die Dinge sich an sich verhalten. >Begriffsschema.

Putnam I
Hilary Putnam
Von einem Realistischen Standpunkt
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Frankfurt 1993

Putnam I (a)
Hilary Putnam
Explanation and Reference, In: Glenn Pearce & Patrick Maynard (eds.), Conceptual Change. D. Reidel. pp. 196--214 (1973)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (b)
Hilary Putnam
Language and Reality, in: Mind, Language and Reality: Philosophical Papers, Volume 2. Cambridge University Press. pp. 272-90 (1995
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (c)
Hilary Putnam
What is Realism? in: Proceedings of the Aristotelian Society 76 (1975):pp. 177 - 194.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (d)
Hilary Putnam
Models and Reality, Journal of Symbolic Logic 45 (3), 1980:pp. 464-482.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (e)
Hilary Putnam
Reference and Truth
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (f)
Hilary Putnam
How to Be an Internal Realist and a Transcendental Idealist (at the Same Time) in: R. Haller/W. Grassl (eds): Sprache, Logik und Philosophie, Akten des 4. Internationalen Wittgenstein-Symposiums, 1979
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (g)
Hilary Putnam
Why there isn’t a ready-made world, Synthese 51 (2):205--228 (1982)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (h)
Hilary Putnam
Pourqui les Philosophes? in: A: Jacob (ed.) L’Encyclopédie PHilosophieque Universelle, Paris 1986
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (i)
Hilary Putnam
Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (k)
Hilary Putnam
"Irrealism and Deconstruction", 6. Giford Lecture, St. Andrews 1990, in: H. Putnam, Renewing Philosophy (The Gifford Lectures), Cambridge/MA 1992, pp. 108-133
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam II
Hilary Putnam
Repräsentation und Realität Frankfurt 1999

Putnam III
Hilary Putnam
Für eine Erneuerung der Philosophie Stuttgart 1997

Putnam IV
Hilary Putnam
"Minds and Machines", in: Sidney Hook (ed.) Dimensions of Mind, New York 1960, pp. 138-164
In
Künstliche Intelligenz, Walther Ch. Zimmerli/Stefan Wolf Stuttgart 1994

Putnam V
Hilary Putnam
Vernunft, Wahrheit und Geschichte Frankfurt 1990

Putnam VI
Hilary Putnam
"Realism and Reason", Proceedings of the American Philosophical Association (1976) pp. 483-98
In
Truth and Meaning, Paul Horwich Aldershot 1994

Putnam VII
Hilary Putnam
"A Defense of Internal Realism" in: James Conant (ed.)Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990 pp. 30-43
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994

SocPut I
Robert D. Putnam
Bowling Alone: The Collapse and Revival of American Community New York 2000

Rorty I
Richard Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Rorty II
Richard Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Rorty II (b)
Richard Rorty
"Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (c)
Richard Rorty
Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (d)
Richard Rorty
Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (e)
Richard Rorty
Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (f)
Richard Rorty
"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (g)
Richard Rorty
"Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty III
Richard Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Rorty IV (a)
Richard Rorty
"is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (b)
Richard Rorty
"Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (c)
Richard Rorty
"Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (d)
Richard Rorty
"Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty V (a)
R. Rorty
"Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998

Rorty V (b)
Richard Rorty
"Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty V (c)
Richard Rorty
The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992)
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty VI
Richard Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000
Selbstbewusstsein Davidson Frank I 27ff
Selbstbewusstsein/Davidson: unmittelbar, nicht durch Wahrnehmung. - Die meisten unserer Überzeugungen sind wahr, weil ihre Gehalte identisch sind mit dem, was im Bewusstsein durch die ursprüngliche Lernsituation kausal bewirkt wurde. - Zwillingserde: nur erklärbar, weil Gegenstände eben nicht direkt kausal identifiziert werden, sondern durch Lernsituation. - FrankVsDavidson: wie kann Gelerntes und Nichtwahrgenommenes dann überhaupt verglichen werden?
Glüer II 171
Subjektivität/Subjekt/Selbst/Ich/Davidson: es gibt ein Subjekt unabhängig davon, ob Sie ihm nur Prädikate zuschreiben, oder ob Sie Relationen zwischen dem Selbst und etwas anderem annehmen. Ich mache es mir da eher einfach, indem ich keine tiefgründigen Fragen über dieses Selbst aufwerfe.

Davidson I
D. Davidson
Der Mythos des Subjektiven Stuttgart 1993

Davidson I (a)
Donald Davidson
"Tho Conditions of Thoughts", in: Le Cahier du Collège de Philosophie, Paris 1989, pp. 163-171
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (b)
Donald Davidson
"What is Present to the Mind?" in: J. Brandl/W. Gombocz (eds) The MInd of Donald Davidson, Amsterdam 1989, pp. 3-18
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (c)
Donald Davidson
"Meaning, Truth and Evidence", in: R. Barrett/R. Gibson (eds.) Perspectives on Quine, Cambridge/MA 1990, pp. 68-79
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (d)
Donald Davidson
"Epistemology Externalized", Ms 1989
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (e)
Donald Davidson
"The Myth of the Subjective", in: M. Benedikt/R. Burger (eds.) Bewußtsein, Sprache und die Kunst, Wien 1988, pp. 45-54
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson II
Donald Davidson
"Reply to Foster"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Davidson III
D. Davidson
Handlung und Ereignis Frankfurt 1990

Davidson IV
D. Davidson
Wahrheit und Interpretation Frankfurt 1990

Davidson V
Donald Davidson
"Rational Animals", in: D. Davidson, Subjective, Intersubjective, Objective, Oxford 2001, pp. 95-105
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005

Fra I
M. Frank (Hrsg.)
Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994
Semantik Schiffer I 13
Semantische Eigenschaft/Schiffer: z. B. Inhalt haben. - Wahrheits-theoretische Eigenschaft: wahr sein - I 14 Relationstheorien/Intentions-basierte Semantik/IBS/Grice: Lösung: semantische Eigenschaften (sE) sind zugelassen, wenn sie nicht aus der öffentlichen Sprache stammen - dann nicht zirkulär. - Nicht-öffentlich: Propositionen - öffentlich: Sätze.
I 221
Verifikationistische Semantik/Dummett/Schiffer: (nicht wahrheits-theoretisch): Verifikations-Bedingungen statt Wahrheitsbedingungen - DummettVsDavidson: die Bedeutungstheorie muss keine Wahrheitstheorie enthalten.
I 241
Intentionalität/Semantik/Schiffer: semantische Begriffe können in Begriffen von propositionalen Einstellungen definiert werden - aber nicht umgekehrt. - Es gibt keine propositionale Einstellungen als Glaubensobjekte oder als Glaubens-Eigenschaften.

Schi I
St. Schiffer
Remnants of Meaning Cambridge 1987
Sprache Dummett I 11 ff
Sprache/Evans: These: Sprache ist durch Denkmodi erklärbar - DummettVsEvans: umgekehrt! (auch FregeVsEvans).
Husted IV 448f
DummettVsQuine,VsDavidson: nicht Idiolekt, sondern gemeinsame Sprache ist vorrangig. (>Two Dogmas). 1.: Frege, früher Wittgenstein: Sprache als Mittel zur Darstellung oder Wiedergabe der Wirklichkeit: "Die Bedeutung eines Satzes ist seine Wahrheitsbedingung."
2. Später Wittgenstein, Austin, Strawson, Searle: Alltagssprache und Sprechakttheorie: die konstituierenden Regeln der Sprache sind nicht primär eine Repräsentation der Wirklichkeit, sondern ermöglichen Handlungen verschiedenster Art. »der Sinn eines Ausdrucks ist sein Gebrauch.«

McDowell I 152f
Sprache/Dummett: 1. Instrument der Kommunikation 2. Träger von Bedeutung. Keines soll primär sein.
Sprache/McDowellVsDummett: Beide sind sekundär. Primär ist Sprache Quelle der Tradition. (McDowell pro Gadamer). Sprache zu erwerben heißt, Geist zu erwerben. ((s) Vgl. >Gadamer.)

Dummett III (b) 81
Sprache/unendlich/Dummett: Jede Wissensmenge ist endlich, muss aber ein Verstehen unendlich vieler Sätze ermöglichen.
III (c) 145
Idiolekt/DummettVs: Sprache ist keine Familie ähnlicher Idiolekte, sondern der Sprecher erklärt sich den eingebürgerten Gebrauchsweisen verantwortlich - ohne dass er sie ganz beherrscht.
III (c) 150
Der Begriff des Idiolekts wichtig, um Abweichungen zu erklären, aber Idiolekt ist durch Sprache zu erklären, nicht umgekehrt.
Horwich I 461
Sprache/DavidsonVsDummett: Die Sprache ist kein "Schleier" - sie ist ein Netz inferentieller Relationen. - Nichts, was "menschliche Fähigkeiten übersteigt". - Wie ein Stein, gegen den wir stoßen - und zwar Stein für Stein, Stück für Stück. - ((s) > Erfüllung, nicht >wahr machen.) - Das gilt für "das ist gut" wie für "das ist rot".(1) - DavidsonVsMoore, DavidsonVsDummett.

1. Richard Rorty (1986), "Pragmatism, Davidson and Truth" in E. Lepore (Ed.) Truth and Interpretation. Perspectives on the philosophy of Donald Davidson, Oxford, pp. 333-55. Reprinted in:
Paul Horwich (Ed.) Theories of truth, Dartmouth, England USA 1994

Dummett I
M. Dummett
Ursprünge der analytischen Philosophie Frankfurt 1992

Dummett II
Michael Dummett
"What ist a Theory of Meaning?" (ii)
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Dummett III
M. Dummett
Wahrheit Stuttgart 1982

Dummett III (a)
Michael Dummett
"Truth" in: Proceedings of the Aristotelian Society 59 (1959) pp.141-162
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Dummett III (b)
Michael Dummett
"Frege’s Distiction between Sense and Reference", in: M. Dummett, Truth and Other Enigmas, London 1978, pp. 116-144
In
Wahrheit, Stuttgart 1982

Dummett III (c)
Michael Dummett
"What is a Theory of Meaning?" in: S. Guttenplan (ed.) Mind and Language, Oxford 1975, pp. 97-138
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Dummett III (d)
Michael Dummett
"Bringing About the Past" in: Philosophical Review 73 (1964) pp.338-359
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Dummett III (e)
Michael Dummett
"Can Analytical Philosophy be Systematic, and Ought it to be?" in: Hegel-Studien, Beiheft 17 (1977) S. 305-326
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Husted I
Jörgen Husted
"Searle"
In
Philosophie im 20. Jahrhundert, A. Hügli/P. Lübcke Reinbek 1993

Husted II
Jörgen Husted
"Austin"
In
Philosophie im 20. Jahrhundert, A. Hügli/P. Lübcke Reinbek 1993

Husted III
Jörgen Husted
"John Langshaw Austin"
In
Philosophie im 20. Jahrhundert, A. Hügli/P. Lübcke Reinbek 1993

Husted IV
Jörgen Husted
"M.A. E. Dummett. Realismus und Antirealismus
In
Philosophie im 20. Jahrhundert, A. Hügli/P. Lübcke (Hg) Hamburg 1993

Husted V
J. Husted
"Gottlob Frege: Der Stille Logiker"
In
Philosophie im 20. Jahrhundert, A. Hügli/P. Lübcke (Hg) Reinbek 1993

McDowell I
John McDowell
Geist und Welt Frankfurt 2001

McDowell II
John McDowell
"Truth Conditions, Bivalence and Verificationism"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell

Horwich I
P. Horwich (Ed.)
Theories of Truth Aldershot 1994
Sprache Kripke Rorty II 130f
Positivisten/Rorty: "Erfahrung", "Ideen", "Bewusstsein" durch den Begriff "Sprache" ersetzen - dann stehen primäre Qualitäten nicht mehr in engerer Beziehung zur Wirklichkeit als sekundäre (VsLocke) - aber genau diese These wurde von Kripkes Revolution gegen Wittgenstein wiedererweckt (KripkeVsLinguistic turn).
III 335
Sprache/Davidson: "Davidsons Kriterium": eine Sprache darf nicht unendlich viele Grundbegriffe haben - Kripke: sonst kann sie nicht "erste Sprache" sein.
III 338
KripkeVsDavidson: wir müssen nur verlangen, dass nur endlich viele Axiome "neues" Vokabular enthalten (schwächer).
III 397
Sprache/unendlich/Kripke: wenn der Bereich D abzählbar ist, sind die unendliche Sequenzen die aus seinen Objekten gebildet werden können, nicht-abzählbar und können daher nicht ein-zu-eins auf D abgebildet werden. So können sie ((s) in der Metasprache/MS) also nicht einmal kodiert werden und daher auch nicht reduziert. - ...Selbst dann mag es im Vokabular der MS nichts geben, dass hinreichend ist, die endlichen Sequenzen von Elementen von D auf die Elemente von D abzubilden. - Was wir können ist, jede endliche Sequenz von Ausdrücken, durch einen Ausdruck repräsentieren.

Kripke I
S.A. Kripke
Name und Notwendigkeit Frankfurt 1981

Kripke II
Saul A. Kripke
"Speaker’s Reference and Semantic Reference", in: Midwest Studies in Philosophy 2 (1977) 255-276
In
Eigennamen, Ursula Wolf Frankfurt/M. 1993

Kripke III
Saul A. Kripke
Is there a problem with substitutional quantification?
In
Truth and Meaning, G. Evans/J McDowell Oxford 1976

Kripke IV
S. A. Kripke
Outline of a Theory of Truth (1975)
In
Recent Essays on Truth and the Liar Paradox, R. L. Martin (Hg) Oxford/NY 1984

Rorty I
Richard Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Rorty II
Richard Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Rorty II (b)
Richard Rorty
"Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (c)
Richard Rorty
Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (d)
Richard Rorty
Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (e)
Richard Rorty
Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (f)
Richard Rorty
"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (g)
Richard Rorty
"Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty III
Richard Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Rorty IV (a)
Richard Rorty
"is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (b)
Richard Rorty
"Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (c)
Richard Rorty
"Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (d)
Richard Rorty
"Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty V (a)
R. Rorty
"Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998

Rorty V (b)
Richard Rorty
"Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty V (c)
Richard Rorty
The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992)
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty VI
Richard Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000
Sprache Proust Joelle Proust Das intentionale Tier in D. Perler/M. Wild (Hg) Der Geist der Tiere Frankfurt/M. 2005

I 230
Tiere/Davidson: da sie keine Sprache haben, haben sie auch keine Begriffe. ProustVsDavidson: er bedient sich einer cartesianischen Strategie.
I 231
Triangulation: scheint beim Tier unmöglich, weil das Fehlen einer geteilten symbolischen Sprache keinen Zugang zur Intersubjektivität ermöglicht. Begriffe/Davidson: sind normativ, weil jeder seine bestimmten Anwendungsbedingungen hat. Damit greift Davidson Descartes Grundidee auf.
1. Wenn ein Organismus den Begriff X besitzt, ist er zur Entscheidung disponiert, ob etwas X ist oder nicht.(Zutreffen).
2. Der Begriff kann dann auf neue Fälle angewendet werden
3. Begriffe bilden eine inferentielle Struktur (eine Theorie).
I 232
Begriff/Tier/ProustVsDavidson: es ist keine überspannte Annahme, dass gewisse Tiere Begriffe bilden können, die ihnen wichtige Aspekte ihrer Umgebung verständlich machen. Möglicherweise verfügen soziale Tiere (Hunde, Primaten usw.) über Theorien für die Organisation sozialer Beziehungen. Diese Theorien enthalten Begriffe für dominante Tiere, Junge, Feinde, Verbündete und auch die inferentielle und assoziativen Verknüpfungen zwischen diesen Kategorien für das Teilen von Nahrung, Schutz, Partnersuche usw.

Proust I
Joelle Proust
"L’animal intentionnel", in: Terrain 34, Les animaux, pensent-ils?, Paris: Ministère de la Culture/Editions de la maison des Sciences de l’Homme 2000, pp. 23-36
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005
Syllogismen Davidson Glüer II 84
Handlungstheorie/praktischer Syllogismus/Davidson/Glüer: wie Aristoteles: die Konklusion ist selbst die direkte Handlung. - Bsp Wenn ich die Schokolade esse, weil ich Gründe habe, dann ist der Grund die Ursache - Ursache = Grund (im praktischen Syllogismus) - WittgensteinVsDavidson: (Blaues Buch, S. 35): Aussagen über Ursachen sind empirisch (Glüer: nomologisch). - Das gilt aber nicht für die Angabe eigener Handlungsgründe - Ursache/Wittgenstein: kann man nur vermuten. - Gründe/Motiv/Wittgenstein: kann man wissen. - (aus Sprachkompetenz) - dagegen "Können"/Wittgenstein: bezieht sich auf die logische Möglichkeit.
Glüer II 85
Fazit: Grund und Handlung sind gar nicht zu trennen.

Davidson I
D. Davidson
Der Mythos des Subjektiven Stuttgart 1993

Davidson I (a)
Donald Davidson
"Tho Conditions of Thoughts", in: Le Cahier du Collège de Philosophie, Paris 1989, pp. 163-171
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (b)
Donald Davidson
"What is Present to the Mind?" in: J. Brandl/W. Gombocz (eds) The MInd of Donald Davidson, Amsterdam 1989, pp. 3-18
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (c)
Donald Davidson
"Meaning, Truth and Evidence", in: R. Barrett/R. Gibson (eds.) Perspectives on Quine, Cambridge/MA 1990, pp. 68-79
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (d)
Donald Davidson
"Epistemology Externalized", Ms 1989
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (e)
Donald Davidson
"The Myth of the Subjective", in: M. Benedikt/R. Burger (eds.) Bewußtsein, Sprache und die Kunst, Wien 1988, pp. 45-54
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson II
Donald Davidson
"Reply to Foster"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Davidson III
D. Davidson
Handlung und Ereignis Frankfurt 1990

Davidson IV
D. Davidson
Wahrheit und Interpretation Frankfurt 1990

Davidson V
Donald Davidson
"Rational Animals", in: D. Davidson, Subjective, Intersubjective, Objective, Oxford 2001, pp. 95-105
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005
Tatsachen Putnam V 266
Def Tatsache/Putnam: etwas, das zu glauben rational ist Tatsache: Idealisierung des Begriffs einer rational glaubhaften Aussage.- Jede Tatsache ist wertgeladen.
I (i) 248/9
Tatsache/Definition/QuineVsReichenbach: Problem: die Unterscheidung zwischen "Tatsache" und "Definition" ist zusammengebrochen, auf die sich Reichenbach gestützt hatte. PutnamVsDavidson: Wahrnehmung eines Baums ist von unserem Begriffsschema abhängig. - Es ist eine graduelle Angelegenheit, was tatsächlich, und was Konvention ist.

Putnam I
Hilary Putnam
Von einem Realistischen Standpunkt
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Frankfurt 1993

Putnam I (a)
Hilary Putnam
Explanation and Reference, In: Glenn Pearce & Patrick Maynard (eds.), Conceptual Change. D. Reidel. pp. 196--214 (1973)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (b)
Hilary Putnam
Language and Reality, in: Mind, Language and Reality: Philosophical Papers, Volume 2. Cambridge University Press. pp. 272-90 (1995
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (c)
Hilary Putnam
What is Realism? in: Proceedings of the Aristotelian Society 76 (1975):pp. 177 - 194.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (d)
Hilary Putnam
Models and Reality, Journal of Symbolic Logic 45 (3), 1980:pp. 464-482.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (e)
Hilary Putnam
Reference and Truth
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (f)
Hilary Putnam
How to Be an Internal Realist and a Transcendental Idealist (at the Same Time) in: R. Haller/W. Grassl (eds): Sprache, Logik und Philosophie, Akten des 4. Internationalen Wittgenstein-Symposiums, 1979
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (g)
Hilary Putnam
Why there isn’t a ready-made world, Synthese 51 (2):205--228 (1982)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (h)
Hilary Putnam
Pourqui les Philosophes? in: A: Jacob (ed.) L’Encyclopédie PHilosophieque Universelle, Paris 1986
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (i)
Hilary Putnam
Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (k)
Hilary Putnam
"Irrealism and Deconstruction", 6. Giford Lecture, St. Andrews 1990, in: H. Putnam, Renewing Philosophy (The Gifford Lectures), Cambridge/MA 1992, pp. 108-133
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam II
Hilary Putnam
Repräsentation und Realität Frankfurt 1999

Putnam III
Hilary Putnam
Für eine Erneuerung der Philosophie Stuttgart 1997

Putnam IV
Hilary Putnam
"Minds and Machines", in: Sidney Hook (ed.) Dimensions of Mind, New York 1960, pp. 138-164
In
Künstliche Intelligenz, Walther Ch. Zimmerli/Stefan Wolf Stuttgart 1994

Putnam V
Hilary Putnam
Vernunft, Wahrheit und Geschichte Frankfurt 1990

Putnam VI
Hilary Putnam
"Realism and Reason", Proceedings of the American Philosophical Association (1976) pp. 483-98
In
Truth and Meaning, Paul Horwich Aldershot 1994

Putnam VII
Hilary Putnam
"A Defense of Internal Realism" in: James Conant (ed.)Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990 pp. 30-43
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994

SocPut I
Robert D. Putnam
Bowling Alone: The Collapse and Revival of American Community New York 2000
Tatsachen Taylor Graeser I 57
Tatsache/TaylorVsDavidson/VsDummett: manche Phänomene, über die gesprochen wird, gewinnen erst durch die Verwendung der Sprache Gestalt - Pointe: insofern können sie nicht gut als Daten einer Theorie dienen, die Bedeutungsverstehen vom Kennen von Wahrheiten abhängig macht.

EconTayl I
John Brian Taylor
Discretion Versus Policy Rules in Practice
In
Carnegie-Rochester Conference Series on Public Pol, 1993

Taylor III
Lance Taylor
Central Bankers, Inflation, and the Next Recession, in: Institute for New Economic Thinking (03/09/19), URL: http://www.ineteconomics.org/perspectives/blog/central-bankers-inflation-and-the-next-recession 9/3/2019

TaylorB II
Barry Taylor
"States of Affairs"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

TaylorCh I
Charles Taylor
The Language Animal: The Full Shape of the Human Linguistic Capacity Cambridge 2016

Grae I
A. Graeser
Positionen der Gegenwartsphilosophie. München 2002
Theorien Quine I 34
Theorie muss nicht auf Absicht beruhen, wurde in der Vergangenheit verinnerlicht.
I 56
QuineVsVerifikation: sinnlos, einen Satz innerhalb mit einem außerhalb der Theorie gleichzusetzen - Intertheoretisch keine Bedeutung - keine Zusätze mit "oder" (> Goodman, Davidson,"gefälschte Theorien").
I 57
Wir behalten unsere Überzeugungen bei der Theoriebildung zunächst noch bei.
I 74
Theorie: Carnap: Termini - Quine: Sätze.
I 393
Theorie: nur Prädikation, Allquantifikation, Wahrheitsfunktion (für abgeleitete Merkmale) - allgemeine Termini (für primäre Merkmale) - (kein "weil").
I 429
Theorie: isolierte Systeme, Massenpunkt, infinitesimale Größe: Verhalten jeweils typischer, je näher man an Null kommt, daher akzeptabel - aber nicht in Ontologie zugelassen - im Gegensatz zu geometrische Gegenstände: Position von Massenpunkten hatte keinen Sinn - daher nicht individuierbar! Keine Identität! > Äquivalenz: siehe auch Quine,Wort und Gegenstand § 52, 1960.
I 431
Paraphrase (keine Synonymie): man könnte Newton relativistisch umformulieren. - Das wäre wie in der Kirche: "in höherem Sinne wahr". - Quine: manchmal ist das akzeptabel.
I 432
Theorie: Struktur von Bedeutung, nicht die Wahl der Gegenstände! (Ramsey,Russell) Quine: neu: auch bei physikalischen Gegenständen: die sind nämlich auch theoretisch! - Begründung: Sätze sind semantisch primär!
II 45
Äquivalenz von Theorien: wird entdeckt, wenn man die Möglichkeit einer Uminterpretation entdeckt - beide wahr - aber unter Umständen logisch unvereinbar!
VI 134
Theorie/empirisch äquivalent/logisch äquivalent/Quine: zwei Theorien können logisch unverträglich und dennoch empirisch äquivalent sein. Bsp Riemannsche/Euklidische Geometrie - Fall 1: auch untransformierbare Theorien (in gleicher Terminologie, wobei jede gewisse Sätze impliziert, die die andere nicht impliziert) sind empirisch äquivalent - kein Problem - Fall 2: zusätzliche theoretische Termini - Fall 3: logisch unverträglich - Davidson: lässt sich auf Fall 2 zurückführen - weil strittige Sätze von theoretischen Termini abhängig, die eben nicht empirisch sind - daher immer noch empirisch äquivalent - Lösung: fraglicher theoretischer Term in zwei Schreibweisen (je Theorie) - damit werden sie logisch verträglich.
VI 136
empirisch äquivalent/logisch unverträglich/Theorie/Quine: Fall 2: (Theorie für globale Welten, ohne Kontexteinbettung). - Lösung. exotischer Termini (ohne Vorhersagekraft) eliminieren - Pointe: dann geht es um Kohärenz (sonst QuineVsKohärenztheorie) - Elimination: gerechtfertigt dadurch, dass wir außer unseren eigenen Theorie keinen Zugang zur Wahrheit haben
VI 139
empirisch äquivalent/logisch unverträglich/Theorie/Quine: Variante/Davidson: beide Theorien gelten, W-Prädikat: in umfassender, neutraler Sprache. - QuineVsDavidson: wie viel weiter sollen sich dann die Variablen erstrecken? - wir brauchen Einhalt, weil wir keine dritte Theorie wollen. - Bsp"Alles könnte anders sein"/Pointe: die beiden System beschreiben auf jeden Fall dieselbe Welt - rein verbale Frage.
XII 70
Theorieform/Quine: nach Abstraktion der Bedeutungen des nicht-logischen Vokabulars und vom Wertebereich der Variablen - Reinterpretation der Theorieform liefert Modelle.

Quine I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Quine II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Quine III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Quine V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Quine VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Quine VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Quine VII (a)
W. V. A. Quine
On what there is
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (b)
W. V. A. Quine
Two dogmas of empiricism
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (c)
W. V. A. Quine
The problem of meaning in linguistics
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (d)
W. V. A. Quine
Identity, ostension and hypostasis
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (e)
W. V. A. Quine
New foundations for mathematical logic
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (f)
W. V. A. Quine
Logic and the reification of universals
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (g)
W. V. A. Quine
Notes on the theory of reference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (h)
W. V. A. Quine
Reference and modality
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (i)
W. V. A. Quine
Meaning and existential inference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Quine IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Quine X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Quine XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

Quine XIII
Willard Van Orman Quine
Quiddities Cambridge/London 1987
Tiere Davidson V 130
Tier/Denken/Überzeugungen/Davidson: nicht ohne Sprache, weil an dasselbe Ding gedacht werden können muss und Irrtum aufdeckbar sein muss; Überzeugung über Überzeugung. - Verschiedene Lebewesen müssen den gleichen Wahrheitsbegriff teilen. - (Grundlinie der Triangulation). >Triangulation.
V 136
Denken/Sprache/Tier/Davidson: das Fehlen von Sprache macht beim Tier macht Denken unmöglich. SearleVsDavidson: wir wissen, dass Menschenkinder Bewusstsein lange vor der Sprache haben. >Tiersprache, >Denken ohne Sprache.
V 139
Tier/propositionale Einstellungen/Denken/Davidson: Bsp der Hund glaubt, sein Herrchen sei zu Hause, aber nicht, der Bankdirektor sei zu Hause, obwohl beide identisch sind - Searle: nach diesem Argument gibt es keinen intentionalen Zustand ohne eine bestimmte Tatsache, die seinem propositionalen Gehalt entspräche. SearleVsDavidson: um eine unkorrekte Überzeugung zu erkennen, brauchen wir keine Sprache. >Gavagai.

Davidson I
D. Davidson
Der Mythos des Subjektiven Stuttgart 1993

Davidson I (a)
Donald Davidson
"Tho Conditions of Thoughts", in: Le Cahier du Collège de Philosophie, Paris 1989, pp. 163-171
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (b)
Donald Davidson
"What is Present to the Mind?" in: J. Brandl/W. Gombocz (eds) The MInd of Donald Davidson, Amsterdam 1989, pp. 3-18
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (c)
Donald Davidson
"Meaning, Truth and Evidence", in: R. Barrett/R. Gibson (eds.) Perspectives on Quine, Cambridge/MA 1990, pp. 68-79
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (d)
Donald Davidson
"Epistemology Externalized", Ms 1989
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (e)
Donald Davidson
"The Myth of the Subjective", in: M. Benedikt/R. Burger (eds.) Bewußtsein, Sprache und die Kunst, Wien 1988, pp. 45-54
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson II
Donald Davidson
"Reply to Foster"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Davidson III
D. Davidson
Handlung und Ereignis Frankfurt 1990

Davidson IV
D. Davidson
Wahrheit und Interpretation Frankfurt 1990

Davidson V
Donald Davidson
"Rational Animals", in: D. Davidson, Subjective, Intersubjective, Objective, Oxford 2001, pp. 95-105
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005
Tiere Dupré Perler I 315
Tier/Sprache/Denken/Dupré: Es ist nicht ganz korrekt, von "Haustieren" zu sprechen, es ist eher eine Koevolution von Menschen und anderen Spezies die lange in einer symbiotischen Beziehung leben. "Domestizierung" und "Sozialisation" ist etwas ganz anderes!
I 316
Tier/Kommunikation/Absicht/Dupré: Ein wichtiges Kriterium für beabsichtigte Kommunikation ist die Möglichkeit zur Täuschung.
I 318
Tier/Denken/Sprache/Descartes/Dupré: Sogar jene, die die kognitiven Fähigkeiten der Tiere am meisten verteidigen, akzeptieren häufig die cartesianische Annahme, dass es prinzipiell unmöglich sei, Denken oder sogar Bewusstsein von Tieren zu beweisen, weil dies vom Verhalten begrifflich abhängig sei.
I 319
DupréVsDavidson: Wenn Davidson Recht hätte, stünde nicht nur die Frage auf dem Spiel, ob man Affen Sprechen beibringen kann, sondern ob man ihnen das Denken beibringen könnte.
I 320
Tierethik/Dupré: Tierethik hängt in keiner Weise vom Erfolg des Projekts ab, Tieren Sprechen beizubringen!
I 321
Sprache/Denken/Dupré: Es gibt viele Formen nicht sprachlichen Verhaltens, die Kommunikation ermöglichen, und viele nicht sprachliche Manifestationen von Denken. Tier/Dupré: die Sprachforschung mit Affen kann uns über Affen und uns selbst viel sagen, was wir auf anderem Wege nicht erfahren können.


John Dupré Gespräche mit Affen Reflexionen über die wissenschaftliche Erforschung der Sprache in D. Perler/M. Wild (Hg.) Der Geist der Tiere, Frankfurt 2005

Dupré I
John Dupré
"Conversations with Apes. Reflections on the Scientific Study of Language", in: Investigating Psychology. Sciences of the Mind after Wittgenstein, J. Hyman (Ed) London/New York 1991, pp. 95-116
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005

Perler I
Dominik Perler
Markus Wild
Der Geist der Tiere Frankfurt 2005
Transzendentales Fodor IV 79
Transzendental/Argument/Davidson/Fodor/Lepore: Davidsons transzendentales Argument für das Prinzip der Nachsicht hat diese Form: "Wenn wir nicht annehmen, dass der Sprecher das meiste zu recht glaubt, dann ist Spracherwerb durch den Radikalen Interpreten unmöglich.
IV 80
Spracherwerb ist aber möglich. - Also muss angenommen werden, dass die meisten Überzeugungen des Sprechers wahr sind - Fodor/Lepore VsDavidson: es gibt keinen klaren Grund, die zweite Prämisse (dass RI möglich ist) zu glauben - daher schlägt das transzendentale Argument fehl.
IV 105
Transzendental: was die Argumente transzendental machte, war die Annahme, das Radikale Interpretation metaphysisch unmöglich ist, wenn der Holismus nicht zutrifft. >
Kripke I 46
Metaphysisch/Kripke: was hätte anders sein können, ist eben eine Frage, die überhaupt nicht empirisch zu beantworten ist, daher ist sie metaphysisch. > Gegensatz: epistemisch.

F/L
Jerry Fodor
Ernest Lepore
Holism. A Shoppers Guide Cambridge USA Oxford UK 1992

Fodor I
Jerry Fodor
"Special Sciences (or The Disunity of Science as a Working Hypothesis", Synthese 28 (1974), 97-115
In
Kognitionswissenschaft, Dieter Münch Frankfurt/M. 1992

Fodor II
Jerry Fodor
Jerrold J. Katz
Sprachphilosophie und Sprachwissenschaft
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Fodor III
Jerry Fodor
Jerrold J. Katz
The availability of what we say in: Philosophical review, LXXII, 1963, pp.55-71
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Kripke I
S.A. Kripke
Name und Notwendigkeit Frankfurt 1981

Kripke II
Saul A. Kripke
"Speaker’s Reference and Semantic Reference", in: Midwest Studies in Philosophy 2 (1977) 255-276
In
Eigennamen, Ursula Wolf Frankfurt/M. 1993

Kripke III
Saul A. Kripke
Is there a problem with substitutional quantification?
In
Truth and Meaning, G. Evans/J McDowell Oxford 1976

Kripke IV
S. A. Kripke
Outline of a Theory of Truth (1975)
In
Recent Essays on Truth and the Liar Paradox, R. L. Martin (Hg) Oxford/NY 1984
Überzeugungen Avramides I 122
Begriff/Instantiation/Davidson: man kann einen Begriff instantiieren (verwirklichen, Bsp schwimmen) ohne den Begriff zu haben. - Davidson: das geht aber nicht bei Überzeugungen.
I 122f
Überzeugung/Glauben/Davidson: Bedingung: ein Bewusstsein der Unterscheidung subjektiv/objektiv (wegen der notwendigen Bedingung, überrascht sein zu können).
I 123
Bennett/AvramidesVsDavidson: bei Tieren auch Lernfähigkeit (= Unterscheidung subjektiv/objektiv) statt Sprachfähigkeit. - DavidsonVsVs: es geht hier um Eigenschaften von Begriffen, nicht von Lebewesen. - Davidson: pro begriffliche Symmetrie zwischen dem Semantischen und dem Psychologischen. - Daher kein Doenken ohne Sprache.
I 125
Reduktionismus/Antireduktionismus/Avramides: beide trennt nicht der Streit um ontologische Asymmetrie, beide könnten ontologische Symmetrie wie Asymmetrie akzeptieren - es geht tatsächlich um tiefe epistemische Asymmetrie.

Avr I
A. Avramides
Meaning and Mind Boston 1989
Überzeugungen Brandom I 764
Überzeugung/Ü//de dicto/Davidson(/Brandom: lässt nur de dicto-Überzeugungen zu.
I 962
Überzeugung/Def schwacher Bezug/Dennett/Brandom: was de re-Zuschreibungen ausdrücken - I 765 aber starke de re-Überzeugungen hätten wenig Bedeutung, wenn überhaupt sie sinnvoll wären. - Überzeugung/Dretske: (verbreitete These): de re-Überzeugungen unabhängig von de dicto-Ü verständlich - I 765 Überzeugung/Brandom: auch demonstrative, indexikalische de re-Überzeugungen sind begrifflich, aber nicht selbständig. - Sie können nicht einzeln stehen. - Entscheidend sind schwache Überzeugungen - und nicht eine besondere Art von Kontakt zu Gegenständen.
I 965
Überzeugung/Brandom: jede Überzeugung, sei sie stark oder schwach, kann de re oder de dicto zugeschrieben werden.
II 48
Überzeugung/BrandomVsDavidson: Festlegung erfolgt vor Wunsch.

Bra I
R. Brandom
Expressive Vernunft Frankfurt 2000

Bra II
R. Brandom
Begründen und Begreifen Frankfurt 2001
Überzeugungen Fodor IV 156
Holismus/Davidson: dass die meisten Überzeugungen wahr sind impliziert, dass sie auch kohärent sind. - neu: auch umgekehrt! - > Holismus. - Neu: der Interpret kann gar nicht entdecken, dass der Sprecher in den meisten Äußerungen falsch ist. - Er kann nur die Sätze interpretieren, die von Ereignissen und Gegenständen der äußeren Welt verursacht sind.
IV 157
Überzeugungen/Radikale Interpretation/Davidson: These: die meisten Überzeugungen sind wahr: wenn richtig verursacht, ipso facto - (im Lichte des Interpreten!). FodorVsDavidson/LeporeVsDavidson: Wahrheitsbedingungen für einen Satz müssen nicht mit den aktuell herrschenden Wahrheitsbedingungen identifiziert werden!

F/L
Jerry Fodor
Ernest Lepore
Holism. A Shoppers Guide Cambridge USA Oxford UK 1992

Fodor I
Jerry Fodor
"Special Sciences (or The Disunity of Science as a Working Hypothesis", Synthese 28 (1974), 97-115
In
Kognitionswissenschaft, Dieter Münch Frankfurt/M. 1992

Fodor II
Jerry Fodor
Jerrold J. Katz
Sprachphilosophie und Sprachwissenschaft
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Fodor III
Jerry Fodor
Jerrold J. Katz
The availability of what we say in: Philosophical review, LXXII, 1963, pp.55-71
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995
Überzeugungen Friedman Horwich I 499
Überzeugung/FriedmanVsDavidson: die meisten können falsch sein. - Weil die Kausaltheorie der Referenz akzeptierte Sätze unabhängig von Wahrheit spezifiziert.

Econ Fried I
Milton Friedman
The role of monetary policy 1968

Horwich I
P. Horwich (Ed.)
Theories of Truth Aldershot 1994
Überzeugungen McDowell I 168
Überzeugung/McDowellVsDavidson: er hätte auch sagen können: nichts kommt als Grund für eine Überzeugung in Frage, wenn es nicht ebenfalls im Raum der Gründe angesiedelt ist, wie z.B. die Tatsache, dass es einem Subjekt so scheint. Natürlich ist es nicht dasselbe, ob mir etwas so und so zu sein scheint, oder ob ich überzeugt bin, dass es so ist.
I 192
McDowellVsPeacocke: ...das ist kein Beweis dafür, dass der nichtbegriffliche Inhalt als Grund für ein Subjekt, von etwas überzeugt zu sein, in Frage kommt. Das Subjekt hat vielleicht nicht einmal Gründe!
Bsp der erfahrene Radfahrer macht die richtigen Bewegungen, ohne Gründe zu benötigen. Auch die Beschreibung benötigt keine Gründe.
I 193
McDowellVsEvans, McDowellVsPeacocke: das berechtigt weder dazu, anzunehmen, dass Urteile und Überzeugungen in der Erfahrung fundiert sind, noch dazu, dass Überzeugungen durch Erfahrungen "als Gründe" fundiert werden. Erfahrung/Welt/McDowell: die Bedingung der Korrektheit ist, dass der Gegenstand tatsächlich quadratisch ist.
Rorty VI 179
McDowellVsSellars/Rorty: Überzeugungen können auch durch von Urteilen verschiedene geistige Vorgänge gerechtfertigt werden.

McDowell I
John McDowell
Geist und Welt Frankfurt 2001

McDowell II
John McDowell
"Truth Conditions, Bivalence and Verificationism"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell

Rorty I
Richard Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Rorty II
Richard Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Rorty II (b)
Richard Rorty
"Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (c)
Richard Rorty
Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (d)
Richard Rorty
Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (e)
Richard Rorty
Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (f)
Richard Rorty
"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (g)
Richard Rorty
"Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty III
Richard Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Rorty IV (a)
Richard Rorty
"is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (b)
Richard Rorty
"Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (c)
Richard Rorty
"Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (d)
Richard Rorty
"Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty V (a)
R. Rorty
"Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998

Rorty V (b)
Richard Rorty
"Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty V (c)
Richard Rorty
The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992)
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty VI
Richard Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000
Überzeugungen Rorty III 84
Überzeugungen/Rorty: eine Überzeugung, die sich gegenüber jedermann rechtfertigen lässt, interessierte niemanden! Die traditionelle Unterscheidung zwischen »rationaler Überzeugung« und »Überzeugung, die durch Ursachen statt durch Gründe bewirkt ist« sollte abgeschafft werden! Am Ende zählt das Auswechseln von Vokabularen und nicht von Überzeugungen! Das Auswechseln von Wahrheitswert-Kandidaten, nicht die Festlegung eines Wahrheitswertes.
III 89
Überzeugung/Rorty: eine Überzeugung, die sich gegenüber jedermann rechtfertigen ließe, interessierte niemanden.
III 90
Am Ende zählt das Auswechseln von Vokabularen und nicht von Überzeugungen. - Das Auswechseln von Wahrheitswert-Kandidaten, nicht die Festlegung eines Wahrheitswertes.
VI 63 ff
Wahrheit/Rorty: es gibt keine Ursachen der Wahrheit von Überzeugungen.
VI 187
Überzeugung/Davidson: These: die meisten unserer Überzeugungen müssen wahr sein - Überzeugungen sind nicht mehr oder weniger genaue Repräsentationen, sondern sie sind Zustände, die Menschen zum Zweck der Erklärung ihres Verhaltens zugeschrieben werden. - Man kann nicht zuerst die Überzeugung und dann ihre Ursache ermitteln, sondern umgekehrt. - Rorty: (wie Davidson) uns interessieren die Überzeugungen der anderen, weil wir mit ihrem Verhalten zurechtkommen wollen.
VI 214
Überzeugungen/Davidson/Sellars/Brandom/Rorty: werden uns von der Welt aufgedrängt, und das geschieht im Verlauf kausaler Wechselwirkungen zwischen dem uns im Bildungsprozess aufgedrängten Programm und den Sinnesorganen. - (DavidsonVsMcDowell).
VI 231
Überzeugung/Davidson/Rorty: Selbstzuschreibung von Erfahrungen setzten die Selbstzuschreibung von intentionalen Zuständen voraus. - Das ist nur jemand möglich, der über die Welt schon eine Menge Wahres glaubt. - Und zwar über die Kausalität zwischen Überzeugungen und Welt.
VI 233
Überzeugung/Davidson. den Inhalt unserer intentionalen Zustände können wir nur kennen, wenn wir über ihre Ursachen Bescheid wissen. - (Kausalität). - M. WilliamsVsDavidson: das ist gerade der Fundierungsgedanke, den er ablehnt.
VI 426f
Überzeugung/Erfahrung/Rorty: der Geist des Erwachsenen ist komplexer als der des Kindes. - So verschwindet auch die Unterscheidung zwischen Verursachung und Rechtfertigung von Überzeugungen. - (> Überzeugungen/Davidson).

Rorty I
Richard Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Rorty II
Richard Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Rorty II (b)
Richard Rorty
"Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (c)
Richard Rorty
Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (d)
Richard Rorty
Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (e)
Richard Rorty
Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (f)
Richard Rorty
"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (g)
Richard Rorty
"Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty III
Richard Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Rorty IV (a)
Richard Rorty
"is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (b)
Richard Rorty
"Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (c)
Richard Rorty
"Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (d)
Richard Rorty
"Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty V (a)
R. Rorty
"Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998

Rorty V (b)
Richard Rorty
"Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty V (c)
Richard Rorty
The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992)
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty VI
Richard Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000
Verursachung Bigelow I 276
Verursachung/Bigelow/Pargetter: sollten wir als Relation zwischen Ereignissen (im weiten Sinn) verstehen. Rede von Verursachung/Kausalität/Davidson/Bigelow/Pargetter. wir übernehmen von Davidson(1980):
Problem: singuläre Kausalaussagen. Bsp
Der Kurzschluss verursachte das Feuer
Wahrheitsbedingungen: die Aussagen kann wahr sein, weil die Relation besteht, auch wenn klar ist, dass Kurzschlüsse weder hinreichende noch notwendige Bedingungen für Feuer sind.
Verallgemeinerung: kann wahr sein, aber nur, wenn wir den Satz umformulieren.
Kausalrelation/Davidson/Bigelow/Pargetter: besteht, gdw. es eine Weise der Beschreibung der Ereignisse gibt, so dass sie unter ein allgemeines Kausalgesetz gebracht werden können.
BigelowVsDavidson: (s.o.) die Kausalrelation ist vielmehr lokal statt global.
BigelowVsDavidson: die Natur der Kausalrelation leitet sich nicht von der Existenz eines zugrunde liegenden Gesetzes ab.
I 277
Bigelow/Pargetter pro Davidson: allerdings erfordern die Wahrheitsbedingungen einer singulären Kausalaussage die Existenz einer Relation (aber nicht unter einer Beschreibung). Kausalaussagen/Bigelow/Pargetter: einige müssen umgeschrieben werden: Bsp
Der Stein verursachte das Zerbrechen der Fensterscheibe
muss umgeschrieben werden zu
Dass der Stein die Fensterscheibe berührte, verursachte das Zerbrechen der Fensterscheibe
Bsp
Beckers leichter Sieg über Lendl überraschte die Kommentatoren
Muss umgeschrieben werden:
Beckers Sieg überraschte…und wenn er nicht leicht gewesen wäre, hätte er nicht überrascht.
Bigelow pro Davidson: Soweit ist seine Theorie überzeugend.
Kausalität/Kausalaussagen/Bigelow/Pargetter: manchmal müssen wir aber auch allgemeine Kausalaussagen treffen:
Hierzu brauchen wir Arten von Ereignissen oder Eigenschaften von Ereignissen.
Kausalaussagen: müssen dann kontrafaktische Konditionale sein: Bsp
Wenn Lendls Niederlage nicht so klar gewesen wäre, wäre sie nicht überraschend gewesen
Bsp
Das Gegengift verlangsamte den Tod von Protheros.
Das scheint Kausalrelationen zwischen Eigenschaften von Ereignissen (Bsp Leichtheit, Verlangsamung) zu verlangen.
I 278
Universalien: werden hier manchmal gebraucht. Manchmal geht es eben um einmalige Ereignisse, manchmal um Eigenschaften von Ereignissen. Problem: warum sollten die Relationen zwischen derart verschiedenen Entitäten zusammengefasst werden? Warum sollten sie alle kausal sein?
Lösung/Bigelow/Pargetter: wir müssen annehmen, dass sie alle auf einer grundlegenden Kausalrelation supervenieren. Diese kann aber nicht in modalen Begriffen angegeben werden.
Kausalrelation/Bigelow/Pargetter: ist uns weitgehend unbekannt. Man erkennt sie am besten, wenn man ihr begegnet.
I 279
Unsere Aufgabe ist nun herauszufinden, was sie eigentlich ist. Das ist eine metaphysische, keine semantische Aufgabe.
I 288
Verursachung/Erklärung/Bigelow/Pargetter: nehmen wir also an, dass wir die Lücke zwischen alltäglich auftretenden Kräften und den fundamentalen Kräften schließen können.
I 289
Kräfte/Bigelow/Pargetter: wie sollen wir rechtfertigen, dass wir Kräfte zur Erklärung gewählt haben? Erklärung/David Fair/FairVsBigelow/Bigelow/Pargetter: (Fair 1979): dieser wählt statt Kräften Energiefluß ((s) >Energieübertragung/Gerhard Vollmer).
Kräfte/Bigelow/Pargetter: nehmen wir, weil sie in Newtons 3. Gesetz vorkommen. Für uns gibt es dann zwei Instanzen von Verursachung, weil es zwei Kräfte gibt.
Fair: für ihn ist es eine Instanz von Energiefluss und damit eine Verursachung.
BigelowVsFair: seine Theorie liefert nicht die richtigen Relationen höherer Stufe zwischen Universalien, die wir brauchen.

Energiefluss/Energieübertragung/Fair/Bigelow/Pargetter: dieser Begriff erfordert die Identifikation von Einheiten (packages) von Energie in der Zeit.
Energie/Ursache/Wirkung/Fair/Bigelow/Pargetter: die Energie, die in der Wirkung präsent ist, ist numerisch identisch mit der Energie, die in der Ursache verloren gegangen ist.
Problem/BigelowVsFair: es gibt aber auch Verursachung, wo keine Energie übertragen wird, sondern nur Impuls! Daher braucht er einen geteilten Zugang. Dann ist die Verursachung auch kaum noch ein vereinheitlichendes Element in einer Erklärung.
Problem: außerdem: gibt es Fälle, wo sowohl Energie als auch Impuls übertragen wird, und wie sollte man sich dann entscheiden? Die Verursachung kann nicht mit beidem identifiziert werden. ((s) auch BigelowVsVollmer).
I 290
BigelowVsFair: außerdem supervenieren Energieübertragung und Impulsübertragung auf Eigenschaften und Relationen. Daher kann es nach Fair keine Humesche Welt geben, die mit einer kausalen Welten in allen Eigenschaften 1. Stufe übereinstimmt. Das sollte aber möglich sein (s.o. Kapitel 5) : Eine Theorie die das zulässt, muss auch Verursachung als eine Relation höherer Stufe anerkennen. Das kann Fair nicht.

Big I
J. Bigelow, R. Pargetter
Science and Necessity Cambridge 1990
Vokabular Kripke III 335
Sprache/Davidson: Davidsons Kriterium: eine Sprache darf nicht unendlich viele Grundbegriffe haben. - Kripke: sonst kann sie nicht "erste Sprache" sein.
III 338
KripkeVsDavidson: wir müssen nur verlangen, dass nur endlich viele Axiome "neues" Vokabular enthalten. (schwächer).
III 338
Wahrheitstheorie/WT/Kripke: (hier): Bedingung i) die Axiome definieren Wahrheit implizit (d.h. wir nehmen an, dass die referentiellen Variablen intendierte Bereiche haben und die substitutionalen Variablen intendierte Substitutionsklassen (das definiert implizit eine Mengen von Wahrheiten von L).
ii) a) die neuen Axiome müssen eine wahre Interpretation im alten Vokabular (mit der intendierten Interpretation) haben...
b) Äquivalenz-Schema für jeden geschlossenen Satz aus der Objektsprache, der nur altes Vokabular enthält. Vorteil: die Ontologie enthält keine Mengen von Ausdrücken der Metasprache.
iia): ist die Forderung, dass es eine Interpretation der neuen Prädikate gibt, die die alten enthält.
iib): garantiert, dass T(x) eine einzige Extension enthält (Einzigkeit).
Tarski: braucht nur i) für seine explizite W-Def (nur altes Vokabular)
III 249
i) ist erfüllt (ohne vorausgesetzten W-Begriff) durch (4)-(6) im alten Vokabular.
III 347
Wahrheitstheorie/Davidson//Kripke: auch die Metasprache darf semantisches Vokabular enthalten! - Übersetzung wird ja auch dann garantiert, wenn beide Seiten semantisches Vokabular enthalten. Kripke: bei Tarski ganz anders: Wahrheit und alle semantischen Termini explizit in nicht-semantischem Vokabular definiert.

Frank I 32
psychisch/physisch/Kripke/Frank: lehrt die Verschiedenheit der logischen Subjekte des Physischen und des Psychischen. - Körperliches schreibe ich mit in einem naturalistischen Vokabular zu (syntaktische Strukturen), Psychisches in einem mentalistischen (semantische Strukturen).

Kripke I
S.A. Kripke
Name und Notwendigkeit Frankfurt 1981

Kripke II
Saul A. Kripke
"Speaker’s Reference and Semantic Reference", in: Midwest Studies in Philosophy 2 (1977) 255-276
In
Eigennamen, Ursula Wolf Frankfurt/M. 1993

Kripke III
Saul A. Kripke
Is there a problem with substitutional quantification?
In
Truth and Meaning, G. Evans/J McDowell Oxford 1976

Kripke IV
S. A. Kripke
Outline of a Theory of Truth (1975)
In
Recent Essays on Truth and the Liar Paradox, R. L. Martin (Hg) Oxford/NY 1984

Fra I
M. Frank (Hrsg.)
Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994
Wahrheit Esfeld I 180ff
Wahrheit/EsfeldVsDavidson: wenn der Alltagsrealismus keine privilegierte Stellung hat, müssen die meisten Überzeugungen nicht wahr sein. - Davidson muss auf einen allwissenden Interpreten zurückgreifen - für uns besteht der Inhalt in Inferenzen, die sich drastisch ändern können - zwar nicht alle auf einmal, aber im Verlauf große Veränderung. - Wenn Wahrheit auf etwas in der Welt superveniert, sind Tatsachen als Ontologisches nicht zu vermeiden, sie sind dann aber immer noch vom begrifflichen Inhalt verschieden. - Wahrheit: wird nicht durch unsere Praxis bestimmt!

Es I
M. Esfeld
Holismus Frankfurt/M 2002
Wahrheitskonditionale Semantik Strawson Graeser I 123
StrawsonVsWittgenstein/StrawsonVsDavidson/StrawsonVsFrege: Problem: zur Sprache gehören Sätze oder Ausdrücke, die keine Wahrheitsbedingungen haben. - > Wahrheitskonditionale Semantik.

Strawson I
Peter F. Strawson
Einzelding und logisches Subjekt Stuttgart 1972

Strawson II
Peter F. Strawson
"Truth", Proceedings of the Aristotelian Society, Suppl. Vol XXIV, 1950 - dt. P. F. Strawson, "Wahrheit",
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977

Strawson III
Peter F. Strawson
"On Understanding the Structure of One’s Language"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Strawson IV
Peter F. Strawson
Analyse und Metaphysik München 1994

Strawson V
P.F. Strawson
Die Grenzen des Sinns Frankfurt 1981

Strawson VI
Peter F Strawson
Grammar and Philosophy in: Proceedings of the Aristotelian Society, Vol 70, 1969/70 pp. 1-20
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Strawson VII
Peter F Strawson
"On Referring", in: Mind 59 (1950)
In
Eigennamen, Ursula Wolf Frankfurt/M. 1993

Grae I
A. Graeser
Positionen der Gegenwartsphilosophie. München 2002
Wahrheitsprädikat Davidson Rorty VI 20
"Wahr"/ Davidson: "wahr" ist kein Name einer Beziehung zwischen sprachlichen Aussagen und der Welt. Mit anderen Worten: der Ausdruck "wahr" sollte weder analysiert noch definiert werden. Es gibt kein Ding, das Sätze und Theorien wahr macht. "Wahr" ist mit überhaupt nichts synonym! Weder mit "nach unseren Erkenntnissen gerechtfertigt" doch mit "aufgrund der Verhältnisse in der Welt gerechtfertigt".

Glüer II 27
W-Prädikat/Tarski: Problem: DavidsonVsTarski: Objektsprache (OS) und Metasprache (MS) sollten das Prädikat "wahr" enthalten. - Das in der Metasprache definierte W-Prädikat kann nämlich in die Objektsprache zurückübersetzt werden. Lösung/Davidson: erst gar keine W-Definition aufstellen - statt dessen: W-Theorie /Davidson: Reinterpretation der Konvention W als Angemessenheitskriterium für W-Theorien natürlicher Sprachen.
Glüer II 28
W-Prädikat/Tarski: jedes Prädikat, das korrekte Übersetzungen liefert, ist ein W-Prädikat. - Damit setzt er Bedeutung voraus, um Wahrheit zu explizieren.
Glüer II 122
W-Prädikat/TarskiVsDavidson: liefert eine strukturelle Beschreibung einer Sprache, deren Übersetzung bekannt ist. - Das W-Prädikat leistet keinen Beitrag zur Wahrheitstheorie! - Es ist bei Tarski nicht interpretiert - ((s) Wir wissen noch nicht, was Wahrheit ist.) - W-Prädikat/DavidsonVsTarski: ist vortheoretisch interpretiert. - ((s) Wir wissen schon, was Wahrheit ist.) - ((s) Def interpretiert/(s) : wissen, was ein Wort bedeutet.)
Rorty IV 22
wahr/Davidson/Rorty: entspricht keiner Beziehung zwischen sprachlichen Ausdrücken und der Welt. - Keine Korrespondenz.

Davidson I
D. Davidson
Der Mythos des Subjektiven Stuttgart 1993

Davidson I (a)
Donald Davidson
"Tho Conditions of Thoughts", in: Le Cahier du Collège de Philosophie, Paris 1989, pp. 163-171
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (b)
Donald Davidson
"What is Present to the Mind?" in: J. Brandl/W. Gombocz (eds) The MInd of Donald Davidson, Amsterdam 1989, pp. 3-18
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (c)
Donald Davidson
"Meaning, Truth and Evidence", in: R. Barrett/R. Gibson (eds.) Perspectives on Quine, Cambridge/MA 1990, pp. 68-79
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (d)
Donald Davidson
"Epistemology Externalized", Ms 1989
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (e)
Donald Davidson
"The Myth of the Subjective", in: M. Benedikt/R. Burger (eds.) Bewußtsein, Sprache und die Kunst, Wien 1988, pp. 45-54
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson II
Donald Davidson
"Reply to Foster"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Davidson III
D. Davidson
Handlung und Ereignis Frankfurt 1990

Davidson IV
D. Davidson
Wahrheit und Interpretation Frankfurt 1990

Davidson V
Donald Davidson
"Rational Animals", in: D. Davidson, Subjective, Intersubjective, Objective, Oxford 2001, pp. 95-105
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005

Rorty I
Richard Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Rorty II
Richard Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Rorty II (b)
Richard Rorty
"Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (c)
Richard Rorty
Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (d)
Richard Rorty
Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (e)
Richard Rorty
Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (f)
Richard Rorty
"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (g)
Richard Rorty
"Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty III
Richard Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Rorty IV (a)
Richard Rorty
"is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (b)
Richard Rorty
"Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (c)
Richard Rorty
"Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (d)
Richard Rorty
"Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty V (a)
R. Rorty
"Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998

Rorty V (b)
Richard Rorty
"Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty V (c)
Richard Rorty
The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992)
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty VI
Richard Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000
Wahrheitstheorie Davidson II 34
Wahrheitstheorie/WT/Tarski/Davidson: zeigt, wie die Wahrheitswerte (WW) der Sätze von L von ihren Strukturen abhängen und warum einige Sätze andere beinhalten und wie Wörter ihre Funktion erfüllen kraft ihrer Beziehung zu Dingen in der Welt. - Tarski. Bedeutung als Grundbegriff.
II 35
FosterVsDavidson: Fehler: zu übersehen, daß jemand eine eindeutige Theorie besitzen könnte, ohne es zu wissen- dann gibt es keine Bedeutungstheorie (BT) - (Davidson dito).
II 37
Wahrheitstheorie/Davidson: ""Schnee ist weiß" ist wahr" ist keine akzidentelle Tatsache über einen Satz, sondern eine Tatsache, die ihn interpretiert. - Das zeigt, daß Fähigkeit zur Interpretation nicht gleich Übersetzung ist.
Davidson I (e) 111
Tarski: definiert Wahrheit. - Davidson: Wahrheit ist für ihn undefinierter Grundbegriff. - "Meinen", "sagen wollen": setzt Bedeutungsbegriff voraus.
I (e) 111
Tarski geht formal vor - Davidson empirisch (Gesetze statt Axiome, empirisch überprüfbar).
Glüer II 28f
W-Theorie/DavidsonVsTarski/Glüer: umgekehrt: es wird von W-Äquivalenzen nicht gefordert, dass die rechte die linke Seite übersetzt - Def W-Äquivalenz/Tarski: wahr gdw. die verknüpften Sätze (im Schema) unter allen Umständen den gleichen WW haben - II 29 dann muß man für Davidsons reinterpretierte Konvention W "(liefert nur wahre Äquivalenzen) wissen, wann W-Äquivalenzen wahr sind. - Man muß also nicht die Bedeutung sowohl von Sätzen der Objektsprache als auch von Sätzen der Metasprache kennen. - ((s) Die Bedeutung wird nicht vorausgesetzt.) - TarskiVsDavidson: die Bedeutung des Satzes sowohl der Objektsprache als auch der Metasprache muß bekannt sein. - W-Prädikat/DavidsonVsTarski: sein Wahrheitsprädikat muß interpretiert sein - Davidson: dann ist die W-Theorie eine Interpretationstheorie, die für jeden Aussagesatz S eine aus seiner Struktur abgeleitete W-Äquivalenz, deren rechte Seite die Wahrheitsbedingungen angibt, unter denen die linke Seite (S) wahr ist.
Glüer II 45
W-Theorie/Davidson/Glüer: für unbekannte) Sprache: 3 Schritte: 1. Die Gesamtheit der Daten muß zur Verfügung stehen, Interpret überträgt seine Logik auf die fremde Sprache - Basis: Beobachtungen über Sätze, die zu allen Zeiten für wahr gehalten werden möglicherweise logische Wahrheiten) - 2. Als solche identifizierte Prädikate werden Gegenstand der Interpretation (über Gelegenheitssätze werden Erfüllungsbedingungen angenähert) - 3. Ausdehnung auf allgemeine Sätze (indirekt erschlossene Wahrheitsbedingungen).
Glüer II 54/55
W-Theorie/Davidson: wegen Malapropismen: nicht Struktur, sondern Intension hat Priorität -
Glüer II 56
Eine W-Theorie ist prinzipiell nur für bestimmte Gelegenheit richtig. - Problem: für eine Theorie der Kompetenz: kein Unterschied mehr zwischen der Fähigkeit, eine Sprache zu kennen und sich in der Welt auszukennen - Sprachkompetenz verschmilzt mit Weltwissen.

Davidson I
D. Davidson
Der Mythos des Subjektiven Stuttgart 1993

Davidson I (a)
Donald Davidson
"Tho Conditions of Thoughts", in: Le Cahier du Collège de Philosophie, Paris 1989, pp. 163-171
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (b)
Donald Davidson
"What is Present to the Mind?" in: J. Brandl/W. Gombocz (eds) The MInd of Donald Davidson, Amsterdam 1989, pp. 3-18
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (c)
Donald Davidson
"Meaning, Truth and Evidence", in: R. Barrett/R. Gibson (eds.) Perspectives on Quine, Cambridge/MA 1990, pp. 68-79
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (d)
Donald Davidson
"Epistemology Externalized", Ms 1989
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (e)
Donald Davidson
"The Myth of the Subjective", in: M. Benedikt/R. Burger (eds.) Bewußtsein, Sprache und die Kunst, Wien 1988, pp. 45-54
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson II
Donald Davidson
"Reply to Foster"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Davidson III
D. Davidson
Handlung und Ereignis Frankfurt 1990

Davidson IV
D. Davidson
Wahrheit und Interpretation Frankfurt 1990

Davidson V
Donald Davidson
"Rational Animals", in: D. Davidson, Subjective, Intersubjective, Objective, Oxford 2001, pp. 95-105
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005
Wahrheitstheorie Dummett Dummett III (c) 118
Wahrheitstheorie/WT/Dummett: Die Wahrheitstheorie setzt ein Verständnis der Metasprache voraus. >Metasprache.
Horwich I 459
Wahrheit/Wahrheitstheorie/WT/Wahrheitsbedingungen/WB/Dummett/Rorty: Es könnte sein, dass jemand alle Wahrheitsbedingungen kennt ohne den Inhalt der rechten Seite des W-Satzes zu erkennen. ((s) Bsp "Schnee ist weiß" ist wahr gdw. Schnee weiß ist.)
W-Satz: erklärt nichts, wenn die Metasprache (MS) die >Objektsprache (OS) enthält. - Dann gilt das auch, wenn Metasprache und Objektsprache getrennt sind. - Davidson: kein einzelner W-Satz sagt, was Verstehen heißt, aber das ganze Korpus ((s) von W-Sätzen) wohl.
DummettVsDavidson/DummettVsHolismus: Damit gesteht Davidson ein, dass der Holismus nicht erklären kann, wie der Sprecher zum Verständnis von Einzelsätzen kommt. - Davidson: Sprachgebrauch ist nicht in Teilfähigkeiten aufteilbar. - Der W-Satz verkörpert keine Fähigkeiten. - Sonst haben wir wieder mentale Entitäten.(1). Vgl. >Gedankenobjekte.


1. Richard Rorty (1986), "Pragmatism, Davidson and Truth" in E. Lepore (Ed.) Truth and Interpretation. Perspectives on the philosophy of Donald Davidson, Oxford, pp. 333-55. Reprinted in:
Paul Horwich (Ed.) Theories of truth, Dartmouth, England USA 1994

Dummett I
M. Dummett
Ursprünge der analytischen Philosophie Frankfurt 1992

Dummett II
Michael Dummett
"What ist a Theory of Meaning?" (ii)
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Dummett III
M. Dummett
Wahrheit Stuttgart 1982

Dummett III (a)
Michael Dummett
"Truth" in: Proceedings of the Aristotelian Society 59 (1959) pp.141-162
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Dummett III (b)
Michael Dummett
"Frege’s Distiction between Sense and Reference", in: M. Dummett, Truth and Other Enigmas, London 1978, pp. 116-144
In
Wahrheit, Stuttgart 1982

Dummett III (c)
Michael Dummett
"What is a Theory of Meaning?" in: S. Guttenplan (ed.) Mind and Language, Oxford 1975, pp. 97-138
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Dummett III (d)
Michael Dummett
"Bringing About the Past" in: Philosophical Review 73 (1964) pp.338-359
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Dummett III (e)
Michael Dummett
"Can Analytical Philosophy be Systematic, and Ought it to be?" in: Hegel-Studien, Beiheft 17 (1977) S. 305-326
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Horwich I
P. Horwich (Ed.)
Theories of Truth Aldershot 1994
Wahrheitstheorie Peacocke II 162ff
Wahrheitstheorie/WT/PeacockeVsDavidson/VsTarski: ist eigentlich empirisch.- Es geht darum, einen W-Satz auf Personen und Zeitpunkte relativieren. Das Kriterium der Akzeptanz von Wahrheitstheorien für beliebige Sprachen setzt schon einen allgemeinen Wahrheitsbegriff voraus. - Umgekehrt wissen wir nicht, welche interpretierte Sprache die Gemeinschaft (> II 149ff) benutzt, wenn wir die Wahrheitsbedingungen der Sätze kennen.

Peacocke I
Chr. R. Peacocke
Sense and Content Oxford 1983

Peacocke II
Christopher Peacocke
"Truth Definitions and Actual Languges"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976
Wahrmacher Brandom Rorty VI 179 ff
Rorty: "wahr machen"/Tatsache/Brandom: "wahr machen" ist unschädlich. (BrandomVsDavidson ): Welche Behauptungen wahr sind, hängt nicht davon ab, ob sie jemand aufstellt.
Brandom I 469
Wahrmachen/Tatsache/Brandom: irreführend: es ist nicht die Tatsache, dass p, die wahr macht, dass p - Lösung: in gewissem Sinn sind Tatsachen das, was Behauptungsakte wahr macht. - Es gibt keine spezifisch semantischen Tatsachen - wohl aber physikalische Tatsachen durch physikalische Prädikate. Aber nicht semantische Tatsachen durch semantische Prädikate. - "Wahr, dass Schnee weiß ist": semantisches Prädikat für nicht-semantische Tatsache.

Bra I
R. Brandom
Expressive Vernunft Frankfurt 2000

Bra II
R. Brandom
Begründen und Begreifen Frankfurt 2001

Rorty I
Richard Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Rorty II
Richard Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Rorty II (b)
Richard Rorty
"Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (c)
Richard Rorty
Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (d)
Richard Rorty
Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (e)
Richard Rorty
Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (f)
Richard Rorty
"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (g)
Richard Rorty
"Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty III
Richard Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Rorty IV (a)
Richard Rorty
"is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (b)
Richard Rorty
"Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (c)
Richard Rorty
"Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (d)
Richard Rorty
"Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty V (a)
R. Rorty
"Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998

Rorty V (b)
Richard Rorty
"Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty V (c)
Richard Rorty
The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992)
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty VI
Richard Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000
Welt/Denken Putnam McDowell I 177
PutnamVsDavidson: wenn die Ursache-Wirkungs-Beschreibung komplett ist, dann können die Geräusche, die wir äußern, keineswegs mehr sein, als bloßer "Ausdruck unserer Subjektivität". RortyVsPutnam: Putnam versteht unter einer "Erklärung von X" immer noch eine Zusammenschau, die Synthese von äußerem und innerem Standpunkt.
Die Vertreter der Zitattilgung glauben, die Menschen ließen sich nur in behavioristischer Manier schildern. Aber warum sollte es ausgeschlossen sein, Ergänzungen durch normative Darstellungen in Betracht zu ziehen? (Putnams Philosophie sei letztlich traditionell).
McDowell I 177
Kausalität/Putnam: der Wunsch, eine Geschichte über die kausalen Beziehungen von menschlichen Verlautbarungen und Umwelt zu erzählen, schließt nicht aus, dass man eine Geschichte erfindet, nach der die Sprecher Gedanken ausdrücken, und Behauptungen aufstellen, und dabei versuchen, keine Fehler zu machen. Diese Geschichten sind dann aber vielleicht gar nicht auseinanderzuhalten!

Putnam I
Hilary Putnam
Von einem Realistischen Standpunkt
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Frankfurt 1993

Putnam I (a)
Hilary Putnam
Explanation and Reference, In: Glenn Pearce & Patrick Maynard (eds.), Conceptual Change. D. Reidel. pp. 196--214 (1973)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (b)
Hilary Putnam
Language and Reality, in: Mind, Language and Reality: Philosophical Papers, Volume 2. Cambridge University Press. pp. 272-90 (1995
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (c)
Hilary Putnam
What is Realism? in: Proceedings of the Aristotelian Society 76 (1975):pp. 177 - 194.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (d)
Hilary Putnam
Models and Reality, Journal of Symbolic Logic 45 (3), 1980:pp. 464-482.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (e)
Hilary Putnam
Reference and Truth
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (f)
Hilary Putnam
How to Be an Internal Realist and a Transcendental Idealist (at the Same Time) in: R. Haller/W. Grassl (eds): Sprache, Logik und Philosophie, Akten des 4. Internationalen Wittgenstein-Symposiums, 1979
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (g)
Hilary Putnam
Why there isn’t a ready-made world, Synthese 51 (2):205--228 (1982)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (h)
Hilary Putnam
Pourqui les Philosophes? in: A: Jacob (ed.) L’Encyclopédie PHilosophieque Universelle, Paris 1986
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (i)
Hilary Putnam
Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (k)
Hilary Putnam
"Irrealism and Deconstruction", 6. Giford Lecture, St. Andrews 1990, in: H. Putnam, Renewing Philosophy (The Gifford Lectures), Cambridge/MA 1992, pp. 108-133
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam II
Hilary Putnam
Repräsentation und Realität Frankfurt 1999

Putnam III
Hilary Putnam
Für eine Erneuerung der Philosophie Stuttgart 1997

Putnam IV
Hilary Putnam
"Minds and Machines", in: Sidney Hook (ed.) Dimensions of Mind, New York 1960, pp. 138-164
In
Künstliche Intelligenz, Walther Ch. Zimmerli/Stefan Wolf Stuttgart 1994

Putnam V
Hilary Putnam
Vernunft, Wahrheit und Geschichte Frankfurt 1990

Putnam VI
Hilary Putnam
"Realism and Reason", Proceedings of the American Philosophical Association (1976) pp. 483-98
In
Truth and Meaning, Paul Horwich Aldershot 1994

Putnam VII
Hilary Putnam
"A Defense of Internal Realism" in: James Conant (ed.)Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990 pp. 30-43
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994

SocPut I
Robert D. Putnam
Bowling Alone: The Collapse and Revival of American Community New York 2000

McDowell I
John McDowell
Geist und Welt Frankfurt 2001

McDowell II
John McDowell
"Truth Conditions, Bivalence and Verificationism"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell
Willensfreiheit Davidson McGinn I 135
McGinn:Freiheit/Determinismus/Davidson/D-Theorie: vorgängige Weltzustände sind eine kausal hinreichende Bedingung für eine spezifische Entscheidung. Die Freiheit ist dann eine bestimmte Art von Kausalreihe, nämlich jene, in der eine entsprechende Menge geistiger Vorstufen vorkommt. Die Freiheit besteht darin, daß Wünsche und Überzeugungen kausale Wirkungen zeitigen.
McGinnVsDavidson: verleiht der Vorstellung von der Handlungsfreiheit gar keinen Sinn, denn es sieht dann so aus, als wäre sie von der gleichen Art wie jede sonstige Kausalität.

Davidson I
D. Davidson
Der Mythos des Subjektiven Stuttgart 1993

Davidson I (a)
Donald Davidson
"Tho Conditions of Thoughts", in: Le Cahier du Collège de Philosophie, Paris 1989, pp. 163-171
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (b)
Donald Davidson
"What is Present to the Mind?" in: J. Brandl/W. Gombocz (eds) The MInd of Donald Davidson, Amsterdam 1989, pp. 3-18
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (c)
Donald Davidson
"Meaning, Truth and Evidence", in: R. Barrett/R. Gibson (eds.) Perspectives on Quine, Cambridge/MA 1990, pp. 68-79
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (d)
Donald Davidson
"Epistemology Externalized", Ms 1989
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (e)
Donald Davidson
"The Myth of the Subjective", in: M. Benedikt/R. Burger (eds.) Bewußtsein, Sprache und die Kunst, Wien 1988, pp. 45-54
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson II
Donald Davidson
"Reply to Foster"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Davidson III
D. Davidson
Handlung und Ereignis Frankfurt 1990

Davidson IV
D. Davidson
Wahrheit und Interpretation Frankfurt 1990

Davidson V
Donald Davidson
"Rational Animals", in: D. Davidson, Subjective, Intersubjective, Objective, Oxford 2001, pp. 95-105
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005

McGinn I
Colin McGinn
Die Grenzen vernünftigen Fragens Stuttgart 1996

McGinn II
C. McGinn
Wie kommt der Geist in die Materie? München 2001
Wirkung Bigelow I 273
Wirkung/Bigelow/Pargetter. ein und dieselbe Wirkung hätte verschiedene Ursachen haben können. Bsp Schwangerschaft durch verschiedene Männer.
DavidsonVs.
Identität/Ereignis/DavidsonVsBigelow: (Davidson 1980) Identität von Ereignissen: These: ein Kriterium für Identität macht notwendig, dass verschiedene Ursachen numerisch verschiedene Ereignisse bewirken. BigelowVsDavidson: das ist falsch, aber wir gehen hier nicht darauf ein. Aber selbst wenn er recht hätte, würde das die modale Theorie der Verursachung ((s) die notwendige und hinreichende Bedingungen einbaut) nicht retten.

Wahrscheinlichkeit /probabilistische Verursachung/Theorie/Bigelow/Pargetter. Bsp Verursachung einer Schwangerschaft durch einen fast unfruchtbaren Mann – könnte auch als Verhinderung der Parthenogenese verstanden werden
I 274
(…). – LewisVs: solche Gegenbeispiele sind unplausibel.

Big I
J. Bigelow, R. Pargetter
Science and Necessity Cambridge 1990
Wissen Davidson McGinn I 179
McGinn: Domestizierungstheorien des Wissens: Neuere Variante: bezieht sich auf den Externalismus bezüglich des Bewußtseinsinhalts: Geist und Welt können so auseinanderklaffen, wie der Skeptiker annehmen möchte. (Putnam, Davidson).
Davidson I (b) 18
DavidsonVsHume: es gibt unendlich viele Eigenschaften, daher ist Unkenntnis der gedachten Gegenstände möglich.
I (b) 18
Sinn/Merkmal/FregeVsDavidson/Frege pro Hume: zum Begreifen des Sinns gehört nur, was relevant ist - Daher können "verborgene" Merkmale kein Teil des Sinns sein. - Dummett: das sind die "internen Merkmale".

Davidson I
D. Davidson
Der Mythos des Subjektiven Stuttgart 1993

Davidson I (a)
Donald Davidson
"Tho Conditions of Thoughts", in: Le Cahier du Collège de Philosophie, Paris 1989, pp. 163-171
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (b)
Donald Davidson
"What is Present to the Mind?" in: J. Brandl/W. Gombocz (eds) The MInd of Donald Davidson, Amsterdam 1989, pp. 3-18
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (c)
Donald Davidson
"Meaning, Truth and Evidence", in: R. Barrett/R. Gibson (eds.) Perspectives on Quine, Cambridge/MA 1990, pp. 68-79
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (d)
Donald Davidson
"Epistemology Externalized", Ms 1989
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (e)
Donald Davidson
"The Myth of the Subjective", in: M. Benedikt/R. Burger (eds.) Bewußtsein, Sprache und die Kunst, Wien 1988, pp. 45-54
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson II
Donald Davidson
"Reply to Foster"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Davidson III
D. Davidson
Handlung und Ereignis Frankfurt 1990

Davidson IV
D. Davidson
Wahrheit und Interpretation Frankfurt 1990

Davidson V
Donald Davidson
"Rational Animals", in: D. Davidson, Subjective, Intersubjective, Objective, Oxford 2001, pp. 95-105
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005

McGinn I
Colin McGinn
Die Grenzen vernünftigen Fragens Stuttgart 1996

McGinn II
C. McGinn
Wie kommt der Geist in die Materie? München 2001
Zitat/ Zitattilgung Millikan I 209
Anführungszeichen/Zitat/Davidson/Millikan: (D. Davidson Quotation,1979) These: erwähnende Anführungszeichen sind indexikalisch oder „demonstrativ“. Ihre Füllung liegt semantisch außerhalb des Satzes. So wie Bsp wenn ich auf einen Fisch zeige und sage „Diesen Fisch hab ich gefangen“ der Fisch außerhalb des Satzes liegt.
I 210
Erwähnende Anführungszeichen/Davidson: so etwas wie Bsp „der Ausdruck mit der hier abgebildeten Form“. MillikanVsDavidson: Angenommen, die Anführungszeichen allein besorgen die Indizierung. Dann ist die indexikalische Anpassungsrelation eine Relation zu einem Typ von Füllung ((s) der Inhalt spielt keine Rolle).
Aber wenn die Füllung als Teil des Satzes betrachtet wird, dann fragt sich, was das Kriterium dafür ist, wo der Satz endet und wo die Umwelt des Satzes beginnt. Bsp „Ich fing diesen Fisch heute“ ist ein vollständiger Satz mit und ohne Fisch. Dagegen „___“ hat fünf Buchstaben“ ist kein vollständiger Satz. ((s) Das Demonstrativum braucht also nicht im Satz erfüllt zu werden, sondern kann durch Ostension ergänzt werden, Die Füllung von Anführungszeichen ist aber im Satz unverzichtbar.
Anführungszeichen /Davidson/Millikan: These: Anführungszeichen referieren auf die Form des zwischen ihnen stehenden Ausdrucks (Füllung).
MillikanVsDavidson: das ist inadäquat, weil man keinen klaren Begriff von einem Ausdruckstyp hat. Ausdrücke werden niemals durch die Form kategorisiert.
Millikan: These: eine Stärke meines Ansatzes ist, dass sprachliche Einheiten zu Typen gruppiert werden können. Aber dabei geht es nie um Form, sondern um niedrigste Typen oder genetische Familien.
Millikan: wenn wir sagen „er hat zuerst dies… und dann das… gezeichnet“, brauchen wir Demonstrativa und Ostension, nicht Anführungszeichen.


Millikan I
R. G. Millikan
Language, Thought, and Other Biological Categories: New Foundations for Realism Cambridge 1987

Millikan II
Ruth Millikan
"Varieties of Purposive Behavior", in: Anthropomorphism, Anecdotes, and Animals, R. W. Mitchell, N. S. Thomspon and H. L. Miles (Eds.) Albany 1997, pp. 189-1967
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005
Zweite Natur Rorty VI 213
Def Zweite Natur/McDowell/Rorty: erwerben die Menschen unter anderem dadurch, dass ihnen begriffliche Fähigkeiten erschlossen werden, deren Wechselbeziehungen dem logischen Raum der Gründe angehören - das verleiht einem die Fähigkeit, von der Welt rational kontrolliert zu werden - damit wird man zu Urteilen fähig, die der Welt gegenüber verantwortlich sind. McDowellVsBrandoM./McDowellVsSellars/McDowellVsDavidson: mit deren Begriffen wird das unverständlich - diese würden die Welt nicht als Gesprächspartner bezeichnen.
VI 215
McDowell: These: die Welt fordert uns auf zum Urteil.
VI 214
Welt/SellarsVsMcDowell/BrandomVsMcDowell/Rorty: die Welt ist kein "Gesprächspartner".
I 215
Sie fordert uns nicht bloß zum Urteil auf.
VI 434
Natur/Technokratie/technokratisch//Rorty: das Schöne an rein mechanischen Erklärungen ist aus atheistischer Sicht, dass sie außer unseren eigenen Zwecken nichts fordern.

Rorty I
Richard Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Rorty II
Richard Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Rorty II (b)
Richard Rorty
"Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (c)
Richard Rorty
Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (d)
Richard Rorty
Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (e)
Richard Rorty
Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (f)
Richard Rorty
"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (g)
Richard Rorty
"Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty III
Richard Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Rorty IV (a)
Richard Rorty
"is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (b)
Richard Rorty
"Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (c)
Richard Rorty
"Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (d)
Richard Rorty
"Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty V (a)
R. Rorty
"Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998

Rorty V (b)
Richard Rorty
"Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty V (c)
Richard Rorty
The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992)
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty VI
Richard Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in Auseinandersetzungen folgender wissenschaftlicher Lager:
Begriff/
Autor/Ismus
Pro/Versus
Eintrag
Literatur
Intensionalität VsDavidson Pro EMD II 151
Lager: LoarVsDavidson, LoarVsFoster: semantische Analyse nicht formal, nicht extensional, sondern intensional

EMD II
G. Evans/J. McDowell
Truth and Meaning Oxford 1977

Evans I
Gareth Evans
"The Causal Theory of Names", in: Proceedings of the Aristotelian Society, Suppl. Vol. 47 (1973) 187-208
In
Eigennamen, Ursula Wolf Frankfurt/M. 1993

Evans II
Gareth Evans
"Semantic Structure and Logical Form"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Evans III
G. Evans
The Varieties of Reference (Clarendon Paperbacks) Oxford 1989

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 6 Thesen von Autoren des zentralen Fachgebiets.
Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Eintrag
Literatur
Bedeutungstheorie Davidson, D. Avramides I 8
Bedeutung/Bedeutungstheorie/BT/Davidson/Avramides: um zu erfahren, was Bedeutung ist, müssen wir sehen, welche Form eine BT haben muß. Davidson: These einen semantischen Wahrheitsbegriff für eine Sprache zu haben heißt wissen, was es für einen Satz bedeutet, wahr zu sein, und das heißt in einem vernünftigen Sinn, die Sprache zu verstehen. (Davidson 1984b,S.24).
Dummett III 83
VsDummett: man könnte einwenden, ich hätte schlicht Davidsons These geleugnet, daß wir bei der Konstruktion einer BT nur von für wahr gehaltenen Sätzen ausgehen können sowie von den Bedingungen unter denen Urteile gefällt werden.
Horwich I 455
Sprachphilosophie/Davidson: These wir brauchen nichts außer der Sicht des Feld-Linguisten. DummettVsDavidson: wir brauchen mehr.
Schiffer I 3
BT/Davidson: These sollte die Form einer extensionalen, endlich axiomatisierten WT für L im Tarski-Stil haben. Und zwar irgendwie auf Äußerungen relativiert.

Horwich I
P. Horwich (Ed.)
Theories of Truth Aldershot 1994

Schi I
St. Schiffer
Remnants of Meaning Cambridge 1987
Überzeugung Davidson, D. Rorty VI 187
Überzeugung/Davidson: These: Die meisten unserer Überzeugungen müssen wahr sein - Überzeugungen sind nicht mehr oder weniger genaue Repräsentationen - sondern sie sind Zustände, die Menschen zum Zweck der Erklärung ihres Verhaltens zugeschrieben werden
Rorty VI 205
Überzeugung/Rechtfertigung/Ursache/Davidson/SellarsRorty: Vermeidung der Verwechslung von Rechtfertigung und Ursache führt zur These: Überzeugungen können nur durch Überzeugungen begründet werden. (McDowellVsDavidson).

Rorty I
Richard Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Rorty II
Richard Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Rorty II (b)
Richard Rorty
"Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (c)
Richard Rorty
Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (d)
Richard Rorty
Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (e)
Richard Rorty
Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (f)
Richard Rorty
"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (g)
Richard Rorty
"Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty III
Richard Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Rorty IV (a)
Richard Rorty
"is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (b)
Richard Rorty
"Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (c)
Richard Rorty
"Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (d)
Richard Rorty
"Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty V (a)
R. Rorty
"Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998

Rorty V (b)
Richard Rorty
"Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty V (c)
Richard Rorty
The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992)
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty VI
Richard Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000
Inhalt Lewis, D. Schw I 161
mentaler Inhalt/Lewis: These ist durch die kausale Rolle bestimmt, durch die typischen Ursachen und Wirkungen. Inhalt/DavidsonVsLewis: der Inhalt hängt von der Sprache ab, die wir sprechen. (Davidson 1975)
Bedeutung/LewisVsDavidson: was die Sätze der öffentlichen Sprache bedeuten, hängt vom Inhalt unserer Erwartungen, Wünsche und Überzeugungen ab.
Schw I 171
Naturalisierung des Gehalts-œ/Repräsentation/Schwarz: These daß mentale Repräsentationen soweit satzartig sind, daß man ihren Inhalt kompositional erklären kann. (vgl. Fodor 1990).
Radikale Interpretat. Lewis, D. Fod/Lep IV 113
RI/Prinzip der Nachsicht/PdN/Lewis: These die Prinzipien der Nachsicht sind Bedingung der Möglichkeit der Zuschreibung intentionaler Zustände, weil sie (implizit, partiell) den Begriff eines Glaubenssystems definieren. (Primat des Glaubens). LewisVsDavidson: These intentionale Zuschreibung muß nicht mit Bezug auf die epistemische Situation des RI verstanden werden!
Satz-Bedeutung Lewis, D. Grover II 158
Bedeutung/Lewis/Grover: (Lewis 1972):Wahrheitsbedingungen, die durch Abbildungen von Umständen (mögliche Welt, MöWe) und Kontexten auf Wahrheitswerte repräsentiert werden, erfassen die Satz-Bedeutung.
Schw I 161
mentaler Inhalt/Lewis: ist durch die kausale Rolle bestimmt, durch die typischen Ursachen und Wirkungen. Inhalt/DavidsonVsLewis: der Inhalt hängt von der Sprache ab, die wir sprechen. (Davidson 1975)
Bedeutung/LewisVsDavidson: was die Sätze der öffentlichen Sprache bedeuten, hängt vom Inhalt unserer Erwartungen, Wünsche und Überzeugungen ab.

Grover I
D. L. Grover
Joseph L. Camp
Nuel D. Belnap,
"A Prosentential Theory of Truth", Philosophical Studies, 27 (1975) pp. 73-125
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994
Radikale Interpretat. Schiffer, St. I 204
SchifferVsDavidson/SchifferVsMcDowell/SchifferVsEvans/SchifferVsEMD: These für die RI ist eine Übersetzungstheorie möglich.

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden Thesen von Autoren angrenzender Fachgebiete:
Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Eintrag
Literatur
Selbstbestät Friedman, M. Horwich I 498
Selbst-Validierung/Selbst-Bestätigung/Überzeugung//Wissenschaft/FriedmanVsDavidson/M. Williams: Friedman These Selbst-Validierung ist möglich. Aber dazu darf nicht angenommen werden, daß unsere Erklärung, wie Referenz bestimmt ist, von vornherein garantiert, daß unsere Überzeugungen wahr sind. Pointe: d.h. daß Friedman keinen substantiellen W-Begriff aus der Tatsache herleitet, daß Wahrheit in Gesetzen vorkommt.
Statt dessen argumentiert er für einen "realistischen" Ansatz .für Referenz.
I 499
substantieller W-Begriff/Friedman: ist dann ein Abfallprodukt davon!

Horwich I
P. Horwich (Ed.)
Theories of Truth Aldershot 1994