Lexikon der Argumente


Philosophische Themen und wissenschaftliche Debatten
 
[englisch]

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Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 1 Einträgen:
Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Autor
Eintrag
Eintrag
Literatur
Literatur
Erklärungen Dray Wright I 35
Erklärung/Handlung/Dray/Wright, G. H.: Eine Handlung erklären heißt nach Dray zeigen, dass es unter den gegebenen Umständen angemessen und rational war, diese Handlung zu vollziehen. (W. Dray Laws and Explanation in History, 1957, Kap. V). Dies nennt Dray eine rationale Erklärung. G. H. WrightVsDray: Dray verunklart seine eigene These, wenn er die logischen Besonderheiten dieser Erklärung in einem Element der Wertun zu finden sucht und nicht in einem bestimmten Typ von Teleologie.
Wright I 158
HempelVsDray: (C. G. Hempel „Deductive-Nomological vs. Statistical Explanation, in: Minnesota Studies in the Philosophy of Science (III), 1962.) Wright: In den verschiedenen Erwiderungen und Darstellung taucht ein Begriff der rationalen Handlung bzw. der „rationalistischen“ Interpretation der Geschichte auf, der etwas stärker ist als der, den Dray selbst tatsächlich intendiert.

Dray I
W. Dray
Laws and Explanation in History Westport 1979

Dray I
W. H. Dray
Perspectives on History Sydney 1980

WrightCr I
Crispin Wright
Wahrheit und Objektivität Frankfurt 2001

WrightCr II
Crispin Wright
"Language-Mastery and Sorites Paradox"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

WrightGH I
Georg Henrik von Wright
Erklären und Verstehen Hamburg 2008

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden Thesen von Autoren des zentralen Fachgebiets.
Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Eintrag
Literatur
covering law Hempel, C. Schurz I 234
covering law/Hempel/Schurz: Hempels covering law kann man dann so begründen: "Wann immer Historiker oder Hermeneutiker das Wörtchen "weil" verwenden, so berufen sie sich implizit auf einen allgemeinen Zusammenhang".
I 235
Problem: das kann man nicht numerisch fixieren. Lösung/Dray: These: Historiker haben eine "Normalfallhypothese" bzw. normische Hypothese: Bsp Herrscher, die die und die Bedingungen erfüllen, werden normalerweise unpopulär.
VsDray: in den 50er Jahren dominierte die Einstellung, dass solche Verallgemeinerungen empirisch gehaltlos wären, weil sie durch kein Gegen-Beispiel widerlegbar sind.
VsVs: die Identifikation von Inhaltlichkeit mit Falsifizierbarkeit trifft hier gar nicht zu.
rationale Handlungserklärung/Dray/Schurz: beruht auf dem normischen Rationalitätsprinzip von Dray:
Personen handeln normalerweise (zweck-) rational, d.h. wenn Akteur A Ziel Z hat, und glaubt, Handlung H sei ein geeignetes Mittel, dann wird er normalerweise H zu realisieren versuchen.

Schu I
G. Schurz
Einführung in die Wissenschaftstheorie Darmstadt 2006