Lexikon der Argumente


Philosophische Themen und wissenschaftliche Debatten
 
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Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 8 Einträgen:
Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Eintrag
Literatur
Allwissenheit Lewis Schwarz I 178
Allwissenheit/Lewis/Schwarz: Problem: man muss eigentlich alle logischen und mathematischen Wahrheiten wissen. - Lösung: echte Unkenntnis kontingenter Wahrheiten statt scheinbare Unkenntnis notwendiger Wahrheiten. Rechnen/mathematische Lösungen: beim Rechnen lernt man nichts neues. - Vorher gibt es nur kognitive Beschränkung. - Das Gehirn kann nicht immer alle Informationen abrufen. -
Schwarz I 180
Logische Allwissenheit/Schwarz: häufigster Einwand VsMögliche Welten als Analyse von mentalem Gehalt. - Lösung: eher kognitive Beschränkung: meist fehlt kontingente Information.

Lewis I
David K. Lewis
Die Identität von Körper und Geist Frankfurt 1989

Lewis I (a)
David K. Lewis
An Argument for the Identity Theory, in: Journal of Philosophy 63 (1966)
In
Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989

Lewis I (b)
David K. Lewis
Psychophysical and Theoretical Identifications, in: Australasian Journal of Philosophy 50 (1972)
In
Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989

Lewis I (c)
David K. Lewis
Mad Pain and Martian Pain, Readings in Philosophy of Psychology, Vol. 1, Ned Block (ed.) Harvard University Press, 1980
In
Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989

Lewis II
David K. Lewis
"Languages and Language", in: K. Gunderson (Ed.), Minnesota Studies in the Philosophy of Science, Vol. VII, Language, Mind, and Knowledge, Minneapolis 1975, pp. 3-35
In
Handlung, Kommunikation, Bedeutung, Georg Meggle Frankfurt/M. 1979

Lewis IV
David K. Lewis
Philosophical Papers Bd I New York Oxford 1983

Lewis V
David K. Lewis
Philosophical Papers Bd II New York Oxford 1986

Lewis VI
David K. Lewis
Konventionen Berlin 1975

LewisCl
Clarence Irving Lewis
Collected Papers of Clarence Irving Lewis Stanford 1970

LewisCl I
Clarence Irving Lewis
Mind and the World Order: Outline of a Theory of Knowledge (Dover Books on Western Philosophy) 1991

Schw I
W. Schwarz
David Lewis Bielefeld 2005
Begriffe Putnam VI 392
Begriffe/Ockham/Putnam: könnten mentale Einzeldinge (ED) sein. - D.h. wenn Zeichen Einzeldinge als "Zeichen" sind, dann ist auch jeder Begriff, den wir von der Relation zwischen Zeichen und Gegenstand haben, wiederum ein Zeichen. - PutnamVsOckham: Problem: diese Relation kann nicht eindeutig identifiziert werden, indem man ein Schild hochhält, mit KUH - oder ein anderes Schild, mit REFERIERT.
IVI393
Andererseits: wenn Begriffe keine Einzeldinge sind, dann kann es Gebrauchsweisen von Zeichen geben (wenn sie "im Kopf" sind) - (Putnam pro). - Aber: Problem: die Gebrauchsweise greift aber nicht eindeutig eine Relation zwischen den Termen und "realen Objekten" heraus. - ((s) "Begriff": hier "Gebrauchsweise von Zeichen".) - Wenn Begriffe weder Eineldinge (Zeichen) noch Gebrauchsweisen sind, bleibt nur das mysteriöse "Erfassen von Formen" übrig.
V 40ff
Begriffe/Putnam: können nicht mit inneren Vorstellungen identisch sein, weil Begriffe öffentlich sind - sie sind (teilweise) Fähigkeiten, keine Vorkommnisse.
I (b) 63
Clusterbegriff/Putnam: Bsp "Mensch" als Liste von Eigenschaften - PutnamVs: der Sprecher muss keine Kenntnis der Gesetze haben, die Elektronen beherrschen. - Auch wenn Referenz "gesellschaftlich" bestimmt" wäre, kann das nicht dem entsprechen, was "jeder Sprecher implizit meint".
I (g) 190
Begriff/mögliche Welt/Putnam: moderne Semantik: Funktionen über mögliche Welten stellen Begriffe dar. - Bsp der Begriff "diese Statue" ist ungleich dem Begriff "dieses Stück Ton". - PutnamVsMögliche Welten: Frage: gibt es in der wirklichen Welt (der aktualen Welt) einen Gegenstand, auf den der eine dieser Begriffe wesentlich und der andere nur akzidentiell zutrifft? - Mögliche Welten liefern zu viele Gegenstände. PutnamVsKripke:/PutnamVsEssentialismus: Kripkes Ontologie setzt Essentialismus voraus, sie kann ihn nicht begründen. - Modale Eigenschaften sind kein Teil der materialistischen Einrichtung der Welt. - Aber Kripke individuiert Gegenstände durch ihre modalen Eigenschaften. - Wesentliche Eigenschaften/Putnam: habe ich nicht in "parallele Welten" sondern statt dessen in mögliche Zustände der wirklichen Welt verlagert - (Bsp eine andere Flüssigkeit als H20 sei Wasser). - Das ist insofern essentialistisch, als wir damit die Natur von Wasser entdeckt haben. - Wir sagen einfach Wasser soll nichts anderes sein (Intention). - Das ist eben unser Gebrauch und nicht "in die Welt eingebaut" (intrinsisch) - (Kripke dito). - VsMaterialismus: diesem hilft diese semantische Lesart nicht, weil sie Referenz schon voraussetzt. - (Materialismus möchte Referenz aus "intrinsischer" Kausalbeziehung gewinnen).

Putnam I
Hilary Putnam
Von einem Realistischen Standpunkt
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Frankfurt 1993

Putnam I (a)
Hilary Putnam
Explanation and Reference, In: Glenn Pearce & Patrick Maynard (eds.), Conceptual Change. D. Reidel. pp. 196--214 (1973)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (b)
Hilary Putnam
Language and Reality, in: Mind, Language and Reality: Philosophical Papers, Volume 2. Cambridge University Press. pp. 272-90 (1995
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (c)
Hilary Putnam
What is Realism? in: Proceedings of the Aristotelian Society 76 (1975):pp. 177 - 194.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (d)
Hilary Putnam
Models and Reality, Journal of Symbolic Logic 45 (3), 1980:pp. 464-482.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (e)
Hilary Putnam
Reference and Truth
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (f)
Hilary Putnam
How to Be an Internal Realist and a Transcendental Idealist (at the Same Time) in: R. Haller/W. Grassl (eds): Sprache, Logik und Philosophie, Akten des 4. Internationalen Wittgenstein-Symposiums, 1979
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (g)
Hilary Putnam
Why there isn’t a ready-made world, Synthese 51 (2):205--228 (1982)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (h)
Hilary Putnam
Pourqui les Philosophes? in: A: Jacob (ed.) L’Encyclopédie PHilosophieque Universelle, Paris 1986
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (i)
Hilary Putnam
Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (k)
Hilary Putnam
"Irrealism and Deconstruction", 6. Giford Lecture, St. Andrews 1990, in: H. Putnam, Renewing Philosophy (The Gifford Lectures), Cambridge/MA 1992, pp. 108-133
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam II
Hilary Putnam
Repräsentation und Realität Frankfurt 1999

Putnam III
Hilary Putnam
Für eine Erneuerung der Philosophie Stuttgart 1997

Putnam IV
Hilary Putnam
"Minds and Machines", in: Sidney Hook (ed.) Dimensions of Mind, New York 1960, pp. 138-164
In
Künstliche Intelligenz, Walther Ch. Zimmerli/Stefan Wolf Stuttgart 1994

Putnam V
Hilary Putnam
Vernunft, Wahrheit und Geschichte Frankfurt 1990

Putnam VI
Hilary Putnam
"Realism and Reason", Proceedings of the American Philosophical Association (1976) pp. 483-98
In
Truth and Meaning, Paul Horwich Aldershot 1994

Putnam VII
Hilary Putnam
"A Defense of Internal Realism" in: James Conant (ed.)Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990 pp. 30-43
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994

SocPut I
Robert D. Putnam
Bowling Alone: The Collapse and Revival of American Community New York 2000
Konzeptualismus Armstrong Place I 25
Def Konzeptualismus/Place: (PlatonVs, Aristoteles pro, Place pro). Alles gehört zu einer dieser 4 Kategorien: 1. Konkretes Einzelding (ED)
2. Eigenschaft eines Einzeldings
3. Situation
4. Eigenschaft einer Situation (II 31 auch Eigenschaften von Eigenschaften. Bsp Syntaktische Relation innerhalb eines Satzes sind Relationen zwischen Wörtern). >Situationen, >Einzeldinge, >Universalien, >Eigenschaften.
Def Wörter/Place: Wörter bestehen in gewissen formalen Eigenschaften entweder eines Ereignisses (vokaler Äußerung) oder Einzelding: (Schriftzeichen). >Wörter.
Place I 26
Konzeptualismus/Place: Also gibt es keine Abstrakta wie Zahlen, Mengen oder Naturgesetze (als Zustände in der Welt - nur als Formeln, die etwas beschreiben). Universalien/Konzeptualismus: Universalien existieren in zwei Hinsichten:
1. In dem Sinn, wie ihre Instanzen existieren (sie real vorkommen)
2. In dem Sinn, dass lebende Organismen disponiert sind, Einzeldinge zu klassifizieren und die Klassifikation in den semantischen Konventionen der natürlichen Sprache verkörpert sind. - Also als Abstraktionen aufgrund von Ähnlichkeiten zwischen Einzeldingen. >Abstraktionen.

Place II 49
KonzeptualismusVsAbstrakta/Place: VsNominalisierung von "Zerbrechlichkeit" an Subjektposition. - Vsmögliche Welten.
II 56
Der Konzeptualismus leugnet aber nicht Universalien.
Place III 110
Konzeptualismus/Ähnlichkeit/Place: (pro, wie Martin): Es muss eine Hinsicht geben, in der sich zwei Dinge ähneln, damit sie "von derselben Art" sein können. - In dieser Hinsicht können sie nicht "unexakt" ähnlich sein. Universale/Art/Konzeptualismus/Place: Universalien gibt es nicht zusätzlich zu den Ähnlichkeiten zwischen ihren Instanziationen. - Lösung: "Art", "Universale": vom Objekt aus gesehen: welche Eigenschaften müssen die Einzeldinge haben? - "Begriff", "Intension": betreffen die Disposition des Geistes zur Klassifikation.

Armstrong I
David M. Armstrong
Meaning and Communication, The Philosophical Review 80, 1971, pp. 427-447
In
Handlung, Kommunikation, Bedeutung, Georg Meggle Frankfurt/M. 1979

Armstrong II (a)
David M. Armstrong
Dispositions as Categorical States
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Armstrong II (b)
David M. Armstrong
Place’ s and Armstrong’ s Views Compared and Contrasted
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Armstrong II (c)
David M. Armstrong
Reply to Martin
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Armstrong II (d)
David M. Armstrong
Second Reply to Martin London New York 1996

Armstrong III
D. Armstrong
What is a Law of Nature? Cambridge 1983

Place I
U. T. Place
Dispositions as Intentional States
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Place II
U. T. Place
A Conceptualist Ontology
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Place III
U. T. Place
Structural Properties: Categorical, Dispositional, or both?
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Place IV
U. T. Place
Conceptualism and the Ontological Independence of Cause and Effect
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Place V
U. T. Place
Identifying the Mind: Selected Papers of U. T. Place Oxford 2004
Konzeptualismus Martin Place I 25
Def Konzeptualismus/Place: (PlatonVs, Aristoteles pro, Place pro). Alles gehört zu einer dieser 4 Kategorien: 1. Konkretes Einzelding (ED)
2. Eigenschaft eines Einzeldings
3. Situation
4. Eigenschaft einer Situation (II 31 auch Eigenschaften von Eigenschaften. Bsp Syntaktische Relation innerhalb eines Satzes sind Relationen zwischen Wörtern). >Situationen, >Einzeldinge, >Universalien, >Eigenschaften.
Def Wörter/Place: Wörter bestehen in gewissen formalen Eigenschaften entweder eines Ereignisses (vokaler Äußerung) oder Einzelding: (Schriftzeichen). >Wörter.
Place I 26
Konzeptualismus/Place: Also gibt es keine Abstrakta wie Zahlen, Mengen oder Naturgesetze (als Zustände in der Welt - nur als Formeln, die etwas beschreiben). Universalien/Konzeptualismus: Universalien existieren in zwei Hinsichten:
1. In dem Sinn, wie ihre Instanzen existieren (sie real vorkommen)
2. In dem Sinn, dass lebende Organismen disponiert sind, Einzeldinge zu klassifizieren und die Klassifikation in den semantischen Konventionen der natürlichen Sprache verkörpert sind. - Also als Abstraktionen aufgrund von Ähnlichkeiten zwischen Einzeldingen. >Abstraktionen.

Place II 49
KonzeptualismusVsAbstrakta/Place: VsNominalisierung von "Zerbrechlichkeit" an Subjektposition. - Vsmögliche Welten.
II 56
Der Konzeptualismus leugnet aber nicht Universalien.
Place III 110
Konzeptualismus/Ähnlichkeit/Place: (pro, wie Martin): Es muss eine Hinsicht geben, in der sich zwei Dinge ähneln, damit sie "von derselben Art" sein können. - In dieser Hinsicht können sie nicht "unexakt" ähnlich sein. Universale/Art/Konzeptualismus/Place: Universalien gibt es nicht zusätzlich zu den Ähnlichkeiten zwischen ihren Instantiationen. - Lösung: "Art", "Universale": vom Objekt aus gesehen: welche Eigenschaften müssen die Einzeldinge haben? - "Begriff", "Intension": betreffen die Disposition des Geistes zur Klassifikation.

Martin I
C. B. Martin
Properties and Dispositions
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Martin II
C. B. Martin
Replies to Armstrong and Place
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Martin III
C. B. Martin
Final Replies to Place and Armstrong
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Martin IV
C. B. Martin
The Mind in Nature Oxford 2010

Place I
U. T. Place
Dispositions as Intentional States
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Place II
U. T. Place
A Conceptualist Ontology
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Place III
U. T. Place
Structural Properties: Categorical, Dispositional, or both?
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Place IV
U. T. Place
Conceptualism and the Ontological Independence of Cause and Effect
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Place V
U. T. Place
Identifying the Mind: Selected Papers of U. T. Place Oxford 2004
Modale Eigenschaften Putnam I (g) 189
Wesen/Essenz/Kripke: Bsp Statue: die Statue und das Stück Ton sind zwei Gegenstände! Die Tatsache, dass das Stück Ton eine modale Eigenschaft besitzt, nämlich, "ein Ding zu sein, das kugelförmig gewesen sein könnte" fehlt der Statue.
VsKripke: das hört sich zunächst merkwürdig an: Bsp wenn ich die Statue auf die Waage stelle, messe ich dann zwei Gegenstände?
Bsp Ebenso merkwürdig ist es auch zu sagen, ein menschliches Wesen sei nicht mit der Aggregation seiner Moleküle identisch.
Intrinsische Eigenschaften/Putnam: Bsp Angenommen es gäbe "intrinsische Verbindungen" meiner Gedanken zu äußeren Gegenständen: dann gibt es vielleicht in meinem Gehirn einen Raumzeitbereich mit mengentheoretischen Verbindungen mit einem abstrakten Gegenstand, der gewisse äußere Gegenstände beinhaltet.
Dann wird dieser Raumzeit Bereich ähnliche mengentheoretische Verbindungen mit anderen abstrakten Entitäten haben, die andere äußere Gegenstände beinhalten. >Intrinsisch, >extrinsisch.
Dann kann der Materialist sicherlich sagen, dass meine "Gedanken" gewisse äußere Gegenstände intrinsisch beinhalten, indem er diese Gedanken mit einer bestimmten abstrakten Entität identifiziert.
Problem: wenn diese Identifikation aber ein Zug der Wirklichkeit selbst sein soll, dann muss es in der Welt wirklich Essenzen in einem Sinn geben, den die Mengenlehre nicht erklären kann.
Wesen/wesentliche Eigenschaften/PutnamVsKripke: Kripkes Ontologie setzt Essentialismus voraus, sie kann nicht dazu dienen, ihn zu begründen.
I (g) 190
Begriff/mögliche Welt/Putnam: moderne Semantik: Funktionen über mögliche Welten stellen Begriffe dar - Bsp der Begriff "diese Statue" ungleich Begriff "dieses Stück Ton" - PutnamVsMögliche Welten: Frage: gibt es in der wirklichen Welt einen Gegenstand, auf den der eine dieser Begriffe wesentlich und der andere nur akzidentiell zutrifft? - Mögliche Welten liefern zu viele Gegenstände. PutnamVsKripke:/PutnamVsEssentialismus: seine Ontologie setzt Essentialismus voraus, sie kann ihn nicht begründen. - Modale Eigenschaften sind kein Teil der materialistischen Einrichtung der Welt - aber Kripke individuiert Gegenstände durch ihre modalen Eigenschaften - wesentliche Eigenschaften/Putnam: habe ich nicht in "parallele Welten" sondern statt dessen in mögliche Zustände der wirklichen Welt verlagert. - (Bsp eine andere Flüssigkeit als H20 sei Wasser). - Das ist insofern essentialistisch, als wir damit die Natur von Wasser entdeckt haben. - Wir sagen einfach Wasser soll nichts anderes sein (Intention). - Das ist eben unser Gebrauch und nicht "in die Welt eingebaut" (intrinsisch). - (Kripke dito). - VsMaterialismus: diesem hilft diese semantische Lesart nicht, weil sie Referenz schon voraussetzt - (Materialismus möchte Referenz aus "intrinsischer" Kausalbeziehung gewinnen).

Putnam I
Hilary Putnam
Von einem Realistischen Standpunkt
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Frankfurt 1993

Putnam I (a)
Hilary Putnam
Explanation and Reference, In: Glenn Pearce & Patrick Maynard (eds.), Conceptual Change. D. Reidel. pp. 196--214 (1973)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (b)
Hilary Putnam
Language and Reality, in: Mind, Language and Reality: Philosophical Papers, Volume 2. Cambridge University Press. pp. 272-90 (1995
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (c)
Hilary Putnam
What is Realism? in: Proceedings of the Aristotelian Society 76 (1975):pp. 177 - 194.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (d)
Hilary Putnam
Models and Reality, Journal of Symbolic Logic 45 (3), 1980:pp. 464-482.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (e)
Hilary Putnam
Reference and Truth
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (f)
Hilary Putnam
How to Be an Internal Realist and a Transcendental Idealist (at the Same Time) in: R. Haller/W. Grassl (eds): Sprache, Logik und Philosophie, Akten des 4. Internationalen Wittgenstein-Symposiums, 1979
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (g)
Hilary Putnam
Why there isn’t a ready-made world, Synthese 51 (2):205--228 (1982)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (h)
Hilary Putnam
Pourqui les Philosophes? in: A: Jacob (ed.) L’Encyclopédie PHilosophieque Universelle, Paris 1986
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (i)
Hilary Putnam
Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (k)
Hilary Putnam
"Irrealism and Deconstruction", 6. Giford Lecture, St. Andrews 1990, in: H. Putnam, Renewing Philosophy (The Gifford Lectures), Cambridge/MA 1992, pp. 108-133
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam II
Hilary Putnam
Repräsentation und Realität Frankfurt 1999

Putnam III
Hilary Putnam
Für eine Erneuerung der Philosophie Stuttgart 1997

Putnam IV
Hilary Putnam
"Minds and Machines", in: Sidney Hook (ed.) Dimensions of Mind, New York 1960, pp. 138-164
In
Künstliche Intelligenz, Walther Ch. Zimmerli/Stefan Wolf Stuttgart 1994

Putnam V
Hilary Putnam
Vernunft, Wahrheit und Geschichte Frankfurt 1990

Putnam VI
Hilary Putnam
"Realism and Reason", Proceedings of the American Philosophical Association (1976) pp. 483-98
In
Truth and Meaning, Paul Horwich Aldershot 1994

Putnam VII
Hilary Putnam
"A Defense of Internal Realism" in: James Conant (ed.)Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990 pp. 30-43
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994

SocPut I
Robert D. Putnam
Bowling Alone: The Collapse and Revival of American Community New York 2000
Mögliche Welten Brandom II 21
Mögliche Welt/Welten/MöWe/BrandomVsMöWe/BrandomVsMögliche Welten/Brandom: stattdessen steht die diskursive Praxis im Vordergrund.

Bra I
R. Brandom
Expressive Vernunft Frankfurt 2000

Bra II
R. Brandom
Begründen und Begreifen Frankfurt 2001
Mögliche Welten Field I 41
Mögliche Welt/MöWe/Identität/Unterschied/Unterscheidung/Field: Bsp Wir können keine Welten postulieren, die isomorph zu unserer sind und in der einzig Nixon wie Humphrey (hier) und Humphrey wie Nixon (hier) ist (während der ganzen Geschichte).
I 75
MöWe/Lewis: (Counterfactuals, Abschn. 4.1): Kontrafaktische Konditionale haben 4-dimensionale Scheiben einer breiteren Realität, wie andere mögliche Welten. Alle zusammen bilden das aktuale Universum. FieldVsLewis/NominalismusVsMögliche Welten: Mögliche Welten sind abstrakte Entitäten.
I 222
Problem der Quantitäten/MöWe/Field: Mit möglichen Welten und Querweltein-Kongruenz könnten wir den Möglichkeits-Operator vermeiden. FieldVs: Wir wollten ja gerade die Ontologie der Raumzeit-Regionen vermeiden. MöWe/Field: Mögliche Welten sind nur heuristisch harmlos.
I 223
MöWe/PdQ/StalnakerVsLewis: (1976): Alternative zu Lewies: Die Rede von möglichen Welten sollte als Rede über eine Eigenschaft Q verstanden werden, sodass es notwendig ist, dass wenn das Universum Q hat, dann gibt es x*, y*, z*, w* und u*, sodass F(x*, y*, z*, w*, u*) - Problem: Wie sollten wir die Querweltein-Kongruenz verstehen? Die letzteren Vorkommnisse von x* usw. sind beim Vergleich nicht durch Quantoren gebunden - FieldVsStalnaker: Problem: Interpretation des Ausdrucks "räumliche Relation".
II 89
MöWe/Mengen von/Field: Was für Mengen von möglichen Welten als Objekte von Geistzuständen relevant ist, ist, dass sie eine Boolesche Algebra formen - Pointe: Dann müssen die Elemente selbst gar keine Welten sein - jede andere Art von Elementen taugen dann genauso gut für eine psychologische Erklärung - sie könnten einfach alles sein - Bsp Zahlen - Zahlen geben aber nicht vor, die Welt zu repräsentieren, wie sie ist ((s) Sie sind also nicht intrinsisch repräsentational).
II 90
Intentionalität/MöWe/FieldVsStalnaker/Field: Der Witz der Möglichen Welt-Auffassung ist die Boolesche Algebra und die Booleschen Relationen die zwischen möglichen Welten herrschen - Problem: Dann ist die leere Menge von möglichen Welten, die die Dreiteilung des Winkels enthält eine Teilmenge der Menge der möglichen Welten, in denen Cäsar den Rubikon überquerte - Problem: Welche Tatsache macht das? - Ohne sie ist der Ansatz sinnlos.

Field I
H. Field
Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989

Field II
H. Field
Truth and the Absence of Fact Oxford New York 2001

Field III
H. Field
Science without numbers Princeton New Jersey 1980

Field IV
Hartry Field
"Realism and Relativism", The Journal of Philosophy, 76 (1982), pp. 553-67
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994
Mögliche Welten Gärdenfors I 176
Mögliche Welten/Gärdenf0orsVsMögliche Welten/Gärdenfors: mögliche Welten sind kognitiv unzugänglich. (Siehe Gärdenfors 2000. Sec. 3.3). Daher können Propositionen (das, was von Sätzen ausgedrückt wird) nicht mögliche Welten sein.

Gä I
P. Gärdenfors
The Geometry of Meaning Cambridge 2014