Lexikon der Argumente


Philosophische Themen und wissenschaftliche Debatten
 
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Bon sens Bergson Gadamer I 31
Bon sens/Bergson/Gadamer: Das moralische Motiv im Begriff des common sense oder des bon sens ist bis zum heutigen Tage wirksam geblieben und unterscheidet diese Begriffe von unserem Begriff des „gesunden Menschenverstandes“. Ich verweise als Beispiel auf die schöne Rede, die Henri Bergson 1895 anläßlich der großen Preisverteilung an der Sorbonne über den bon sens gehalten hat(1). Seine Kritik an den Abstraktionen der Naturwissenschaft wie an denen der Sprache und des Rechtsdenkens, sein stürmischer Appell an die »énergie intérieure d'une intelligence qui se reconquiert a tout moment sur elleméme, éliminant les idéesfaites pour laisser la place libre aux idées qui se font« (88), konnte in Frankreich auf den Namen des bon sens getauft werden.
Die Bestimmung dieses Begriffs enthielt zwar, wie es natürlich ist, eine Bezugnahme auf die Sinne, aber es ist für Bergson offenbar selbstverständlich, daß im Unterschied zu den Sinnen der bon sens auf das "milieu social geht. » Tandis que les autres sens nous mettent en rapport avec des choses, le bon senspréside nos relations avec des personnes«(85).
Er ist eine Art Genie für das praktische Leben, aber weniger eine Gabe als die beständige Aufgabe des »ajustement toujours renouvelé des situations toujours nouvelles«, eine Art der Anpassung der allgemeinen Prinzipien an die Wirklichkeit, durch die sich die Gerechtigkeit realisiert, ein »tact de la vérité pratique«, eine »rectitude du jugement, qui Vient de la droiture de l'äme« (88).
Der bon sens ist nach Bergson als die gemeinsame Quelle von Denken und Wollen ein sens social, der ebensosehr die Fehler der wissenschaftlichen Dogmatiker, welche soziale Gesetze suchen, wie die der metaphysischen Utopisten vermeidet. (BergsonVsMetaphysik). Vgl. >Sensus communis, >Common sense.
Gadamer I 32
Wissenschaft/Hermeneutik/Bergson: Bergson spricht zwar auch über die Bedeutung der klassischen Studien für die Ausbildung dieses bon sens - er sieht in ihnen die Bemühung, das „Eis der Worte“ zu brechen und darunter den freien Strom des Gedankens zu entdecken(91), aber er stellt freilich nicht die umgekehrte Frage, wie weit zu den klassischen Studien selber bon sens erforderlich ist, d. h. er spricht nicht von seiner hermeneutischen Funktion. Seine Frage ist ganz und gar nicht auf die Wissenschaften gerichtet, sondern auf den selbständigen Sinn des bon sens für das Leben.

1. Henri Bergson, Ecrits et paroles I (RM Mossé-Bastide), S. 84ff.

Bergs I
Henri Bergson
Dauer und Gleichzeitigkeit: Über Einsteins Relativitätstheorie Hamburg 2014

Gadamer I
Hans-Georg Gadamer
Wahrheit und Methode. Grundzüge einer philosophischen Hermeneutik 7. durchgesehene Auflage Tübingen 1960/2010

Gadamer II
H. G. Gadamer
Die Aktualität des Schönen: Kunst als Spiel, Symbol und Fest Stuttgart 1977
Common Sense Reid Breidert I 216
Common sense/Breidert: Die Philosophie des Common sense war besonders stark im Schottland des 18. Jahrhunderts. Vertreter: Thomas Reid.


Gadamer I 30
Common sense/Reid/Gadamer: Eine wirklich zentrale systematische Funktion hat der Begriff des common sense in der Philosophie der Schotten gefunden, die sich polemisch gegen die Metaphysik wie gegen ihre skeptische Auflösung richtet und auf dem Grunde ursprünglicher und natürlicher Urteile des common sense ihr neues System aufbaut (Thomas Reid)(1). Ohne Zweifel ist darin die aristotelisch-scholastische Begriffstradition des sensus communis wirksam geworden. Die Untersu-
Gadamer I 31
chung der Sinne und ihrer Erkenntnisleistung wird aus dieser Tradition geschöpft und soll letzten Endes dazu dienen, die Übertreibungen der philosophischen Spekulation zu korrigieren. (Thomas ReidVsMetaphysik). Gadamer: Aber gleichzeitig wird dabei der Bezug des common sense auf die society festgehalten:
Reid: » They serve to direct us in the common affairs of life, where our reasoning faculty would leave us in the dark«. Die Philosophie des gesunden Menschenverstandes, des good sense, ist in ihren Augen nicht nur ein Heilmittel gegen die der Metaphysik - sie enthält auch die Grundlage einer Moralphilosophie, die dem Leben der Gesellschaft wirklich gerecht wird.
Gadamer: Das moralische Motiv im Begriff des common sense oder des bon sens ist bis zum heutigen Tage wirksam geblieben und unterscheidet diese Begriffe von unserem Begriff des "gesunden Menschenverstandes". >Bon sens/Bergson, >Sensus communis.


1. Thomas Reid, The philosophical Works, ed. Hamilton, eighth edition, 1895.

Reid I
Th. Reid
An Inquiry into the Human Mind on the Principles of Common Sense: A Critical Edition 2000

Ber I
W. Breidert
Berkeley
In
Grundprobleme der großen Philosophen, J. Speck (Hg) Göttingen 1997

Gadamer I
Hans-Georg Gadamer
Wahrheit und Methode. Grundzüge einer philosophischen Hermeneutik 7. durchgesehene Auflage Tübingen 1960/2010

Gadamer II
H. G. Gadamer
Die Aktualität des Schönen: Kunst als Spiel, Symbol und Fest Stuttgart 1977
Metaphysik Bubner I 19
Metaphysik/Bubner: ihr Höhepunkt bei Hegel (nach Kants Verwerfung) verkündete die Wiederaufnahme des antiken Projekts. Erneuerung der Metaphysik. Provokation: dass sie nicht in Gegensatz zur Wissenschaft, sondern als notwendige Vervollkommnung zu sehen sei.

I 134
Metaphysik/Heidegger: Woher kommt sie? (Heidegger VsMetaphysik). BubnerVsHeidegger: die Frage widerspricht einer philosophia perennis, die die ewigen Fragen verwaltet.
Woher kommt das Bedürfnis, so offenkundig leere Fragen wie die nach dem Sein schlechthin, zu thematisieren?

Metaphysik/Bubner: 1. These sie war keineswegs ein ewiger Begleiter der Menschheit, sondern hat sich als Aufgabe der Philosophie herausgebildet angesichts besonderer Erfahrungen.
Die ältesten Dokumente der Philosophie sind einerseits so tiefsinnig andererseits so unspezifisch, dass das Etikett Metaphysik nicht darauf passt.
Metaphysik/Antike: erstmals bei Platon genannt. Die Vorsokratiker scheitern seiner Meinung nach vor der Aufgabe wirklichen Begreifens. so entsteht Metaphysik.
Metaphysik/Bubner: Krise bei Descartes und Kant.
I 136
Skepsis/Antike/Bubner: bedeutete ursprünglich nur genaue Prüfung und Urteilsenthaltung (>Epoché)! Metaphysik/Bubner: als oberste Erkenntnis aus Kräften reiner Vernunft kann sie gar nicht anders als dogmatisch verfahren.
So ist Skepsis der natürliche Feind der Metaphysik.
I 144
Metaphysik/Bubner: 3. These die transzendentale Revolution Kants entspringt nicht einem genialen Einfall, sondern der Erfahrung mit dem Misslingen der Metaphysik in ihrer bisherigen Geschichte, sie dient der Beseitigung dieses Mangels und der Einsicht in die Leistungsfähigkeit der Vernunft selber.
I 149
Metaphysik/Bubner: 4. These auch den Beginn der Metaphysik leitet eine Erfahrung, welche die neue Disziplin auf den Weg bringt Es ist dies freilich keine Erfahrung mit der Metaphysik, sondern eine ursprüngliche Erfahrung, die das Wissen mit sich macht, wenn es in Verfolgung seiner Intention seine Mängel diagnostiziert. So realisiert die Metaphysik ein Urinteresse jeglichen Wissens.

Bu I
R. Bubner
Antike Themen und ihre moderne Verwandlung Frankfurt 1992
Metaphysik Carnap VI 235
Metaphysik/Carnap: alle Probleme der "Deutung"; "Erklärung"; "Grundlage" fallen in ihr Gebiet - Bsp Parallelität: solche Parallelreihen (Bsp zwischen Seh- und Hörerlebnissen) (Bsp Bericht der Versuchsperson) können einfach aufgestellt werden - ihre Deutung fällt aber nicht in das Gebiet der Wissenschaft, sondern in das der Metaphysik.
VI 260
Das "Rätsel des Lebens" ist keine Frage, sondern eine Situation.
Flor, Ernst Mach in Hügli/Lübke, Philosophie des 20. Jahrhundert
II 167 ff
PositivistenVsMetaphysik: eine Wirklichkeit, die der Erfahrung grundsätzlich verschlossen bleibt, kann es nicht geben.
Entscheidung über letzten Bezugspunkt: Brasilien-Bsp >
Stegmüller I 385
Solipsismus/Carnap: Vs vulgären Solipsismus: Bsp Zwei Geographen, ein Realist, ein Solipsist. Für den Realisten existieren die Dinge "an sich". - Für den Solipsisten ist alles irreal. Beide werden auf der Suche nach einem angeblichen See in Zentralbrasilien zu einem identischen Ergebnis gelangen, z.B. den See finden. Für den Realisten ist der See "an sich" vorhanden, für den Solipsisten irreal. Beide sprechen als Metaphysiker. Da in der Suche alle empirischen Verfahren erschöpft sind, keine weitere Entscheidung möglich.

Ca I
R. Carnap
Die alte und die neue Logik
In
Wahrheitstheorien, G. Skirbekk (Hg) Frankfurt 1996

Ca II
R. Carnap
Philosophie als logische Syntax
In
Philosophie im 20.Jahrhundert, Bd II, A. Hügli/P.Lübcke (Hg) Reinbek 1993

Ca IV
R. Carnap
Mein Weg in die Philosophie Stuttgart 1992

Ca IX
Rudolf Carnap
Wahrheit und Bewährung. Actes du Congrès International de Philosophie Scientifique fasc. 4, Induction et Probabilité, Paris, 1936
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977

Ca VI
R. Carnap
Der Logische Aufbau der Welt Hamburg 1998

CA VII = PiS
R. Carnap
Sinn und Synonymität in natürlichen Sprachen
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Ca VIII (= PiS)
R. Carnap
Über einige Begriffe der Pragmatik
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982
Metaphysik Duhem I 3
Metaphysik/Duhem: Bsp Akustische Theorien sind Erklärungen und daher metaphysisch ((s) da sie Wahrnehmbares mit Nichtwahrnehmbarem erklären oder begründen). Erklärungen sind immer metaphysisch, da sie die Wirklichkeit zum Gegenstand haben. Die Wissenschaft muss sich an die Ergebnisse des Experiments halten.
Duhem: meistens kann eine physikalische Theorie nicht einen solchen Grad an Vollkommenheit erlangen, dass sie eine sichere Erklärung unserer Sinneswahrnehmung bietet. Sie begnügen sich damit, darzutun, dass alle unsere Wahrnehmungen so auftreten, wie wenn die Wirklichkeit so beschaffen wäre: hypothetische Erklärung. Bsp Wellentheorie des Lichts, Äther.
I 6
Die physikalischen Theorien sind den metaphysischen untergeordnet.
I 19
DuhemVsMetaphysik: bleibt für ihre eigenen Anhänger unerklärlich, da sie Annahmen macht, die durch ihr eigenes System nicht gegeben sind.
I 20
Duhem: Metaphysik erklärt, Physik beschreibt.

Duh I
P. Duhem
Ziel und Struktur der physikalischen Theorien Hamburg 1998
Metaphysik Heidegger Tugendhat II 25
Sein/Heidegger: HeideggerVsMetaphysik: sie habe das Sein in das Seiende verlegt.
Figal I 116ff
Metaphysik/Heidegger: 1928 noch ein positiver Begriff.
Figal I 165
Metaphysik/Heidegger: Christentum und Nihilismus unterscheiden sich in ihrer Orientierung auf Gott nicht .Die Metaphysik deutet die Präsenz in die Absenz um. Nietzsches Tod Gottes bringt das Abendland erst in die Situation, mit der Metaphysik Schluss machen zu können.

Hei III
Martin Heidegger
Sein und Zeit Tübingen 1993

Tu I
E. Tugendhat
Vorlesungen zur Einführung in die Sprachanalytische Philosophie Frankfurt 1976

Tu II
E. Tugendhat
Philosophische Aufsätze Frankfurt 1992

Figal I
Günter Figal
Martin Heidegger zur Einführung Hamburg 2016
Metaphysik Nietzsche Adorno XII 136
Metaphysik/Nietzsche/Adorno: Nietzsche hat gezeigt oder zu zeigen geglaubt, dass (…) der Oberfläche des ein einem jeglichen Sinne sinnlichen Lebens zugerechnete Kategorien nach dem Maß seiner eigenen Metaphysik, nämlich einer Metaphysik eben des Lebendigen, das Tiefere seien gegenüber dem, was diese Oberfläche verleugnet und ihr gegenüber nur auf Verborgenes pocht, das doch dadurch dass man auf es pocht, sogleich in Ideologie sich verwandele. Bsp Carmen/Nietzsche: sei tiefer als der ‚Ring‘ von Wagner.
Adorno: in ihrem wesentlich Oberfläche-Sein, in ihrem wesentlich Sinnlich-Sein werden bestimmte mythische Verhaltensweisen getroffen. Dies begreift Nietzsche als angemessener im Gegensatz zum Wagnerischen, wo die Mythen zu einer Art von Hinterwelt oder latenter Bedeutung werden.
XII 137
Gehalt/Nietzsche/Adorno: die Pointe von Nietzsches Philosophie ist gewissermaßen, dass die Oberfläche, will sagen, das unmittelbare, leidenschaftliche, sinnlich sich manifestierende Leben selber gerade der Gehalt sei.
Ries II 46
Transzendentales/"Ideale Dinge"/Nietzsche: Philosophie, Religion, Kunst, Moral alles "höherer Schwindel“, da sie auf ihren Ursprung im Niederen, allzu menschlichen zurückgeführt werden.
Ries II 46
NietzscheVsMetaphysik: Bedeutungslosigkeit erhält Scheinbedeutung.
Ries II 77
Metaphysik/Moral/Jenseits von Gut und Böse/Nietzsche: Problem der Legitimität: in der bisherigen »Wissenschaft der Moral« fehlte noch das Problem der Moral selbst! Der Argwohn dafür, dass es hier etwas Problematisches gäbe«.
Ries II 78
Der abendländische metaphysische Gegensatz Gott/Teufel fällt fort. Damit auch die Grundlage einer metaphysisch fundierten Moral des »Guten an sich«.
Ries II 87
Metaphysik/Götzen-Dämmerung/Nietzsche: die gesamte Verfallsgeschichte der abendländische Metaphysik wird von Nietzsche auf einem einzigen Blatt zu Ende erzählt: »wie die wahre Welt endlich zur Fabel wurde. Geschichte eines Irrtums«.
Ries II 88
Metaphysik/Götzen-Dämmerung/Nietzsche: Entwicklung: Platon: räumliches Modell der Wahrheitsverhältnisse: »hier« und »dort« werden abgelöst von der zeitlichen Bestimmung »jetzt« und »dann«. Verzeitlichung der Metaphysik durch das Christentum, verfallener Platonismus.
Ries II 89
Kant/Götzen-Dämmerung/Nietzsche: Kant macht Gott und die »wahre Welt« unerreichbar, weil unbeweisbar.
Danto III 210
Metaphysik/Moraltheorie/Nietzsche/Danto: Es ist gibt einen komplexen Zusammenhang zwischen Nietzsches Moraltheorie und Metaphysik: Bsp Wenn ein Falke sich wie ein Lamm verhält, ist er – nach dieser Theorie – ein Lamm, weil ein Lamm das ist, was ein Lamm tut. So verhalten sich die starken unter allen Umständen stark. Sprache/Nietzsche/Danto: Nietzsche war klar, dass es schwierig sein würde, eine Sprache für all das auszuarbeiten – eine Sprache, die sich, wie ich denke, aus Verben und Adverbien zusammensetzt, nicht jedoch aus Substantiven und Adjektiven.
Danto III 209
Danto: etwas Ähnliches hatte Thrasymachos in der Politeia aufgestellt: er trivialisierte seine Definition von Gerechtigkeit als Handeln im Interesse der stärkeren Partei. Analog ist ein Mathematiker kein Mathematiker, wenn er einen Fehler macht. DantoVsThrasymachos/DantoVsNietzsche: beide sind über die Grammatik gestolpert: sie haben eine Trivialität der Logik zu einer Metaphysik der Moral erhoben.
NietzscheVsThrasymachos/Danto: Dennoch ist Nietzsche subtiler als Thrasymachos: für Nietzsche besteht die Welt in gewisser Weise eher aus Pulsationen als aus pulsierenden Gegenständen. Eine Pulsation kann aber sozusagen nicht pulsieren, das können nur Gegenstände.

Nie I
Friedrich Nietzsche
Sämtliche Werke: Kritische Studienausgabe Berlin 2009

Nie V
F. Nietzsche
Beyond Good and Evil 2014

A I
Th. W. Adorno
Max Horkheimer
Dialektik der Aufklärung Frankfurt 1978

A II
Theodor W. Adorno
Negative Dialektik Frankfurt/M. 2000

A III
Theodor W. Adorno
Ästhetische Theorie Frankfurt/M. 1973

A IV
Theodor W. Adorno
Minima Moralia Frankfurt/M. 2003

A V
Theodor W. Adorno
Philosophie der neuen Musik Frankfurt/M. 1995

A VI
Theodor W. Adorno
Gesammelte Schriften, Band 5: Zur Metakritik der Erkenntnistheorie. Drei Studien zu Hegel Frankfurt/M. 1071

A VII
Theodor W. Adorno
Noten zur Literatur (I - IV) Frankfurt/M. 2002

A VIII
Theodor W. Adorno
Gesammelte Schriften in 20 Bänden: Band 2: Kierkegaard. Konstruktion des Ästhetischen Frankfurt/M. 2003

A IX
Theodor W. Adorno
Gesammelte Schriften in 20 Bänden: Band 8: Soziologische Schriften I Frankfurt/M. 2003

A XI
Theodor W. Adorno
Über Walter Benjamin Frankfurt/M. 1990

A XII
Theodor W. Adorno
Philosophische Terminologie Bd. 1 Frankfurt/M. 1973

A XIII
Theodor W. Adorno
Philosophische Terminologie Bd. 2 Frankfurt/M. 1974

Ries II
Wiebrecht Ries
Nietzsche zur Einführung Hamburg 1990

Danto I
A. C. Danto
Wege zur Welt München 1999

Danto III
Arthur C. Danto
Nietzsche als Philosoph München 1998

Danto VII
A. C. Danto
The Philosophical Disenfranchisement of Art (Columbia Classics in Philosophy) New York 2005
Metaphysik Stalnaker I 1
Metaphysik/Stalnaker: Die Metaphysik fragt, wie die Welt ist, aber nicht wie wir darüber denken.
I 2
CarnapVsMetaphysik: In der Metaphysik gib es eine Verwechslung von Entdeckung und Stipulation.
I 15
Def Metaphysik/Stalnaker: Die Metaphysik betrifft die Unterscheidungen, die zwischen Möglichkeiten gemacht werden müssen. Def Verstehen/Stalnaker: These: Wir verstehen den informationalen oder propositionalen Inhalt in Begriffen des Unterscheidens zwischen Möglichkeiten.
Def Semantik/Stalnaker: Die Semantik (oder breiter: das Studium der Intentionalität von Gedanken und Sprechen) betrifft unsere Fähigkeit, Möglichkeiten zu repräsentieren und zwischen ihnen zu unterscheiden.
Metaphysik/Stalnaker: Unsere metaphysischen Fragen können wir nur mit unseren repräsentationalen Fähigkeiten angehen.
I 84
Metaphysik/Stalnaker: Obwohl der theoretische Apparat, den ich hier entwickelt habe, schamlos metaphysisch ist, geht das ganze vollkommen gegen meine eher positivistischen Instinkte. Mögliche Welten/Stalnaker: Manchmal bin ich versucht zu sagen, es gibt nur eine aktuale Welt. Aber dennoch repräsentieren wir für uns abweichende Weisen, wie Dinge sein könnten, und diese Praxis ist nicht nur eine müßige Übung unserer Vorstellungskraft.
I 85
Es ist Teil unserer ernsthaften Handlungen wie z.B. wissenschaftlicher Erklärungen dessen wie die wirkliche Welt ist.
I 101
Logischer Raum/Lokalisation/Metaphysik/Quine/Stalnaker: Quine hat uns gelehrt, dass es nicht so leicht ist, zwischen der metaphysischen Aufgabe der Beschreibung der Struktur des logischen Raums – und der wissenschaftlichen Aufgabe, die wirkliche Welt in diesem Raum zu lokalisieren – zu trennen.
I 181
Metaphysik/Essentialismus/Kripke/Stalnaker: These: Die einzige Rolle der Theorie bei Kripke ist, dass sie der Zurückweisung falscher Argumente dient, die auf der Verwechslung zweier verschiedener Fragen beruht (metaphysischer und semantischer Fragen).

Stalnaker I
R. Stalnaker
Ways a World may be Oxford New York 2003
Nichts Heidegger Gadamer I 261
Nichts/Heidegger/Gadamer: Heideggers These war: Das Sein selber ist Zeit. damit wurde der gesamte Subjektivismus der neueren Philosophie - ja, wie sich bald zeigen sollte, der gesamte Fragehorizont der Metaphysik, die von dem Sein als dem Anwesenden eingenommen ist, gesprengt.
Gadamer I 262
HeideggerVsMetaphysik: Das Fragen, das sich auf dieses Grundlegende, dass es das hinwendet, ist zwar selbst ein Fragen nach dem Sein, aber in einer Richtung, die in aller bisherigen Frage nach dem Sein des Seienden notwendig ungedacht blieb, ja gerade durch die von der Metaphysik gestellte Frage nach dem Sein verdeckt und verborgen wurde. Heidegger/Gadamer: Indem er die Frage nach dem Sein zugleich als die Frage nach dem Nichts aufweist, hat er Anfang und Ende der Metaphysik miteinander verknüpft. Dass sich die Frage nach dem Sein von der Frage nach dem Nichts her stellen konnte, setzte das Denken des Nichts, an dem die Metaphysik versagt, voraus.
Vorläufer/Gadamer: [weder Dilthey noch Husserl], sondern am ehesten noch Nietzsche. Nietzsches radikale Kritik am „Platonismus“ auf die Höhe der von ihm kritisierten Tradition zu heben, der
abendländischen Metaphysik auf ihrem eigenen Niveau zu begegnen, die transzendentale Fragestellung als eine Konsequenz des neuzeitlichen Subjektivismus zu erkennen und zu überwinden - das waren die Aufgaben, die dem Ansatz nach schon in „Sein und Zeit“ lagen. >Kehre/Heidegger.

Hei III
Martin Heidegger
Sein und Zeit Tübingen 1993

Gadamer I
Hans-Georg Gadamer
Wahrheit und Methode. Grundzüge einer philosophischen Hermeneutik 7. durchgesehene Auflage Tübingen 1960/2010

Gadamer II
H. G. Gadamer
Die Aktualität des Schönen: Kunst als Spiel, Symbol und Fest Stuttgart 1977
Ontologische Verpflichtung Davidson Horwich I 463
DavidsonVsOntologische Verpflichtung/DavidsonVsMetaphysik/DavidsonVsQuine/DavidsonVsTatsachen: die "ontologische Verpflichtung" ist wie Dummetts "Tatsachen": Relikte der Metaphysik. - Sie gehören zum Dualismus Schema/Inhalt. >Schema/Inhalt, >Tatsachen/Dummett, vgl. >Metaphysik.

Richard Rorty (1986), "Pragmatism, Davidson and Truth" in E. Lepore (Ed.) Truth and Interpretation. Perspectives on the philosophy of Donald Davidson, Oxford, pp. 333-55. Reprinted in:
Paul Horwich (Ed.) Theories of truth, Dartmouth, England USA 1994

Davidson I
D. Davidson
Der Mythos des Subjektiven Stuttgart 1993

Davidson I (a)
Donald Davidson
"Tho Conditions of Thoughts", in: Le Cahier du Collège de Philosophie, Paris 1989, pp. 163-171
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (b)
Donald Davidson
"What is Present to the Mind?" in: J. Brandl/W. Gombocz (eds) The MInd of Donald Davidson, Amsterdam 1989, pp. 3-18
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (c)
Donald Davidson
"Meaning, Truth and Evidence", in: R. Barrett/R. Gibson (eds.) Perspectives on Quine, Cambridge/MA 1990, pp. 68-79
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (d)
Donald Davidson
"Epistemology Externalized", Ms 1989
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (e)
Donald Davidson
"The Myth of the Subjective", in: M. Benedikt/R. Burger (eds.) Bewußtsein, Sprache und die Kunst, Wien 1988, pp. 45-54
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson II
Donald Davidson
"Reply to Foster"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Davidson III
D. Davidson
Handlung und Ereignis Frankfurt 1990

Davidson IV
D. Davidson
Wahrheit und Interpretation Frankfurt 1990

Davidson V
Donald Davidson
"Rational Animals", in: D. Davidson, Subjective, Intersubjective, Objective, Oxford 2001, pp. 95-105
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005

Horwich I
P. Horwich (Ed.)
Theories of Truth Aldershot 1994
Positivismus Hacking I 77
Def Positivismus/Hacking:
1. Verifikation
2. Beobachtung
3. VsKausalität
4. VsErklärung (bringt nur Phänomene in eine Ordnung, erklärt nicht warum) 5. VsTheoretische Entitäten
6. VsMetaphysik (nichts Unprüfbares stehen lassen.)
I 80
Popper: Vs Bezeichnung "Positivist" - VsSinnesdaten .- nicht VsMetaphysik - nichtprüfbare Sätze sind als erster Schritt akzeptabel - spätere Prüfung ist immer noch möglich.
I 80
Empirismus: hier geht es um das Messen (These: theoretische Entitäten existieren). Positivismus: hier geht es um das Sehen, Schmecken, Hören, Riechen, Fühlen (These: theoretische Entitäten existieren nicht).

Hacking I
I. Hacking
Einführung in die Philosophie der Naturwissenschaften Stuttgart 1996
Prinzipien Strawson V 13
Def "Sinnprinzip"/Strawson: es gibt keinen legitimen Gebrauch von Vorstellungen oder Begriffen, der sie nicht auf die empirischen Bedingungen ihrer Anwendung bezöge. - (VsMetaphysik).

Strawson I
Peter F. Strawson
Einzelding und logisches Subjekt Stuttgart 1972

Strawson II
Peter F. Strawson
"Truth", Proceedings of the Aristotelian Society, Suppl. Vol XXIV, 1950 - dt. P. F. Strawson, "Wahrheit",
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977

Strawson III
Peter F. Strawson
"On Understanding the Structure of One’s Language"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Strawson IV
Peter F. Strawson
Analyse und Metaphysik München 1994

Strawson V
P.F. Strawson
Die Grenzen des Sinns Frankfurt 1981

Strawson VI
Peter F Strawson
Grammar and Philosophy in: Proceedings of the Aristotelian Society, Vol 70, 1969/70 pp. 1-20
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Strawson VII
Peter F Strawson
"On Referring", in: Mind 59 (1950)
In
Eigennamen, Ursula Wolf Frankfurt/M. 1993
Terminologien Heidegger III
Ableben: Uneigentliche Form des Todes (Furcht vor dem Ableben, Angst vor Tod)

Alltäglichkeit: (Durchschnittlichkeit) Ausgangspunkt für alle Untersuchungen (vom Ontischen zum Ontologischen)

Angst: Angst vor In der Welt Sein - Angst um In der Welt Sein (führt zum eigentlichen in der Welt sein können) - das »Wovor« der Angst ist »nichts und nirgends« aber immer »schon da«

Ausstand: z. B. Schulden. Tod steht nicht aus, sondern ist immer schon da (faktisch)

Besorgen: Alltäglicher Umgang mit Zeuge (Umsicht) aber auch »Sein des Daseins zur Welt«

Bestand: Nicht Substantialität einer Substanz, sondern Selbständigkeit des existierenden Selbst

Bewandtnis: Seinscharakter des Zuhandenen, Verweisung, Dienlichkeit, Verwendbarkeit, ontologische Bestimmung des Seins - des innerweltlich Seienden

cogito sum: nicht »ich denke« sondern »ich denke etwas«

Dasein: Sein des Menschen

Die Anderen: nicht: »der Rest der übrigen« sondern die, von denen man sich zumeist nicht unterscheidet

Ekstasen der Zeitlichkeit: Zukunft; Gewesenheit; Gegenwart (»außer sich«, »an und für sich selbst« »auf zu« »zurück auf« »Begegnenlassen von«)

Ende: Ende des Daseins nicht »Reife«; auch nicht »Vollenden«

Entdecktheit: bezieht sich nicht auf Daseinsmäßiges

Entschlossenheit: Ganzheit des Daseins: angstbereites sich entwerfen auf die eigens der Schuldigkeit (nicht Handeln!) - Sich Angst zumutendes nichtiges Grundsein einer Nichtigkeit

Erschlossenheit : befindliches Verstehen

Evidenz: erschließt nicht

Existenzial: Die Strukturen des Seins betreffend

Existenzialien: (statt Kategorien) das Dasein betreffend

Existenziell: Das Sein betreffend

Faktisch: Immer schon so und so entschieden

Faktizität: Tatsächlich in der Welt, innerweltlich - Geschick (dazu gehören Verschlossenheit und Verdecktheit) »schon sein bei«

Furcht: (Modus der Befindlichkeit) Herannahen innerhalb der Nähe (Furcht vor Alltäglichem, z. B. Gefahr) - vor innerweltlichen Seiendem

Fürsorge: Seinscharakter des Mitseins Rücksicht, Nachsicht

Geburt: existential ist die Geburt nicht vergangen und der Tod kein Ausstand

Gerede: Absonderungen des Man

Geschichtlichkeit: (eigentliche) »Wiederkehr des möglichen« Historie liefert keinen Maßstäbe für Wahrheit

Gewaltsamkeit: Eroberung des Seins gegen Verdeckungstendenz

Gewärtigen: uneigentliche Form der Zukunft (besorgen) ermöglicht die Erwartung

Gewesenheit: solange Dasein existiert, ist es nie vergangen, aber immer schon gewesen

Gewissen: Erzeugung des eigensten Seinkönnens (Erschlossenheit) »Gutes Gewissen« ist gar kein Gewissensphänomen

Gewissenhabenwollen: existentielles Wählen einer Wahl Entschlossenheit - sich selbst wählen; Übernahme der Gewissenlosigkeit

Gewissheit: resultiert aus dem Vorlaufen der Evidenz aus Vorhandenem überlegen

Geworfenheit: Tatsache, dass wir uns die Existenz nicht selbst gewählt haben. Geworfenheit des Seins
in sein »Da«: »dass es ist« (ohne woher und wohin)

Geworfenheit: Tatsache, dass wir uns die Existenz nicht selbst gewählt haben

Grund: Boden der bereiteten Möglichkeiten, aus dem man wählen muss

Jemeinigkeit: »ich bin«, »du bist« Bedingung der Seinsmodi - eigentlich/uneigentlich, Unmöglichkeit der Vertretung im Tod

Kategorien: nur auf Vorhandenes anwendbar

»Man«: »Subjekt« der Alltäglichkeit, Daseinsweise der Alltäglichkeit (Existential)

Metaphysik - HeideggerVsMetaphysik: es gibt grundsätzlich kein »Dahinter«

Mitdasein: Dasein wesenhaft Mitdasein

Mitsein: existential ontologische Bestimmung des Mitdaseins (Dasein umwillen Anderer)

Möglichkeit: steht höher als Wirklichkeit

Neugier: Entspringen der Gegenwart (uneigentliche) Form der Zeitigung

Nicht: Existentialer Sinn der Geworfenheit

Nichtigkeit: nicht auch wählen können (Entwurf, Geworfenheit) - nicht Mangel; gehört zur Möglichkeit eigensten Seinkönnens

Ontisch: Frageweise der positiven Wissenschaften, die Existenz betreffend

Ontologisch: Frage nach dem Sein es seien den (ursprünglicher) das Existenz Verständnis betreffend

Ruf (Gewissensruf): Anruf des Daseins auf sein eigenstes Selbstseinkönnen. Aufruf zum eigenen Schuldigsein (Modus der Rede) sagt nichts aus. »Es ruft«

Schicksal: das in der Entschlossenheit liegende fortlaufende Sichüberliefern an den Augenblick

Schuldig: Grund-sein einer Nichtigkeit (Seinsart des Daseins) ursprünglich erst Verschuldung im alltäglichen; das Sein soll sich aus der Verlorenheit zurückholen

Selbstheit: Weise zu existieren, nicht vorhandenes Seiendes
Selbstsein: Modifikation des Man

Seyn: Schreibweise im Spätwerk, Vs traditionelle Ontologie

Situation: Das je in der Entschlossenheit erschlossene Da. (Eigentlich) - (Entschlossenheit bringt das Sein in die Situation)

Sorge: Beweisweise des Daseins (Sinn)/ sich vorgenommen sein des Daseins zum Sein können, dass es ist. Bedingung der Möglichkeit des Freiseins

Sterben: Dasein stirbt, solange es existiert in der Seinsweise des Verfallens

Stimmung: Zurückbringen auf

Subjekt/Objekt: bei Heidegger höchstens als Hilfsbegriffe verwendet (statt dessen Dasein und Vorhandensein)

Substanz: Existenz ist die Substanz des Menschen

Substanzialität: Seinscharakter der Naturdinge

Tod: Eigenste, unbezüglichste, unüberholbare Möglichkeit - Eine Weise zu sein, die das Dasein übernimmt, als äußerstes Noch nicht immer schon einbezogen

Uneigentlich: (Seinsmodus) Verfallenheit, »Unbewusstes« (kein benutzter Begriff) - Alltägliches Dasein (besorgend statt sorgend) Geschäftigkeit, Genussfähigkeit (nicht wertend)

Verenden: Tiere verenden, sie sterben nicht

Verfallenheit: Zustand des Daseins in der Alltäglichkeit (z. B. dem Gerede glaubend)

Verschlossenheit: Geworfenheit, vor die das Dasein eigentlich gebracht werden kann, bleibt verschlossen kein Nichtwissen, sondern sie konstituiert die Faktizität des Daseins

Vertretbarkeit: Seinsmöglichkeit des Miteinanderseins, geht nicht im Falle des Todes

Vorhandensein: alles andere Sein

Vorlaufen: Ermöglichen der Möglichkeit (Möglichkeit der eigentlichen Existenz)

Wahrheit: Nichtübereinstimmung, sondern Hervortreten des Verborgenen (Aleithia, Apophansis)

»Welt«: ontologisch: Charakter des Daseins selbst - ontologisch: das All des Seienden das innerhalb der Welt - vorhanden sein kann

Welt: ontisch: »worin« man lebt (öffentlich und privat)

Werden: z. B. Reifen einer Frucht

Wiederholung: eigentliches Gewesensein (uneigentliches Vergessen)

Zeitigung: kein Nacheinander der Ekstasen; Zukunft nicht später als Gewesenheit, diese nicht früher als Gegenwart
Zeitlichkeit: Ursprünglich ontologischer Grund der Existenzialität des Daseins

Zirkel: Grundstruktur der Sorge; Zuvor Seiendes in seinem Sein bestimmen müssen und auf diesem Grund die Frage nach dem Sein erst stellen. (Heidegger verwehrt sich gegen den Vorwurf des circulus vitiosus)

Zuhandensein: Zeug (was im Besorgen begegnet)

Zukunft: eigentlich endlich (gewisse Priorität gegenüber Gegenwart und Gewesenheit) auf sich zu

Hei III
Martin Heidegger
Sein und Zeit Tübingen 1993
Transzendentales Nietzsche Ries II 46
Transzendentales/"Ideale Dinge"/Nietzsche: Philosophie, Religion, Kunst, Moral alles "höherer Schwindel“, da sie auf ihren Ursprung im Niederen, allzu menschlichen zurückgeführt werden.
Ries II 46
NietzscheVsMetaphysik: Bedeutungslosigkeit erhält Scheinbedeutung.

Nie I
Friedrich Nietzsche
Sämtliche Werke: Kritische Studienausgabe Berlin 2009

Nie V
F. Nietzsche
Beyond Good and Evil 2014

Ries II
Wiebrecht Ries
Nietzsche zur Einführung Hamburg 1990
Wesen Searle V 246
Wesen/SearleVsMetaphysik: Ein Gegenstand ist keine Kombination von eigenschaftslosem Wesen und Eigenschaften.

Searle I
John R. Searle
Die Wiederentdeckung des Geistes Frankfurt 1996

Searle II
John R. Searle
Intentionalität Frankfurt 1991

Searle III
John R. Searle
Die Konstruktion der gesellschaftlichen Wirklichkeit Hamburg 1997

Searle IV
John R. Searle
Ausdruck und Bedeutung Frankfurt 1982

Searle V
John R. Searle
Sprechakte Frankfurt 1983

Searle VII
John R. Searle
Behauptungen und Abweichungen
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Searle VIII
John R. Searle
Chomskys Revolution in der Linguistik
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Searle IX
John R. Searle
"Animal Minds", in: Midwest Studies in Philosophy 19 (1994) pp. 206-219
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in Auseinandersetzungen folgender wissenschaftlicher Lager:
Begriff/
Autor/Ismus
Pro/Versus
Eintrag
Literatur
Metaphysik VsMetaphysik Pro Hume II 241
HumeVsMetaphysik.