Lexikon der Argumente


Philosophische Themen und wissenschaftliche Debatten
 
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Charakterzüge Cloninger Corr I 327
Charakterzüge/Cloninger: Im Gegensatz zu Zuckerman entwickelte Cloninger (1987)(1) ein Modell von Charakterzügen, das auf der Annahme basiert, dass individuelle Neurotransmittersysteme eindeutig mit bestimmten Merkmalen verbunden sein können. Cloninger vermutete, dass das dopaminerge System mit einem Merkmal der Neuheitssuche verbunden war, das serotonerge System mit Schadensvermeidung und das Noradrenalin-System mit Belohnungsabhängigkeit. Cloningers neuestes Modell beinhaltet diese drei Eigenschaften sowie vier weitere: Beharrlichkeit, Selbstausrichtung, Kooperation und Selbsttranszendenz (Cloninger, Svrakic und Przybeck 1993)(2).
Corr I 328
Er ging davon aus, dass die ursprünglichen drei Merkmale und die Persistenz die Dimensionen des Temperaments widerspiegeln, was bedeutet, dass sie früh in der Ontogenie sichtbar und stark genetisch determiniert sein sollten. Im Gegensatz dazu ging er davon aus, dass Selbstausrichtung, Kooperativität und Selbsttranszendenz die Dimensionen des Charakters widerspiegeln, d.h. sie sollten sich später entwickeln und nicht primär durch Gene, sondern durch Erfahrungen während der Entwicklung bestimmt werden. ClonigerVsZuckerman. >Charakterzüge/Zuckerman, >Fünf-Faktoren-Modell/Zuckerman, >Temperament/Cloninger.



1. Cloninger, C. R. 1987. A systematic method for clinical description and classification of personality variants, Archives of General Psychiatry 44: 573–88
2. Cloninger, C. R., Svrakic, D. M. and Przybeck, T. R. 1993. A psychobiological model of temperament and character, Archives of General Psychiatry 50: 975–90



Colin G. DeYoung and Jeremy R. Gray, „ Personality neuroscience: explaining individual differences in affect, behaviour and cognition“, in: Corr, Ph. J. & Matthews, G. (eds.) 2009. The Cambridge handbook of Personality Psychology. New York: Cambridge University Press

Corr I
Philip J. Corr
Gerald Matthews
The Cambridge Handbook of Personality Psychology New York 2009

Corr II
Philip J. Corr (Ed.)
Personality and Individual Differences - Revisiting the classical studies Singapore, Washington DC, Melbourne 2018
Charakterzüge Zuckerman Corr I 327
Charakterzüge/Zuckerman: Zuckerman(1) verknüpfte Charakterzüge mit zugrunde liegenden Verhaltensmechanismen, die er wiederum mit den Gehirnfunktionen verschiedener Neurotransmitter, Hormone und Enzyme verknüpfte. Ein bemerkenswertes Merkmal seiner Theorie ist, dass er Verhaltensmechanismen (einschließlich Ansatz, Hemmung und Erregung) beschrieben hat, die von mehreren biologischen Systemen bestimmt werden und zu mehreren Merkmalen beitragen. In seinem Modell zum Beispiel wird der Ansatz sowohl von Dopamin als auch von Testosteron beeinflusst und trägt sowohl zur Geselligkeit als auch zur Impulssuche bei. >Charakterzüge/Cloninger, CloningerVsZuckerman, ZuckermanVsCloninger.


1. Zuckerman, M. 2005. Psychobiology of personality, 2nd edn rev. and updated. New York: Cambridge University Press



Colin G. DeYoung and Jeremy R. Gray, „ Personality neuroscience: explaining individual differences in affect, behaviour and cognition“, in: Corr, Ph. J. & Matthews, G. (eds.) 2009. The Cambridge handbook of Personality Psychology. New York: Cambridge University Press

Corr I
Philip J. Corr
Gerald Matthews
The Cambridge Handbook of Personality Psychology New York 2009

Corr II
Philip J. Corr (Ed.)
Personality and Individual Differences - Revisiting the classical studies Singapore, Washington DC, Melbourne 2018