Philosophie Lexikon der Argumente

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Empfindung: Fähigkeit zum Feststellen von Unterschieden zwischen eigenen Zuständen im Anschluss an erfolgte Reize. Empfindungen sind grundlegend für Wahrnehmungen und im Gegensatz zu diesen nicht an ein sprachliches Vermögen geknüpft. Siehe auch Sinneswahrnehmung, Wahrnehmung, Sinnesreizung, Sinnesempfindung, Reize, Gefühl, Emotion.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Dennett, Daniel
 
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Empfindungen II 82
Empfindung/Dennett: man hat "Empfindungsfähigkeit" nie mit einer richtigen Definition versehen, aber man stellt sie sich landläufig als die niedrigste Form von Bewusstsein vor.
Empfindlichkeit: braucht gegenüber der Empfindung keinerlei Bewusstsein einzuschließen.
Bsp Einzeller, Thermometer, Lichtempfindlicher Film, Pflanzen, Tankanzeige im Auto.
II 83
Die Frage, was Empfindung gegenüber der bloßen Empfindlichkeit auszeichnet, wurde nie befriedigend beantwortet.

Den I
D. Dennett
Darwins gefährliches Erbe Hamburg 1997

Den II
D. Dennett
Spielarten des Geistes Gütersloh 1999

> Gegenargumente gegen Dennett



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 23.04.2017