Philosophie Lexikon der Argumente

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Erweiterung, Philosophie: bei der Erweiterung von Theorien geht es um die Frage, ob eine widerspruchsfreie Theorie durch Zusätze widerspruchsfrei bleibt. Maximal konsistente Theorien sind nicht erweiterbar. Siehe auch Axiome, Widerspruchsfreiheit, Theorien, Konsistenz, Maximal/Maximum.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Geach, Peter T.
 
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Erweiterung I 241f
Theorie/Erweiterung/Geach: Bsp wir fügen zu T ein Prädikat hinzu, das uns ermöglicht, zwischen verschiedenen Tokens zu unterscheiden: T1.
In dem erweiterten System T1 hat jeder ganze Satz dieselben Wahrheitsbedingungen wie in T, aber die untergeordneten Ausdrücke (Teilsätze) sind völlig verändert: die Quantoren reichen jetzt über die Tokens, nicht über die Typen. D.h.
"Exy" ist nicht mehr: "x ist identisch mit y", sondern:
"x ist ein gleichförmiges Token wie das Token y".
"F": nicht mehr "__ enthält zwei Vorkommnisse von "e" ", sondern
" __ enthält zwei Tokens..." aber nicht mehr: "zweimal den Buchstaben e".
((s) Also nicht nur das triviale: "die Wahrheitsbedingungen für zusammengesetzte Sätze (Konditionale) sind in der Tabelle zu ersehen."(s)Vs: Das geht nicht, denn die Tabelle sagt nicht, was der Fall ist.) - Bsp Wahrheisbedingungen für ganze Sätze: in T: Es gibt zwei nicht-identische Typen.." in T1: "Es gibt zwei nicht-gleichförmige Tokens...".

Gea I
P.T. Geach
Logic Matters Oxford 1972

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 28.03.2017