Philosophie Lexikon der Argumente

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Ethik: befasst sich mit der Bewertung und Begründung von Handlungen und letztlich einer Begründung von Moral. Siehe auch Gut, Das Gute, Werte, Normen, Handlungen, Deontologie, Deontologische Logik, Konsequentialismus, Moral, Motive, Gründe, Handlungstheorie, Utilitarismus.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Chisholm, Roderick M.
 
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Ethik Chisholm II M.David/L. Stubenberg (Hg) Philosophische Aufsätze zu Ehren von R.M. Chisholm Graz 1986

II 277
Ethik: das Kriterium darf die Richtigkeit der weitergehenden Zwecke nicht schon voraussetzen - daher Frage nach dem Endzweck.
II 279 Endzweck/Moore/Brentano: Das Beste, was man tun kann" (Summe des Guten) - verlangt unmittelbare Evidenz - wir müssen vorher wissen, wie wir das Gute erkennen.
II 276
Ethik/Chisholm: intuitiver Zugang - Vs: obskure absolute Werte - Gegenstand von Wertprädikaten ist immer ein Sachverhalt.
II 286
Intrinsischer Wert: steht nur fest, wenn Widerspiegelung alles Guten und Schlechten in allen möglichen Welten bekannt - KollerVsChisholm: falsch, die Kriterien nur in den Zwecken zu suchen.
II 295
Pareto-Prinzip/stark/Ethik/Koller: immer der Zustand ist vorzuziehen, wo mindestens ein Individuum besser und niemand schlechter gestellt ist - Vs: das ist umstritten und nicht evident.
II 297
VsAltruismus: bei Knappheit der Mittel ist gegenseitiges Wohlwollen begrenzt - daher gibt es meist keine übereinstimmende Einschätzung von Situationen.

Chi I
R. Chisholm
Die erste Person Frankfurt 1992

Chi III
Roderick M. Chisholm
Erkenntnistheorie Graz 2004

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 29.04.2017