Philosophie Lexikon der Argumente

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Falsifikation: Experimentelle oder logische Widerlegung einer allgemeinen oder speziellen Aussage. Je nach Art der Aussage gibt es Unterschiede in Bezug darauf, ob ein einziges Gegenbeispiel hinreichend zur Falsifikation ist, oder ein bestimmtes Verhältnis von positiven und negativen Fällen ausschlaggebend ist. Siehe auch Verifikation, Verifikationismus, Bestätigung, Bayesianismus, Wahrscheinlichkeit, Überprüfung, Hypothesen, Theorien.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Dummett, Michael
 
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Falsifikation EMD II 119
Behauptung/Korrektheit/Dummett: keine Behauptung kann zugleich korrekt und inkorrekt sein, weil sie nicht verifiziert und zugleich falsifiziert werden kann - aber wir kommen in gefährliche Nähe davon, wenn die Falsifikationsbedingung den Sinn des Satzes nicht bestimmt, wenn er selbständig gebraucht wird.
EMD II 120
Def Nicht inkorrekt: nicht falsifizierbar.
EMD II 122
Nicht jede Behauptung muss korrekt oder inkorrekt sein - es könnte sich später herausstellen - Realismus:; vielleicht niemals - Dummett: wenn wir diese Behauptung verstehen, dann aufgrund von Wahrheitsbedingungen.

Du I
M. Dummett
Ursprünge der analytischen Philosophie Frankfurt 1992

Du III
M. Dummett
Wahrheit Stuttgart 1982

EMD II
G. Evans/J. McDowell
Truth and Meaning Oxford 1977

Ev I
G. Evans
The Varieties of Reference (Clarendon Paperbacks) Oxford 1989

> Gegenargumente gegen Dummett



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 30.03.2017