Philosophie Lexikon der Argumente

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Dennett, Daniel
 
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Interpretation I 237
Artefakt/Interpretation/Spiel des Lebens/Conway/Dennett: Frage: sind die "Eater", "Glider" usw. gestaltete Gegenstände oder natürliche Gebilde? Der einfachste Glider erwächst offensichtlich aus den Regeln, es musste ihn niemand bilden. - ((s) > Objet ambigu/Valery).
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Fodor IV 137
Interpretationstheorie/Dennett/Fodor/Lepore: (Brentano: These: das Intentionale kann nicht auf das Physische zurückgeführt werden).
Dennett: d.h. ontologisch gesehen gibt es solche Dinge wie Glauben, Wünsche, intentionale Phänomene gar nicht!
Interpretation: sie sind allerdings unverzichtbar als Elemente der Interpretation (epistemisch). (s) D.h. dass Intentionalität (bzw. ihre Zuschreibung) nur über Interpretation (des Verhaltens?) zugänglich ist. ("Interpretivismus", "Interpretativismus").
IV 138
intentionale Zuschreibung/Dennett: ist immer falsch. (Weil es ontologisch keine Intentionalität gibt. (bloß als epistemisch nützliche Begriffe). Vs intentionaler Realismus.

PdN/Fodor/Lepore: muss intrinsisch holistisch sein, das akzeptiert auch Dennett.

Interpretationstheorie:/Fodor/Lepore: nach Dennett gibt es zwei Schulen:
1. Def Projektivismus/Dennett: man schreibt dem anderen die internen Zustände zu, die man selbst in entsprechenden Umständen hätte.
2. Def Normativismus/Dennett: man schreibt dem anderen interne Zustände zu, die er in den Umständen haben sollte.
IV 139
Zwischen dem Normativismus und dem Holismus gibt es natürlich enge Beziehungen.

Den I
D. Dennett
Darwins gefährliches Erbe Hamburg 1997

Den II
D. Dennett
Spielarten des Geistes Gütersloh 1999

> Gegenargumente gegen Dennett
> Gegenargumente zu Interpretation



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 27.03.2017