Philosophie Lexikon der Argumente

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Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
McGinn, Colin
 
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Semantik I 105
Semantik/Bezug/Meinen/Realität/McGinn: was unterscheidet meine semantischen Beziehungen zur Welt von der Vielzahl sonstiger Beziehungen, in denen ich zu ihr stehe?
Es fällt uns sogar schwer anzugeben, was es ist, das uns verblüffend erscheint.
Wer die Bedeutung des Wortes beherrscht, hat die weitaus meisten der entsprechenden Gegenstände nie gesehen.
I 123
Semantik/Realität/Denken/Sprache/McGinn: das meiste, wovon wir uns aufgrund unserer Anlagen ein Bild machen können, hat keine semantischen Eigenschaften, wozu nur ein wenig unkomplizierte Semantik hinzukommt, um uns volkspsychologisch mit anderen Personen auseinanderzusetzen.
Das macht es unwahrscheinlich, dass wir über Anlagen zur Erfassung der Möglichkeit des Meinens verfügen. Bsp Auch Affen haben wahrscheinlich eine primitive Semantik, aber keine philosophische.
Pointe: Falls wir imstande wären, unsere semantischen Fähigkeiten zu begreifen, wäre das ein biologischer Zufall. Und dass wir imstande sind, etwas zu meinen, hat nicht den Sinn, dass wir auch dessen Wesen begreifen.
I 231
Semantik: der semantische Inhalt ist an die Funktion gebunden, hier die Funktion, Organe hervorzubringen. Die spezifischen Gene existieren deshalb, weil sie Herzen, Nieren und Bewusstsein hervorbringen.

McG I
C. McGinn
Die Grenzen vernünftigen Fragens Stuttgart 1996

McG II
C. McGinn
Wie kommt der Geist in die Materie? München 2001

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 26.03.2017