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FAQ

Wer kann mitmachen?
Wie kann die Mitarbeit aussehen?
Forscher oder Studenten?
Institutionen oder Einzelpersonen?
Ist die Seite kommerziell?
Warum Englisch?
Warum registrieren?
Gibt es eine Zensur?
Bei wem sind die Rechte der Beiträge?
Wie wird richtig zitiert?
Wie werden die Tabellen in Zukunft aussehen?

 

Wer kann mitmachen?

Wissenschaftler und wissenschaftliche Institutionen, aber auch Studenten eines wissenschaftlichen Gebiets. Bisher ist das Gebiet der Analytischen Philosophie begonnen worden. Lexika der Argumente für weitere Gebiete sind im Entstehen, wobei wir auf Ihre/Eure Initiative gerne eingehen.

Wie kann die Mitarbeit aussehen?

Es geht um komprimierte wissenschaftliche Thesen – möglichst in Form einer oder weniger Aussagen. Diese sollen eine Theorie stützen oder widerlegen. Wenn ein neues Wissensgebiet in Angriff genommen wird, ist es hilfreich, Standardliteratur bzw. den State of the Art einzuarbeiten. Danach legen wir Wert auf Neuheit und hoffen auf streitbare Beiträge, die zu Auseinandersetzungen führen! Wer auf kontroverse wissenschaftliche Literaturstellen stößt, die er für geeignet hält, ist eingeladen, diese in die Tabellen einzustellen. Die Beiträge sollen in Englisch/Simple English geleistet werden. Anzugeben sind: der Name/URL des Einsenders/der einsendenden Institution sowie mindestens drei der folgenden Punkte: Author : um welchen Wissenschaftler geht es Concept: um welchen Begriff geht es. (Evtl. abweichende Definition). Thesis; was wird (abweichend von bekannten Thesen) behauptet „Vs“: gegen welche Position geht es Example: ein Beispiel, an dem die These verdeutlich wird. Scientific Camp: welchem wissenschaftlichen Lager ist der Autor, um den geht, zuzuordnen. Dabei ist kenntlich zu machen, welche Textpassagen vom Einsender und welche vom Autor stammen, um den es geht. Es wird davon ausgegangen, dass der Text unter „Concept“ und „Thesis“ vom fraglichen Autor und nicht vom Einsender stammt. Ansonsten ist dies deutlich zu machen: Concept/Thesis/Author/Contributor: … Die Textbegrenzung liegt bei 400 Zeichen ohne die Quellenangabe.

Forscher oder Studenten?

Wir möchten diese Unterscheidung am liebsten nicht treffen. So lange wie möglich wollen wir für alle wissenschaftlichen Beiträge offen bleiben, soweit sie eindeutig einem Gebiet zuzurechnen sind, Die Wissenschaftlichkeit hängt von der Qualität der Beiträge ab, nicht von einer übergeordneten Instanz. Ein Advisory Board in den einzelnen Disziplinen ist nicht geplant, da wir Wissenschaft als ein sich selbst korrigierendes Unternehmen ansehen. Wissenschaftliche Beiräte widersprechen auch der Idee des offenen Internets. Wenn das Lexikon der Argumente funktioniert, finden strittige Beiträge schon ihre Kritiker. Wir planen außerdem Gegenüberstellungen von Abstracts, die zuvor publiziert wurden. Das soll Fachdiskussionen ermöglichen, die von Verlagen unabhängig sind. Hier ist der Peer Review bereits absolviert. Auf die Dauer wird die Trennung zwischen Wissenschaftlern und den an einem Wissenschaftsgebiet Interessierten sich einebnen. Dennoch haben wir eine Situation, in der nicht jeder Zugang zu wissenschaftlichen Laboratorien und Institutionen hat. Das Lexikon der Argumente soll helfen, Zugang zu entscheidenden Argumenten zu bekommen und diese nachvollziehbar zu machen.

Institutionen oder Einzelpersonen?

Da wir auch kompetente Einzelpersonen nicht ausschließen möchten, wollen wir hier keine Unterscheidung machen. Wenn es um institutionelle Zusammenarbeit geht, werden sicher individuelle Gestaltungen gefunden oder ausgearbeitet werden.

Ist die Seite kommerziell?

Wir möchten für die Benutzer kostenfrei bleiben. Es bleibt abzuwarten, wie viel Arbeitsaufwand das Einstellen der Beiträge in die Tabellen, das Glossar und die Register erfordert.

Warum Englisch?

Die Wissenschaftssprache im Internet ist Simple English.
Die bisherigen Eintragungen im Lexikon der Argumente für das Fach der Analytischen Philosophie sind Deutsch, da hier zunächst Standardliteratur eingearbeitet wurde. In Zukunft sollen auch Beiträge aus der Standardliteratur in Englisch geleistet werden, d.h, sie müssten gegebenenfalls vor dem Zusenden übersetzt werden. Die Zitierquote wird durch Englische Publikationen bestimmt.

Warum registrieren?

Es geht uns nicht um Datensammelei, sondern darum, das Lexikon der Argumente speziell auf Wissenschaftsgebiete zu fokussieren und darum, dass die Beiträge von wissenschaftlich informierten Teilnehmern kommen. Es ist nicht geplant, den Teilnehmern Massen-Emails zu senden.

Gibt es eine Zensur?

Diese Frage wird natürlich mit nein beantwortet. Es gibt aber eine Prüfung der Relevanz, bei der es um den Innovationsgrad geht und um Abwehr von Werbung und Beleidigungen. D.h. die Beiträge werden nicht vollautomatisch eingestellt. Dies führt zu Kosten, die wir zunächst selbst tragen.

Bei wem sind die Rechte der Beiträge?

Die Rechte verbleiben bei den Einsendern. Diese sorgen dafür, dass die Quellen richtig zitiert sind. Werden Dritte zitiert, bleiben die Rechte für deren Äußerungen bei diesen Autoren.

Wie wird richtig zitiert?

Bei Büchern Name des Autors, Titel/Erscheinungsort/Jahr, Seitenzahl - bei Zeitschriftenaufsätzen: Schriftenreihe, bei Internetquellen URL/Abfragedatum – bei E-Books statt der Seitenzahl Angabe der Prozentzahl der verstrichenen Seiten (da unabhängig von Schriftgröße). Immer muss der Name/URL/Institution des Einsenders angegeben werden. Für die einzelnen Wissensgebiete planen wir eine kürzere Zitierweise, die durch ein zentrales Abkürzungsregister ermöglicht wird. Es werden dann römische und arabische Ziffern vergeben: Bsp Marr I 315: Seite 315 in Titel I v. Marr.

Wie werden die Tabellen in Zukunft aussehen?

Aus den Beiträgen, die ab jetzt eingehen, werden neue Tabellen erstellt. In diesen werden die neuen Einträge farblich markiert. Nach einer bestimmten Zeit wird diese Neumarkierung gelöscht, wobei der Inhalt der Beiträge erhalten bleibt und neue Beiträge als neu markiert werden. Sodann gibt es Markierungen für die Anzahl der Zitierungen der Beiträge durch andere Autoren. Diese sind farblich abgestuft je nach Anzahl der Zitierungen aus dem Lexikon der Argumente. Wir planen außerdem Gegenüberstellungen von Abstracts, die zuvor publiziert wurden. >> Zukünftige Entwicklung.