Philosophie Lexikon der Argumente

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Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
McGinn, Colin
 
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Computermodell II 201
Algorithmus/McGinn: setzt keine Intelligenz voraus, sondern nur Geduld. Er kann ohne Bewusstsein durch geführt werden.
Symbolverarbeitung: rein syntaktisch .
Computer/Geist/McGinn: weil Symbolverarbeitung rein syntaktisch ist, sind mentale Prozesse nicht mit symbolverarbeitenden Algorithmen gleichzusetzen.
Der Geist reagiert auf Bedeutung und nicht allein auf Syntax.
II 202
Computer/Empfindung/McGinn: ein Programm ablaufen zu lassen, garantiert kein empfinden, es ist weder notwendig noch hinreichend , weil Empfindungen im Allgemeinen keine Symbolverarbeitung einschließen.
((s) Ist nicht Symbolverarbeitung auf jeden Fall beteiligt? Ja, aber nicht auf der oberen Ebene. Sonst müsste man erst über Schmerz reden, um ihn zu fühlen).
II 206
McGinn: Ein Schmerz ist genauso wenig ein Zeichen wie ein Herzschlag.
An einem schmerzgeplagten Tier ist nichts linguistisches und das gilt auch für uns!
I 212 ff
Roboter/Empfindung/McGinn: aus alle dem folgt nicht, dass ein Roboter kein Bewusstsein haben kann, es kann es nur nicht kraft seiner Eigenschaft als Computer haben.
es könnte tatsächlich ein bewusstes Artefakt geben. Wenn sich herausstellte, dass wir von Außerirdischen geschaffen wurden, hieße das nicht, dass wir kein Bewusstsein hätten.
II 225
allgemeine Frage: fügt Bewusstsein der Organisation mentaler Funktionen etwas hinzu?

McG I
C. McGinn
Die Grenzen vernünftigen Fragens Stuttgart 1996

McG II
C. McGinn
Wie kommt der Geist in die Materie? München 2001

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 30.03.2017